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Spanische Hitze und Wüstenwanderungen bei der MaerzMusik 2008

MaerzMusik, das internationale Festival für aktuelle Musik unter dem Dach der Berliner Festspiele, findet vom 07. bis 16. März 2008 statt. Das Programm der MaerzMusik thematisiert unter dem Motto Orte • Plätze • Wüsten • Wanderungen die Atmosphäre von Orten, die Resonanz von Situationen und das Wandern zwischen den Plätzen als Inspirationsquelle musikalischer Komposition.

Musik entsteht an konkreten Orten, sie wird auf spezifische Orte projiziert, durch die Bedingungen der Orte mitgeprägt und Ortswechsel verändert. So werden im Festivalprogramm Wechselwirkungen zwischen Klima, Mentalität, Unwirtlichkeit und Überfluss, zwischen Geschichte und Gegenwart, Tradition und individueller Entwicklung musikalisch untersucht. Dabei verwandeln sich rostige Zäune im öden Outback Australiens zur Klanginstallation, wird New Yorks kochender Untergrund der New Wave Ära Impulsgeber für Musiktheater und das Paris des Fin de Siècle und der 20er Jahre Ort musikalischer Begegnung und Wiederentdeckung. Ein regionaler Schwerpunkt liegt bei MaerzMusik 2008 auf Musik aus Spanien, Portugal und Mexiko. Hochkarätige Künstler dieser Länder mit ihren Arbeiten zu erleben sein: die gefeierten Stimmwunder Fátima Miranda und Cristina Branco, experimentierfreudiges Musiktheater von Miguel Azguime und Carles Santos, mitreißende Kammermusikensembles wie das Cello-Oktett Conjunto Iberico, Remix Ensemble Porto und Tambuco Percussion Ensemble aus Mexiko.

Im Rahmen von MaerzMusik 2008 werden insgesamt 13 Kompositionen uraufgeführt u.a. von Liza
Lim, Philippe Hurel, Jon Rose, Mauricio Sotelo, Conrado del Rosario und Alvaro Carlevaro. Zwei neue Musiktheaterproduktionen werden zu sehen sein: Olga Neuwirth verfolgt in Hommage à Klaus Nomi den Weg des bayrischen Countertenors über Berlin nach New York, wo Nomi als hyperartifizielle Kultfigur des New Wave eine kometenhafte, durch frühen Aids-Tod jedoch rasch verlöschende Karriere durchlief. Die Uraufführung von Hommage à Klaus Nomi inszeniert die Regie-Legende Ulrike Ottinger zur Eröffnung des Festivals am 7. März. Die italienische Komponistin Lucia Ronchetti setzt in ihrem neuen Monodram Albertine nach Marcel Proust eine Solosängerin als Objekt der Begierde und Subjekt des Begehrens der voyeuristischen Intimität eines Salonpublikums aus. Außerdem feiern bei MaerzMusik 2008 insgesamt 15 Kompositionen ihre deutsche Erstaufführung, Orchester- und Kammermusikwerke, experimentelle Performances und digital basierte Arbeiten in der SONIC ARTS LOUNGE.

Tickets sind ab sofort im Online-Verkauf ohne zusätzliche Gebühren erhältlich: www.maerzmusik.de.

Der Vorverkauf startet am 21. Januar 2008.
Neben Einzelkarten werden zwei Festivalpässe angeboten: Der große Festivalpass für € 65,– (ermäßigt € 50,–) ermöglicht den Eintritt zu allen Konzerten, der kleine Pass zu € 45,– (ermäßigt € 35,–) gilt für 5 Konzerte freier Wahl.


Mitteilung, 17. Januar 2008
ID 3656

Weitere Infos siehe auch: http://www.maerzmusik.de





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