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TATORT

In der

Muckibude



Pumpen-TATORT aus Wien | Bild: ARD Degeto/ORF/Allegro Film / Hubert Mican

Bewertung:    



"Neben den Bahngleisen wird eine männliche Leiche gefunden. Die Identifizierung des Toten gestaltet sich nicht ganz einfach, führt aber alsbald in ein kleines Wiener Fitnessstudio, wo das Opfer zeitlebens häufig anzutreffen war.

Es gibt mehrere Ungereimtheiten: Wie kann sich ein offiziell Arbeitsloser einen teuren Sportwagen leisten, und was hat es mit den unzähligen Mailadressen auf seinem Laptop auf sich?"


(Quelle: daserste.de)

*

Kurzum:

Der zu Beginn des neuen Wiener TATORTs Pumpen von der ÖBB zu zwei gleichgroßen Körperteilen durchgefahr'ne "offizielle Arbeitslose" - und als Harald Krasnitzer (als Moritz Eisner) und Adele Neuhauser (als Bibi Fellner) die zwei Stücke totes Fleisch besichtigten, lassen sie sich gemütlich ihren Frühstückskaffee schmecken - wollte seine bandenkriminellen Kumpel aus der Muckibude allem Anschein nach mit irgendwas erpressen, um an noch mehr Geld, um sich womöglich einen neuen und noch viel, viel teuereren Sportwagen zu kaufen, zu gelangen. Nein, man sollte halt in solchen lauter'n Kreisen nicht zu unverschämt mit Forderungen auftreten, das kann ja nur mit einer vorsätzlich herbei geführten ÖBB-Entsorgung enden...

Die Ermittlungen verlaufen nicht gerade ideal.

Der Dumme ist bei alldem Thomas Stipsits (als geheim ermittelnder Kollege Manfred Schimpf); der wird ein offizieller Fitnesskunde in der Muckibude und bei seinen insgeheimen Schnüffeleien prompt entdeckt und kurz und klein geschlagen - doch er überlebt diese Tortour; aber viel weiter kam er bei den Schnüffeleien auch nicht.

So, wir kürzen das jetzt einfach ab:

Die Muckibude war die Geldwäscheanlage der besagten Gangster. Ihr Geschäftsmodell bestand darin, kranke oder halbkranke Osteuropäer nach Österreich zu schleusen, um sie dort mit sog. E-Cards (den dort üblichen Krankenkassen-Karten) zu versorgen, was im Umkehrschluss bedeutete, dass jene Hergeschleusten als erwerbs- bzw. arbeitslos beim Amt gemeldet sein müssten, wo sie dann Sozialhilfe in Höhe von ca. 850 Euro ausgezahlt bekämen; und von diesen je 850 Euro hätten dann die Gangster mindestens ein Drittel pro Person für sich behalten, und zwar monatlich. Und das war freilich nur durch Amtsbetrug oder Urkundenfälschung möglich - also gab es eine Mittelsfrau bzw. einen Mittelsmann beim Wiener Arbeitsamt.

Mehr konnte ich nicht 'rauskriegen, aber ich bin ja schließlich auch kein Kriminalermittler.




Enver Basha (Tamer Yigit) und Yasin Gashi (Bozidar Kocevski, Mitte) bedrohen Manfred Schimpf (Thomas Stipsits) | Bild: ARD Degeto/ORF/Allegro Film / Hubert Mican

Bobby King - 7. September 2020
ID 12443
TATORT | Pumpen
Regie: Andreas Kopriva
Buch: Karin Lomot und Robert Buchschwenter
Kamera: Josef Mittendorfer
Musik: Matthias Weber
Besetzung:
Moritz Eisner ... Harald Krassnitzer
Bibi Fellner ... Adele Neuhauser
Manfred Schimpf ... Thomas Stipsits
Oberst Rauter ... Hubert Kramar
Markus Hangl ... Laurence Rupp
Rainer Kovacs ... Anton Noori
Arni ... Victor Krüger
Prof. Kreindl ... Günter Franzmeier
Susi ... Michaela Schausberger
Franz Heiss ... Christoph Kail
Lokführer ... Edi Jäger
Ina Kovacs ... Kristina Bangert
Obdachloser ... Helmut Häusler
Frau Sokol ... Margit Holzhaider
Ärztin ... Stefanie Frischeis
Taxifahrer ... Werner Brix
Enver Basha ... Tamer Yigit
Yasin Gashi ... Bozidar Kocevski
Muskelprotz ... Klaus Drescher
Erster Uniformierter ... Peter Pertusini
Zweiter Uniformierter ... Andreas Hajdusic
ARD-Erstausstrahlung: 6. September 2020


Weitere Infos siehe auch: http://www.daserste.de/tatort


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Bewertungsmaßstäbe:


= nicht zu toppen


= schon gut


= geht so


= na ja


= katastrophal

 


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