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CD-Kritik

Liedermacher

und Volks-

sänger





Bewertung:    



Er ist nun schon mehr als ein halbes Jahrhundert einer der populärsten Liedermacher. Seine Fans lieben ihn aus unterschiedlichen Gründen, aber er hat sie nie verloren. Inzwischen ist Hannes Wader achtzig Jahre alt, aber die Stimme, deren warmer Klang maßgeblich für seinen Erfolg verantwortlich ist, hat ihn nicht verlassen. Zum gegebenen Anlass hat er eine neue CD herausgebracht, mit dem selbstironischen Titel Noch hier und dem ausgerechnet einen Titel des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt abwandelnden Zusatz Was ich noch singen wollte.

Hannes Wader hatte in seinem bewegten Leben Phasen, in denen er voller Kampfgeist und Vertrauen in die Zukunft zu blicken schien und eher Antworten als Fragen formulierte. Die Zusammenstellung der Lieder für die aktuelle CD zeugt eher von Melancholie und Resignation. Die Enttäuschungen, die Wader mit vielen Linken teilt, haben ihn gezeichnet. Aber er wurde kein Renegat. Und in einem der Lieder zitiert er Karl Marx, um dessen Aktualität zu beweisen. Trotz alledem! Dass er dem Krieg eine entschiedene Absage erteilt, dazu bedurfte es nicht des Überfalls Russlands auf die Ukraine. Hannes Wader war ein Pazifist und is es geblieben.

Eingerahmt sind die Lieder, darunter zwei französische Evergreens und eins davon, Le temps des cerises aus dem Paris der Commune, mit dem alten Kumpel Reinhard Mey als Gast, von Versen Hölderlins. Das ist ein Bekenntnis. Auch unter den Musikern, die Wader begleiten, begegnet man alten Bekannten und Geistesverwandte: Ulla van Daelen, Nils Tuxen, Lydie Auvray, Justin Ciuche, Martin Bärenz, Jens Kommnick, Gina Guenter, Hanna Carlson, Michael Kleinhans, Hans-Jörg Maucksch, Beo Brockhausen.



Thomas Rothschild - 22. Juni 2022 (2)
ID 13683
jpc-Link zur neuen CD mit Hannes Wader


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CD

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