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CD-Kurzkritik

In den USA

weltberühmt





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Die Grenze zwischen Rock und C&W war in der nordamerikanischen Popmusik immer verschwommen. Jason Aldean wandelt schwindelfrei auf dem schmalen Grat zwischen den Genres, und seine jüngste CD Macon, seine zehnte, versetzt einen fünfzig Jahre zurück in eine Zeit, als Solisten und Gruppen mit Musik dieser Art die Charts besetzten. Dafür sind der satte Gitarrensound auf den zehn im Studio und fünf mit kleinerer Besetzung live aufgenommenen Songs verantwortlich, die eingängigen Harmonien und der Einfallsreichtum der Kompositionen. Den Country-Touch fügen in erster Linie die Slide Guitar von Adam Shoenfeld und die Steel Guitars hinzu.

In den USA ist der 1977 in Georgia geborene Sänger überaus erfolgreich und vielfach ausgezeichnet. Bei uns ist er eher noch ein Geheimtipp. Das sollte sich mit Macon, der nach seinem Geburtsort benannten CD, die einer zweiten „Hälfte“ mit Neuaufnahmen voraus geht und auch ältere Titel enthält, ändern. Man muss kein Country-Fan sein, um an diesen Songs Gefallen zu finden. Es reicht, dass man der seelenlosen Computermusik überdrüssig ist und sich zurück sehnt nach überbordenden Gitarrenläufen und dichtem Zusammenspiel. Aldeans Stimme mag nicht so charismatisch sein wie die mancher Sänger aus Rock und Country, aber sie klingt kraftvoll und ganz altmodisch: angenehm. Wenn Aldean einen Song Johnny Cash widmet, so verrät das einen nicht eben bescheidenen Anspruch. Aber er löst ihn ein. Eher als Cash mögen einem freilich beim Anhören von Macon die Eagles einfallen, die Charlie Daniels Band oder die Nitty Gritty Dirt Band.



Thomas Rothschild – 20. November 2021
ID 13307
BMG-Link zu Macon von Jason Aldean


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