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TATORT

Zürcher

Frauen-

Power



Schoggiläbe-TATORT aus Zürich | Bild: ARD Degeto/SRF / Daniel Winkler

Bewertung:    



"In einer luxuriösen Villa wird Unternehmer Hans-Konrad Chevalier tot aufgefunden – erschlagen und erschossen. Das brutale Vorgehen deutet auf eine Beziehungstat hin. Der Ermordete leitete die renommierte Schokoladenfabrik der Chevaliers – gemeinsam mit seiner Tochter Claire..."

(Quelle: daserste.de)



Die Power-Hauptkräfte des neuen Schweizer TATORT-Teams werden von Frauen dargestellt: Anna Pieri Zuercher (als Kommissarin Grandjean), Carol Schuler (als Kommissarin Ott) und Rachel Braunschweig (als Staatsanwältin Wegenast). Sie wurden dann auch prompt - zu ihrer "Einführung" für uns TV-Zuschauer - mit je einem "einführenden" Monolog, der [aus der TATORT-Handlung weg] ausschließlich nur an uns gerichtet war - gesondert vorgestellt; das machte es uns schon mal leichter, mit der einen oder anderen vom Trio näher in die visuell gesteuerte Kontaktfühlung zu treten...

*

Schokiläbe (Buch von Stefan Brunner, Lorenz Langenegger) zählte allerdings zu den mehr oder weniger total verkomplizierten TATORTs, die ich bisher kannte, und obgleich er dennoch nachvollziehenswerte Qualitäten in sich barg:

Die allergrößte und obskurste Überraschung der sich bräsig hinziehenden Handlung war, dass sich Sybille Brunner (als Mathilde Chevalier) urplötzlich als die Mutter von Elisa Plüss (als Enkelin jener besagten Chevalier-Mathilde) outete, was letzten Endes nicht viel mehr bedeuten sollte, als dass sie, die Mutter des Ermordeten, den ihr wahrscheinlich injizierten Samen ihres leibhaftigen Sohnes reifen und gedeihen ließ und es sohin zu der Geburt "ihrer" Sohntochter-Enkelin gekommen war. Und alles klar soweit? Nicht richtig??

Ist ja auch egal.

Es war auf jeden Fall kein Mord im herkömmlichen Sinne, also aus 'nem niederträchtigen Motiv heraus, sondern - Levente Molnar (als der Ungar Andras) kam zum Suizidentschlossenen und wollte ihm bei dessen Selbstabschaffung "helfen"; doch die Knarre war kaputt, d.h. ihr Schuss ging irgendwie daneben, ja und weil der Hinsiechende litt und litt, half ihm der Ungar mit der Büste als das Leid beendendem Geschoss ein bisschen nach. Das alles tat er nur, um Csémy Balazs (als Stundengeliebten des Ermordeten), der sowas à la Knarre/ Büste niemals hätte machen können, schonen wollte; doch das alles war als gut entlohnter Coup zwischen Ermordetem und den zwei Ungarn vorher ausgemacht.

Ich mag ja eigentlich in Zürich angesiedelte Filmhandlungen; von daher gibt es auch 4 K.




Mathilde Chevalier (Sybille Brunner, li.) hielt offensichtlich nie viel von ihrem schwulen Sohn und drängt nun zurück an die Unternehmensspitze. Vorbei an Enkelin Claire Chevalier (Elisa Plüss), die Tag und Nacht in der Firma malocht und die Nachfolge ihres Vaters antreten will. | Bild: ARD Degeto/SRF / Sava Hlavacek

Bobby King - 1. März 2021
ID 12776
TATORT | Schoggiläbe
Regie: Viviane Andereggen
Buch: Stefan Brunner und Lorenz Langenegger
Kamera: Martin Langer
Musik: Fabian Römer
Besetzung:
Isabelle Grandjean ... Anna Pieri Zuercher
Tessa Ott ... Carol Schuler
Anita Wegenast ... Rachel Braunschweig
Noah Löwenherz ... Aaron Arens
Charlie Locher ... Peter Jecklin
Milan Mandic ... Igor Kovac
Claire Chevalier ... Elisa Plüss
Mathilde Chevalier ... Sibylle Brunner
Markus Oberholzer ... Urs Jucker
Dorian Lakatos ... Csémy Balazs
Andras Lakatos ... Levente Molnar
Esmeralda ... Isabelle Stoffel
ARD-Erstausstrahlung: 28. Februar 2021


Weitere Infos siehe auch: http://www.daserste.de/tatort


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Bewertungsmaßstäbe:


= nicht zu toppen


= schon gut


= geht so


= na ja


= katastrophal

 


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