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Michael

Sanderling


mit BRUCKNERS FÜNFTER
beim Konzerthausorchester Berlin


Das ist der Dirigent Michael Sanderling. | Foto (C) Marco Borggreve


Vor vier Jahren erlebte ich ihn zum ersten Mal - da war er mit dem Young Philharmonic Orchestra Jerusalem Weimar beim YEC-Festival im Konzerthaus am Gendarmenmarkt: Michael Sanderling.

Er ist der jüngste der drei Söhne von Kurt Sanderling (1912-2011), die alle - wie sein Vater - Dirigent geworden waren und noch immer sind. Sohn Michael begann seine Karriere als Cellist:




"Zu den Orchestern, mit denen Michael Sanderling als Solist aufgetreten ist, zählen das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Bamberger Symphoniker, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Orchestre de Paris, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Wiener Symphoniker, das Los Angeles Philharmonic Orchestra und das Boston Symphony Orchestra. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören Elisabeth Leonskaja, Julia Fischer, Martin Helmchen und Veronika Eberle. Von 1988 bis 1996 war er Mitglied des Trio Ex Aequo." (Quelle: Wikipedia)



Vor sieben Jahren hatte er beschlossen, nicht mehr als Cellist solistisch aufzutreten, und so widmete und widmet er sich seither ausschließlich dem Dirigieren. Aktuell ist er (noch bis 2019) Chefdirigent der Dresdner Philharmonie; seinen Vertrag dort hatte er nun nicht verlängern wollen, da der von der Stadt gekürzte Orchesteretat mit ihm nicht abgestimmt gewesen wäre...

*

Bruckners Fünfte (die ich in den letzten Jahren ausnahmslos mit Alt-Stars wie Bernd Haitink, Herbert Blomstedt, Daniel Barenboim oder Marek Janowski live erlebte) jetzt mit einem Quasi-Youngstar - Sanderling sieht nicht etwa wie 50, sondern wie "erst" 40 oder kurz darüber aus - zu assoziieren, hat natürlich seinen ganz besonderen und einmaligen Reiz; dem Bruckner seine Werke haben à priori einen etwas ältlich anmutenden Touch.

Kurzum: Michael Sanderling sezierte dieses über einstündige Opus freilich nicht viel unpräziser, ungründlicher als die Alten Hasen - was den Unterschied zu ihnen resp. zu dem einen oder anderen von ihnen ausmachte, war seine still-inwohnende Underbnis, Ungewaltigkeit, will sagen diese mysteriöse "Leichtigkeit", mit der er dieses wunderbare Riesen-Baukunstwerk in Noten sozusagen aufflockte und umgehend wieder zusammenkittete.

Dass ihm dann das vorzüglich und in Bestform musizierende Konzerthausorchester Berlin mithin pennibel (und auch scheinbar sehr, sehr gerne) "folgte", konnte man auch klar in den Gesichtern und den dieses schöne Dirigat mittragenden Zustimmungsgesten ziemlich eindeutig erkennen.

Großer Jubel hinterher.




Michael Sanderling | Foto (C) Marco Borggreve; Bildquelle: konzerthaus.de

Andre Sokolowski - 24. September 2017
ID 10274
KONZERTHAUSORCHSTER BERLIN (Konzerthaus Berlin, 23.09.2017)
Mozart: Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491
Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur
Víkingur Ólafsson, Klavier
Konzerthausorchester Berlin
Dirigent: Michael Sanderling


Weitere Infos siehe auch: http://www.konzerthaus.de


http://www.andre-sokolowski.de

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