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Eingetragene Kulturtermine (Kleinanzeigen)

"DIE SCHÖPFUNG" VON JOSEPH HAYDN MIT DER BERLINER SINGAKADEMIE (im Konzerthaus Berlin - am 10. Juni 2018, 20 Uhr)

Im Stundengebet des Pfingstfestes erklingt die Antiphon „Sende aus Deinen Geist und alles wird neu geschaffen, und Du wirst das Angesicht der Erde erneuern“. Dies ist der Kern der Botschaft von Joseph Haydns Werk.

Zwar folgt der Text der nüchternen Abfolge der Schöpfungsgeschichte im 1. Buch Mose des Alten Testaments, aber dieser Ordnung der Schöpfung geht die Verwirrung, die Vertreibung der Höllengeister in die ewige Nacht voraus. „Verzweiflung, Wut und Schrecken begleiten ihren Sturz.“ Erst dann „entspringt eine neue Welt auf Gottes Wort“. Erzählend, kommentierend, rühmend spiegelt das Werk den aufklärerischen Geist der Vorklassik mit großem Optimismus. So passt Die Schöpfung gut in die pfingstliche und nach-pfingstliche Zeit, die in der christlichen Liturgie vom Geist Gottes geprägt ist, der alles neu macht. Die Musik folgt der inhaltlichen Entwicklung des Textes: Die Zerstörung der Harmonie in der Zeichnung des Chaos hin zur vollendeten, geordneten Harmonie in der Schaffung der neuen Welt. Besonders reizvoll erscheint die Tonmalerei im zweiten Teil, die die entstehende Pflanzen- und Tierwelt musikalisch abbildet. Im dritten Teil schließt sich die große Danksagung der Geschöpfe, vor allem der Menschen, an – der Lobpreis der Harmonie.


Mitwirkende:
Anna Palimina, Sopran
Lothar Odinius, Tenor
Stephan Loges, Bass
Berliner Singakademie
Kammerakademie Potsdam
Dirigent: Achim Zimmermann

Ort | Zeit:
Konzerthaus Berlin | So, 10. Juni 2018, 20 h

Ticket-Preise:
14 bis 34 Euro zzgl. VKK

Online-Ticket:
https://www.konzerthaus.de/de/programm/berliner-singakademie/2612

Ticket Hotline:
030 · 20 30 9 2101





E-Mail: redaktion@berliner-singakademie.de
URL: http://www.berliner-singakademie.de

Eingetragener Kulturtermin v. 26.04.2018
0180

CHRISTO (in der Galerie Gmurzynska, Zürich - vom 20. April bis 30. Juni 2018)

Vom 20. April bis 30. Juni 2018 zeigt die Galerie Gmurzynska, Zürich die Ausstellung CHRISTO.

*

Die Galerie Gmurzynska freut sich, zum ersten Mal in Zürich eine umfassende Ausstellung von Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien und Archivmaterial mit insgesamt 27 Werken zu zeigen, die die außergewöhnliche Karriere von Christo und Jeanne-Claude dokumentieren. Die Retrospektive reicht von ihren ersten erfolgreichen Werken, die sie im Jahre 1964 nach dem Umzug nach New York realisierten, bis hin zu dem neuen Projekt für The Serpentine im Londoner Hyde Park – eine Installation, die am 20. Juni 2018 hinter dem Kensington Palace enthüllt werden wird...


CHRISTO
Eröffnung: 19. April 2018, 18-20 Uhr
Ausstellung: 20. April – 30. Juni 2018

Galerie Gmurcynska
Paradeplatz 2 & Talstrasse 37
8001 Zürich





Christo, Four Store Fronts Corner (Parts IV, III, II and I), 1964-65 | (C) Galerie Gmurzynska

E-Mail: mathias.rastorfer@gmurzynska.com
URL: http://www.gmurzynska.com

Eingetragener Kulturtermin v. 05.04.2018
0179

LITERATURFESTIVAL "GLÜCK.TAGE" (im Kufsteinerland - vom 24. bis 26. Mai 2018)

Glücks-Inspiration pur: Zum dritten Mal lädt das beliebte Festival für Literatur, Philosophie, Natur und Genuss Glückssuchende ins Kufsteinerland ein. Mit spannenden und mitunter sehr persönlichen Impulsen locken international renommierte Speaker und Autoren, die ihre Erkenntnisse rund um das Thema „Glück“ mit dem Publikum teilen. Schwerpunktmäßig widmet sich das Festival 2018 dem Begriff „Selbst.Freundschaft“.

*

„Nicht Ich-Fixierung, sondern Selbst-Akzeptanz ist der Schlüssel zum Glück.“ Über diese These diskutieren drei Bestseller-Autoren in einer Talkrunde am Eröffnungsabend im Passionsspielhaus Thiersee: ZDF-Moderatorin Nina Ruge, Ordensfrau Melanie Wolfers und der Wiener Psychologe Georg Fraberger, der ohne Arme und Beine geboren wurde, geben tiefe Einblicke in ihren Erfahrungsschatz.

Einer der Festival-Höhepunkte ist der Auftritt des weltweit bekannten UNO-Menschenrechtsrats und Globalisierungskritikers Jean Ziegler im Erler Festspielhaus: Seit Jahrzehnten setzt er sich für benachteiligte Menschen ein und kämpft als UN-Sonderberichterstatter und Menschenrechtsrat gegen Hunger und Elend und für den Frieden. Sein Vortrag am 26. Mai, ab 20 Uhr, ist gleichzeitig ein Plädoyer dafür, wie viel jeder Einzelne zu Recht und Gerechtigkeit beitragen kann, aber auch eine Enthüllung der Machenschaften hinter den Kulissen der Demokratie. Bereits am Vorabend der glück.tage wird Zieglers Kinofilm-Biographie Optimismus des Willens ab 20 Uhr im Kufsteiner Café Lebensmittel gezeigt.

Im Kultur Quartier Kufstein sensibilisiert der bekannte deutsche Philosoph Wilhelm Schmid am Freitag, 25. Mai, ab 20 Uhr, dafür, was Glück mit Eigenwahrnehmung zu tun hat und tritt den Beweis an, dass Glück nicht das Wichtigste im Leben ist. Bereits ab 15 Uhr referiert er für einen exklusiven Teilnehmerkreis in seinem „Privatissimum“ in der Glasmanufaktur Riedel Glas über Gelassenheit und „Selbst.Freundschaft“.

Zahlreiche Menschen finden das Glück in der Natur – so auch „Kräuterwastl“ Sebastian Viellechner. Der TV-Moderator, bekannt aus der Sendung Gesundheit! im Bayerischen Fernsehen, führt Festival-Besucher am 25. und 26. Mai, jeweils ab 10 Uhr, in seinem Workshop „Natur.Werkstatt“ durch die „essbare Landschaft“ des Kufsteinerlandes und bereitet mit ihnen einfache „Glücks-Gerichte“ zum Nachkochen zu. Treffpunkt ist die Bergstation Brentenjoch beim Kaiserlift Kufstein.

* *

Informationen zum Festivalprogramm der glück.tage und den Arrangements unter u.g. URL.



E-Mail: info@kufstein.com
URL: http://www.glueck-tage.com

Eingetragener Kulturtermin v. 14.02.2018
0177

ZEICHNEN IN CRANACHS WERKSTATT (in der Fränkischen Galerie Kronach, Festung Rosenberg - vom 24. März bis 24. Juni 2018)

Die Graphische Sammlung der Universität Erlangen gehört zu den bedeutendsten ihrer Art weltweit. Einen der sehr seltenen Einblicke in diesen Kunstschatz gewährt die Ausstellung Zeichnen in Cranachs Werkstatt, die vom 24. März bis 24. Juni 2018 in Cranachs Geburtsstadt Kronach zu sehen sein wird.

Cranach wurde von Zeitgenossen bewundernd „der Schnellmaler“ genannt. Dass er mit unternehmerischem Geschick, Sinn für perfektes Projektmanagement und cleverer Arbeitsorganisation seiner Zeit weit voraus war, das belegen 85 Handzeichnungen aus der Erlanger Sammlung.

Sie zeigen: Der Meister selbst erstellte für seine Auftraggeber sogenannte "Besteller-Zeichnungen", die dann in aller Regel auch beim Kunden blieben. Diese konnten so die Pläne überdenken und nach eigenem Gusto verändern. Angestellte der Werkstatt arbeiteten die Kundenwünsche in die Entwürfe ein und erstellten später Kopien. Der Geschäftsmann Cranach betreute sein Projekt nur so lange, bis die Aufgabe künstlerisch und programmatisch umrissen war. Die endgültige Ausführung wurde dann bewährten Meisterschülern übertragen. Cranach selbst behielt die Oberaufsicht, war parallel dazu aber schon wieder mit der Planung neuer Aufträge beschäftigt. Die entstandenen Handzeichnungen wurden archiviert und dienten als Vorlagenvorrat, der immer wieder Verwendung fand. Auf Basis dieser Vorlagen war die Werkstatt in der Lage - nacheinem kurzen "Briefing" durch den Meister - Großaufträge weitgehend selbstständigzu erledigen.

Die Ausstellung Zeichnen in Cranachs Werkstatt umfasst Handzeichnungen, die in den 1520er Jahren mit dem Hallenser Großauftrag für Kardinal Albrecht geschaffen wurden, Porträtzeichnungen, die als Gemäldevorlagen dienten, Blätter, die von Lehrlingen zu Schulungszwecken gestaltet wurden, sowie Zeichnungen, die in den 1550er Jahren unter der Werkstattleitung von Lucas Cranach dem Jüngeren für St. Marien in Dessau entstanden sind. Gezeigt werden Entwürfe zu Flügelaltären mit Passionsszenen und Heiligen, Zeichnungen einer Folge der Schmerzen und Freuden Mariä nach Albrecht Dürer und weitere Blätter, unter denen sich auch eines mit dem berühmten Schlangenwappen Cranachs befindet. Zu den Exponaten gehört außerdem die aus Meisterhand stammende Zeichnung "Musizierendes nacktes Paar“.

Die frisch restaurierte Sammlung wird aus konservatorischen Gründen nach der Ausstellung für lange Zeit nicht mehr zu sehen sein.



E-Mail: festung@stadt-kronach.de
URL: http://www.bayerisches-nationalmuseum.de/index.php?id=78

Eingetragener Kulturtermin v. 16.01.2018
0175

FIONA TAN: "BLOSSOMS IN TRANSFORMATION" (im Mandarin Oriental, Munich - vom 25. Januar bis 12. Mai 2018)

Die speziell in den USA bekannte Multimediakünstlerin Fiona Tan stellt erstmals in Deutschland aus. In der Hotelhalle und Lounge des Mandarin Oriental, Munich zeigt die Tochter von Schmuck-Lady Helga Piaget (aus der gleichnamigen Schmuckdynastie) vom 25. Januar bis 12. Mai 2018 Gemälde, Fotografien, Objekte und Arbeiten auf Japanpapier aus ihrer neuen Serie Blossoms in Transformation.

Die Werke entstanden im Laufe mehrerer Reisen der Künstlerin nach Japan während der Zeit der Kirschblüte (jap. Sakura). Fiona Tan, die sich mit dem japanischen Buddhismus ebenso wie mit Reiki, einer japanischen Lehre von den universellen Lebensenergien beschäftigt, fasziniert das spektakuläre Naturschauspiel unzähliger zartrosafarbener Kirschblütenbäume, die Städte wie Landschaften verzaubern, immer wieder. Darüber hinaus erforscht sie auch die Symbolik dieser Blüte, die wie keine andere für Erneuerung und die Feier des Lebens, für Schönheit, aber auch für Vergänglichkeit steht.

Kuratiert wird die Ausstellung von den Kunst-Expertinnen Dr. Eva Karcher und Mon Müllerschön.


Kunstausstellungen haben im Mandarin Oriental, Munich bereits Tradition. Künstler wie Gerad Prent und Gianfranco Meggiato und Fotografen wie Ellen von Unwerth, Roger Fritz, Kiki Kausch, Sophie von Hanau, Philipp Siempelkamp und Johannes Weinsheimer zeigten hier ihre Werke. Jede Schau verleiht der edlen Hotelhalle eine immer wieder überraschend neue Atmosphäre.


(C) Fiona Tan

E-Mail: info@zierercom.com
URL: https://www.mandarinoriental.de/munich/

Eingetragener Kulturtermin v. 11.01.2018
0174

 



 
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