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CD-Kritik

Solisten im

Quartett





Bewertung:    



Das Concerto Köln zählt seit 35 Jahren zu den renommiertesten deutschen Orginalklang-Ensembles. Jetzt hat es eine CD vorgelegt, deren Programm sich an einem ungewöhnlichen Kriterium orientiert: dem der Besetzung. Sie enthält vier Concerti für 4 Violinen. Die Komponisten, allesamt selbst angesehene Violinisten, sind – zwei Mal – Antonio Vivaldi, Giuseppe Valentini und Pietro Locatelli.

Die vier Solisten sind die Japanerin Mayumi Hirasaki, der in den Niederlanden lebende Japaner Shunske Sato, der Russe Evgeny Sviridov, wie Hirasaki und Sato Konzertmeister bei Concerto Köln, und  der Spanier Jesús Merino Ruiz.

Dazwischen geschaltet sind zwei Konzerte für Solovioline, von Francesco Bonporti und von Pietro Castrucci. Alle Stücke der CD zeichnen sich durch ihren vorwiegend heiteren, tänzerischen Gestus aus. Die interessanteste Entdeckung ist wohl das sechssätzige Concerto in a-Moll, Op. 7, Nr. 11 von Giuseppe Valentini. Valentini kann sich damit in den musikalischen Einfällen und der Verarbeitung durchaus an dem ungleich berühmteren, nur drei Jahre älteren Vivaldi messen. Der noch einmal vierzehn Jahre jüngere Locatelli wiederum, vermutlich Valentinis Schüler, überrascht mit seinem Concerto in F-Dur aus den VI Introduttioni teatrali è VI Concerti durch modern anmutenden musikalischen Humor.

Die Spielfreude des Ensembles ist bestechend. Für die Tontechnik ist die Live-Aufnahme eine Herausforderung. Gerade bei einer Besetzung mit vier Solisten im Zusammenspiel kann man sich nicht zu viel Transparenz wünschen. Eine Balance herzustellen zwischen Übereinstimmung und Differenzierung ist die schwer zu bewältigende Aufgabe bei solch einem Unternehmen.



Thomas Rothschild – 29. August 2020
ID 12421
CD-Link zu Concertos 4 Violins


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