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Buchtipp

„Antonio Stradivari“ (oder auch: STRADIVARIBOOKS) von Jost Thöne & Jan Röhrmann

Jost Thöne Verlag


Violoncello MARA von Antonio Stradivari, Cremona 1711 (Foto © Jan Röhrmann) - Das Instrument erhielt seinen Namen durch seinen ersten Besitzer, den Cellisten Giovanni (auch Jean oder Joseph) Mara. Der Cellist hat dem Alkohol sehr zugesprochen. Jedenfalls ist übermittelt, dass das Instrument voller Alkoholflecken und Blessuren war und schon nach seinem ersten Besitzer restauriert werden musste. Damit begann die eine ungewöhnliche Geschichte eines Cello, dass über alle Kontinente reiste und 1963 sogar einen Schiffsuntergang in Südamerika überstand. Seit 1996 befindet es sich in der Hand des Cellisten Heinrich Schiff.


STRADIVARIBÜCHER für Kenner, Sammler und Liebhaber

[Uns erreichte eine Aufsehen erregende Pressemitteilung über eine schier sensationelle Neuerscheinung auf dem Musik- und Kunstbuchmarkt („Antonio Stradivari“, Jost Thöne Verlag 2010); wir stellen diese gern jetzt online:]



600 Millionen Euro in vier Bänden - das Werk Stradivaris erstmals im Großformat


Einmalig, außergewöhnlich und schön sind sie die Stradivaribücher. Vier Bände mit 148 Instrumenten und genauso vielen Geschichten der Stradivari. Ob Geigen, Celli oder Bratschen, zahlreiche seiner bedeutendsten Instrumente kann man in der limitierten Ausgabe erstmals bewundern. Instrumente, die so noch nie gezeigt wurden. In außergewöhnlichen Fotografien sind die Instrumente in Originalgröße abgebildet – Celli zum Aufklappen über eine Gesamtbreite von 96 cm. So echt, dass man versucht ist auf dem Griffbrett zu spielen.

Die Stradivaribücher werden im Oktober auf der Musikmesse in Cremona erstmals präsentiert. Herausgeber sind der Geigenhändler und Publizist Jost Thöne und der Fotograf Jan Röhrmann.

Jost Thöne sagt über die Geschichte des Projektes: „Damals dachte ich, wer wird sich die Mühe machen und das Geld in die Hand nehmen, um Stradivaris zu fotografieren, und wer wird die Erlaubnis bekommen, sie zu fotografieren. Ein bisschen verrückt muss man da schon sein.“

Über mehrere Jahre hinweg entstanden diese 4 Bände, in denen Stradivaris im Wert von etwa 600 Millionen Euro abgebildet sind. 2000 Euro muss der Musikliebhaber für die handnummerierte Library-Ausgabe bezahlen, 3.000 Euro für die ledergebundene Goldschnitt de Luxe Edition. Eine Auflage, die streng auf 2000 Library- und 100 de Luxe - Exemplare begrenzt ist und in der die Geschichten jedes einzelnen Instruments erzählt werden.

Und selbst die Fotos haben ihre eigene Geschichte. Für das Shooting gingen einige der Instrumente nicht nur auf weite Reisen, denn die meisten der rund 600 erhaltenen Kunstwerke, die Stradivari gebaut hat, werden auf den Bühnen dieser Welt noch aktiv von Solisten gespielt. Vor allem aber die technischen Schwierigkeiten waren enorm.

„Streichinstrumente zu fotografieren, ist eine große Herausforderung“, sagt Jan Röhrmann. „Der Korpus spiegelt und er muss spiegeln, damit das Instrument dreidimensional wirkt, ohne diese Dreidimensionalität sieht das Instrument auf dem Foto leblos aus.“ Gerade das war den Machern der Stradivaribücher aber besonders wichtig.

„Antonio Stradivari war ein genialer, innovativer und äusserst fleißiger Instrumentenbauer“, sagt Jost Thöne. „Das Besondere dieser Instrumente, die zwischen 1666 und 1737 entstanden sind, wollten wir in den Fotos zur Geltung bringen.“ Dazu wurden die Instrumente mit großem Aufwand digital fotografiert, um auch die Abnutzungen des Holzes und verschiedene Lacke sichtbar zu machen. Wer die Bildbände in die Hand nimmt, kann jedes Detail des Instrumentes betrachten, so als hielte er es in der Hand.

Die Fotos machen den Mythos greifbar und die Geschichten der Instrumente sind ein Stück Zeitgeschichte.

Wer die Edition erwirbt, erhält ein Werk, das ebenso einzigartig ist, wie die in ihm abgebildeten Instrumente, angereichert durch flankierende Essays zum Thema „Geigenbau“.

Zudem ist den Bänden eine DVD beigelegt, auf der sich weitere Extra- und Detailansichten der Instrumente und ein Konzertmitschnitt des Solisten Koh Gabriel Kameda befindet. Kameda spielt von Astor Piazolla: Oblivion mit dem „Orquestra Sinfonica del Estado de Mexico“ auf seiner Stradivari 1727 mit dem Namen „Holroyd“, die in den Büchern ebenfalls dokumentiert ist.


Jost Thöne

Jost Thöne
Jost Thöne hat sich im Bereich Streichinstrumente als Händler und Publizist einen Namen gemacht. Nach seinem Musikstudium beschäftigte sich Jost Thöne intensiv mit dem Geigenbau, und so entschied er sich nach Beendigung der Studienzeit für die Gründung eines Geigenhandels. Später gründete er zudem den Jost Thöne Verlag, der sich auf grossformatige Fachbücher über den Geigenbau (übersetzt in 5 Sprachen) spezialisierte. Nach fast 20 Jahren Erfahrung im Geigenhandel in Deutschland und Italien, gründete Jost Thöne 2006 die „Violin Expo Cologne“ und schuf in der Kölner Altstadt ein weltweit einzigartiges Forum für den zeitgenàssischen Geigenbau. Die aktuelle Herausgabe der Bilddokumentation „Antonio Stradivari“ krönt seine bisherigen Erfolge.
www.violin-expo.com
Jan Röhrmann
Jan Röhrmann ist ein international frei arbeitender Fotograf und arbeitet in seinem eigenen Atelier in der Kölner Altstadt. Auf langjährige fotografische Assistenztätigkeiten nach der Ausbildung folgten Anstellungen im lithografischen Bereich sowie Ausbildungen im Bereich DTP. Diese ermöglichen ihm heute eine genaue Kenntnis und große Erfolge in der digitalen Fotodokumentation von hochwertigen Streichinstrumenten und Bögen. Seine Fotos sind weltweit in verschiedenen klassischen Musik-Magazinen bis hin zu mehreren grossformatigen Fotobildbänden erschienen.
Jan Röhrmanns Tätigkeitsfeld umfasst zudem ebenso eine detaillierte Bildbe- und Verarbeitung wie auch eine Begleitung von Druckprozessen und beinhaltet Kontakte zu Verlagen, Autoren, öffentlichen Museen, privaten Sammlungen und Musikern. Aktuell arbeitet Jan Ràhrmann an dem einzigartigen Projekt über den weltberühmten Geigenbauer „Antonio Stradivari“ in enger Zusammenarbeit mit dem Herausgeber Jost Thöne.
www.violinphotos.com



Jan Röhrmann


Pressemitteilung - Köln, 11. August 2010
ID 00000004761
Jost Thöne & Jan Röhrmann, „Antonio Stradivari“
Jost Thöne Verlag

Library Edition
2000 Exemplare
Leinengebunden
Goldprägedruck

De Luxe Edition
100 Exemplare
Ledergebunden
Goldprägedruck
Goldschnitt

4 Bände, 32cm x 45cm, 1300 Seiten
21 Ausklappseiten (96 cm) mit Ganzansichten der Celli und Violen;
eingelegte DVD mit Bemaßungen der Instrumente, Detailansichten der Schnecken, F-Löcher und Wölbungskurven
Video-Aufnahme des Solisten Koh Gabriel Kameda auf der Antonio Stradivari Violine „Holroyd“ Cremona, 1727 (Kameda spielt von Astor Piazolla: Oblivion mit dem „Orquestra Sinfonica del Estado de Mexico“)


Pressekontakt:
Jost Thöne
Lintgasse 18-20
50667 Köln
jostthoene@googlemail.com
0221 4736 278
0171 6463 597




Weitere Infos siehe auch: http://www.stradivaribooks.com


jostthoene@googlemail.com



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