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Tugan Sokhiev (33) wird voraussichtlich der neue Chefdirigent beim DSO Berlin
Am kommenden Montag (6. September) findet in Berlin die Vertragsunterzeichnung mit dem neuen Chefdirigenten beim Deutschen Symphonie-Orchester statt.

Der 1977 in Wladikawkas, der Hauptstadt Nordossetiens, geborene Tugan Sokhiev wird - nach einer Vorabmeldung der BERLINER MORGENPOST - voraussichtlicher Nachfolger von Ingo Metzmacher, der vorzeitig beim DSO das Handtuch warf.

Sokhiev wäre der Wunschkandidat des Orchesters, ist zu lesen.

Die Pressestelle der das DSO mit betreibenden ROC GmbH gab heute lediglich jenen Vertrags-Akt (s. o.) mit Termin bekannt; also der Name stand noch nicht fest - erst am 6. 9. wäre dann "Enthüllung".

Spannend wie bei Hitchcock!!

"Seit 2000 dirigiert er [Tugan Sokhiev, d. Red.] regelmäßig am Petersburger Mariinsky-Theater, er leitet dort regelmäßig wichtige Neuproduktionen. 2002 gab er sein Großbritannien-Debüt an der Welsh National Opera, 2003 dirigierte er erstmals an der New Yorker Met, 2004 beim Festival in Aix-en-Provence. 2001, im Jahr seines glänzenden Abschlussexamens, begannen internationale Gastengagements bei renommierten Orchestern Europas, der USA und des Fernen Ostens. Er hat inzwischen nicht nur die Philharmonischen Orchester in Wien, Berlin, Moskau, München und Oslo, die Rundfunkorchester in Frankfurt, Stockholm, Helsinki, Paris, Wien und Turin, das Bayerische Staatsorchester und das Koniglijk Concertgebouw Orkest Amsterdam dirigiert, sondern auch feste Partnerschaften mit dem Philharmonia Orchestra London und dem Mahler Chamber Orchestra geschlossen.

Nach drei Jahren als Erster Gastdirigent berief ihn das Orchestre National du Capitole de Toulouse ab September 2008 zum Chefdirigenten. Bereits 2005 wählte ihn die Union der französischen Musikkritiker nach einem Gastauftritt mit dem Orchester aus Toulouse zur 'musikalischen Entdeckung des Jahres'.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin leitete Tugan Sokhiev erstmals am 4. Januar 2003 in der Reihe ›Debüt im Deutschlandradio Kultur‹, zuletzt war er hier nach weiteren Gastkonzerten im November 2007 am 6. Dezember 2009 mit einer von Publikum und Presse gleichermaßen begeistert aufgenommenen Interpretation von Tschaikowskys Fünfter Symphonie zu Gast."
(Zitat aus http://www.dso-berlin.de)


Tugan Sokhiev - Foto (C) Patrice Nin

Kurzmeldung, 1. September 2010
1441

Ab heute (30.08.2010) öffnet die Theaterkasse der Staatsoper im Schiller Theater - der Senat als Bauherr übernimmt das Haus Unter den Linden

Gestern Abend (29. August) wurde das letzte Ticket im Kassenfoyer der Staatsoper Unter den Linden verkauft. Heute Morgen übergab der Geschäftsführende Direktor Ronny Unganz das Opernhaus Unter den Linden „besenrein“ an den Senat für Stadtentwicklung, der als Bau- und Haus herr die Sanierungsarbeiten während der kommenden drei Jahre leiten wird.

Gleichzeitig öffnet erstmals die Theaterkasse der Staatsoper im Schiller Theater. Karten für alle Ver anstaltungen der Saison 2010/2011 können dort ab sofort täglich in der Zeit von 12 bis 19 Uhr erworben werden.

Die telefonische Kartenreservierung steht unter der Nummer 030 20354-555 von Montag bis Samstag zwischen 10 und 20 Uhr und sonntags zwischen 12 und 20 Uhr zur Verfügung. Rund um die Uhr sind Karten im Internet unter www.staatsoper-berlin.de erhältlich.


E-mail: pressoffice@staatsoper-berlin.de
Website: http://www.staatsoper-berlin.de

PM - 30. August 2010
1437

sounding D Neue Musik in Deutschland erfahren. 25.08. - 12.09.2010
Das Projekt
Das Netzwerk Neue Musik – 15 Projekte und 255 Partner

Das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, ist von 2008 bis Ende 2011 Förderer von 15 bundesweit ausgewählten Netzwerkprojekten und damit die bisher größte gemeinsame Aktivität von Bund, Ländern und Gemeinden für die Neue Musik. Institutionen, Initiativen, Ensembles und Akteure, die in der Kultur der Städte und Regionen verwurzelt sind und deren Musikleben entscheidend mit gestalten und weiter entwickeln, sind die Partner dieser deutschlandweiten Kooperation. Innovativ und
nachhaltig ausgerichtet, initiiert und animiert das Netzwerk Neue Musik eine bisher einzigartige Bewegung. Die 15 Projekte mit ihren 255 Netzwerkpartnern zeichnen ein
eindrucksvolles Bild der Neuen Musik in Deutschland.

sounding D ist das große, bundesweite Neue Musik-Ereignis. Der Zug, der über zwei Wochen mit seiner Klanginstallation durch die Republik rollt, ist das verbindende Element. Tagsüber lädt er in den Bahnhöfen Interessierte und Reisende zum Besuch ein. Dieser Klangraum auf Schienen verbindet die Projektorte musikalisch. Der
Komponist und Klangkünstler Robin Minard sammelt die Sounds von unterwegs aus den Städten und ihren eigens für das Projekt eingerichteten Hörpunkten, bündelt sie und projiziert sie ins Innere des Zuges und ins Internet. So entsteht ein Klangraum, in den das Publikum überall live eintauchen kann.

Die 15 Hörpunkte jeder Stadt sind als Soundwalks vor Ort nachzugehen oder im Internet zu hören in Robin Minards SoundMap, einer akustischen Deutschlandkarte, deren
Entwicklung unter www.sounding-D.net verfolgt werden kann. Hier sind alle 225 Hörpunkte der 15 beteiligten Städte zu hören.

Auf Hörführungen können Interessierte den Bahnhof und seine Umgebung auf besondere akustische Ereignisse hin erkunden. Diese Klänge werden von den Gruppen aufgezeichnet und in die Gesamtkomposition im sounding D-Zug und in die SoundMap eingespielt.

Mit jeder Etappe der Fahrt entfaltet sich ein weit verzweigter Klangraum. Bei seiner Ankunft löst der Zug Wandelkonzerte, Klangspaziergänge, klingende Räume, Musikfeste und Konzerte aus, die Einblicke in eine weltweit einmalige Musiklandschaft bieten. Die Netzwerkpartner von sounding D vorOrt nehmen die Bewegung, die der Zug auf seiner Fahrt vollzieht, auf, nehmen ihn mit Musik und Klangaktionen in Empfang und ziehen von den Bahnhöfen zu ihren Veranstaltungsorten.

Renommierte Musiker und Ensembles, Orchester und Chöre, Laien und Profis,Institutionen vor Ort wie Musikhochschulen, Musikschulen und Konzerthäuser sind dabei.
Die Netzwerkpartner sorgen an Bahnhöfen und im Stadtraum, in Werkhallen, Konzertsälen und Kirchen mit weit über 100 Konzerten und musikalischen Aktionen für ein einmaliges Musikerlebnis. Rund 1200 beteiligte Musiker, Profis und Amateure,demonstrieren auf eindrucksvolle Weise, dass Neue Musik eine der vielfältigsten und spannendsten zeitgenössischen Kunstformen ist.

In Eisenach vollendet der Zug seine Reise. Drei Tage lang erlebt die Stadt sounding D in konzentrierter Form. Das Festival mittenDrin präsentiert ein ausgewähltes Konzertprogramm mit international renommierten Ensembles des Netzwerks.
Klangkünstler laden das Publikum zu akustischen Expeditionen ins Eisenacher Umland ein, und ein musikalisches Stadtspiel verwandelt Eisenach in ein Labyrinth aus Klangkörpern.

Daten und Fakten

Schirmherrschaft
Jens Böhrnsen
Präsident des Bundesrates, Präsident des Senats und
Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen

Veranstalter
Netzwerk Neue Musik e.V.

in Kooperation mit den 15 Netzwerk-Projekten
MEHR MUSIK! Augsburg
ohrenstrand.net / Berlin
KlangNetz Dresden / Dresden
Entdeckungen / Essen
MehrKlang / Freiburg
KLANG! / Hamburg
chiffren / Kiel
ON – Neue Musik Köln / Köln
nimm! Netzwerk Improvisierte Musik Moers / Moers
Musik 21 Niedersachsen / Niedersachsen
klangpol / Oldenburg
Alles im Fluss / Passau
Spektrum Villa Musica / Rheinland-Pfalz
strukturwandel – neues hören und sehen / Saarbrücken
Netzwerk Süd / Region Stuttgart

Förderer
Kulturstiftung des Bundes
Kulturpartner
NDR Kultur, rbb Kulturradio, mdr Figaro, WDR 3, SWR 2, SR 2, BR Klassik,
RB Nordwestradio

Zahlen
3.375 km Wegstrecke
weit über 100 Konzerte und musikalische Aktionen
mehr als 100 Ensembles und Solisten
über 1200 beteiligte Musiker


Öffnungszeiten des sounding D-Zuges

Mittwoch 25.08.2010 11.30 – 19.00 Uhr Dresden Hbf / Auftakt
Donnerstag 26.08.2010 11.30 – 19.00 Uhr Berlin Hbf
Freitag 27.08.2010 11.30 – 19.00 Uhr Hamburg-Harburg
Samstag 28.08.2010 11.30 – 19.00 Uhr Kiel Hbf
Sonntag 29.08.2010 11.30 – 19.00 Uhr Oldenburg Hbf
Montag 30.08.2010 11.30 – 19.00 Uhr Göttingen Hbf
Dienstag 31.08.2010 11.30 – 19.00 Uhr Essen Hbf
Mittwoch 01.09.2010 11.30 – 19.00 Uhr Moers
Donnerstag 02.09.2010 11.00 – 22.00 Uhr Köln - Deutz
Freitag 03.09.2010 11.30 – 16.00 Uhr Mainz Hbf
17.30 – 20.00 Uhr Neuwied
Samstag 04.09.2010 11.30 – 19.00 Uhr Saarbrücken Hbf
Sonntag 05.09.2010 11.30 – 19.00 Uhr Freiburg Hbf
Dienstag 07.09.2010 11.00 – 12.00 Uhr Leonberg
13.00 – 15.00 Uhr Stuttgart
16.15 – 18.00 Uhr Göppingen
Mittwoch 08.09.2010 11.30 – 19.00 Uhr Augsburg Hbf
Donnerstag 09.09.2010 11.30 – 19.00 Uhr Passau Hbf
Freitag 10.09.2010 10.00 – 19.00 Uhr Eisenach Hbf/mittenDrin
Samstag 11.09.2010 11.00 – 19.00 Uhr Eisenach Hbf/mittenDrin
Sonntag 12.09.2010 11.00 – 19.00 Uhr Eisenach Hbf/mittenDrin

Das komplette Programm steht als Download zur Verfügung unter:


Foto: W.-D. Gericke, Bearbeitung: Novamondo
Website: http://www.sounding-D.net

Mitteilung, 16. August 2010
1430

Festival Inventionen 2010 – Musik für mehr als einen Lautsprecher vom 27. Juli bis 1. August 2010
Das Festival "Inventionen 2010 - Musik für mehr als einen Lautsprecher" gilt unter den Freunden und Liebhabern elektronischer Musik wie in der professionellen Musikszene als ein Juwel des Berliner Kultursommers. Es wurde 1982 vom Berliner Künstlerprogramm des DAAD und dem Elektronischen Studio der TU Berlin gegründet und findet in diesem Jahr zum 20. Mal vom 27.7. bis 1.8. statt.

Seine Aufführungsorte bieten durch ihre besondere Architektur, Akustik und elektroakustische Technologie einzigartige Bedingungen für faszinierende Hörerlebnisse: Das „WellenFeld 104“ der Tu Berlin ist auf einer umlaufenden Länge von 86 Metern mit 832 fest in die Wand installierten Lautsprechern bestückt. Hier beginnt am 27.7. um 16 Uhr das Festival mit Klanginstallationen von Bernhard Leitner und Simon Emmerson sowie vier Uraufführungskonzerten für Wellenfeldsynthese von Andre Bartezki, boris d hegenbart-matsui, Yutaka Makino und dem ehemaligen Edgard-Vaèse-Gastprofessor Simon Emmerson.

In der Kirche St. Elisabeth hingegen sitzt das Publikum inmitten des Raumes, umringt von unzähligen Lautsprechern, die das Birmingham ElectroAcoustic Sound Theatre eigens für dieses Festival nach Berlin bringt. Das Programm lotet das reiche Spektrum der „akusmatischen Musik“ aus. Zu entdecken und zu genießen gibt es vom 29.7. bis 1.8. die Klangwelten von 35 internationalen Komponisten mit 14 Uraufführungen,, darunter Werke von Altmeistern wie Jonty Harrison, Denis Smalley, Francis Dhomont, Gilles Ghobeil und Trevor Wishart oder von jungen Experimentierfreudigen wie Richard Barrett, Shintaro Imai, Lucia Ronchetti, Pei-Yu Shi und Kotoka Suzuki. Viele von ihnen, darunter ehemalige wie gegenwärtige Stipendiaten des Berliner Künstlerprogramms sowie Künstler aus dem Umfeld des elektronischen Studios der TU Berlin, werden bei ihren Konzerten anwesend sein.

Am 28.7. wird in der daadgalerie die Ausstellung von neuen Lautsprecherobjekten des BKP-Gastes Paul DeMarinis eröffnet sowie seine erste umfassende Monografie mit sämtlichen Werken seit 1973 und seinen eigenen Texten vorgestellt.

Vom 29.7. – 1.8. laden Yutaka Makino, Julius Stahl und Simon Steen-Andersen zu ihren drei Klanginstallationen in die Villa Elisabeth ein. Mit einem Workshop und einem Gesprächskonzert unter der Leitung von Jonty Harrison wird das Festival am 1.8. in der Kirche St. Elisabeth beendet.

Veranstalter:
Berliner Künstlerprogramm des DAAD
in Zusammenarbeit mit Elektronisches Studio der TU Berlin und BEAST (Birmingham ElectroAcoustic Sound Theatre).

Orte:
Kirche St. Elisabeth / Villa Elisabeth
Invalidenstraße 3, 10115 Berlin-Mitte
U8 Rosenthaler Platz, M12

TU Berlin WellenFeld H104
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin-Charlottenburg
U2 Ernst-Reuter-Platz | S5, 9, 75 Tiergarten

daadgalerie
Zimmerstraße 90/91, 10117 Berlin-Mitte
U6 Kochstraße, U2 U6 Stadtmitte

Eintritt:
Konzerte Tageskarte: 10 € / 7 € ermäßigt
Jedes einzelne Konzert: 6 € / 4 € ermäßigt
Installationen / Komponistenporträt: Eintritt frei

Weitere Informationen und Reservierung/Infos
E-mail: inventionen@daad.de
Website: http://www.inventionen.de

Pressemitteilung, 21. Juli 2010
1425

DAS PARADIES UND DIE PERI zum 200. Geburtstag von Robert Schumann
Ein 200. Geburtstag ist mal wirklich ein runder Geburtstag. Der Jubilar heißt: Robert Schumann! Als kleines Präsent führen wir in diesem Jahr alle seine Werke auf. Dazu gehören auch die schönen, großformatigen Chorwerke. DAS PAADIES UND DIE PERI ist ein episches Märchen, das uns Robert Schumann mit wunderbarer Musik überlassen hat. Grund für uns, den Ohrensessel ranzurücken und das Märchen fein zu erzählen. Aber natürlich nicht alles auf einmal sondern als kleine Märchensoap.

(aus einem Werbetext der Tonhalle Düsseldorf - http://www.tonhalle.de)

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Konzert am So. 30. Mai 2010 um 16.30 Uhr in der Tonhalle!

Kölner Kammerchor
Collegium Cartusianum
Johanna Winkel, Sopran
Anna Lucia Richter, Sopran
Elvira Bill, Alt
Werner Güra, Tenor
Virgil Hartinger, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Wolfgang Knauer, Sprecher
Peter Neumann, Dirigent
Schumann


Robert Schumann (1810-1856)
Website: http://www.tonhalle.de

PM - 27. Mai 2010
1418

„It Might Get Loud“ ,Ein Film von Davis Guggenheim
„Mehr als eine Geliebte….“ Großartige Gitarristen gehen aufs Ganze

Drei musikalische Männer werden an sechs Saiten vorgestellt. „It Might Get Loud“ ist die verfilmte Liebeserklärung an die Gitarre von Oscar-Preisträger Davis Guggenheim („Eine unbequeme Wahrheit“). Jimmy Page, The Edge und Jack White spielen auf. Diese intelligente Unterhaltung kommt leichtfüßig daher. Der Filmemacher Guggenheim bringt historische Orte und Ereignisse unterhaltsam rüber, erzählt persönliche Geschichten und zeigt musikalische Entwicklungen auf. Ein Portraitfilm also.
"It Might Get Loud" begibt sich auf die Suche nach Jimmy Page von Led Zeppelin, The Edge von U2 und Jack White von den White Stripes. „It Might Get Loud“ kann man sich gut als DVD zu Hause ansehen, anhören, denn dann kann man dabei Luftgitarre oder andere Instrumente spielen.
„It Might Get Loud“ ist auch eine Dokumentarfilm darüber, was in den letzten Jahrzehnten mit einer E-Gitarre so alles angestellt wurde.
Und natürlich treffen in „It Might Get Loud“ Jimmy Page, The Edge und Jack White auch aufeinander, reden, trinken, diskutieren und spielen miteinander.
Eine Jam Session ist das Ergebnis.
Ein Musikfilm? Ja, auch.
Doch in erster Linie sind Gitarren-Giganten am Werk. Und das ist faszinierend,wunderbar!

Die DVD erscheint im englischen Original 2.0 und 5.1 mit dt. Untertiteln sowie mit Voice-Over, und auch als limitierte Special Edition mit u.a. Deleted Scenes, Postkarten und Poster!

Jetzt auf DVD erhältlich
„It Might Get Loud“ – Ein Film von Davis Guggenheim
Mit Jimmy Page, The Edge , Jack White
USA 2008
14,99 €
VÖ: 12.2.2010
FSK: ohne Altersfreigabe
Sprachen: englisch
Tonformat: DD2.0 , DD5.1
Untertitel: deutsch (nicht ausblendbar)
Bildformat: 16:9 anamorph
Laufzeit: ca. 97 Minuten
DVD-Typ 9, Ländercode 2, PAL

Bonusmaterial:
Trailer
Trailershow


Website: http://www.arsenalfilm.de

Berlin, Besprechung, 24. April 2010
1415

MaerzMusik 2010 beginnt: Eröffnung mit „Luci mie traditrici“ von Salvatore Sciarrino in der Regie von Rebecca Horn
Am 19. März beginnt MaerzMusik 2010. Das Festival für aktuelle Musik der Berliner Festspiele findet zum neunten Mal statt und steht in diesem Jahr unter dem dialektischen Motto Utopie [verloren].

„Musik trägt schon den Kern des Utopischen in sich. Als immaterielle, schwer fassbare Kunst schafft sie
Räume, die erlebbare Nicht-Orte sind, Gedankenwelten, die das Jetzt in die Zukunft spinnen, Emotionen, die utopische Sehnsüchte greifbar werden lassen“, so der künstlerische Leiter Matthias Osterwold bei der heutigen Pressekonferenz in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. „Das Festival untersucht unterschiedlichste Formen utopischen Seins in der Musik und präsentiert hochkarätig besetztes Musiktheater, Ensembles mit Werken ganz junger und auch etablierter Komponisten, technische Experimente, Klangsinnliches zu Vergänglichkeit und Tod – insgesamt über 30 Veranstaltungen und 18 Uraufführungen.“

MaerzMusik 2010 eröffnet in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mit Luci mie traditrici von Salvatore Sciarrino in der Inszenierung und Ausstattung von Rebecca Horn – eine mitreißende Produktion der Salzburger Festspiele 2008. Interpreten sind Anna Radziejewska, Otto Katzameier, Kai Wessel, Simon Jaunin und das Klangforum Wien unter der Leitung des Komponisten Beat Furrer. Dessen eigenes neues Musiktheater Wüstenbuch in der szenischen Einrichtung von Christoph Marthaler wurde gerade bei der Premiere in Basel enthusiastisch gefeiert und wird zum Ausklang von MaerzMusik 2010 zu erleben sein. Weitere vier Projekte mit szenisch eingerichteter Musik stehen auf
dem Festivalprogramm: Rithaa – ein Jenseitsreigen II von Mela Meierhans (die Fortführung der bei MaerzMusik 2007 aufgeführten Komposition Tante Hänsi – ein Jenseitsreigen I), Lucia Ronchettis Neufassung von Der Sonne entgegen, die Raum-Klang-Aufführung der Messe Et ecce terrae motus des Renaissancekomponisten Antoine Brumel, neu eingerichtet von Clemens Goldberg sowie Telegrams from the Nose des Künstlers William Kentridge und des Komponisten François Sarhan in der Neuen Nationalgalerie. Da die Vorstellungen dieser Produktion am 24. März um 18.00 und 22.00 Uhr bereits ausverkauft sind, wurde eine dritte um 19.00 Uhr angesetzt. Ebenfalls am 24. März ist als weiterer Höhepunkt des Festivals die Staatskapelle Weimar in der Philharmonie mit Utopia von Thomas Kessler zu erleben.

Neben den sechs Musiktheater- und Multimedia-Produktionen sind bei MaerzMusik 2010 über 35 Werke für Orchester, Ensemble und Streichquartett oder experimenteller Besetzung geplant. In der Reihe Sonic Arts Lounge werden u.a. die visionären Klangräume von Michael Pisaro und Berhard Leitner mit dem Wiedergabesystem der Wellenfeldsynthese im Hörsaal H 104 der TU Berlin vorgestellt.

Aufgrund der Erneuerung der Bühnentechnik im Haus der Berliner Festspiele finden alle Veranstaltungen von MaerzMusik 2010 an anderen Spielorten statt: Neue Nationalgalerie,Philharmonie und Kammermusiksaal der Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Haus der Kulturen der Welt, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und Schaubühne am Lehniner Platz, Radialsystem V,Sophienkirche und Sophiensaele, Joseph-Joachim Konzertsaal der Universität der Künste und WellenFeld H 104 der Technischen Universität Berlin.


Berliner Festspiele Schaperstraße 24 10719 Berlin

Tickets sind an der Kasse oder im Online-Verkauf unter www.maerzmusik.de erhältlich.

Weitere Informationen: Tel (030) 254 89 100 oder

Website: www.maerzmusik.de

Pressemitteilung, 16. März 2010
1406

Berlin: MaerzMusik 2010 kündigt sich an
Premiere von Wüstenbuch in Basel und Veranstaltungen zum 80. Geburtstag von Dieter Schnebel

Vom 19. bis 28. März 2010 findet MaerzMusik in Berlin statt – das internationale Festival für aktuelle Musik der Berliner Festspiele. Das Festivalprogramm steht dieses Jahr unter dem dialektischen Motto UTOPIE  [VERLOREN]. Die ersten Veranstaltungen des Festivals sind bereits in der kommenden Woche zu erleben.

Am 15. März 2010 wird das Musiktheaterstück Wüstenbuch von Beat Furrer in Basel uraufgeführt. Die szenische Einrichtung hat der Regisseur Christoph Marthaler übernommen, der bereits die Musiktheaterwerke Fama (2005) und invocation (2003) von Beat Furrer szenisch umsetzte. Die Deutsche Erstaufführung von Wüstenbuch findet im Rahmen von MaerzMusik 2010 am 27. März in der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin statt. Weitere Aufführungen sind die öffentliche Generalprobe am 26. März sowie zwei Vorstellungen am Sonntag den 28. März.

Beat Furrer gestaltet in Wüstenbuch eine musikalische Montage aus Texten von Händl Klaus, Antonio Machado und Lukrez, des altägyptischen Papyrus Berlin 3024, in dem ein Unbekannter seine Sehnsucht nach dem Tod niederschrieb, sowie aus Teilen des Fragment gebliebenen Romans Wüstenbuch von Ingeborg Bachmann.

Ebenfalls Texte von Ingeborg Bachmann – nachgelassene Gedichte aus der Sammlung „Ich weiß keine bessere Welt“ – sind die Grundlage der Komposition Mild und leise – ultima speranza von Dieter Schnebel. Zu Ehren seines 80. Geburtstages am 14. März bringen die Altistin Susanne Otto und das erweiterte Trio Accanto im Rahmen von MaerzMusik 2010 (am 22. März im Joseph-Joachim-Konzertsaal der UdK an der Bundesallee) diese jüngste Vertonung von Bachmann-Gedichten zur Uraufführung. Kurz vor Beginn des Festivals ist Dieter Schnebel zu Gast im Kulturhaus Dussmann (am 16. März um 19.00 Uhr), um mit dem Musikwissenschaftler Volker Straebel und dem künstlerischen Leiter von MaerzMusik Matthias Osterwold über diese Uraufführung und Utopie in der Musik zu reden.
Website: http://www.berlinerfestspiele.de

Pressemitteilung, 11. März 2010
1405

Nibelungenlied als Popsong - Leipziger Band Brandan veröffentlicht erste LP

Manu Scriptum - Brandan veröffentlichen ersten Longplayer

Wie klang das Mittelalter? Bestimmt nicht so wie Manu Scriptum, die neue CD der Leipziger Band Brandan. Mittelalterliche Lyrik bildet zwar die Basis für die ausgeklügelten Folkpop-Stücke des Sextetts – doch die musikalischen Mittel überraschen: Statt Dudelsack und Drehleier liefern Kontrabass, Violoncello, Schlagzeug und Saxofon das Klangbett für die Stimme von Sängerin Juliane Weinelt.

„Wir haben versucht, für die alten Stoffe ein neues, zeitgemäßes Gewand zu finden“, sagt die Sängerin, die an der Universität Leipzig und am University College Dublin mittelalterliche Literatur studiert hat. „Die mittelalterlichen Texte faszinieren mich, weil sie Emotionen ansprechen, die heute noch genauso nachvollziehbar sind wie vor 1000 Jahren. Vieles wirkt aber auch völlig fremd und zieht einen gerade deshalb magisch an.“
Und so wird Manu Scriptum zu einer spannenden Reise durch die Sagenwelt des mittelalterlichen Europa. Dabei kommt es zu verblüffenden Begegnungen mit alten Bekannten: Etwa mit dem Liebespaar Siegfried und Kriemhild aus dem Nibelungenlied, mit den mythischen Widersachern Grendel und Beowulf aus dem gleichnamigen angelsächsischen Epos oder mit dem Schmied Wieland aus der altisländischen Liedersammlung Edda.
Was wäre ein Manu Scriptum – eine mittelalterliche Handschrift – ohne Bilder? Der Leipziger Büchnerpreisträger Till Daniel Müller und die Hallesche Künstlerin Lisa Wagner haben exklusiv Illustrationen für das Booklet der CD gefertigt. Manu Scriptum ist ab sofort über die Webseite der Band www.brandan-band.de erhältlich. Hörproben gibt es auf der Brandan Myspace-Seite www.myspace.com/brandanband .

Website: http://www.myspace.com/brandanband

Pressemitteilung vom 26. Februar 2010
1401

Randi Tytingvåg in concert: Berlin, B-Flat, 05.03.2010
Randi Tytingvåg

05.03. 10119 Berlin, B-Flat 22:00 h
06.03. 16792 Zehdenick 19:30 h Klosterscheune
07.03. 01097 Dresden, Dreikönigskirche (Musik zwischen den Welten)
13.03. 34119 Kassel, 4. Kasseler Jazzfrühling
14.03. 28215 Bremen, Schlachthof (Radio Bremen Live Übertragung)

20.04. 06114 Halle/S, Objekt 5
21.04. 81675 München, Unterfahrt
22.04. 47057 Duisburg, Steinbruch
23.04. 45326 Essen, Zeche Carl
24.04. 59348 Lüdinghausen, Burg Vischering
25.04. 34537 Bad Wildungen, Wandelhalle

14.07. 87700 Memmingen, Memminger Meile

06.08. 67146 Palatia Jazz

Wer bisher die Farbe "Rot" als zu grell, zu beißend empfunden hat, wird spätestens bei Randi Tytingvågs Album 'Red' eines Besseren belehrt. Die aus Norwegen stammende Sängerin und Songwriterin bringt mit ihren neuen Songs die Hörer zum Strahlen. Zwischen Jazz, Tango und Pop moussiert ihre Musik. Voll poetischer Leichtigkeit sind die Texte. Das Musikwunderland Norwegen hat dank Randi Tytingvåg eine neue, bis in die Weiten des Universums schwebende Stimme.

Randi Tytingvåg
CD Red (ozella/Galileo MC)
CD Let Go (ozella/Galileo MC)
V.Ö. 26.02.2010


Pressestimmen:
Irgendwo zwischen Tom Waits, Astor Piazolla und Cole Porter erschafft die 31jährige Musikerin einen ungeheuren Melodien- und Harmoniereichtum, mit dem sich locker mehrere Konzeptalben bestücken ließen. Melodiva

Audiophile Pop CD des Monats. AUDIO

"...mit einer großen emotionalen Tiefe." Matthias Wegner, Radiofeuilleton DLR Kultur

CD der Woche bei Radio Eins, HR2 Kultur u.a.



Randi Tytingvág
Website: http://www.ozellamusic.com

Ankündigung, 17. Januar 2010
1392

Konzerthaus Berlin gründet Orchesterakademie - Einjähriges Stipendium für junge Musiker
Wie alle führenden Orchester Deutschlands kann nun auch das Konzerthaus Berlin mit einer Orchesterakademie aufwarten. Auf Anregung des Konzerthausorchesters fand am 15. Dezember eine Versammlung zur Gründung des gemeinnützigen Vereins Orchesterakademie am Konzerthaus Berlin statt. Nach Abschluss der Formalitäten wird die neu gegründete Orchesterakademie zum 1. Januar 2010 ihren Dienst aufnehmen. Dem Vorstand gehören an: der Intendant Prof. Dr. Sebastian Nordmann, der Geschäftsführende Direktor Georg Vierthaler, der Chefdirigent Lothar Zagrosek, zwei Vertreter des Orchestervorstandes sowie die Leiterin des Orchesterbüros Bernadette Knapp.

Die Orchesterakademie hat sich zur Aufgabe gemacht, junge angehende Berufsmusiker mit einem Stipendium von einem Jahr und länger zu fördern. Als Mentoren werden Musiker des Konzerthausorchesters Berlin die Akademisten in ihrem Fach unterstützen und sie auf eine professionelle Laufbahn vorbereiten. Ziel ist auch, begabte Nachwuchsmusiker für das Orchester zu gewinnen.

Die Akademie richtet sich an Instrumentalisten der Fächer Horn, Klarinette, Trompete und Fagott. In vorangegangenen Probespielen wurden bereits folgende Instrumentalisten für die Akademie ausgewählt: Hedwig-Martha Fuchs (Trompete), Johannes Wache (Horn) und Felix Welz (Klarinette). Weitere Vakanzen werden künftig auf der Website des Konzerthausorchesters ausgelobt:
http://www.konzerthaus.de/konzerthausorchester/vakanzen.php?id_language=1&database=


Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt 2
10117 Berlin
Website: http://www.konzerthaus.de

Pressemitteilung vom 18. Dezember 2009
1381

 



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