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TANZ IM AUGUST 2013


23. August 2013 - Haus der Berliner Festspiele

EMANUEL GAT

The Goldlandbergs




"Eine Familiengeschichte in Fugenform: Mit The Goldlandbergs gelingt dem israelischen Choreografen Emanuel Gat ein intimer Blick auf die Komplexität menschlicher Beziehungen. Als Vorlage dienen ihm Glenn Goulds Einspielung von Bachs 'Goldberg Variationen', wenige Monate vor dem Tod des Pianisten 1981 aufgenommen, und 'The Quiet in the Land', eine Radiodokumentation aus dem Jahr 1977. Glenn Gould sammelte in einer mennonitischen Gemeinde im kanadischen Manitoba Stimmen und Geräusche, die er mit Musik und Soundeffekten kontrapunktisch wie in einer Fuge montierte. Das Porträt einer streng religiösen Familie, deren Lebensweise im 20. Jahrhundert immer mehr unter Druck gerät, ist zugleich eine beziehungsreiche Reflexion über Gesellschaft und Zusammenleben, Kunst und Politik. Wie Glenn Gould mit Klang, so arbeitet Emanuel Gat mit Bewegung. Klare Strukturen, die Raum für Spontaneität lassen, eröffnen mannigfaltige Perspektiven auf soziale Zusammenhänge und deren Einfluss auf jeden einzelnen. The Goldlandbergs erkundet die kontrapunktische Essenz von Choreografie und ermöglicht Tänzern wie Zuschauern die Freiheit künstlerischer und interpretatorischer Entscheidungen." (Quelle: Tanz im August)

*

Hatte man alles Das (s.o.) per Lektüre - und v.a. vorher - soweit dann verinnerlicht gehabt, hätte es durchaus sein können, dass man dem Eigentlichen (s. Stücktitel) leicht-unschwer hätte folgen können. Sind ja alles kluge Sätze, die da so als Stütze aufgeschrieben stehen...

Also: Das besagte Tonbandprotokoll als wie die legendäre Letzteinspielung von Bachs Goldberg-Variationen durch den (mitsummenden) ältlichen Glenn Gould; das war erklärter Maßen der akustische Hintergrund - und "unter" Diesem baute dann der Gat mit seinen fantastischen Tänzerinnen und Tänzern (Namen s.u.) seine hierzu passende(n) Geschichte(n) von den Goldlandbergs.

Sehr schön, sehr-sehr ästhetisch anzusehen, ja.

Obgleich - so als Geschichte(n) dieser Goldlandbergs - kaum identifizier- bzw. decodierbar.

Viel gewunken wurde halt.

Und sehr, sehr, sehr stark applaudiert; wahrscheinlich ganz und gar zurecht, vermuten wir.



Bewertung:    




The Goldlandbergs - Foto (C) Emanuel Gat
a. so. - 25. August 2013
ID 7084
THE GOLDLANDBERGS (Haus der Berliner Festspiele, 23.08.2013)
Choreografie in Zusammenarbeit mit:
Hervé Chaussard, Aurore Di Bianco, Michael Löhr, Pansun Kim, Philippe Mesia, Geneviève Osborne, François Przybylski und Milena Twiehaus
Soundtrack The Quiet in the Land, vorbereitet und geschrieben von: Glenn Gould
Musik: Johann Sebastian Bach, Goldberg-Variationen
Pianist: Glenn Gould
Licht und Kostüme in Zusammenarbeit mit: Samson Milcent
Tongestaltung in Zusammenarbeit mit: Frédéric Duru
Produktion: Emanuel Gat Dance
Uraufführung bei den Montpellier Danse war am 22. Juni 2013
Koproduktion Festival Montpellier Danse 2013, Théâtre de la Ville (Paris), deSingel – International Art Campus (Antwerpen), Lincoln Center Festival 2014 (New York), CCN Roubaix Nord-Pas de Calais, Carolyn Carlson | in Kooperation mit Berliner Festspiele


Weitere Infos siehe auch: http://www.tanzimaugust.de


http://www.andre-sokolowski.de



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