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Kurzmeldungen

PARKAUE unterstützt Generationen-Manifest


Das Theater an der Parkaue steht als Kinder- und Jugendtheater dafür ein, dass kulturelle Teilhabe und politische Partizipation Grundvoraussetzungen für den Fortbestand einer gerechten, offenen und toleranten Gesellschaft sind. Aus diesem Grund unterstützen wir das von der Generationen Stiftung initiierte Generationen-Manifest. Darin wird die kommende Bundesregierung aufgefordert, die folgenden zehn Punkte in der kommenden Legislaturperiode ins Zentrum ihrer politischen Entscheidungen und Gesetzgebung zu stellen, um den künftigen Generationen eine bessere und gerechte Welt zu hinterlassen: Frieden, Klima, Bildung, Armuts-bekämpfung, Gerechtigkeit, Unternehmenshaftung, Migration, Digitalisierung, Müll und Generationengerechtigkeit.

Als Ort des Zusammentreffens mit Kindern und Jugendlichen befindet sich das Theater an der Parkaue in steter Auseinandersetzung mit oben genannten Themen: So sind beispielsweise im Stück »Beben« von Maria Milisavljević die Kriege und Ausnahmezustände unserer Gegenwart in jedem Wort, jedem Satz präsent – um nur ein Beispiel aus dem aktuellen Spielplan zu nennen.

Intendant Kay Wuschek, zum Beweggrund seiner Unterschrift: »Im Kinder- und Jugendtheater treffen wir täglich auf die Vertreter*innen der kommenden Generationen, suchen Austausch mit ihnen und sind nicht selten auch mit traumatisierten Kindern, perspektivlosen Jugendlichen oder Kinderarmut im Allgemeinen konfrontiert. Für uns ist es daher selbstverständlich, das Miteinander der Generationen auf ein gerechtes Fundament zu stellen und das Manifest der Generationen zu unterstützen.«

Schauspieldirektor Volker Metzler hat das Manifest ebenfalls unterzeichnet: »Wir dürfen die Augen vor diesen wichtigen Themen nicht verschließen. Anschauen. Mitmachen. Teilen.«

Wir hoffen, auch Ihr Interesse für das Thema geweckt zu haben. Weitere Informationen finden Sie unter u.g. URL.


E-mail: julius.duerrwald@parkaue.de
Website: https://www.generationenmanifest.de/

Julius Dürrwald - PM v. 05.10.2017
2595

Mietvertrag für Theater o.N. nicht verlängert


Das Theater o.N., eine der ältesten freien Theatergruppen Berlins, droht nach 20 Jahren seine Spielstätte zu verlieren, da der Mietvertrag nicht über Juli 2017 hinaus verlängert wird. Dies wurde in einer Sitzung der Eigentümer-GbR am vergangenen Donnerstag beschlossen.

Eine Verlängerung des Mietverhältnisses ab August 2017 wurde zunächst nur mit einer Mieterhöhung sowie der Auflage in Aussicht gestellt, Schallschutzmaßnahmen umzusetzen. Die Theatergruppe ermittelte daraufhin mit einem Akustiker und einem Ingenieursbüro einen Maßnahmenplan, der den Eigentümern jedoch nicht genügt. Einen Antrag der Künstler mehr Zeit einzuräumen, um mit einem Zweitgutachter einen neuen Vorschlag für Maßnahmen zum Schallschutz zu erarbeiten, haben die Eigentümer abgelehnt.


Zur Geschichte des Hauses in der Kollwitzstraße
In den 90er Jahren kauften die jetzigen Eigentümer das Gebäude und erhielten vom Land Berlin Subventionen für die Sanierung. Diese waren geknüpft an die Auflage in einer der Gewerbeflächen, Raum für ein soziales oder kulturelles Projekt zu günstiger Miete zu schaffen. Die Eigentümer boten der damals noch in der Knaackstraße beheimateten, dort aber vom Rausschmiss bedrohten Gruppe Theater o.N./Zinnober Gewerberäume im Souterrain und Erdgeschoss des Gebäudes zum Ausbau an. Es entstand ein kleines Theater mit Platz für 50 Zuschauer. 1996 bezog das Theater die neuen Räume und bietet seitdem Inszenierungen für Erwachsene und Kinder an.

2017 laufen die Auflagen für die Nutzung der Gewerberäume aus.

Das Theater o.N. will um den Erhalt der Spielstätte kämpfen und hofft noch auf eine Neuauflage des Mietverhältnisses. Kiezaktionen und Solidarisierungssaufrufe sollen auf die Situation des Theaters aufmerksam machen. Aktuelle Informationen laufend unter u.g. URL



E-mail: nora@kunst-PR-ojekte.de
Website: http://www.theater-on.com

Nora Gores - PM v. 20.03.2017
2586

#ShakespeareNoFilter: British Council inszeniert Shakespeare-Stücke auf Instagram


Der British Council, Großbritanniens und Nordirlands internationale Organisation für Kulturbeziehungen, bringt Shakespeares Welt direkt auf den Smartphone-Bildschirm. #ShakespeareNoFilter nutzt Instagram als Bühne für Neuinterpretationen von drei der beliebtesten Shakespeare-Stücke.

Seit 11. August führt eine Gruppe junger britischer Schauspieler Shakespeares Werke bei Instagram auf. Dabei übertragen sie die Geschichten auf ihren heutigen Lebensstil und geben den Zuschauern die Gelegenheit, sich an der kreativen Umsetzung zu beteiligen. #ShakespeareNoFilter will zeigen, dass Shakespeares Geschichten heute genauso relevant sind wie zu seinen Lebzeiten. Die digitale Kampagne ist Teil des globalen Programms "Shakespeare Lives", mit dem der British Council das Wirken der größten britischen Kulturikone in seinem 400. Todesjahr feiert.

#ShakespeareNoFilter startet im August mit Ein Sommernachtstraum, das erste von drei Stücken, das über Instagram erzählt wird. Folgt man dem Account @britishcouncileurope, kann man in Echtzeit verfolgen, wie sich Lysander, Hermia, Puck und Demetrius in Dreiecksbeziehungen, Eifersucht und anderen Zerreißproben für ihre Freundschaft verstricken. Dabei geht die Magie des Originals nicht verloren. Instagram-Nutzer können die Beiträge mit Freunden teilen und die Aktivitäten der Darsteller per Smartphone, Tablet oder Laptop kommentieren. Auf u.g. URL finden sich zudem alle Posts von #ShakespeareNoFilter zum Nachlesen.


Bildquelle: British Council
E-mail: press@britishcouncil.de
Website: https://www.britishcouncil.de/en/programmes/shakespeare-lives/shakespearenofilter

Lydia Ciesluk - PM v. 19.08.2016
2571

 



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