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nachDRUCK # 5

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CD-Kritik

Lieder

ohne Worte





Bewertung:    



CDs und Konzerte kann man unter sehr unterschiedlichen Gesichtspunkten zusammenstellen: unter dem eines Komponisten oder einer Komponistengruppe (beispielsweise Das mächtige Häuflein oder die Wiener Schule), unter dem einer Epoche, eines Landes, einer Stilrichtung, der Verwandtschaft oder des Kontrasts oder auch unter eine thematische Vorgabe. Dafür sind mehr und mehr Musikdramaturgen zuständig, deren Aufgaben beim Theater abgeschaut wurden. Für die vorliegende CD haben sich die jungen, aber schon an vielen Orten und mit zahlreichen Partnern und Ensembles bewährten Musikerinnen Tatjana Uhde und Lisa Wellisch am Violoncello und am Klavier Märchenbilder zum Thema gewählt. Und da Märchen eng mit der Romantik verbunden sind, verweist das Thema zugleich auf eine Epoche.

Den Rahmen bilden zwei Kompositionen von Robert Schumann (wem sonst?), sein eigentlich für Klavier und Viola gedachtes Opus 113, von dem sich die CD den Titel geliehen hat, und seine Fantasiestücke op. 73. Als Kern steht das zugleich längste Stück im Zentrum des Programms, Franz Schuberts wiederum transkribierte Arpeggione-Sonate D 821. Flankiert wird sie von Solveigs Lied von Edvard Grieg und von einem Märchen überschriebenen Stück des weniger bekannten russischschweizerischen Komponisten Paul Juon.

Die Tontechnik holt das Cello in den Vordergrund, das mit seinem warmen Klang den liedhaften Charakter der ausgewählten Kompositionen auskostet. Dass Lisa Wellisch eine erfahrene Liedbegleiterin ist, erkennt man an der Einfühlung und dem Differenzierungvermögen, mit denen sie diese Lieder ohne Worte grundiert. Auch wenn man den suggestiven Begriff „Märchen“ nicht allzu wörtlich nimmt, wird man an der Intimität dieser Aufnahmen, am Klang der nicht alltäglichen Besetzung seine Freude haben.



Thomas Rothschild – 4. Juni 2021
ID 12950
note 1 music-Link zu den Märchenbildern


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