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CD-Kritik

Die Erfolgreiche





Bewertung:    



Die aus Georgien stammende, in England lebende Katie Melua hat es in wenigen Jahren ganz nach oben geschafft. Sie hat ihre Fans und reüssiert in den Charts. Die Jazz-Szene, die in ihrem Überlebenskampf immer mehr zu dem Mittel des Etikettenschwindels greift, indem sie Musiker, die nichts mit Jazz zu tun haben, eingemeindet, hat auch Katie Melua zur Jazzsängerin erklärt. Genauer besehen, erfüllen ihre Songs und ihr Gesang keines der Kriterien, die Jazz von Pop unterscheiden.

Katie Melua ist, auch auf ihrer jüngsten CD nach einer Pause von sieben Jahren, dem Album No. 8, eine hervorragende Sängerin eigener Lieder in der Tradition von Joni Mitchell, Suzanne Vega oder Sheryl Crow, aber mit Jazz hat das, schon wegen der überinstrumentierten, streichergesättigten Arrangements, wenig zu tun. Ihr Gesang ist eher verhalten als extravertiert, fast intim. Ihre in den tieferen Lagen rauhe, in den Höhen kräftige Stimme bevorzugt die Melodie gegenüber dem Ausdruck. Die Songs swingen und werden sicher Eingang finden in das Disco-Repertoire.

Die Texte handeln vorwiegend von Liebe in einer wenig romantischen Weise.



"Your longing is gone
Now, don't go trying to force it
Your longing is gone
I'm gonna leave with the morning dew

Dein Begehren ist vergangen
Versuch nicht, es zu erzwingen
Dein Begehren ist vergangen
Ich werde mit dem Morgentau gehen"



Sagen wir es so: Katie Meluas Stärken liegen eher in der Komposition und im Gesang.


Thomas Rothschild – 21. Oktober 2020
ID 12540
Siehe auch unter https://katiemelua.com/


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Bewertungsmaßstäbe:


= nicht zu toppen


= schon gut


= geht so


= na ja


= katastrophal




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