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nachDRUCK # 5

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CD-Kritik

Der Sound

des Banjos





Bewertung:    



Dass die Musikrichtung des Bluegrass im Zentrum der Aufmerksamkeit stünde, kann man nicht ernsthaft behaupten. Sie war, jedenfalls außerhalb der USA, immer eine eher marginale Erscheinung. Jetzt aber hat sie mit der Veröffentlichung von Molly Tuttles Crooked Tree die Chance, neue Fans zu gewinnen. Eine aufregendere CD hat es lange nicht mehr gegeben. Sie präsentiert unterschiedliche Spielarten des Bluegrass, bis hin an den Rand anderer Genres, wo man, wie im San Francisco Blues (!), nur noch bedingt von Bluegrass sprechen kann. Erinnerungen werden abgerufen an Earl Scruggs oder an die Musik aus einer der besten TV-Serien der vergangenen Jahrzehnte, aus Deadwood.

Kennzeichnend für Bluegrass im Allgemeinen und Molly Tuttle im Besonderen ist der unverwechselbare Zusammenklang von Gitarre, Mandoline, fingerpicked Banjo und Fiddle, oft auch Kontrabass und solistischem oder mehrstimmigem Gesang. Es überwiegt ein rasches Tempo. In einem Interview hat Molly Tuttle gesagt:


„Wenn du wirklich schnell Achtelnoten spielen kannst, sollst du davon Gebrauch machen. Es ist wirklich aufregend und macht Spaß, aber es ist nur ein Teil des Solos. Ich erzeuge gerne einen Bogen, in dem du eine Zeit lang schredderst und das dann mit einem kargeren Teil des Solos kontrastierst. Schnellspielen ist ein Mittel, das man benützen kann. Aber wenn es dazu kommt, dass man nur um der Sache selbst willen wirklich schnell spielt, wird das für mich nach ein paar Liedern langweilig.“


In den Vereinigten Staaten ist die neunundzwanzigjährige Sängerin, Gitarristin und Banjospielerin schon seit Jahren eine bekannte und mit Preisen ausgezeichnete Größe. Die Lieder ihrer neuen CD haben die Qualität der Songs von Sheryl Crow, von Suzanne Vega oder von Tanita Tikaram und das Zeug, zu Ohrwürmern zu avancieren.


Thomas Rothschild – 5. April 2022
ID 13559
https://www.mollytuttlemusic.com/


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