Filme, Kino & TV
Kunst, Fotografie & Neue Medien
Literatur
Musik
Theater
 
Redaktion, Impressum, Kontakt
Spenden, Spendenaufruf
Mediadaten, Werbung
 
Kulturtermine
 

Bitte spenden Sie!

KULTURA-EXTRA durchsuchen...

Kurzmeldungen

Fonds Darstellende Künste vergibt am 24. Mai 2013 den george tabori preis

Anlässlich des neunundneunzigsten Geburtstags von George Tabori erhalten das Leipziger Figurentheater Wilde & Vogel den mit 20.000 Euro dotierten Hauptpreis und das Düsseldorfer Comictheater half past selber schuld den Förderpreis mit 10.000 Euro verbunden mit einer Residenz im Wert von weiteren 10.000 Euro.

Die Preise werden in den Berliner Sophiensaelen vergeben. Festrednerinnen sind Renate Künast, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag und die Theater- und Filmschauspielerin Leslie Malton.

E-mail: preis@fonds-daku.de
Website: http://www.fonds-daku.de

Günter Jeschonnek - PM v. 23.05.2013
2181

TANZ IM AUGUST (16. - 31 August 2013)

TANZ IM AUGUST feiert in diesem Jahr sein 25jähriges Jubiläum. Immer schon hat sich das Festival dadurch ausgezeichnet, nicht nur den aktuellen Stand der Dinge im internationalen zeitgenössischen Tanz zu reflektieren, sondern vor allem auch inhaltliche und ästhetische Perspektiven aufzuzeigen. Auf den verschiedensten Bühnen Berlins wurden die herausragenden Choreografen und Kompagnien der Szene ebenso vorgestellt wie spannende junge Unbekannte mit Potenzial zur Weiterentwicklung. Dieser Tradition bleibt das größte deutsche Tanzfestival auch in der Jubiläumsausgabe treu.

Im Rückblick auf seine Anfänge präsentiert das Festival mit den Early Works von Trisha Brown und Bound von Steve Paxton stilprägende Choreografen der frühen Jahre. Außerdem gibt es eine Wiederbegegnung mit der Arbeit von Iztok Kovač/EN-KNAP aus Slowenien, der als junger Choreograf schon Ende der 1980er Jahre bei Tanz im August zu Gast war.

Die Landkarte der Tanzwelt hat sich in den 25 Jahren seit der Gründung von TANZ IM AUGUST in beispiellosem Tempo erweitert; der zeitgenössische Tanz wurde globaler, in seinen Themen und Ästhetiken vielfältiger. Auch im Tanz verschiebt sich das Kräfteverhältnis weg von seinen ehemaligen westlichen Epizentren hin in den geopolitischen Süden. Die Ausbildung neuer stilistischer oder formaler Richtungen tritt in den Hintergrund, stattdessen erscheint der internationale zeitgenössische Tanz zunehmend narrativer, weniger dogmatisch, musikalischer, bunter und sozial engagierter.

Die Jubiläumsausgabe des Festivals spürt diesem dynamischen Veränderungsprozess mit mehreren Produktionen nach: So hinterfragt der kongolesische Choreograf Faustin Linyekula in Drums and Digging die politischen und sozialen Veränderungen in seinem Heimatdorf im Nordosten des Kongo und ihren Einfluss auf seine Kunst. Boyzie Cekwana (Südafrika) und Panaibra Canda (Mozambik) setzen sich in Incombati (dis)cord mit den Grenzen zwischen ihren Ländern und deren Folgewirkungen auf die Psyche der Menschen auseinander. Die Goldlandbergs des israelischen Choreografen Emanuel Gat bezieht sich auf eine Radiodokumentation des kanadischen Starpianisten Glenn Gould über das Leben der Mennoniten in Kanada.

Ein weiterer Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Auseinandersetzung zwischen Tanz und Bildender Kunst. Neben den Arbeiten von Trisha Brown im Hamburger Bahnhof und Trajal Harrell in ST. AGNES in der Kreuzberger Alexandrinenstraße zeigt das Festival drei verschiedene Versionen von Tino Sehgals (ohne Titel) (2000), einen Parcours durch das Tanzschaffen des 20. Jahrhunderts. Ebenfalls auf diese Tanzgeschichte bezieht sich die spektakuläre Outdoor-Videoinstallation des US- Künstlers David Michalek, der auf einem über 40 qm großen Triptychon herausragende Tänzerpersönlichkeiten der letzten Jahre in slow motion-Tanzfilmen porträtiert.

Außerdem die Ausstellung Strut your stuff, kuratiert von der Berliner Künstlerin Ina Wudtke; eine Präsentation von Berliner Choreografen in Zusammenarbeit mit der Tanzfabrik in den Uferstudios sowie Parties, Konzerte und das TANZ IM AUGUST-Festivalzentrum im WAU am Halleschen Ufer.


Der Vorverkauf für die folgenden Produktionen beginnt am 29. Mai: Trisha Brown Dance Company, Emanuel Gat, Iztok Kovač/EN-KNAP, FAUSTIN LINYEKULA / Studios Kabako, Steve Paxton, Tino Sehgal.



E-mail: bureau@k3berlin.de
Website: http://www.tanzimaugust.de

Heike Diehm - PM v. 16.05.2013
2174

YOUNGSTAR Fest (auf Kampnagel, vom 23. Mai bis 2.Juni 2013)

Zauberer Manuel Muerte will mit der Weltverbesserungsguerilla die Welt verbessern, Choreografin Rica Blunck lässt die Geschichte ihres Vaters erzählen, der als Kind von Konstanz nach Hamburg zurück gelaufen ist und Regisseur Branko Simic hat mit der Kamera Jugendliche in Hamburger Ghettos getroffen. Zum dritten Mal findet vom 23.Mai bis zum 2.Juni 2013 das YOUNGSTAR Fest auf Kampnagel statt. Das Festival präsentiert Arbeiten, die Künstler verschiedener Sparten mit Jugendlichen erarbeitet haben. Eröffnet wird das Festival mit einem internationalen Gastspiel: Die Gruppe Arena Y Esteras aus Peru zeigt das Stück MOO, in dem mit Zirkus, Musik, Theater und Tanz die Geschichten von fünf peruanischen Kindern erzählt wird. Um die Geschichten von Hamburger Jugendlichen geht es in den meisten der anderen Arbeiten. Beispielsweise in One Day on a Soultrain von Mable Preach und ihrer Gruppe Lukulule, das nach ausverkauften Vorstellungen in den Fliegenden Bauten im vergangenen Jahr noch einmal auf Kampnagel gezeigt wird.

Neu ist in dieser Festivalausgabe das YOUNGSTAR Showcamp am 28. und 29.Mai, das Einblick in die kreative Arbeit an Hamburger Schulen vermittelt und sich als Plattform für den Austausch zwischen Lehrern und Schülern etablieren soll. Es gibt zahlreiche Workshop-Angebote für Lehrer und Schüler sowie Showings verschiedener Schulprojekte...
E-mail: mareike.holfeld@kampnagel.de
Website: http://www.kampnagel.de

Mareike Holfeld - PM v. 16.05.2013
2173

GrenzgängerInnen von creACTive (in der Theaterkapelle Berlin, am 26. + 31. Mai / 1. + 2. Juni 2013)

Die Arbeit basiert auf Interviews und umfassender Recherchearbeit zum Pogrom Anfang der 90er Jahre im Rostock-Lichtenhagen sowie die Auswirkungen auf die deutsche Flüchtlingspolitik und damit verbundene Folgen.

Fünf Asylsuchende und MigrantInnen berichten von ihrem Leben in der Bundesrepublik. In diesem Stück sind sie keine Opfer, sondern KämpferInnen, die alltägliche Menschenrechtsverletzungen in der Bundesrepublik sichtbar machen...


Von und mit Ali, Kalle, Larissa, Mohammad, Nathalie, Rose, Timo und Wahed

Text, Regie, Sound-Design, Orga, Quatsch und Co: creACTive-Team Larissa und Nathalie

Am 26. und 31. Mai sowie am 1. und 2. Juni 2013, 20 Uhr

Eintritt: 12 € / erm. 8 €




E-mail: presse@theaterkapelle.de
Website: http://www.theaterkapelle.de

Aurora Kellermann - PM v. 14.05.2013
2171

Staatsballett Berlin feiert 10jähriges Jubiläum - Vladimir Malakhov tanzt in zwei Abschiedsvorstellungen (am 13. und 14. Juni 2014)

Das Staatsballett Berlin veröffentlichte gestern sein Programm für die kommende Spielzeit 2013 | 2014. Mit der Jahresvorschau für die neue Saison legen Intendant Vladimir Malakhov, die Stellvertretende Intendantin Dr. Christiane Theobald und der Geschäftsführende Direktor Georg Vierthaler ihre aktuellen Pläne zur Jubiläumsspielzeit vor. Auf dem Spielplan stehen fünf Premieren, darunter zwei Deutsche Erstaufführungen, eine Uraufführung und eine Festliche Ballett-Gala zur Eröffnung der Jubiläumsspielzeit.

Vladimir Malakhov freut sich auf die Jubiläumsspielzeit des Staatsballetts Berlin und präsentierte einen Spielplan mit fünf Premieren.

Festlich eröffnet wird die Saison mit einer Festlichen Ballett-Gala in der Deutschen Oper Berlin. Es werden choreographische Meisterwerke, Raritäten der Ballettgeschichte oder ganz neue, zeitgenössische Stücke von den Mitgliedern des Ensembles aufgeführt.

Die erste Premiere der Jubiläumsspielzeit ist Der Nussknacker mit einem Libretto von Vasily Medvedev und Yuri Burlaka. Die beiden russischen Choreographen entwickeln für das Staatsballett Berlin eine Fassung, die auf der Überlieferung des Originals von 1892 beruht und in Verbindung mit der Brillianz moderner Tanzkunst ihren ganzen nostalgischen Charme entfaltet.

Im Januar 2014 steht die neue Ausgabe des erfolgreichen Formats Malakhov & Friends ganz im Zeichen des 10-jährigen Bestehens des Staatsballetts Berlin. In der internationalen Ballettwelt spielen Gala-Veranstaltungen eine wichtige Rolle: Sie sind Treffpunkt der tänzerischen Elite und dienen als Schmelztiegel für Neues und Traditionelles, für junge Talente und große Stars.

The Nights – Nach „1001 Nacht“ wurde in Kooperation mit dem Ballet Preljocaj produziert und ist als dritte Premiere auf der Bühne der Deutschen Oper Berlin zu sehen. Die Sammlung morgenländischer Erzählungen „Tausendundeine Nacht“ steht im Mittelpunkt der neuen Choreographie von Angelin Preljocaj. Mit diesem abendfüllenden Werk spürt er den Motiven nach, die in der Sammlung verborgen sind. Der Abend beruht auf der Musik von Natacha Atlas, Samy Bishai und 79D. Die Kostüme entwirft der gefeierte Modeschöpfer Azzedine Alaïa.

Der zeitgenössische Abend Ratmansky | Welch in der Staatsoper im Schiller Theater umfasst zwei Deutsche Erstaufführungen der Choreographen. Alexei Ratmansky vertraut dem Staatsballett Berlin sein heiteres Ballettdivertissement Namouna an und Stanton Welch seinen Ballettabend Clear, eine tänzerische Interpretation zweier Werke von Johann Sebastian Bach, die die Klarheit der musikalischen Sprache des Komponisten wunderbar zum Ausdruck bringen.

In der Komischen Oper Berlin zeigt das Staatsballett Berlin die Uraufführung Don Juan. Für den Choreographen Giorgio Madia ist Don Juan eine Figur des Theaters. Teil seines Mythos sind das leichte Spiel des vermeintlichen Zufalls, das den Genuss erhöht, und die fortwährende Bewegung, mit der sich die Flüchtigkeit des Augenblicks einzig begreifen lässt. Giorgio Madia entfaltet den Stoff als ein unwiderstehlich sinnliches, intimes Barock-Theater in moderner Gestalt.

Vladimir Malakhov äußerte sich außerdem glücklich darüber, dass es ihm gelungen ist, die ehemals drei Compagnien der Opernhäuser zu einem einzigen hervorragenden Ensemble zu formen, dessen außerordentliche Qualität sich nicht allein in einem bemerkenswerten Corps de ballet präsentiert, sondern auch in herausragenden Solisten, die in der ganzen Welt gefragt sind. Zusätzlich gab er bekannt, dass er mit Caravaggio am 13.06.2014 und mit Tschaikowsky am 14.06.2014 seine Abschiedsvorstellungen in Berlin tanzen werde.




Vladimir Malakhov in Tschaikowsky, womit er am 14. Juni 2014 seine Abschiedsvorstellung beim Staatsballett Berlin geben wird - (C) SBB / Foto: Bettina Stöß
E-mail: n.jaeger@staatsballett-berlin.de
Website: http://www.staatsballett-berlin.de

Nadine Jäger - PM v. 14.03.2013
2134

 



THEATER Inhalt:

Kulturtermine
TERMINE EINTRAGEN

Kurzmeldungen

CD / DVD

FEUILLETON
Kritiken

INTERVIEWS

PORTRÄTS

ROSINENPICKEN
Glossen zu Theater & Musik von Andre Sokolowski

URAUFFÜHRUNGEN
Sprech- und Tanztheater

WAGNERJAHR


Bewertungsmaßstäbe:
[seit dem 22.05.2013]


= nicht zu toppen


= schon gut


= geht so


= na ja


= katastrophal


Home     Impressum     FILM     KUNST     LITERATUR     MUSIK     THEATER     Archiv     Kulturtermine eintragen

Rechtshinweis
Für alle von dieser Homepage auf andere Internetseiten gesetzten Links gilt, dass wir keinerlei Einfluss auf deren Gestaltung und Inhalte haben!!

© 2000-2013 KULTURA-EXTRA (Alle Beiträge unterliegen dem Copyright der jeweiligen Autoren, Künstler und Institutionen. Widerrechtliche Weiterverbreitung ist strafbar!)

Webdesign und -programmierung by Susanne Parth, bplanprojekt | www.bplanprojekt.de