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Kurzmeldungen

Die "Heilige Vorhaut Jesu Christi" – bald Weltkulturerbe?!


"Da wird jede bessere Flussbiegung heutzutage zum Weltkulturerbe erklärt, nicht jedoch eine der ehrwürdigsten Reliquien der Christenheit: die 'Heilige Vorhaut unseres Herrn Jesus Christus'", empört sich Knut Karsten Eicke - den Medien besser erinnerlich als Sir Huckleberry - in seinem u.g. Blog.

Unbeeindruckt von der nicht enden wollenden christlich-jüdischen Beschneidungsdebatte hat der 74jährige gerade wieder Nägel mit Köpfen gemacht und bei der UNESCO in New York beantragt, die im Vatikan aufbewahrte Heilige Vorhaut Jesu Christi zum Weltkulturerbe zu erklären.

"Seit fast zweitausend Jahren wird der 1. Januar von der Katholischen Kirche, d.h. von immerhin 1,3 Milliarden Gläubigen feierlich begangen als der 'Tag der Heiligen Vorhaut unseres Herrn Jesus Christus'. In jüngster Zeit jedoch erfährt dieser Tag nicht mehr seine angemessene Würdigung, findet Eicke, schließlich ist diese Vorhaut doch der einzig echte Teil von Jesus, der noch auf der Erde verblieben ist."

Jesus ist zwar weg, aber seine Vorhaut ist noch da.

Ist er wirklich weg?

Der Wahlholländer Eicke, der mit Hündin Whiskey eine Auszeit genommen hat und derzeit durch Europa tourt, philosophiert weiter: "Da die Vorhaut ein echter Teil des echten Jesus Christus ist, muss doch angesichts der neuesten wissenschaftlichen Möglichkeiten die jahrtausendalte Prophezeiung von der Wiederkunft Christi total neu interpretiert werden: seine Wiederkehr per DNA. War nicht genau dies mit der Vorhersage gemeint?"

Ein atemberaubender Gedanke!

"Da liegt Jesus dort in der Schublade im Vatikan und wartet darauf, dass er wiedererweckt wird - und keiner tut's", sagt Eicke.

Jetzt, nach über 2000 Jahren, könnte es eigentlich soweit sein: Halleluja!



(C) Knut Karsten Eicke
E-mail: knut.eicke@googlemail.com
Website: http://www.knutkarsteneicke.eu

Knut Karsten Eicke - PM v. 01.04.2016
2554

Launch von fünf Online-Ausstellungen || das Jüdische Museum Berlin startet Kooperation mit dem Google Cultural Institute


Das Jüdische Museum Berlin eröffnet gleich fünf Ausstellungen an einem Tag: Die ersten Online-Ausstellungen des Hauses werden ab heute in Kooperation mit dem Google Cultural Institute virtuell präsentiert. »Die umfangreichen Bestände unserer Familiensammlungen werden jetzt auch als Online-Ausstellung gezeigt. Und unsere Wechselausstellungen können in Zukunft über die Laufzeit hinaus weltweit besucht werden«, sagte Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums Berlin. Mit dem Launch baut das Haus seine Open Access-Strategie konsequent aus und setzt noch stärker auf Vernetzung. Das Google Cultural Institute bietet Museen, Archiven und anderen Kultureinrichtungen eine Plattform, ihre Bestände visuell attraktiv und inhaltlich anspruchsvoll zugänglich zu machen.

Die fünf Online-Ausstellungen des Jüdischen Museums Berlin ermöglichen es den Nutzern, sich mit ausgewählten Biografien und Aspekten jüdischer Geschichte und Kultur auseinanderzusetzen. Durch die Verknüpfung mit der Online-Sammlung mit mehr als 12.000 Objekten werden weitere Vertiefungsmöglichkeiten angeboten. Die Ausstellungen beschäftigen sich mit der NS-Zeit und der unmittelbaren Nachkriegszeit und werden auf Deutsch und Englisch veröffentlicht.


Ausstellungen auf den Spuren vergessener Biografien und jüdischer Schicksale
Jüdische Keramikerinnen aus Deutschland nach 1933 begibt sich auf Spurensuche nach vergessenen Biografien und Werken jüdischer Kunsthandwerkerinnen, die in den 1920er Jahren zur Avantgarde der deutschen Keramikkunst gehörten. Sie verließen Deutschland, weil sie unter dem NS-Regime keine Perspektive hatten oder als Zionistinnen ihre Zukunft in Palästina sahen. Die Online-Ausstellung erzählt, wie sie sich neue berufliche Existenzen und künstlerische Identitäten aufbauten. Die Kabinettausstellung war 2013/2014 im Jüdischen Museum Berlin zu sehen.

Vier weitere Online-Ausstellungen kreisen um jüdische Schicksale unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945. Sie schöpfen aus den umfangreichen Beständen der Familiensammlungen im Archiv des Jüdischen Museums Berlin. Die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bedeutete für deutsche Juden keineswegs unmittelbar Freiheit und Sicherheit: Wer hat überlebt, wo ist die Familie, was bringt die Zukunft? Ihr Leben war geprägt von existenzieller Not, der Ungewissheit über das Schicksal der Angehörigen und einem immer noch lebendigen Antisemitismus seitens der deutschen Bevölkerung. Die vier Ausstellungen beleuchten die Situation im Sommer 1945 aus der Perspektive ganz unterschiedlicher Personen...

Die fünf Online-Ausstellungen auf einen Blick:
1. Jüdische Keramikerinnen aus Deutschland nach 1933 – Auf Spurensuche nach vergessenen Biografien und Werken
2. Mit herzlichem Massel Tow – Die erste Bar Mizwa 1945 in Berlin
3. Wer kann Auskunft geben...? – Die lange Suche nach Familie Erich Marcuse
4. Bis auf ein gesundes Wiedersehen – Bianka Hassel und ihre Befreiung aus dem Ghetto Theresienstadt
5. May he rot forever – Die Rückkehr eines deutsch-jüdischen Emigranten als Befreier 1944/45




Bildquelle: facebook.com/jmberlin
E-mail: pressestelle@jmberlin.de
Website: http://www.jmberlin.de

Katharina Schmidt-Narischkin - PM v. 21.01.2016
2538

 



 

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