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Vom 22. bis 27. Juli 2008, Kölner Sommerfestival in der Philharmonie

Rambert Dance Company



Der Modern Dance-Abend der Rambert Dance Company beginnt mit „Constant Speed“ von Mark Baldwin. Zunächst in weißen, dann in roten und danach in immer bunter werdenden Kostümen empfindet die Compagnie das bunte Treiben von Molekülen nach in einer Choreographie, die von Albert Einsteins Erkenntnissen beeinflusst worden sein soll. Kontinuierliche Bewegung und ein beständiges Auf- und Abgehen von der Bühne kennzeichnen die farbenfrohe und unruhige Darbietung, die durch eine ausgefeilte Lichtregie und den das Licht und die Tänzer reflektierenden Boden gewinnt. Aber so richtig zünden kann dieser Auftakt nicht.
Ganz anders „Swansong“ von Christopher Bruce. Die Choreografie stammt aus dem Jahr 1987 und ist zu Recht ein Dauerbrenner. Dargestellt wird das Verhör und die Folterung eines Gefangenen von zwei Wärtern. Ein Schwanengesang oder, besser gesagt, Schwanentanz der anderen Art. Mit nur drei Tänzern, die kräftemäßig an die Grenze gehen - vornehmlich das „Opfer“ - gelingt Bruce ein unter die Haut gehendes Meisterstück. Es trägt Elemente von Jazzdance, Cha cha cha und Stepptanz. Die Diskrepanz zwischen diesen Vergnügungstänzen und ihrer Verwendung zur makabren Ironisierung der Folter hinterlässt ein beklemmendes Gefühl.
Bei „Scribbling“ von Doug Varone gibt es Chaos, das sich ordnet, und wieder ins Chaos zurückkehrt. Mit exquisitem Pas de deux. Ganz anders, als das «luftige»Plakat suggeriert, betanzt die Kompagnie den Boden mit dem ganzen Körper. Dazu akrobatische Einlagen.
Als Gesamtpaket spiegeln die drei Choreographien einen erstaunlichen Ideenreichtum wider und zeigen ein breites Spektrum von dem, was im Modern Dance möglich ist.


Helga Fitzner - red / 25. Juli 2008
ID 3938
Kölner Sommerfestival
Rambert Dance Company
vom 22. bis 27. Juli 2008
Philharmonie Köln Tickethotline 0221-280 280
sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Weitere Infos siehe auch: http://www.koelnersommerfestival.de





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