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Laia Genc Strandgut – Liaison Tonique
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Musik, die aus dem Herzen kommt
Mit ihrer Jazzklavier-CD „Strandgut – Liaison Tonique“ (Jazzhausmusik 2008) wollte, das merkt man, die Pianistin Laia Genc etwas ganz eigenes kreieren. So kommen die größtenteils von ihr komponierten Stücke machtvoll-melancholisch daher – mit einer ureigenen atonalen Handschrift. Einzig der Bekanntheitsgrad von „Smile“ dem Stück Charlie Chaplins‘ dürfte sich einem breiteren Hörerkreis erschließen. Wie gesagt: Laia Genc sitzt am Klavier, Matthias Nowak steht am Bass, Nils Tegen übernimmt das Schlagwerk und Christophe Panzani (feat.) bläßt ins Saxophon. Die vier harmonieren zweifellos, sind ein eingespieltes Team. Wunderbar – die träumerischen Saxophoneinlagen unterlegt mit zart dahinplätscherndem Piano. Die Titel der Jazzstücke verheißen Vielsprachigkeit und Ähnliches dürfte man auch über die Nationalitäten der Kompositeure sagen – jedenfalls ihren Namen nach zu schließen. So ist „Strandgut“ eine gelungene Mischung multikultureller, intellektueller Klänge unserer modernen Zeit.
Fazit: Ob lyrisches Ambiente, impulsiv groovende Songs oder spielerischer Umgang mit freier Improvisation, Laia Gencs LiaisonTonique ist auf dem Weg, die Königsdisziplin des Jazz, das Piano-Trio auszureizen. Mit dem Saxophonisten Christophe Panzani hat sich das Trio für einige Titel einen bereichernden Gast aus Paris eingeladen.
(cd) - red / 21. August 2008 ID 00000003958
Siehe auch:
http://www.laiagenc.com/
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