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Auf Netflix

Einsamkeit



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Wer denkt, dass italienische Filme immer noch la dolce Vita zum Thema haben, hat lange schon keinen italienischen Film mehr gesehen. In letzter Zeit, zumindest in den letzten 5 Jahren, gab es einige starke italienische Dramen, die sich gut gegen ihre französische Konkurrenz durchsetzen konnten.

The App ist so ein italienischer Film, der als Drama gilt, und man weiß nicht recht, ob es wirklich ein Drama ist, oder ob dieser Film nicht doch zwischen allen Stühlen „sitzt“. Er ist 80 Minuten lang bzw. kurz und handelt von Niccolo Melzi d’Eril (Vincenzo Crea) aus gutem italienischen Hause, bekannt und wohlhabend. Er ist Schauspieler und einsam, sehr einsam, weswegen er eine App downloadet, die sein Leben verändert. Diese App, die ihn aus seiner Einsamkeit befreien soll, ist eine Dating App, und sie führt irgendwie ein Eigenleben und zieht ihn immer mehr in den Bann, auch wenn er sich kontinuierlich mit „Freunden“ berät, doch diese erreichen ihn irgendwie nicht so, wie die App es vermag.

Der Film lebt von einer Bildsprache, die Langsamkeit zum Ausdruck bringen will, Langsamkeit und Traurigkeit, aber auch Besessenheit, Niccolo’s Verhalten wird immer seltsamer für die Umgebung, und man fängt an sich Sorgen um ihn zu machen.

Letztes Jahr um diese Zeit, noch vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, kam dieser Film auf den Markt, gedreht von Elisa Fuksas, von der man meinen könnte, manche Filmsequenzen nahm sie nur der Ästhetik wegen auf und lässt manche Szenen fast unerträglich langsam erscheinen. Man kann schwer sagen, ob das ein gelungener oder ein nicht gelungener Film ist, diese App hat dafür zu wenige Ecken und Kanten, aber irgendwie scheint das auch nicht zu stören, weil: diese Verlorenheit des Protagonisten berührt sehr.

Shoka Golsabahi - 13. Dezember 2020
ID 12650
The App ist derzeit noch auf Netflix zu sehen - für alle, die italienische Filme und ihre Filmsprache mögen und sich gern auf Experimentelles einlassen.

Weitere Infos siehe auch: https://www.netflix.com/de/title/81150338


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