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Literatur - Kurzmeldungen

Die 12 besten Beiträge zum Kurzgeschichtenwettbewerb "Schreiben gegen den Weltuntergang 2012" kann man ab heute (2. Februar) sowohl als Book-on-demand wie auch als eBook bestellen!

nachDRUCK # 2


In Band 2 unserer neuen Buchreihe sind die 12 besten Beiträge zum Kurzgeschichtenwettbewerb Schreiben gegen den Weltuntergang 2012 enthalten.

Mit Texten von Max Beckmann, Andrea Büschgens, Silvia Friedrich, Ruth Kornberger, Joël Krapf, Nadine Messerschmidt, Swantje Oppermann, M. Peter, Politgurke, Melanie Scharley, Brigitte Siegenthaler und Kai Wieland (in alphabetischer Reihenfolge).


Ab sofort bestellbar über epubli:

- als Book-on-demand für € 12

- als eBook für € 1,99



Übrigens: Der Verkaufserlös dieser Anthologie trägt ausschließlich zur finanziellen Unterstützung von KULTURA-EXTRA bei. Das Redaktionsteam und die schreibenden Autorinnen sowie Autoren unsres Online-Magazins arbeiten ausnahmslos auf ehrenamtlicher Basis; wir erwirtschaften keinen "Profit"...

Also: Bitte weiter empfehlen!!!

Vielen Dank. :-)


Cover von Band 2 unserer Buchreihe
Website: https://www.epubli.de/shop/buch/nachDRUCK-%23-2-KULTURA-EXTRA-online-magazin/13248

nachDRUCK - 02.02.2012
1770

Tage der irischen Literatur (7. bis 9. 2. - der Literaturwerkstatt Berlin)
Irland ist das Land der großen Erzähler. Das Pro-Kopf-Aufkommen an jährlich produziertem Text ist im weltweiten Vergleich ohne Konkurrenz, daran haben auch die Krisen der letzten Jahre nichts geändert. Im Gegenteil: Die Literaten ziehen aus den Auf und Abs des Landes die Stoffe für ihre Texte. Die Literaturwerkstatt Berlin stellt an drei Tagen, vom 7. 2. – 9. 2. 2012, sechs der wichtigsten aktuellen Autoren Irlands vor. Mit dabei sind Conal Creedon, Keith Ridgway, Claire Keegan, Ciaran Carson, Liam Mac Cóil und Michael Longley. Kuratiert werden die Veranstaltungen von dem Übersetzer, Herausgeber und Autor Jürgen Schneider.

Conal Creedon (*1961 Cork) ist Romanautor und Filmemacher, außerdem schreibt er Theaterstücke und Hörspiele. Die Hauptinspirationsquelle für Creedons Schreiben ist seine Heimatstadt Cork. Auf vergnügliche Weise führt er vor, wie sich die globalisierte Welt im Kleinen abbilden lässt. „Exploring the global through the local“, nennt er das. Creedons nächster Roman „Begotten Not Made“ erscheint 2012.

Keith Ridgway (*1965 Dublin) erzählt in seinen Texten von Menschen, die sich ziellos durch ihren Alltag treiben lassen. Sie werden beherrscht von Obsessionen, die ihnen den Blick auf die Realität verstellen. Für die Erzählsammlung „Normalzeit“ (dt. 2007 Wagenbach Verlag, Übersetzung: Jürgen Schneider) wurde er mit dem Rooney Prize for Irish Literature ausgezeichnet.

Claire Keegans (*1968 Wicklow) Geschichten erzählen von den alltäglichen Niederlagen, gleichzeitig aber auch von den kleinen Triumphen über die Schwerkraft des Lebens. Auf Deutsch liegt von ihr vor: „Wo das Wasser am tiefsten ist“ (Erzählungen, Steidl Verlag 2004, Übersetzung: Inge Leipold und Hans-Christian Oeser) und „Durch die blauen Felder“ (Erzählungen, 2008, Übersetzung: Hans-Christian Oeser). 2012 erscheint Keegans Novelle „Foster“.

Ciaran Carson (*1948 Belfast) ist Lyriker, Romancier und Dante-Übersetzer. Seit 2003 leitet er als Direktor das Seamus Heaney Centre for Poetry. Seine anspielungsreichen Texte zeichnen sich aus durch ihre stilistische und formale Eleganz. Die Bandbreite seiner Themen reicht von Belfast über Malerei und Musik bis zur Sprache selbst. Er liest aus seinem Roman „The Pen Friend“.

Liam Mac Cóil (*1952 Dublin) ist Schriftsteller, Kritiker und Leiter des Verlages Carbad. Er schreibt zumeist auf Irisch. In »An Chláirseach agus an Choróin: Seacht gCeolsiansa Stanford« (2010) nähert er sich - halb erzählerisch, halb essayistisch – der Lebensgesichte des Komponisten Charles Villiers Stanford an, eines Iren in London, eines Mannes zwischen zwei Kulturen.

Michael Longley (*1939 Belfast) ist neben Seamus Heaney und Paul Muldoon einer der angesehensten Schriftsteller der anglo-irischen Literatur. 1969 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband. Seine Lyrik ist sowohl form- und traditionsbewusst als auch im emphatischen Sinne modern. Ihre Bildsprache speist sich vor allem aus dem Vorrat der antiken Mythologie.

Di 7.2. – Do 9.2.2012
Tage der irischen Literatur

Ort: Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstr. 97, 10435 Berlin

Di 7.2. 2012, 20.00 Uhr
Conal Creedon und Keith Ridgway

Moderation: Jürgen Schneider (Autor, Übersetzer und Herausgeber, Düsseldorf)

Mi. 8.2.2012, 20.00 Uhr
Claire Keegan und Ciaran Carson

Moderation: Hans-Christian Oeser (Autor, Übersetzer und Herausgeber, Berlin und Dublin)

Do 9.2.2012, 20.00 Uhr
Liam Mac Cóil und Michael Longley

Moderation: Jürgen Schneider (Autor, Übersetzer und Herausgeber, Düsseldorf)

Mit freundlicher Unterstützung von: Botschaft von Irland, Culture Ireland, Ireland Literature Exchange, Tullamore Dew und dem Steidl Verlag.




Website: http://www.literaturwerkstatt.org

Boris Nitzsche/Jutta Büchter - PM v. 25.01.2012
1760

nachDRUCK # 1 jetzt auch als eBook zu bestellen!
Nachdem wir vorige Woche den ersten Band unserer neuen Buchreihe nachDRUCK als Taschenbuch zum Preis von 12 EURO angekündigt hatten, geben wir desweiteren bekannt, dass

nachDRUCK # 1


nun auch als eBook zum Preis von 1,99 EURO über epubli bestellbar ist.

Bitte weiter sagen!


Cover von Band 1 unserer neuen Buchreihe
Website: https://www.epubli.de/shop/autor/KULTURA-EXTRA-das-online-magazin/3458

nachDRUCK - 23.01.2012
1757

Neue Buchreihe von KULTURA-EXTRA (nachDRUCK # 1 ab sofort bestellbar!)
Hiermit geben wir die Installation einer neuen Buchreihe bekannt:

Sie heißt nachDRUCK und erscheint in loser Reihenfolge bei epubli.

Herausgegeben wird sie von Andre Sokolowski, dem verantwortlichen Redakteur unseres Online-Magazins.

nachDRUCK # 1 (den ersten Band unserer neuen Buchreihe) kann man ab sofort bei epubli bestellen. Er beinhaltet Porträts und Interviews aus den Jahren 2008 bis 2011 und kostet 12 EURO.

Bitte weiter empfehlen!!




Das Logo unserer neuen Buchreihe nachDRUCK
Website: https://www.epubli.de/shop/autor/KULTURA-EXTRA-das-online-magazin/3458

nachDRUCK - 19.01.2012
1752

LYRICS im Ballhaus Ost, 5. bis 7. Januar 2012
Gleich nach Neujahr präsentieren wir am 5. Januar 2012 um 20 Uhr im Ballhaus Ost die Berlinpremiere von LYRICS, einem Gedicht, das vor 20 000 Jahren geschrieben wurde und noch immer aktuell ist.

Helene Hegemann und Kathrin Krottenthaler eröffnen an diesem antinarrativer Abend denjenigen, die mitmachen die Möglichkeit auf der Bühne das zu machen, was sie wollen.

Und weil man zu absolut nichts und niemandem ne Verbindung herstellen kann oder will, außer zur totalen Unterschicht. Das hänge entweder damit zusammen, dass wir alle eigtl. selbst totale Asis sind, oder mit unserer stalinistischen Volksbühnensozialisation, sagt ihr an dieser Stelle ihr Regisseur. Aber ich glaube das hängt zusammen mit unserem unglaublichen Hass gegen das Ablaufen vorgeschriebener Erfahrungen. Welches sich hier aber leider Gottes so dermaßen breitmacht, dass man es NICHT fassen kann.

Weitere Spieltermine LYRICS: 6. Januar 2012 –20 Uhr / 7. Januar 2012 –18 Uhr

Ballhaus Ost
Pappelallee 15
10437 Berlin
kerstin.boettcher@ballhausost.de
T. 0163 57 36 101



Foto (C) Hannah Dörr
Website: http://www.ballhausost.de

Kerstin Böttcher - PM v. 20.12.2011
1709

Neues vom Candela Verlag - GROTESK! Eine Genre-Anthologie (22 Geschichten von 19 Autoren)
"Dieses Buch ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, den der Candela Verlag zusammen mit dem Herausgeber Jan-Eike Hornauer im Jahr 2011 veranstaltet hat. Die vorliegenden 22 Geschichten sind die besten aus über 500 eingegangenen Grotesken. Ihree Qualität und die Menge der Einsendungen beweisen: Die Tradition dieser so bedeutsamen Literaturgattung ist ungebrochen."

Allein die buchdruckerische Aufmachung lässt Herzen höher schlagen: In schwarzes Leinen gebunden! Mit Golddruck!! (Wo gibt es sowas heute noch?) Mit Schutzumschlag und einer schönen Grafik; sieht aus wie eine Eule, die durchs Papier lugt. Mit Lesebändchen.

"Absonderliche Ideen, großes Lesevergnügen und literarisches Niveau: das bieten die Geschichten aller 19 Autoren in diesem Band. Hier wird die Tapete zum Liebesziel, die eigene Frau überraschend zum Mops, ein Sandkubus im Nirgendwo zum Ort der Erkenntnis und die heimische Wohnung zum souveränen Staat. Bonbonpapierchen versprechen Erlösung, Menschen im Haar erfreuen nicht lange und ein schillerndes Ei gibt Lebenssinn. Eine rote Ampel, ein Milchweib und ein geheimnisvoller Gast erschüttern Existenzen. Und es wird klar: Jenseits der üblichen Mauern ist die Welt voller Risse. Dabei zeigen die 22 Geschichten, die allesamt hier erstmals veröffentlicht sind, was Groteske alles sein kann, geben so einen Überblick über dieses literarisch bedeutende Genre und stellen ganz nebenher unter Beweis: Gute Grotesken zu lesen, macht einfach Spaß!"
(Artikelbeschreibung des Verlages)

Schönes Weihnachtsgeschenk für Menschen, die man ganz besonders mag! Aber auch so - unbedingt kaufen!!


GROTESK!
Eine Genre-Anthologie

Herausgegeben von Jan-Eike Hornauer

Artikelnummer: 107001
ISBN: 978-3-942635-22-6
278 Seiten, Hardcover in Leinen, m. Schutzumschlag
Preis: 19,80 EUR
Candela Verlag 2011





Website: http://www.candelaverlag.de

a. so. - Buchtipp v. 10.12.2011
1705

DICHTE DICHTERIN


KARIN KRAUTSCHICK

WORD-PERFORMERIN
UND
TROZMO NOID
NOISE-MUSIKER

PRÄSENTIEREN AM

FREITAG, 18. NOVEMBER 2011

21.00 UHR

DICHTE DICHTERIN

TEXT-KLANG-BILD-PERFORMANCE
LIVE-ACT & VISUALS

IN DER

KULTURFABRIK MOABIT
LEHRTER STRASSE 35
10557 BERLIN

EINTRITT FREI


Die Word-Performerin Karin Krautschick
IN KULTURA_EXTRA:
WWW:KULTURA-EXTRA.DE


(c) Trozmo Noid

Arnd Moritz, red, 16. November 2011
1695

Zurück auf Anfang (10. Dezember „UnderCover“ im Kunstverein, Linz am Rhein mit einer Lesung von Thomas Görden)
Am 22. September 2000 startete die Wanderausstellung „UnderCover“ in Linz am Rhein, Standort Rheintor. Die nächsten Stationen waren die Werkstattgalerie Der Bogen in Arnsberg, mercure-Arts in Köln, der Kunstwechsel in Siegen, das Casino in Bad Mülheim, die Mini-Pressen-Messe in Mainz und die Galerie Andreas Brüning in Düsseldorf. Nun kehren die Arbeiten an ihren Ausgangspunkt zurück.

Das kleine Format ist bei bildenden Künstlern nicht sehr beliebt in einer Welt, in der Aussagen nur noch auf Plakatwänden auffallen, so scheint es. Das CD-Format ist 120 x 120 mm ein, kleines Format, das einen Versuch wert ist.

UnderCover sind Minus-Bücher, schwarze Löcher der Buchmarktgalaxy. Sie stellen sich den Kriterien ISO 2108-1972 und DIN 1262 mit all dem entgegen, was sie auszeichnet: das Spiel mit den Gesetzen von Literatur, Handwerk und Markt.

UnderCover lugt über Grenzen als Multiple hinaus, wenn man Sprach- und Ordnungsmotive durch die Gattungen dekliniert: Rauminstallationen entstehen mit und/oder den Objektbüchern, die einen neuerlichen Zugriff auf das Medium Sprache ermöglichen.

10. Dezember „UnderCover“ im Kunstverein, Linz am Rhein
mit einer Lesung von Thomas Görden


Beteiligte Artisten: Tom Täger - Komposition & Produktion; Ioona Rauschan - Regie, A.J. Weigoni & Eva Kurowski - Rezitation; Marina Rother als Senora Nada; Lin Chung, Leeds; Klaus Urbons, Mülheim; Jürgen Diehl, Bruchhausen; Mike Grunzke, Linz am Rhein, Marcel Hardung, Düsseldorf; Margarete Hesse, Berlin; Haimo Hieronymus, Neheim; Sab Hoffmann, New York; Almuth Hickl, Düsseldorf; Karl-Heinz Hosse, Arnsberg; Klaus Krumscheid, Heeg; Mischa Kuball, Düsseldorf; Julia Lohmann, Düsseldorf; Martini, Dortmund; Peter Meilchen, Arnsberg; Stephanie Neuhaus, Niederense, Deborah Phillips, Berlin; Dietmar Pokoyski, Köln; Andreas Roseneder, Austria; Denise Steger, Linz am Rhein; Thomas Suder, Düsseldorf.

Am 10. Dezember erschient ein Katalog, der das Rheintorprojekt dokumentiert.



Website: http://www.bilder-raum.de/html/werke.html

Matthias Hagedorn - PM v. 05.11.2011
1691

Phantastische Vereinsgründung - Simone Edelberg und Torsten Low "sorgen" und kümmern sich seit dem 25. September 2011 um die Phantastik allgemein und im Besonderen
München (ed) - Mit Pizza, Pasta und S.Pellegrino ist am 25. September 2011 in der Allacher Trattoria »Olive« der Verein »Die Phantasten« aus der Taufe gehoben worden. Der gemeinnützige Verein, der sich die Förderung der Phantastik auf die Fahnen geschrieben hat, fand seinen Ursprung in der Freundschaft der Verleger Simone Edelberg und Torsten Low, die im Juni 2009 auf dem Hamburger NORDCON ihren Anfang genommen hat. Seitdem haben sich die beiden immer wieder getroffen - zu privaten phantastischen Plaudereien wie zu gemeinschaftlichen Lesungen. »Die Gründung des Vereins war der nächste logische Schritt. Wir stellen unsere gemeinsamen Aktivitäten damit auf eine solidere Basis und schaffen mehr Möglichkeiten für weitere Veranstaltungen«, erklärte Simone Edelberg, Initiatorin und frisch gewählte 1. Vorsitzende der »Phantasten«.

»Die Phantasten« sind ein Zusammenschluss von Autoren, Künstlern, Verlegern und Kulturschaffenden, die sich und andere für die unterschiedlichsten Arten der Phantastik begeistern. Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung der Phantastik im Bereich der Literatur sowie in weiteren Medien wie Film, Theater, Musik und bildender Kunst. So fördert der Verein den schriftstellerischen Nachwuchs durch phantastische Lesungen, Seminare und Wettbewerbe, organisiert zukünftig jedes Jahr ein phantastisches Festival, initiiert und unterstützt innovative, spartenübergreifende phantastische Projekte, fördert die Kommunikation von Phantasten untereinander und arbeitet eng zusammen mit weiteren kultur- und phantastikschaffenden Vereinen, Literaturbüros und städtischen Institutionen.

Kontakt:

»Die Phantasten e. V.«
Simone Edelberg
Paul-Ehrlich-Weg 20
80999 München
Telefon: 089-64 29 11 19
E-Mail: simone.edelberg@die-phantasten.de



Website: http://www.die-phantasten.de

"Die Phantasten" - PM v. 29.09.2011
1676

»Schön! Stark! Frei! – Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden« - Elke Ambergs Studie soeben im ULRIKE HELMER VERLAG erschienen
Lesben werden nach wie vor nahezu ausgeblendet, wenn es in Tageszeitungen um das Thema Homosexualität geht. Elke Ambergs Studie »Schön! Stark! Frei! – Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden« liefert jetzt erstmals Analysen von Zahlen und Fakten und erhellt die Gründe dafür.

Inhalt:

Frauen, die lesbisch leben, sind im Alltag zunehmend präsent. Auch in der Popkultur, Filmen und Vorabend-Serien bedienen kuschelnde lesbische Pärchen das Bedürfnis nach Abwechslung. Doch in den Tageszeitungen dominieren schwule Männer die Berichterstattung.

Die Journalistin und Kommunikationswissenschaftlerin Elke Amberg analysierte Zeitungsartikel zur lesbisch-schwulen Gleichstellungspolitik sowie rund um das alljährliche Szene-Event Christopher-Street-Day. In »Schön! Stark! Frei!« präsentiert sie jetzt erstmals Zahlen und Fakten zur bisher nur gefühlten »Leerstelle Lesben«. Amberg erläutert die wenigen, oftmals verzerrenden Darstellungen lesbischer Frauen und zeigt auf, warum Lesben im öffentlichen Diskurs nur selten sichtbar werden.


Autorin:

Elke Ambergs Portfolio umfasst Pressearbeit und Marketing, Studien, Fachtexte, Redaktion und Dokumentation zu Frauen, Mädchen, Lesben, Behinderung, Migration und Bildung. Sie leitet journalistische Workshops und war u.a. Hörfunkjournalistin für die ARD und redaktionelle Mitarbeiterin für ZDFs »Mona-Lisa«.


Elke Amberg
Schön! Stark! Frei!
Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden
20.00 EUR
Paperback, 248 Seiten
ULRIKE HELMER VERLAG
ISBN 978-3-89741-324-5
---Soeben erschienen---




Website: http://www.ulrike-helmer-verlag.de

Inga Pulkert - PM v. 27.09.2011
1675

Ein Roman, der nicht wirklich existiert: „Neid" - Ein Hörspielmonolog von Elfriede Jelinek (mit Sophie Rois, ab 10. Oktober auf Bayern 2)
Ihren Roman „Neid" hat Elfriede Jelinek ausschließlich auf ihrer Homepage veröffentlicht, als Buch sollte er nie verlegt werden. Doch nun durfte die Hörspielredaktion von Bayern 2 den Monolog fürs Radio produzieren, die Sprecherinnenrolle übernahm die österreichische Schauspielerin Sophie Rois. Ab dem 10. Oktober 2011 ist „Neid" als Ursendung an zehn Montagabenden auf Bayern 2 zu hören, vorab gibt es zwei einführende Sendungen.

Das Großprojekt „Neid" ist der Höhepunkt in der langjährigen und intensiven Zusammenarbeit der Bayern 2-Redaktion Hörspiel und Medienkunst mit der in Wien und München lebenden Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Für das vom Bayerischen Rundfunk produzierte Hörspiel „Jackie" wurde Jelinek 2004 mit dem „Hörspielpreis der Kriegsblinden" ausgezeichnet.

Fortsetzungsroman, Bekenntnisliteratur, Künstlerinnenroman, Autobiografie, Internet-Tagebuch - Elfriede Jelineks Literatur sträubt sich seit jeher gegen eindeutige Zuschreibungen, das ist mit ihrem Roman „Neid" nicht anders. Zwischen dem 3. März 2007 und dem 24. April 2008 hat die Autorin rund 936 Seiten Text unter der Gattungsbezeichnung „Privatroman" online gestellt. Privat ist der Text zunächst deshalb, weil er unabhängig von einem Verlag direkt dem Leser übereignet wird. Dieser soll das Werk gar nicht erst ausdrucken, sondern laut Gebrauchsanweisung am Bildschirm eines Computers, eines E-Books oder am Display eines Handys lesen, kurz: damit machen, was er will.

Ein Privatroman ist „Neid" aber auch, weil die Autorin sehr umfangreich Aspekte der eigenen Biografie in den Text mit einbezogen hat. Elfriede Jelinek ist mehr denn je anwesend in ihrem Text, auch deshalb, weil er sich aufgrund seines Erscheinens im Internet als vorhanden und abwesend zugleich erweist, jederzeit im weltweiten Netz verschwinden oder daraus entfernt werden kann. "Gespensterhaft" nennt Jelinek diese Erscheinungsform, die die Autorin, Erzählerin, den Roman und die darin enthaltenen figuralen Restbestände und Themen eint. „Untot" sind die Ich-Erzählerin, ihre Hauptfigur Brigitte K. oder auch die Opfer in der nationalsozialistischen Vergangenheit des Ortes Erzberg, dem fiktiven Schauplatz des Romans. Hier wird nach dem Niedergang des Erzbergbaus und dem Abbau von Arbeitsplätzen um Einwohner und Touristen gekämpft. Vorlage ist Eisenerz in der Steiermark, dessen Bemühungen um Fremdenverkehr im Text in den grotesken Gegensatz zur österreichischen Einwanderungspolitik oder dem sogenannten Eisenerzer Todesmarsch gerückt werden, bei dem 1945 mehrere tausend Juden umkamen.

In der Hörspielfassung leiht Sophie Rois diesem performativen Erzählen ihre Stimme und überführt die Sprache des Romans vom flüchtigen Internet-Text-Körper in den stimmlichen Klangraum.

Bayern 2 / Hörspiel und Medienkunst
Neid - Ursendung in 10 Teilen
10. Oktober bis 12. Dezember 2011, immer montags, jeweils 20.03 Uhr

Begleitsendungen vorab in Bayern 2:
Montag, 26. September 2011, 20.03 Uhr:
Der Privatroman „Neid"
36 Antworten von Elfriede Jelinek auf Fragen von Herbert Kapfer

Montag, 3. Oktober 2011, 20.03 Uhr:
Keine Anweisung, keine Auszahlung, kein Betrag, kein Betrug
Ein paar Anmerkungen zu „Neid"
Von Elfriede Jelinek.
Außerdem Gespräche mit der Literaturkritikerin Sigrid Löffler und dem Regisseur Karl Bruckmaier.

Bayerischer Rundfunk
Anstalt des öffentlichen Rechts
Rundfunkplatz 1
80335 München
http://www.br-online.de



Website: http://www.br-online.de/bayern2/hoerspiel-und-medienkunst/

Gabriele Hein - PM v. 22.09.2011
1672

1. Berliner Lyrikmarkt
Am Samstag, 17.9.2011 lädt die Literaturwerkstatt Berlin ein zum ersten Berliner Lyrikmarkt. Von 14 – 20 Uhr verführen Verlage und Buchhändler zum Stöbern und Schmökern in lyrischen Neuerscheinungen und Raritäten. Erstmals gibt es damit in Berlin einen Markt, der sich ausschließlich der Poesie widmet.

Der Lyrikmarkt findet statt im Rahmen von „Dichter dran. Das große Berliner Lyrikfest“ aus Anlass des 20. Geburtstages der Literaturwerkstatt Berlin. Mit dabei sind: be.bra verlag, BELLA triste, Berliner Handpresse, Edit, Edition Rugerup, Hochroth Verlag, Kollwitz Buchhandlung, KOOKbooks, luxbooks, Matthias Wagner Antiquariat, Merve Verlag, Poesiealbum/Märkischer Verlag, poetenladen, Suhrkamp Verlag, Verlag das Wunderhorn, Verlag Hans Schiler, Verlagshaus J. Frank / Berlin, Wallstein Verlag.

Der Eintritt ist frei.

Für „Dichter dran. Das große Berliner Lyrikfest“ verwandelt sich der Hof der Kulturbrauerei in einen lyrischen Abenteuerpark voller Entdeckungen, quer durch alle Spielarten der Poesie, zum Anhören, Ansehen, Ausprobieren und Entdecken. Neben dem Lyrikmarkt gibt es Lesungen, Slamshows, Konzerte, Mitmachprogramme für alle Generationen, Beschwerdesingen und die Premiere des
großen Berlin-Gedichtes.

Mit dabei sind u.a. die Dichter Andreas Altmann, Ulrike Draesner, Norbert Hummelt, Orsolya Kalász, Björn Kuhligk, Brigitte Oleschinski, Monika Rinck, Valeri Scherstjanoi und Tom Schulz, die Slammer Gauner, Frank Klötgen und Ken Yamamoto, die Bands The Incredible Herrengedeck und Peer sowie die Chöre Männer-Minne, Frank Köllges’ Sprechchor, der Berliner Beschwerdechor und der Chor des Jungen Ensembles Berlin.

Ab 20.00 Uhr bläst dann die Fanfara Kalashnikov gemeinsam mit Johanna Zeul und FiL im Kesselhaus zum Abschlusskonzert.

Das Projekt wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.


Sa 17.9.2011 ab 14.00 Uhr
Dichter dran. Das große Berliner Lyrikfest

Hof der Kulturbrauerei,
Knaackstr. 97
10435 Berlin


Für Rückfragen und Informationen:
Boris Nitzsche Presse/ÖA,
Literaturwerkstatt Berlin
Tel: 030. 48 52 45 25



Website: http://www.literaturwerkstatt.org

Boris Nitzsche - PM v. 13.09.2011
1668

LitClip von R. Oestreich zu A. Graeffs »Minkowskis Zitronen«
Welche Gedanken kommen einer Thomas Mann-Figur wie dem Illusionisten Cipolla an seinem Lebensabend in den Sinn? – Das ist eine von vielen Fragen, die Alexander Graeff mit anschaulichen Geschichten in seinem Erzählband »Minkowskis Zitronen« beantwortet.
Von Raimer Oestreich ist nun ein LitClip zu »Minkowskis Zitronen« erschienen. Mit kontraststarken Bildern zeigt der Clip ein Experiment der Surrealisten. Dazu liest der Autor selbst aus seinem Buch.

Der Clip kann auf www.litclip.de oder YouTube angeschaut werden.

Minkowskis Zitronen | Erzählungen von Alexander Graeff | Illustrationen von Nele Brönner
120 Seiten | Softcover | 13,90 € | ISBN 978-3-940249-45-6

Erste Rezension zum Buch auf www.kultura-extra.de.
Interview mit Alexander Graeff zum Buch auf http://blog.tubuk.com.
Weitere Informationen auf www.alexander-graeff.de.

Buch hier erhältlich:
www.belletristik-berlin.de
www.alexander-graeff.de
www.tubuk.de
www.amazon.de
… oder im Buchhandel.


Schauspieler: Ralf Zillmann (unten), Christian Harting und Tobias Rügner (oben), Foto (c) Raimar Oestreich

Arnd Moritz, Redaktion, 2. September 2011
1655

Hörverlag iListen hat viel zu erzählen
Der neue Hamburger Verlag iListen ist mit ersten Produktionen in den Sparten Hörspiele, Hörbücher und Theater Hörstücke© an den Start gegangen.

iListen hat sich das Ziel gesetzt, hochklassige und innovative Produktionen im Audiobereich zu produzieren. Hierbei greift der Hamburger Verlag auf die über 12-jährige Erfahrung und das Archiv von über 2.800 Schauspielern und Sprechern der Hamburger toneworx studios zurück, die führend auf dem Gebiet der Sprachvertonung sind. Somit profitiert iListen von einem professionellen Team aus Dialogregisseuren, Tonmeistern, sowie Projekt- und Aufnahmeleitern und den sechs Studios von toneworx in Hamburg.

Hören Sie sich gerne um - Hörproben aller Produktionen von iListen gibt es untere: http://www.iListen.de

Die iListen Produktionen in der Übersicht:

• Für kurzweilige Unterhaltung bietet iListen das spannende Kurzhörspiel The Signalman von Charles Dickens an, das auf einer wahren Begebenheit beruht. 1866 erschien die Kurzgeschichte, die Charles Dickens unter dem Eindruck eines schweren Eisenbahnunfalls, bei dem er selbst involviert war, geschrieben hat.

• Die Hörspielserie White Scorpions aus der Feder der „Drei ???“-Autorin Kari Erlhoff verspricht spannende und actiongeladene Unterhaltung für Jugendliche ab 10 Jahren. Der Prolog der Hörspielserie steht kostenfrei zum Download auf www.iListen.de zur Verfügung.

• Etwas rauer geht es in dem Western-Hörspiel Red River von Martin Schmidtke zu. Begleiten Sie Jesse und Joe, zwei Europäer auf dem Weg durch den Wilden Westen im Jahre 1855, auf der Suche nach Abenteuern.

• Klassisch gruselig sind die inszenierten Lesungen von Gerald Friese, der die drei Geschichten „Das Fass Amontillado“, „Hopp-Frosch“ und „Metzengerstein“ von Edgar Allan Poe aus dem Amerikanischen neu übersetzt und in seiner unverwechselbaren Art interpretiert hat.

• Traumwandler von Markus Winter (u.a. John Sinclair / Die Dr3i - Der Jahrhundertstein) ist eine düstere Mystery-Hörspielserie mit garantiertem Gänsehautfaktor für junge Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren.

• In Zusammenarbeit mit dem Theater Triebwerk aus Hamburg wurden die Bühnenstücke „Ein Freund für Löwe Boltan“, sowie „Moby Dick“ als Theater Hörstücke© produziert, die jeweils auch in englischer Sprache erhältlich sind.


iListen bietet alle Produktionen als MP3 Download im eigenen Shop unter www.iListen.de, sowie auf allen bekannten Download-Portalen wie z.B. iTunes, Audible und Amazon MP3 an. In Kürze auch auf CD.


Website: http://www.iListen.de

Bettina Märker (bm@kreativwerft.com) - PM v. 29.08.2011
1652

Poetische Alltagskuriositäten und energiegeladene Sprechakte - die 9. Pantheon-Lese-Tage (4. bis 10.9.2011, Pantheon, Bundeskanzlerplatz, Bonn, Beginn der Veranstaltungen jeweils 20 Uhr)
Die 9.Pantheon-Lese-Tage locken erneut mit einem pointenreichen, feinsinnigem und schwarzhumorigen Programm-Menu für echte Satire-Gourmets und Literaturgeniesser in den Kleinkunsttempel am Bonner Bundeskanzlerplatz. An 8 Abenden im September steht das Pantheon wieder einmal ganz im Zeichen der komisch-hintergründigen Dichtkunst, des literarischen Kabaretts, des jungen Comedy-Autorentums und an einem Abend in der Bonner Oper gar auch in einer wunderbar zeitgemässen musikalischen Annäherung an das Dichtwerk von Rainer Maria Rilke.

Die Lesetage sind vor allem ein packendes Bühnenerlebnis, weil es neben den Autoren auch Kabarettisten, Schauspieler, Komiker, Parodisten, Musiker und Slammer sind, die mit ihren fein formulierten Beobachtungen, und furiosem Wortwitz stilsicher und mit entsprechender "Performance" in Hirn, Herz, Bauch und immer wieder auch ins Zwerchfell treffen.

Die Pantheon-Lese-Tage sind also immer viel mehr als "nur" Lesen und Zuhören. Der Blick und die Performance geht weit hinaus über die physischen Grenzen der Buchdeckelränder.

Zum Auftakt am 4. 9. gibt der Musik-Journalist, Kult-Musikclubbetreiber und nun auch Romanautor TINO HANEKAMP einen lohnenden Einblick in den musikalischsten, romantischsten und schnellsten Bildungsroman aller Zeiten: In “So was von da“ geht es u.a. um die erfolgreiche Gründung und Ruinierung eines Musikclubs, Kleinkriminalität auf dem Hamburger Kiez und Glanz und Elend im Showbusiness.

Wie man einen Comedy-Bestseller-Roman als Ein-Mann-Stück auf die Bühne bringt, kann man am 5. 9. im Pantheon erleben. Moritz Netenjakob schrieb das Buch „MACHO MAN“ welches auf wunderbar ironische Weise Einblicke in deutsch-türkische Verhältnisse gibt. Regisseur Gunnar Dreßler hat dazu die Bühnenfassung konzipiert und Nikolai Radtke spielt die Erlebnisse des Buchhelden Daniel und dessen urkomische Identitätsfindung zwischen den Männerpolen Weichei und Macho.

Der "Hannibal Lector der Buchkritik": Wolfgang Nitschke zeigt am 6. 9. erstmals in Bonn sein neues Solo „Respekt“. Er ist der „Bestsellerfresser“ und Mitglied der kabarettistischen „Schlachtplatte“. Er liebt es, literarischen Sondermüll der genüsslichen Wiederverwertung zuzuführen. In der ihm eigenen respektvollen Art stürzt sich Nitschke auf und in die vier magischen Zentren der Verblödungsindustrie, hinein in Politik, Wirtschaft und Kultur und Hastenichgesehn.

MAX GOLDT nimmt seine Zuhörer am 7. 9. mit in seine aberwitzige literarische Wunderwelt. Der schon als "Altmeister des Absurden" und "rhetorischer Scharfrichter" charakterisierte Wortkünstler zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern. Vor Publikum gibt der Kleist-Preisträger 2008 seinen Texten die Qualität von kleinen, spannungsgeladenen Hörspielen.

Der gerne als " das rasende Mundwerk" titulierte sprachgeniale Kabarettist JOCHEN MALMSHEIMER, seines Zeichens ständiger Gast bei der ZDF-Satireshow „Neues aus der Anstalt“ lädt am 8. 9. zu seinem bereits ausverkauften „Abend in Holz“ unter dem Titel „Ich bin kein Tag für eine Nacht“.

TILMAN BIRRs Programm „Das war hier früher alles Feld“ – am 9. 9. im Pantheon zu sehen -vereint Geschichten, Stand-Up-Nummern und kabarettistische Lieder. Seltsame Länder, komische Menschen und wirre Situationen sind sein Thema, die direkte, blanke Darstellung seine Methode.

Als Außenveranstaltung in der Bonner Oper (im Rahmen der Reihe „Quatsch keine Oper!“) zeigt Reinhardt Repkes CLUB DER TOTEN DICHTER am 10. 9. das neue literarische Songprogramm „Rainer Maria Rilke neu vertont – Eines Wunders Melodie“. Zusammen mit der Rainbirds-Sängerin Katharina Franck und seiner großartigen Band nähert Repke sich erneut behutsam dem Gesamtwerk eines großen Dichters. Rilkes Worte sind im Leben verhaftet und doch Poesie. Dieses Gefühl steht im Mittelpunkt der Neuvertonungen des Clubs der toten Dichter.

Einen schönen Nachklang auf die 9. Pantheon-Lese-Tage geben die „Pantheon-Vorleser im WDR“ am 27. 9., wenn Geschichtenschreiber und Vorleser Horst Evers („Für Eile fehlt mir die Zeit“) wieder einmal 4 komisch-literarische Bühnengäste auf der Pantheon-Bühne präsentiert, nämlich: Martin Sonneborn, Harald Martenstein, Philipp Scharri und Christian Bartel.


Website: http://www.pantheon.de

Harald Kirsch - PM v. 01.08.2011
1633

1. Deutscher E-Book-Preis (Einsendungen 15. 7. - 31. 8.)
Satzweiss.com und Chichili Agency loben den 1. Deutschen E-Book-Preis 2011 in der Kategorie Shortstory/Kurzgeschichte(n) für den gesamten deutschsprachigen Raum aus.

Der Preis ist dotiert mit insgesamt 1.500 Euro und einem Sachpreis.
Verteilt wie folgt:
1.Preis: 1.000 Euro
2.Preis: 500 Euro
3.Preis: 1 Pocket-Book-Reader


Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen können alle Autoren und Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Kurzgeschichte muss bis spätestens 31.08.2011 elektronisch bei einem Verlag oder einem Online-Portal (z.B. Bookrix oder ähnliche) veröffentlicht worden sein und Lesern in voller Länge zur Verfügung stehen. Die Veröffentlichung muss zuerst elektronisch erfolgt sein - also noch vor Print oder Audio! Privates Ins-Netz-Stellen im Blog, auf der Homepage, auf Foren u. Ä. gelten nicht als Ebook-Veröffentlichung.

Thema und Genre sind nicht vorgegeben. Es gibt keinerlei Altersbeschränkungen für die teilnehmenden Autorinnen und Autoren.

Jeder Autor kann mit jeweils einer Kurzgeschichte, Verlage können mit maximal 2 AutorInnen mit je einer Kurzgeschichte am 1. Deutschen E-Book-Preis teilnehmen. Der Umfang der Shortstorys darf 30 Normseiten (30 Zeilen à 60 Zeichen) nicht überschreiten.

Die Einreichung der Kurzgeschichten erfolgt via Email, die Texte in der Anlage müssen anonymisiert sein (nur mit einem selbst vergebenen Passwort versehen, ohne eigenen Autorennamen und Adresse).

Jede Seite der Story enthält in der Kopf- oder Fußzeile dieses persönliche Kennwort. In der Mail selbst bitte das Kennwort zuzüglich dem Namen, Anschrift und Telefonnummer als Datensatz eintragen und alles zu Händen Frau Cordula Kiefer an folgendes Email-Postfach: kiefer@chichili.de mailen. (Bei ordnungsgemäßem Eingang wird eine Empfangsbestätigung zu gemailt!)

Ebenso ist ein nachvollziehbarer Nachweis über den Ort der Veröffentlichung beizufügen.

Eine entsprechende Liste zur Identifikation wird angelegt. Bei Passwörtern, die identisch sein sollten, wird eine Zusatzkennung durch uns vergeben. Die Jury jedoch erhält ausschließlich anonymisierte Texte, um größtmögliche Neutralität zu gewährleisten. Deswegen werden auch die Namen der Jury-Mitglieder erst nach Auswertung der Texte am 1.10.2011 bekanntgegeben.

Die Anmeldung der Titel beginnt am 15.07.2011.

Der Einsendeschluss ist der 31.08.2011 um 0.00 Uhr - Eingangszeit der Email.


Die Verleihung des 1. Deutschen E-Book-Preises findet in öffentlichem Rahmen auf der Frankfurter Buchmesse 2011 statt. Die drei Erstplatzierten erhalten dazu entsprechende Einladung.

Jeder Teilnehmer erklärt sich durch seine Einsendung mit der eventuellen Bekanntgabe seines Namens und des Titels seiner teilgenommenen Kurzgeschichte in abschließenden Berichten einverstanden.


Website: http://www.chichili.de

Roman Jansen-Winkeln / Karsten Sturm - Ausschreibung (14.07.2011)
1629

Am 17. Juni startet das poesiefestival berlin!
Wort, Klang und Musik – das 12. poesiefestival berlin spürt vom 17. – 24. 6. 2011 dieser Verbindung nach.

Eröffnet wird das Festival traditionell mit »Weltklang – Nacht der Poesie«, mit dabei sind u.?a. Iva Bittova (Tschechien), Marcel Beyer (Deutschland), Yves Bonnefoy (Frankreich), Tsead Bruinja (Niederlande), Billy Collins (USA), Kim Hyesoon (Südkorea), Silvio Rodríguez (Kuba) und Kathrin Schmidt (Deutschland).

Der tunesische Rapper »El Général« ist die Stimme der Proteste in Nordafrika und schuf die Hymnen, die dem Umsturz Wort und Ton gaben. Ein ganzer Tag widmet sich den dichtenden Tongebern der Revolutionen in Ägypten, Bahrain, Libanon, Libyen und Tunesien.

Der diesjährige Übersetzungsworkshops »VERSschmuggel« setzt den Schwerpunkt auf Frankreich und Deutschland. Das poesiefestival berlin präsentiert zudem neue Poesie von Dichtern, die ihre Heimatländer, ob in Afrika oder im Kaukasus, verlassen mussten und nun die Dichtkunst ihrer europäischen Exilländer mit bestimmen.

Zeitgenössische Poesie und elektronische Musik bringt e.poesie in Relation – und bezieht dabei die Architektur der Akademie der Künste am Pariser Platz bewusst mit ein. Fünf Komponisten aus Israel, Russland, Tschechien, den USA und den Niederlanden vertonen die Werke zeitgenössischer internationaler Dichterkollegen aus Island, Palästina, Russland, den Niederlanden und der Schweiz und beziehen Positionen zwischen deklamiertem Text, Instrumentalmusik und Klang- bzw. Lautperformance.

Das diesjährige Colloquium widmet sich dem Songwriting, ein großes Konzert mit Thomas Meinecke, Gustav und PeterLicht schließt das poesiefestival berlin.

Ein umfangreiches Programm mit Veranstaltungen für Kinder, Performances, Lesungen und Filmen, der Installation »Denkraum, Dichtraum« nach einer Idee von Ursula Krechel, der "Movens"-Installation zur Präsentation und Vermittlung von Poesie sowie der stadtweiten Lesung "Poets’ Corner" runden das poesiefestival berlin ab.

Das poesiefestival berlin ist ein Projekt der Literaturwerkstatt Berlin in Kooperation mit der Akademie der Künste. Es findet statt mit freundlicher Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds.



17. – 24. Juni 2011, poesiefestival berlin

Akademie der Künste
Pariser Platz 4
Berlin

Kartenvorverkauf:
030 - 200 57-1000

Festivalpass, gültig für alle Veranstaltungen: 60/40 EUR
(erhältlich in der Akademie der Künste)



Website: http://www.literaturwerkstatt.org

Boris Nitzsche/Jutta Büchter - PM v. 16.06.2011
1619

Gedenk-Lesung zum 2. Todestag von Jochen Berg (1948-2009) am 25. Juni, 19:30 in der Mühlhauser Str. 6, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg



Plakat der HABBEMA
Website: http://www.peter-hacks-gesellschaft.de

Veranstaltungstipp v. 15.06.2011
1618

Einsendeschluss für den 19. open mike ist der 15. Juli
Am 15. Juli 2011 ist Einsendeschluss für den 19. open mike - Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik. Der open mike wird ausgeschrieben von der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation und mit insgesamt 7.500 EUR dotiert.

Teilnehmen können deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht älter als 35 Jahre sind und noch keine eigene Buchpublikation vorzuweisen haben. Berücksichtigung finden kurze Prosa, ein in sich geschlossener Auszug aus einem längeren Text ODER Lyrik.
Lektoren aus renommierten Verlagen wählen die Teilnehmer aus, die am 5. und 6. November 2011 zu einer öffentlichen Lesung nach Berlin eingeladen werden. Die Autoren-Jury vergibt einen Preis für Lyrik und zwei Preise für Prosa in der Gesamthöhe von 7.500 EUR.

Kurzbeschreibung der Teilnahmebedingungen:

Der Umfang der eingereichten Texte muss in etwa einer 15-minütigen Lesezeit entsprechen. Formatvorgabe: A 4-Format, einseitig bedruckt, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5. Die Manuskripte müssen in zweifacher Ausfertigung als lose Blätter (ohne Heftung) eingesandt werden. Auf den Manuskriptseiten darf weder der Name des Absenders noch ein Zahlencode, Kennwort o. ä. erscheinen. Eine kurze Biographie mit Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse ist beizulegen. Eine Rücksendung der Manuskripte kann leider nicht erfolgen.


Einsendeschluss der Texte: 15. Juli 2011 (Datum des Poststempels)

Einsendungen unter dem Kennwort "open mike" an:
Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei)
10435 Berlin




Website: http://www.literaturwerkstatt.org

19. open mike - PM v. 09.06.2011
1616

50 Jahre Feuernacht - Neuerscheinung zu den Südtirol-Attentaten der 1960er-Jahre
Die sogenannte „Feuernacht“, jene nächtliche Anschlagserie vom 11. auf den 12. Juni 1961, wurde zum Symbol des Kampfes um Selbstbestimmung in Südtirol. 30 Jahre danach erschien unter dem Titel Feuernacht. Südtirols Bombenjahre die erste Aufarbeitung der Südtirolattentate der Sechzigerjahre, herausgegeben von Elisabeth Baumgartner, Hans Mayr und Gerhard Mumelter. Nach vier Auflagen ist das Buch längst vergriffen, so wie auch andere Titel unseres Verlages, die sich mit den Attentaten von 1956 bis heute beschäftigten. Nun jährt sich die Feuernacht zum 50. Mal und Hans Karl Peterlini, Autor mehrere Bücher zum Thema und u.a. auch des Standardwerkes Südtiroler Bombenjahre. Von Blut und Tränen zum Happy-End?, legt nun – basierend sowohl auf seinem Werk als auch auf den umfangreichen Bildteil der Erstauflage der Feuernacht – eine neue zusammenschauende Publikation vor. Ergänzt wird diese neue Feuernacht mit zahlreichen Exkursen, so etwa zur Rolle der Frauen, zur Sicht der italienischen Bevölkerung, zu den politischen Hintermännern, zur Erinnerungskultur in Wissenschaft und Literatur.

Völlig neu recherchiert wurden auf der Grundlage bisher kaum zugänglicher Gerichtsakte die Blutbäder und die Rolle der Geheimdienste, aber auch die Stimmung in der italienischen Bevölkerung, die Geschichte des ersten Todesopfers der Feuernacht, die italienischen Anschläge in Österreich, der Gerichtskrimi um den Nordtiroler Sympathieträger des BAS Kurt Welser.


Hans Karl Peterlini: FEUERNACHT. SÜDTIROLS BOMBENJAHRE - HINTERGRÜNDE, SCHICKSALE, BEWERTUNGEN (1961-2011)
512 S. m. zahlr. Abb.
Hardcover mit Schutzumschlag
Euro [D/A] 47; [I] 45 | sFr 74,50
ISBN 978-88-7283-390-2
© Edition Raetia 2011

Edition Raetia
Weintraubengasse 23
I-39100 Bozen
T: 0039 / 0471 / 976904
F: 0039 / 0471 / 976908
H: 0039 / 333 / 6460073
E: info@raetia.com



ISBN 978-88-7283-390-2
Website: http://www.raetia.com

Thomas Kager - PM v. 03.06.2011
1615

Rolly Brings & Bänd (am 9. Juni im EL-DE-Haus, Köln)
Wenn Rolly Brings durch Köln wandert, sich mit Petrarca, Edith Stein, Albertus Mag-nus & Kardinal Frings unterhält, Straßen, Plätzen, Gebäuden, Denkmälern und Statuen ihre Geschichten ablauscht und sie aufschreibt und die Texte seinem Freund Michael Maye gibt, der sie fotografisch weitererzählt, entsteht ein außergewöhnlicher Stadtführer: sehr persönlich und voller Überraschungen.

Namenloses
Mädchen aus der Ukraine,
lange habe ich gezögert,
die schwarzen Perlen,
die du an diesem verfluchten Ort
geweint hast,
in einem Lied zu bergen;
für dich,
die Menschen meiner Stadt & mich.


Rolly Brings, Jg. 1943, Musiker und Texter; setzt sich immer wieder kritisch mit seiner Heimatstadt auseinander.

Michael Maye, Jg. 1965, Fotograf.


Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr im EL-DE-Haus

Lesung (mit Musik):

coLOGneBUCH II
Rolly Brings & Bänd

Eintritt: 4,20 €

Veranstalter:
NS-Dokumentationszentrum
Appellhofplatz 23-25
Köln-Innenstadt



Website: http://www.ns-dok.de

Dieter Maretzky - PM v. 31.05.2011
1612

Gratis Comic Tag am 14. Mai!
Am 14. Mai 2011 findet zum zweiten Mal der Gratis Comic Tag statt, das Mega-Event in der deutschsprachigen Comiclandschaft und die größte bundesweite Verlags-Kooperation in der deutschen Verlagsgeschichte. Ziel der Veranstaltung ist es, das Medium Comic populärer zu machen, die große Bandbreite der deutschsprachigen Comicproduktion zu zeigen und neue und auf den Online-Einkauf umgeschwenkte Kunden wieder für die klassischen Comicshops und Buchhandlungen zu begeistern.

Über 150 Comichändler in Deutschland, Österreich und der Schweiz verschenken an diesem Tag insgesamt sage und schreibe 300.000 Gratis-Comics, die von knapp 30 Comicverlagen eigens hierfür produziert wurden. Bei den 44 verschiedenen Gratis Comic Tag-Titeln dürfte für jeden etwas dabei sein: von Comics für Kinder, Mangas, über Fantasy, Science Fiction, Krimis, hin zu Superhelden, einer Frida Kahlo-Biographie und einem Comic-Zeichenkurs. Viele der Titel sind außerdem aus Film und Fernsehen bekannt, wie die „Simpsons“, „Schlümpfe“, „Muppets“, „Peanuts“, „Donald Duck“ und „Star Wars“. Außerdem organisieren viele der teilnehmenden Händler zum Gratis Comic Tag darüber hinaus Signierstunden und andere Aktionen, so dass das Ganze zu einer Veranstaltung für die ganze Familie, für Fans und Interessierte wird.

Alle teilnehmenden Händler, Aktionen und FAQs finden Sie unter nachstehender URL.


Website: http://www.gratiscomictag.de

Dominik Madecki - PM v. 06.05.2011
1602

„13. Lange Buchnacht in der (Berliner) Oranienstraße" am Samstag, den 14. Mai 2011
... „die vielleicht Schönste aller Berlinerinnen", so nennt sie Abbas Khider. Aus dem Kultur- und Literaturbetrieb Berlins ist sie nicht mehr wegzudenken. Und in ihrem 13. Jahr hat sie längt schon Kultstatus für viele BerlinerInnen: die „Lange Buchnacht in der Oranienstraße".

Mit über 15.000 Besuchern im Jahr 2010 ist die „Lange Buchnacht" in der Kreuzberger Oranienstraße ein Publikumsmagnet. Was 1997 als eine Kiezveranstaltung begann, ist zu einem Trendsetter und Modell für viele Städte geworden.

Die 13. Lange Buchnacht in der Oranienstraße findet am Samstag, den 14. Mai 2011 statt.

Am 14. Mai werden bereits am frühen Nachmittag das attraktive Kinderprogramm und die ersten Veranstaltungen für erwachsene Literaturfans starten. Mit Lesungen, Buchpräsentationen und Diskussionen geht es weiter bis in die späte Nacht. Besucher können sich in entspannter Atmosphäre stundenlang treiben lassen zwischen fast 50 Veranstaltungsorten. Und natürlich gilt auch im 13. Jahr: Alle Veranstaltungen bei freiem Eintritt.


Höhepunkte aus dem Programm der 13. Langen Buchnacht in der Berliner Oranienstraße

12.00
DIE GRÖSSTE AUTORENLESUNG DER WELT: Über 100 Co-Autorinnen und -Autoren (ca. 10 pro Stunde) lesen 12 Stunden non stop ihre amüsanten / schrägen / trockenen / lapidaren Texte für "Das LESIKON der visuellen Kommunikation" (Werkbundarchiv - Museum der Dinge)
15.45
Die dreifache Preisträgerin des Deutschen Jugendliteraturpreises Rotraut Susanne Berner wird gemeinsam mit Kindern im Publikum ein Wimmelhaus zeichnerisch bevölkern. (INA Kindergarten)
18.00
Melvin Burgess wird aus England anreisen, um seinen engagierten Roman „Nicolas Dane" über Unterdrückungsverhältnisse und Missbrauch in einem Kinderheim vorzustellen. (Max und Moritz)
20.15
Linus Reichlin erzählt in "Er" von den Untiefen der Eifersucht und der
Waghalsigkeit, sich trotzdem zu verlieben. (Monarch)
20.30
Tanja Dückers liest aus ihrem neuesten Roman "Hausers Zimmer" - West-Berlin im Jahre 1982. (Studio Niculescu).
22.00
Jim Avignon stellt sein Posterbook "Me and the Establishment" vor, ein großformatiger und persönlicher Rückblick auf 20 Jahre einer ungewöhnlichen Künstlerkarriere. (La Lupita e. V.)
22.00
Catalin Dorian Florescu wird aus seiner Banater Familiengeschichte „Jacob beschließt zu lieben" lesen. (Max und Moritz)
23.00
Abbas Khider, der Adelbert-von-Chamisso-Förderpreisträger 2010 kehrt in seinem hochgelobten, neuen Roman „Die Orangen des Präsidenten" zurück in den Irak. (Max und Moritz)
23.15
Nino Haratischwili macht sich in „Juja" auf die Suche nach Jeanne Saré, die als jugendliche Selbstmörderin ein hasserfülltes Buch hinterließ, das mehrere Leserinnen zum Suizid animiert haben soll. (Ballhaus Naunynstraße)

Nicht fehlen darf der „Lokalkolorit": Kreuzberg liest, im Max und Moritz um Mitternacht.



Website: http://www.lange-buchnacht.de

Golo Kohl - PM v. 02.05.2011
1601

LANGE NACHT DER POLNISCHEN LITERATUR am 17. Juni 2011 in Köln
Ein literarisch-musikalischer Abend mit RYSZARD KRYNICKI und TOMASZ ROZYCKI

Begrüßung: Jolanta Roza Kozlowska, Generalkonsulin der Republik Polen in Köln

Einleitende Worte: Dr. Winfried Gellner, Kulturamt der Stadt Köln

Lesung in Deutsch: Bernt Hahn und Jörg Hustiak

Moderation: Dr. Natasza Stelmaszyk

Musikalische Umrahmung: Arkadiusz Bleszynski (Gitarre) und Krzysztof Kozielski (Bass)

Veranstaltung in deutscher und polnischer Sprache

Die Diskussion des Moderators mit den polnischen Autoren
und dem Publikum übersetzt Brigitte Nenzel


Freitag, 17. Juni 2011
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr (Eintritt frei)

IGNIS e.V. Europäisches Kulturzentrum
Elsa-Brändström-Str. 6
50668 Köln
Tel. 0221/72 51 05
Email: info@ignis.org



Tomasz Rozycki - Foto (C) Howard Romero
Website: http://www.ignis.org

IGNIS e. V. - PM v. 02.05.011
1600

BÜCHER lesen und BESPRECHEN
Achtung! KULTURA-EXTRA sucht nach wie vor Autorinnen und Autoren, die das Literatur-Portal (http://www.kultura-extra.de/literatur.php) mit Buchvorstellungen und -rezensionen (zu Lyrik, Belletristik, Sachbuch usw.) oder Autorenporträts bereichern könnten. Frei- oder Rezensionsexemplare können meist über die Verlage geordert werden...

Anfragen oder Textbeiträge (im RTF- bzw. DOC-Format) bitte an Andre Sokolowski:

soko@kultura-extra.de


Website: http://www.kultura-extra.de/literatur.php

a. so. - 28.04.2011
1599

Alexander Graeff am 6. Mai 2011 um 21 Uhr in der Z-Bar
In Kürze erscheint in der »Edition Belletristik« des Verlagshauses J. Frank | Berlin Alexander Græffs neuer Erzählband »Minkowskis Zitronen«. Die Präsentation mit Lesung und verlagstypischer Abendunterhaltung findet am Freitag, den 6. Mai 2011 um 21 Uhr in der Z-Bar in Berlin statt.

Das Buch kann bereits jetzt vorbestellt werden. Vorbesteller erhalten freien Eintritt zur Lesung.

Alexander Græff legt mit seinem zweiten Buch »Minkowskis Zitronen« dreizehn neue Erzählungen vor. Dabei bleibt er seiner individuellen Ästhetik treu, wie er sie bereits in »Gedanken aus Schwerkraftland« (2007) mit Erzählungen und Prosafragmenten entwarf.



»Minkowskis Zitronen« ist eine Sammlung von Erzählungen – klassische wie experimentelle. Die Geschichten exemplifizieren und reflektieren die Erinnerungen, Gedanken und Erfahrungen ihrer Protagonisten und Protagonistinnen. Ohne zu theoretisieren, gelingt es Græff, das immerzu gegenwärtig Musterhafte innerhalb von Beziehungen zwischen Menschen aufzuzeigen: die verborgenen psychologischen wie mythischen Muster, die den zwischenmenschlichen Raum prägen, werden freigelegt. Die Geschichten zeigen mehr, als dass sie etwas aussagen. Sie sind Beispiele existentieller Lebensereignisse mit ihrer mitunter surrealen Anziehungskraft.




»Wenn ich auf den Ring starre, sehe ich alles ganz, ich sehe eine Kugel. Und ich sehe die Zeit, die sich dehnt wie ein Gummiband, das über zwei Pfosten gespannt wurde, um eine glanzvolle Idee – einen Text über die Liebe – so weit wie es irgend möglich ist, in die Welt hinaus zu schleudern.«


Minkowskis Zitronen
Erzählungen von Alexander Græff
Illustrationen von Nele Brönner
Verlagshaus J. Frank | Berlin
Edition Belletristik
Softcover
100 Seiten
13,90 €
ISBN 978-3-940249-45-6


Alexander Graeff, Foto: privat
E-mail: a.graeff@gmx.de
Website: http://www.alexander-graeff.de

Arnd Moritz, red, 15. April 2011
1591

“Deutsch werden - Why German people love playing frisbee with their nana naked” von Jacinta Nandi im Verlag Periplaneta
"Deutsch werden" ist eine Deutschstunde mit Jacinta Nandi. Sie lebt seit über zehn Jahren totally integriert in Berlin und ist trotzdem immer noch nicht deutsch enough. In ihren Texten befasst sie sich mit dem alltäglichen Wahn, der einer Engländerin, die nicht sehr englisch aussieht, in Deutschland entgegenschlägt. Ihr “Beginner´s Guide to Germany” , ihre trockenen Analysen und verblüffenden Beobachtungen sind nicht nur äußerst unterhaltsam sondern auch eine Offenbarung für das eigene Selbstverständnis.


JACINTA NANDI: „Deutsch werden – Why German people love playing frisbee with their nana naked“
Periplaneta Verlag Berlin
Edition Mundwerk
Buch & CD, Softcover
104 S./54 min., 13,5x13,5cm
ISBN: 978-3-940767-76-9
GLP: 13€ (D)



Website: http://www.periplaneta.com

Marion Müller - PM v. 18.03.2011
1565

Sandra Uschtrin (http://www.uschtrin.de) will 1 japanisches Kind + seine Mutter oder seinen Vater einladen, bei sich zu leben - sie fragt, wohin sie das Geld für den Flug überweisen soll...
Fanden wir heute auf FACEBOOK - und das finden wir gut:

"Ich möchte 1 japanisches Kind + seine Mutter oder seinen Vater einladen, bei mir zu leben.

Ich bezahle den Flug und den Aufenthalt.

Lasst uns nicht länger vor unseren Fernsehern warten!

Lasst uns wenigstens die Kinder von der Insel retten. Mit Flugzeugen und Schiffen.

JETZT! Und nicht erst wenn alle verstrahlt sind.

Morgen beginnt die Leipziger Buchmesse. Wir sind eine Kulturnation – zeigen wir es!

Wir haben das social web – zeigen wir, wie social wir sind!

Also: Wohin kann ich das Geld für den Flug überweisen?

Wann kann ich das Kind und seine Begleitperson wo abholen?

Bitte mal auf 'gefällt mir' drücken und dann die Ärmel hochkrempeln!

Sandra Uschtrin"


Uns von KULTURA-EXTRA gefällt das sehr!!


Website: http://www.facebook.com/pages/Japankinder/111010815645846?sk=wall

Auf FACEBOOK entdeckt - 16.03.2011
1563

Poesiefrühling "einfangen. Widerstand leisten" / Harald Gröhlers Poesieprojekt
BesucherInnen sind dazu eingeladen selbstgeschriebene Gedichte vorzulesen und fertige Gedichte zu rezitieren. Harald Gröhler tritt mit dem Publikum in Austausch, betrachtet das Vorgetragene und fasst das in Worte, was nicht gesagt wurde.

Im zweiten Teil des Abends liest der Dichter eigene Gedichte und erarbeitet sich mit dem Publikum verschiedene Interpretationen, um schließlich zeigen zu können, „dass Gedichte sich nicht einfangen lassen“ (Harald Gröhler).

Wo: Kiezladen „wir bleiben alle“
Dunckerstraße 14
10437 Berlin (Prenzlauer Berg)

Wann: Freitag, 11. März 2011, 16.00 - 18.00 Uhr

Website: http://poesiefruehling.blogspot.com

a. m. - 08.03.2011
1551

Deutschland - Land der POWERFRAUEN
25 Powerfrauen stellten am 7. März 2011, einen Tag vor dem 100. Internationalen Weltfrauentag, das neue Buch "POWERFRAUEN" (CLASSICUS Verlag) vor. Von den 25 Frauen, die von Franziska von Aspern interviewt und von Ute Paulsen-Padelügge fotografiert wurden, versammelten sich 22 im neunten Stock des Hotels InterContinental in
Hamburg - und die Atmosphäre glühte vor lauter Frauenpower. Unter den anwesenden Damen waren die Buchkettenchefin Heike Heymann-Rienau, die Bestsellerautorin Dr. Katja Kessler, die Opernsängerin Hellen Kwon, Karrierecoach Dr. Barbara Schneider und die Journalistin Renate Schneider. "Frauen, die zum Nutzen aller Einfluß nehmen, die positiv verändern, bewegen und motivieren, die mutig vorangehen, sind die Frauen, die wir brauchen. Sie sind Vorbild und gehören ins Rampenlicht. Deshalb habe ich dieses Buch herausgegeben", sagte
Verlegerin Claudia Ludwig bei der Präsentation.

Als weiteres Buch des 2010 gegründeten Hamburger Verlags stellte Catharina Aanderud ihr Buch "Weniger ist mehr - zurück zum eigenen Maß" vor.


Claudia Ludwig (Hrsg.)
Franzika von Aspern
Ute Paulsen-Padelügge
POWERFRAUEN

CLASSICUS Verlag
192 Seiten, EUR 19,90

Catharina Aanderud
Weniger ist mehr - Zurück zum eigenen Maß

CLASSICUS Verlag
240 Seiten, EUR 14,90

Website: http://www.newsaktuell.de

Pressemitteilung vom 7. März 2011
1549

Eine Verlegerin wandelt unter dem Regenbogen (Simone Edelberg und Sabine Brandl lesen am 12. März, ab 18 Uhr in der Alten Kongresshalle / München)
Im Rahmen einer Lesung von schwul-lesbischen Texten des Münchner Vereins REALTRAUM wandelt Verlegerin Simone Edelberg unter dem Regenbogen und trägt am 12. März 2011 ab 18:00 Uhr auf der GAYVENTION in München ihre prickelnde Kurzgeschichte »Girls just want to have fun« vor. An ihrer Seite: REALTRAUM-Gründerin Sabine Brandl, die ihren Roman »Und täglich grüßt die Erinnerung« im Gepäck hat. Mit der Beteiligung an der GAYVENTION stellt der noch junge Verein erneut seine Vielfältigkeit unter Beweis.

Die GAYVENTION findet am 12. und 13. März 2011 erstmals in München statt. In der Alten Kongresshalle nahe der Theresienwiese gilt es, an beiden Veranstaltungstagen von 13:00 bis 19:00 Uhr die Szene (neu) zu entdecken. Anbieter aus Mode, Kultur, Shopping, Business u. v. a. m. präsentieren bewährte Angebote und Neues. Zahlreiche Messerabatte und Sonderaktionen machen die GAYVENTION gemeinsam mit einem bunten Rahmenprogramm zu einem Erlebnis der Extraklasse. Für Jung und Alt, Lesben und Schwule, Bisexuelle und Transgender und selbstverständlich auch für heterosexuelle Freunde und Neugierige.

GAYVENTION
Alte Kongresshalle
Theresienhöhe 15
80339 München

Eintritt: 5,00 € (VVK) bzw. 8,00 € für beide Messetage, 8,50 € für die Messeparty am 12.03.2011 ab 22 Uhr.

Alle Angebote im Eventraum sind im Ticketpreis der Messe inbegriffen.

Bitte rechtzeitig vor Ort am Infopoint anmelden!



Website: http://gayvention.de

gayvention - Veranstaltungstipp v. 12.02.2011
1541

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie »Sachbuch/Essayistik« - Marie Luise Knott, Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt
Wir freuen uns sehr, bekannt geben zu können, dass ein Buch aus unserem Frühjahrsprogramm für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie »Sachbuch/Essayistik« nominiert ist:

Marie Luise Knott, Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt

»Ich rühre nie wieder eine intellektuelle Geschichte an!« 1933, den Bankrott des Denkens und der Urteilskraft vor Augen, verließ Hannah Arendt, die Schülerin von Martin Heidegger und Karl Jaspers, ihre Heimat, die Philosophie und Deutschland. Um in den Besitz einer eigenen Sprache für das Gesehene und Gehörte, Geschehene und Getane zu gelangen, begann sie im Exil ihre Wege des »Verlernens«, die sie später ihre lebenslange Verstehensarbeit nannte.

Marie Luise Knott rekonstruiert Hannah Arendts Erkenntnis­wege, durch die sich die Theoretikerin der Freiheit kollek­tiver »Lebenslügen« und vorgefasster Meinungen, die am Denken hindern, zu entledigen vermochte.

Verlernen ist mehr als ein Buch über das Nachleben dieser Ausnahmedenkerin. Arendts Wege des Verlernens erweisen sich als Anstöße zu politischem Handeln und Urteilen.

Marie Luise Knott, geboren 1953 in Köln, studierte Politische Wissenschaft und Romanische Literatur und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie war leitende Redakteurin der deutschsprachigen Le Monde diplomatique. Heute lebt sie als Übersetzerin und Autorin in Berlin. Als Herausgeberin veröffentlichte sie zu Hannah Arendt zuletzt: Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit (Matthes & Seitz Berlin 2007) sowie Hannah Arendt/Gershom Scholem, Der Briefwechsel, 1939-1964 (Suhrkamp Verlag 2010).

Die Begründung der Jury: "Marie Luise Knott erschließt das Denken Hannah Arendts einfühlsam, unaufgeregt und eindringlich. So erscheinen Lachen, Übersetzen, Verzeihen und Dramatisieren als Techniken, um Freiheit zu gewinnen."

Erscheinungstermin: 16. Februar 2011



Website: http://www.matthes-seitz-berlin.de

Maren Block - PM v. 10.02.2011
1540

BYOT Built your own temple von Jantje Röller
Für die letzten Meter auf dem Weg zur Installation von BYOT hat sich jetzt ein neuer Quell des Sponsoring aufgetan: mySherpas!

(Ja, genau die aus dem Wirtschaftsteil der SZ letzter Woche) bietet uns eine Förderplattform an, und zwar: hier anklicken, unterstützen, weitersagen:

http://www.mysherpas.com/de/projekt/BYOT-Built-your-own-temple/daten/uebersicht.html

Das Ganze ist ein bisschen sportlich: Wird das Budget erreicht oder übererfüllt: gut - bleibt es einen Cent darunter, gehen die Sponsorengelder an die Spender zurück und wir leer aus…

Mal sehen ob´s klappt, mit unserem BYOT, (der schon vielfach mit überwältigender Resonanz präsentierten und zum ökomenischen Umweltpreis nominierten eingängigen Installation, in der poetisch die Frage nach dem verantwortlichen Umgang mit der Umwelt gestellt wird) am deutschen Haus@NYU
in New York.

Gerne geben wir weitere Informationen.

Hier kann man einen ersten Klang-Eindruck gewinnen:

http://www.jantjeroeller.de/byot.html

Mit schönem Gruß

Jantje Röller
030 - 612 018 55


Build your own temple Installation von Jantje Röller und Steffo Jennerich
Ein Flaschenberg aus dem Haydns „Schöpfung“ erklingt.
Soundloops aus Audioguides verdichten - in Liegenstühlen zu genießen - die Unfassbarkeit der Welt imaginativ, am Himmel glitzern die Fahnen.
Ton: Holger Schwark
Sprecher: Traute Hoess & Axel Werner
Musik: G-Strings, Rolf Zielke, Stephan Braun
Realisation: Susanne Thomas
Fotos: Jennifer Ackermann



Website: http://www.jantjeroeller.de

Jantje Röller - 7. Februar 2011
1533

Fotowettbewerb "Großstadtbilder" für Jugendliche in Nordrhein-Westfalen (Einsendeschluss 31. März)
Einer der bedeutendsten deutschen Großstadtromane, "Tauben im Gras" von Wolfgang Koeppen, erschien vor 60 Jahren. Er ist bis 2013 Thema des Deutsch-Abiturs in Nordrhein-Westfalen. Anlass genug für das Junge Literaturhaus Köln, im Rahmen der Reihe "literABItur" auch einen Fotowettbewerb auszuschreiben.

Unter dem Titel "Großstadtbilder" können Jugendliche ab sechzehn Jahren zeigen, wie sie ihre Stadt sehen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: ob Menschen im Alltag, außergewöhnliche Orte oder ganz persönliche Eindrücke. Einsendeschluss ist der 31. März 2011.

Die Gewinnerfotos werden in einer gedruckten Publikation sowie im
Online-Kulturmagazin www.meinblockmagazin.de veröffentlicht. Zudem gibt es einen Fotoworkshop, Jahresmitgliedschaften im Jungen Literaturhaus und Bücher, die man für den Abi-Endspurt gut gebrauchen kann, zu gewinnen.

Die Fotos sollten als Dateianhang geschickt werden an: info@literaturhaus-koeln.de

Insgesamt können zehn Bilder von jedem Teilnehmer eingereicht werden. In der Mail müssen Name, Alter und Postanschrift stehen.

Junges Literaturhaus Köln
Schönhauser Str. 8
50968 Köln
Tel. 0221 9955580
info@literaturhaus-koeln.de



Website: http://www.literaturhaus-koeln.de

Sascha Pranschke - PM v. 04.02.2011
1528

"Im Eisluftballon" von Katharina Hartwell (poetenladen Verlag)
Nach den erzählerischen Debüts von Katharina Bendixen mit „Der Whiskyflaschenbaum“ und Constantin Göttfert mit „In dieser Wildnis“ setzt der poetenladen Verlag, der bereits als Lyrikverlag vom Fachpublikum hoch geschätzt wird, seine Reihe mit Erzähldebüts fort.

Das Statement der open mike Jury im November 2010 zu Katharina Hartwells Text – „Wir empfehlen sofort zum Druck“ – nahm sich der Verlag zum Anlass und setzte es in die Tat um. Herausgekommen ist ein Buch mit insgesamt zwölf frischen Erzählungen. „Im Eisluftballon“ heißt es und feiert offiziell Premiere am 17. Februar um 20 Uhr im Hessischen Literaturforum im Mousonturm (Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main). Es folgen Lesungen unter anderem auf der Leipziger Buchmesse.

poetenladen Verlag
Blumenstraße 25
04155 Leipzig
0341/ 6403310
http://www.poetenladen-der-verlag.de



Foto (C) Juliane Henrich
Website: http://www.poetenladen-der-verlag.de

Walter Fabian Schmid - PM v. 03.02.2011
1524

Junge Berliner Autorin (21) Cornelia Franke schreibt fesselnden Fantasyroman – Zahlreiche Lesungen für die kommenden Wochen geplant
Vorsicht! Kuriose Berufe und Allergieattacken im Anmarsch

Timmy hat es satt, weiterhin wie ein Kind behandelt zu werden! Daher schwindelt er bei seinem Alter, als er zu seinem Onkel in das ferne Onnipolis zieht. Leider hat er nicht geahnt, dass dort jeder ab vierzehn per Gesetz einen Beruf haben muss. Egal ob Laternenauspuster, Briefmarkenkleber oder Bettler. Während seiner Suche nach dem perfekten Beruf trifft Timmy immer wieder auf die ominösen Allergomörder, die die Onnipolianer mit ihren Allergie-Attentaten in Aufruhr versetzen. Was hat es mit diesen mysteriösen Gestalten auf sich?
Diese Geheimnisse zu ergründen, wird zum aufregendsten Abenteuer, das Timmy und seine neuen Freunde bisher erlebt haben.
Die Autorin dieses aufregenden Kinderbuchs ist Cornelia Franke. Sie wurde 1989 in der Nähe von Mönchengladbach geboren und wuchs in Hochneukirch, einem Dorf in Nordrhein-Westfalen auf. Im Jahre 2008 beendete sie zunächst ihre schulische Laufbahn mit dem Abitur, um gleich im Anschluss nach Berlin zu ziehen. Hier will sie ihren Traum verwirklichen, sich als Autorin zu etablieren.
Bereits als Teenager hat sie Bücher verschlungen. Besonders angetan hatten es ihr die Romane von Christopher Paolini und Terry Pratchett: „Ich war fasziniert von ihrer Fähigkeit, den Leser in ihre Welten zu ziehen. Daher sagte ich mir: Das möchte ich auch versuchen.“ Gesagt, getan. Die ersten fantastische Geschichten entstanden. Was als Hobby anfing, entwickelte sich mehr und mehr zu Frankes größtem Traum. „Es macht unglaublich Spaß, sich neue Welten auszudenken und sich in Figuren hineinzuversetzen. Dabei entdeckt man auch neue Seiten an sich selbst.“

Die ersten Ideen zu „Timmy und die Allergomörder“ entwickelte Cornelia Franke zusammen mit ihrem Mann auf eher ungewöhnlichem Wege: „Wir überlegten, ob man Bienen dressieren könnte. Wir verloren uns in einer Diskussion über Allergien, über die Allergomörder und über seltsame Berufe wie Uhrensteller.“ Das Zünglein an der Waage war dann eine langweilige Busfahrt am nächsten Morgen, bei der Franke die ersten Seiten dieser spannenden Geschichte zu Papier brachte. „Ich hatte gar nicht geplant, ein Kinderbuch zu schreiben. Doch plötzlich war Timmy in meinem Kopf und wollte in diese Welt“, gesteht Franke. Und wenn so ein Buchkind erst einmal geboren wurde, möchte es genauso umsorgt werden, wie ein echtes.

2010 machte Cornelia Franke einen riesigen Schritt in die richtige Richtung, als sie ihre außergewöhnliche Selbstvermarktungs-Aktion auf der Leipziger Buchmesse startet. Das Ziel: einen Verlag für ihr Manuskript finden. „Ich wusste, dass niemand für mich Werbung machen würde, außer ich selbst“, sagt Franke. Die Idee war eben so einfach, wie genial: Sie machte sich selbst zur wandelnden Werbetafel und verschaffte sich so die Aufmerksamkeit, die sie brauchte: „Meine bunten T-Shirts mit der Aufschrift Autorin sucht Verlag haben mich sogar kurz Fernsehen gebracht,“ berichtet sie stolz. „Ich hätte nie geglaubt, dass diese Aktion solch einen Wirbel auslösen würden. Noch heute bekomme ich Emails, die meine Idee loben!“ Und nicht nur das, auch „Timmy“ fand endlich ein Zuhause.

„Timmy“ soll aber nicht Frankes letztes „Buchkind“ sein. Bereits jetzt arbeitet sie an verschiedenen anderen Projekten. Darunter befinden sich auch eine „Berliner Dark Fantasy Geschichte“ und die Idee zu einer neuen Fantasy-Trilogie. Ob es eine Fortsetzung zu „Timmy“ geben wird, steht noch nicht fest: „Es liegen zwar Ideen für zwei weitere Bände vor, aber es ist noch nichts Konkretes.“

Für das Jahr 2011 sind verschiedene Timmy-Lesungen an Berliner, Hamburger und Leipziger Schulen geplant.

Außerdem wird Cornelia Franke auch wieder auf der Leipziger Buchmesse dabei sein. Dieses Mal allerdings als lesende Autorin.
Ihr Buch stellt sie am 18. März 2011 von 12.30 bis 13 Uhr auf der Leseinsel Fantasy, Halle 2 in Leipzig vor.
Wer mehr über Cornelia Franke erfahren möchte, ist ab dem 1. Februar 2011 zu einer Online-Leserunde mit der Autorin auf www.lovelybooks.de eingeladen.

Cornelia Franke
Timmy und die Allergomörder
978-3-86196-019-5
Taschenbuch, 256 Seiten
11,50 Euro
Papierfresserchens MTM-Verlag GbR – Die Bücher mit dem Drachen
TOMA-Edition












Cornelia Franke
Website: http://www.papierfresserchen.de

Pressetext, 20. Januar 2011
1520

Else Lasker-Schüler. Die Bilder (21. Januar bis 1. Mai 2011 im Hamburger Bahnhof / Berlin)
Else Lasker-Schüler (1869–1945) war nicht nur eine herausragende Dichterin, sie schuf auch ein umfangreiches zeichnerisches Werk. Die Ausstellung „Else Lasker-Schüler – Die Bilder“ unternimmt die bislang umfassendste Würdigung von Else Lasker-Schüler als bildender Künstlerin. Sie zeigt bekannte, seinerzeit in der Zeitschrift „Der Sturm“ erschienene Motive ebenso wie einige Blätter, die nun erstmals zu sehen sind.

Mit Berlin ist Else Lasker-Schüler eng verbunden. Die als Tochter eines Bankiers in Wuppertal-Elberfeld geborene Künstlerin und wichtigste Vertreterin der expressionistischen Literatur veröffentlichte 1899 in Berlin ihre ersten Gedichte. 1903 heiratete sie dort den Schriftsteller Georg Lewin, der ihr das Pseudonym Herwarth Walden verdankt. Mit seiner seit 1910 erscheinenden Zeitschrift „Der Sturm“ und der gleichnamigen Galerie wurde Walden zu einer zentralen Figur der künstlerischen Avantgarde. Auch Else Lasker-Schüler prägte die Berliner Bohème der 1920er Jahre. Zu ihren wichtigsten Freunden und Unterstützern zählten Franz Marc, Karl Kraus und Gottfried Benn. Noch 1932 mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet, emigrierte Else Lasker-Schüler im April 1933 zunächst nach Zürich, 1939 dann nach Palästina, wo sie 1945 starb und auf dem Ölberg in Jerusalem begraben wurde.

Im Katalog zur Ausstellung werden sämtliche Zeichnungen der Künstlerin in einem bebilderten Werkverzeichnis versammelt. Mit der Erschließung des bildkünstlerischen OEuvres wird das Werk Else Lasker-Schülers erstmals der Öffentlichkeit in seiner Gesamtheit zugänglich.


Nationalgalerie Hamburger Bahnhof
Museum für Gegenwart – Berlin
Invalidenstr. 50/51
10557 Berlin-Tiergarten

Öffnungszeiten:
Di bis Fr 10 bis 18 Uhr
Sa 11 bis 20 Uhr
So 11 bis 18 Uhr

Preise:
Hauskarte 12 EUR, erm. 6 EUR



Website: http://www.hamburgerbahnhof.de

Hamburger Bahnhof - PM v. 20.01.2011
1513

BuchDruckKunst - 7. Norddeutsche Handpressenmess 2011 (15. und 16. Januar 2011)
Vom 15. bis 16. Januar 2011 findet im Museum der Arbeit die BuchDruckKunst - die 7. Norddeutsche Handpressenmesse statt.

Zur BuchDruckKunst 2011 zeigen 50 Buchkünstlerinnen und Buchkünstler aus dem In- und Ausland ihre Buchschätze und bieten sie zum Verkauf. Pressendrucke, Künstlerbücher, Mappen-Werke, Buchobjekte als Original-Grafik, die in ihrer Vielfalt ein buntes Bild von der Lebendigkeit und Kreativität der Szene vermitteln, werden präsentiert. Im Begleitprogramm bekommen die Besucher Einblicke in die Welt des Druckgewerbes, der künstlerischen Drucktechniken, sowie der Buch- und Papierherstellung. Der Schriftkünstler Wang Ning aus Janjing führt meisterhaft die traditionelle Kunst chinesischer Kalligrafie vor und wird das Publikum animieren, selbst zum Pinsel zu greifen. Die Mitarbeiter des Museums demonstrieren an historischen Maschinen Buchdruck, Schriftguss, Hand- und Maschinensatz, das Fräsen von Holzbuchstaben und die Anfertigung von Klischees.

Eine Kooperation mit:
BuchDruckKunst e.V. Hamburg
Wibke Bartkowiak
Körnerstr. 24
22301 Hamburg
info@buchdruckkunst.de
http://www.buchdruckkunst.de

Jan Haack | PR & Marketing | Museum der Arbeit | Stiftung Historische Museen Hamburg
Wiesendamm 3
22305 Hamburg
Tel.: 040/428133-105
e-fax: 040/427929-023
mailto:haack@museum-der-arbeit.de



Website: http://www.museum-der-arbeit.de

Presseinformation - 11. Januar 2011
1508

Jean Genet und Deutschland – Symposium zum 100. Geburtstag / Berlin, 10.–12. Dezember 2010
Jean Genet hatte zu Deutschland eine Beziehung, die selbst für seine Verhältnisse besonders kurios, kontrovers und problematisch war. Als Landstreicher durchquerte er das 'Dritte Reich'. In seinen Romanen ist die Rede von der Erotik der SS. Als politischer Schriftsteller sympathisierte er mit der RAF. Als Reporter, der aus dem Palästinenserlager Chatila berichtete, setzte er sich dem Vorwurf des Antisemitismus aus. In der Bundesrepublik wurden seine Schriften zensiert, aber ein Prozeß um sie veränderte die Rechtsprechung. Als Theaterautor provozierte er Skandale. Und auch die Schwulenbewegung hatte zu ihm kein einfaches Verhältnis. Genets Projekt einer radikalen Dissidenz und seine entsprechende Poetik lassen sich in seiner Auseinandersetzung mit Deutschland besonders deutlich begreifen.

Zu seinem 100. Geburtstag (19. Dezember 1910) findet an der Freien Universität Berlin vom 10. bis 12. Dezember 2010 ein Symposium statt, welches das Werk und die Wirkung Jean Genets interdisziplinär aus einer deutschen Perspektive beleuchtet. Neben Podiumsgesprächen und Filmvorführungen (Genets "Un chant d'amour", Fassbinders "Querelle") sind Vorträge zu folgenden Themen vorgesehen: Faszinierender Faschismus, Alterität in der Diktatur, 1968, linker Terrorismus, Dissidenz in der Schwulenbewegung, Palästina und Israel-Kritik, Theaterskandale, Zensur in der BRD, Genet in der DDR, Jean Genet und die deutschsprachige Gegenwartsliteratur. – Der Merlin Verlag, Gifkendorf, der die Genet-Werkausgabe betreut, plant die Veröffentlichung der Beiträge.

Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin-Dahlem
Raum KL 32/202
E-Mail: genet100@fu-berlin.de

Extra-Tipp für Sa, 11.12.2010, 14:30, Panel 4
"FOKUS GENET", Film (D 2010 / 25 min) von Olaf Brühl

Mit: Simone Barrientos, Franz X. Brandmeier (Buchhandlung „Prinz Eisenherz“), Hildegard Cancik-Lindemaier, Holger Doetsch, Klaus Fiedler, Friedrich Kröhnke, Johanna Schall, Leander Sokolov, Michael Sollorz sowie ANONYMOUS BROTHERS CIRCUS (Rafael & Martin) und Lars Jolig
Sprecher: Fridolin Meinl & Felix Wuergler
Kamera: Andreas Strohfeldt, Jan Borchert
Schnitt: Jan Borchert
Ton: Benjamin Ostarek (Studio Torsten Sense)
caracalla.berlin e.V.




Website: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we03/veranstaltungen/genet/

PM/ob. - 01.12.2010
1495

Akademie der Künste Berlin: Werkschau Helma Sanders-Brahms
21. November 2010
11:00 Hanseatenweg


Studio

Helma Sanders-Brahms zum 70. Geburtstag
Drei Filme und ein Treatment von Helma Sanders-Brahms

Helma Sanders-Brahms hat das Handwerk der "königlichen Kunst Film", wie sie selbst es nennt, in Rom bei Pier Paolo Pasolini und Sergio Corbucci gelernt. Mit Filmen wie "Shirins Hochzeit", "Deutschland bleiche Mutter" und "Heinrich" wurde sie in den 70er Jahren zu einer der international renommiertesten deutschen Regisseurinnen. Nach über 30 Jahren zeigen wir drei ihrer Filme als Einladung, die Filmemacherin wieder zu entdecken und neu zu interpretieren. Diese drei ausgewählten Filme stehen für außergewöhnliche Aspekte im Filmschaffen von Helma Sanders-Brahms.

"Deutschland bleiche Mutter", ihr wohl bekanntester und erfolgreichster Film, wurde 1994 in den USA zu einem der Klassiker des Weltkinos gewählt. "Die letzten Tage von Gomorrha", eine bislang nur ein Mal gezeigte Science-Fiction-Kino-Oper, beschreibt ein Modell: Was wäre, wenn es nur noch einen Konzern gäbe, der nur noch eine, die vollkommene Ware herstellt? In der wilden Ästhetik der „Twen“-Generation der siebziger Jahre gedreht, ist der Film eine zeitgleich zu Fassbinders „Welt am Draht“ entstandene, weibliche Vision des Medien-Terrors. Ausgehend von seinem Tod am Wannsee und zu ihm zurückführend, ist "Heinrich" eine Rekonstruktion des Lebens von Heinrich von Kleist; sie zeigt den stotternden Dichter in der Untergangsstimmung der napoleonischen Kriege, irrend zwischen Deutschland und Frankreich, zwischen Ruhm und Missachtung, Eifersucht und Hingabe. Der Film wurde 1977 mit dem Bundesfilmpreis Goldene Schale Filmband in Gold geehrt. Das Programm wird ergänzt durch die Lesung eines nichtrealisierten Treatments aus dem Jahre 2005, , vorgetragen von Eva Mattes in den Klangräumen von Günter Baby Sommer.

11 Uhr
Begrüßung Nele Hertling, Vize-Präsidentin der Akademie der Künste
Film Deutschland bleiche Mutter
Kamera: Jürgen Jürges, Musik: Jürgen Knieper, Darsteller: Eva Mattes, Ernst Jacobi u. a. , Literarisches Colloquium/WDR, BRD 1979/80, 120 Minuten
Anschließend Gespräch mit Helma Sanders-Brahms und Eva Mattes, moderiert von Hartmut Palmer, Cicero.

15 Uhr
Einführung: Jackie Buet, Begründerin des Frauenfilmfestivals in Créteil/Frankreich
Film Die letzten Tage von Gomorrha
Kamera: Dietrich Lohmann, Musik: The Can, Darsteller: Mascha Rabben, Ernst Jacobi, Hans Kresnick, Rainer Langhans u. a., Bavaria/WDR, BRD 1973/74

18 Uhr
Szenische Lesung Minotaurus im Militärkomplex, ein nicht realisiertes Treatment von Helma Sanders Brahms, gelesen von Eva Mattes, Musik: Günter Baby Sommer

20 Uhr
Einführung: Anna Sanders
Film Heinrich
Kamera: Thomas Mauch, Darsteller: Heinrich Giskes, Grischa Huber, Hannelore Hoger, Heinz Hönig u. a. BRD 1976/77, Regina Ziegler Filmproduktion/WDR, 120 Minuten

Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Verlags der Autoren


Hanseatenweg 10
10557 Berlin

Telefon: 030.200 57-2000
Telefax: 030.200 57-2175

Öffnungszeiten:
Di – So 11 – 20 Uhr (und während der Veranstaltungen)

Eintritt je Film € 6/4, Ticket für zwei Filme 10/6, Tagesticket: 12/7
18 Uhr: Szenische Lesung mit Eva Mattes, Musik Günter Baby Sommer Eintritt frei


Helma Sanders-Brahms Foto Inge Zimmermannn

Berlin, 12. November 2010
1481

50 Jahre „Writers in Prison“-Programm des P.E.N. Zeugnisse des Abgrunds – Vermächtnis eines Jahrhunderts

Berliner Festspiele, internationales literaturfestival berlin und das P.E.N.- Zentrum Deutschland laden ein zu einem Abend der Erinnerung

Große Schauspielerinnen und Schauspieler lesen Texte aus den Abgründen des vergangenen Jahrhunderts.

Iris Berben, Maria Schrader, Sylvester Groth, Thomas Thieme und Manfred Zapatka geben ihre Stimme Schriftstellern, die als Verfolgte in die Mordmaschinerie der Tyrannen des letzten Jahrhunderts geraten sind.

Sie lesen aus den Werken von Imre Kertész, Primo Levi, Soma Morgenstern, Warlam Schalamow und Jorge Semprún, von Schriftstellern, die Worte für das Unfassbare und Unbegreifliche gefunden haben. Ihre Berichte bleiben eine Botschaft für das 21. Jahrhundert.
Ein Abend der Solidarität mit verfolgten Autorinnen und Autoren in aller Welt.

Es spricht Klaus Harpprecht zu dem Thema „Kein Schweigen hinter Gittern – Zum Auftrag von

„Writers in Prison“.

Die jungen Musiker der Gruppe Tri.Novo setzen einen musikalischen Akzent.

Der Friedensnobelpreis für den chinesischen Schriftsteller Liu Xiaobo, dem am 11. November in Darmstadt der Hermann-Kesten-Preis des P.E.N. 2010 verliehen wird, wirft ein Schlaglicht auf das Leiden jener, die wegen ihres Einsatzes für Demokratie und Menschenrechte grausam verfolgt werden – nicht nur in China, sondern in vielen Ländern dieser Welt wie dem Iran, Kuba oder der Türkei. Unter den jeweiligen Regimen werden Schriftsteller und Journalisten zu Opfern. Ihr Leidensweg ist gekennzeichnet durch regierungshörige Justizorgane, Folter, langjährige Gefängnisstrafen unter Qualen und Erniedrigung. Und mancherorts werden sie wegen ihres Einsatzes für die Menschenrechte ermordet.

Als die internationale Schriftstellervereinigung P.E.N. (Poets, Essayists, Novelists) 1921 in London gegründet wurde, feierten die Beteiligten die Begebenheit eher als ein gesellschaftliches Ereignis. Nur in wenigen Fällen sah sich die Organisation in jenen Jahren zu Solidaritätsaktionen mit verfolgten Schriftstellern veranlasst. Die Erfahrung des zweiten Weltkriegs, die Verfolgungen und Morde unter der Schreckensherrschaft Hitlers und Stalins änderte die ursprünglich unpolitische Grundhaltung des P.E.N. Die Organisation entwickelte sich zu einem weltweiten Solidarbündnis im Kampf für die Presse- und Meinungsfreiheit und für die Unterstützung verfolgter Schriftsteller und Journalisten.

Um den neuen Herausforderungen besser gerecht zu werden, gründete der P.E.N. 1960 das „Writers in Prison Committee“. Es verfügt über einen Mitarbeiterstab in der internationalen Zentrale des P.E.N. in London und koordiniert die Arbeit der nationalen Sektionen, die in rund siebzig Ländern mitarbeiten. Die zweimal im Jahr herausgegebene „Case List“, in der die Fälle der Verfolgung und Ermordung aufgelistet werden, nennt jeweils an die tausend Namen von Autorinnen und Autoren, die Opfer der Verfolgung wurden (www.internationalpen.org.uk).

Die deutsche Sektion des P.E.N. nimmt den 50. Jahrestag der Gründung des „Writers in Prison Committees“ zum Anlass, um an das Vermächtnis zu erinnern, das das vergangene Jahrhundert den Nachgeborenen auferlegt hat. Denn die Unterdrückung, Verfolgung, Folterung und Ermordung von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Journalistinnen und Journalisten blieb nicht den Tyrannen des vergangenen Jahrhunderts vorbehalten, wie die Case List jedes Jahr aufs Neue beweist: Morde, die von den Regierungen geduldet werden und die deshalb ungesühnt bleiben, Folter und Torturen im Gefängnis. Wir wollen mit dieser Veranstaltung die Öffentlichkeit einladen, an dem Kampf gegen Unrecht, Willkür und Grausamkeit teilzuhaben.


Die Berliner Festspiele, das internationale literaturfestival berlin und das P.E.N.-Zentrum Deutschland laden ein zu einem Abend der Erinnerung und Solidarität mit verfolgten Autorinnen und Autoren:


Montag, 15.November 2010, 20.00 Uhr
im Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10719 Berlin-Wilmersdorf

Solidarbeitrag: € 10,– / € 6,–

Vorbestellungen: (030) 254 89 100

Website: http://www.berlinerfestspiele.de

Pressemitteilung, 26. Oktober 2010
1474

Programmhinweis: Fallada, ich zucke am 15.10.2010, 20.04 Uhr auf RBB kulturradio
Dieses 1998 enstandene Hörspiel (Fallada, ich zucke)scheint all das vorweg zu nehmen, was der diesjährige Bachmann-Preisträger Peter Wawerzinek in RABENLIEBE außerordentlich grandios verarbeitet hat: Biografische Fragmente eines Autors, der auf der Suche ist. Von einem, der Ich sagt und nicht recht weiß, woher dieses Ich kommt. Existenzielle Zweifel vor dem Hintergrund der deutschen Gegenwart.

Sprecher: Peter Wawerzinek (ein Schriftsteller), Otto Sander (ein älterer Mann), Herbert Fritsch (ein jüngerer Mann), Carmen-Maja Antoni (Eine jüngere Frau)
Musik: Trötsch
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Produktion: SFB-ORB 1998

Kulturradio vom RBB
15. Oktober 2010, 22.04 Uhr
UKW 92,4 MHz (für Berlin)



Website: http://www.kulturradio.de/programm/sendungen/101015/hoerspiel_2204.html

asj - red. 14.10.2010
1469

Literaturnobelpreis: Wolfgang Gerhardt gratuliert Stiftungspartner und Freiheitspreisträger Mario Vargas Llosa
Der Träger des Freiheitspreises 2008 der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Mario Vargas Llosa, erhält den Literaturnobelpreis 2010. Der Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung, Dr. Wolfgang Gerhardt MdB, gratuliert Vargas Llosa: "Die Verleihung des Literaturnobelpreises an Mario Vargas Llosa erfüllt uns mit großer Freude. Wo autokratische Führungsstile in Süd- und Mittelamerika
vorherrschen", so Gerhardt, "zeigt Mario Vargas Llosa eine klare freiheitliche Haltung." Der neue Literaturnobelpreisträger sei ein politischer Intellektueller im besten Sinne: "Er ist phantasievoll
und gradlinig, umfassend gebildet und meinungsstark, mutig und offensiv."

Gerhardt wies auf die intensive Zusammenarbeit der
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit Vargas Llosas Stiftung Fundación Libertad hin und auf die Kandidatur des Schriftstellers bei den Präsidentschaftswahlen in Peru 1990, bei denen er Alberto Fujimori unterlag. "Um wie viel besser wäre es um Peru bestellt gewesen, wenn Mario Vargas Llosa damals gewonnen
hätte", sagte Gerhardt.

Mario Vargas Llosa habe viele sehr persönliche Erfahrungen und Beobachtungen literarisch festgehalten. "Aber er hat sein Leben keineswegs zwischen zwei Buchdeckeln gelebt. Er hat sich den Herausforderungen seiner Zeit gestellt und ist mit seinem demokratischen Engagement mit gutem Beispiel vorangegangen", so Gerhardt.


Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Potsdam
Website: http://www.freiheit.org

Pressemitteilung vom 7. Oktober 2010
1467

Schreibwettbewerb für Mädchen und Jungen - Wenn Drachen tolle Sachen machen ...
Eintauchen in eine andere Welt, eine andere Zeit...
in der Drachen zuhause sind

Beim Schreibwettbewerb von Papierfresserchens MTM-Verlag, der bereits zum siebten Mal in die Startlöcher geht, haben Kinder im Alter bis zu 15 Jahren das Sagen. Erwünscht sind packende, schauerliche Geschichten, die alle „Drachensachen“ zum Thema haben sollen – für den Rest ist man selbst verantwortlich.

Vielleicht ist der Drache, um den es in dieser Geschichte geht, ja ein verzauberter Prinz aus einem fernen Land, in dem Feen, Zwerge und Hexen leben, Zaubertränke und magische Pülverchen zum Alltag gehören und Tiere das Sprechen erlernt haben .
Der verwunschene Prinz übernimmt hier vielleicht die Heldenrolle, indem er die mächtige Zauberin des Landes aus den Fängen eines grausamen Burgherren befreien muss, um seine ursprüngliche Gestalt wiederzuerlangen – wer weiß, was er alles für Abenteuer bestehen muss, um als erster heldenhafter Drache für immer in die Geschichte einzugehen?

Die Beiträge müssen bis zum 15. Januar 2011 als Word-Dokument und in einem Umfang von ungefähr einer DIN-A4-Seite per E-Mail an info@papierfresserchen.de gesandt werden, dabei sollte aber nicht auf eine kurze Vorstellung mit Vornamen, Nachnamen, Alter, dem Ort und dem Land aus dem man kommt, vergessen werden – diese Infos werden dann zusammen mit der eingereichten Geschichte veröffentlicht.
Auch sollten die Eltern über die Teilnahme informiert werden.
Jeder Autor hat dann die Möglichkeit, die in gedruckter Buchform veröffentlichten Beiträge des Wettbewerbs mit einem Rabatt von 30% auf den Ladenverkaufspreis plus Porto zu erstehen – natürlich ist dies aber nicht Teilnahmevoraussetzung.
Die Veröffentlichung des Buches – je nachdem wie hoch die Anzahl der Einsendungen ist, kann es sich dabei auch um mehrere Bände handeln – ist für Juni 2011 geplant.
Und was wäre ein Wettbewerb ohne Siegertreppchen?
Es werden insgesamt drei Gesamtsieger dreier verschiedener Altersgruppen gekürt, wobei die erste Altersgruppe bis 10 Jahre, die zweite von 11 bis 13 Jahren und die dritte von 14 bis 15 Jahren festgelegt ist – hierfür ist es wichtig, wie alt man zum Zeitpunkt der Abgabe ist.
Die drei Sieger erhalten als Preis zwei Bücher, die nur für sie gedruckt und gestaltet werden – dieses Angebot gilt natürlich auch, wenn als Klasse oder Gruppe am Wettbewerb teilgenommen wird. Somit können die beiden Bücher gemeinsam gestaltet werden und sind dann in der Schulbibliothek entnehmbar.
Die Teilnahme lohnt sich also in jedem Fall, doch das Wichtigste dabei ist, Spaß am Lesen und Schreiben zu haben und seiner Fantasie freien Lauf zu lassen!

Sollten noch Fragen auftauchen, einfach bei www.papierfresserchen.de vorbeischauen – auch für weitere Informationen zum Wettbewerb.

Auch Zeichner sind gefragt!
Ach ja, und wer toll zeichnen kann, darf sich dieses Mal auch oder nur mit einem Bild an dem Wettbewerb beteiligen. Sie schönsten Bilder veröffentlicht der Verlag - vielleicht sogar als Titelbild!

Impressum und Kontakt:
Papierfresserchens MTM-Verlag GbR – Die Bücher mit dem Drachen
TOMA-Edition

Geschäftsführer Martina und Thorsten Meier
D- 88131 Bodolz, Kirchstraße 5
Tel.: 08382/2799434 oder 0179/2071404
Fax-Büroservice: 0721/509663809
E-Mail: info@papierfresserchen.de
Internet. www.papierfresserchens-mtm-verlag.de, www.papierfresserchen.de oder www.toma-edition.de

Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie auf unserer Internetseite www.papierfresserchen.de




Drache
E-mail: info@papierfresserchen.de
Website: http://www.papierfresserchen.de

Pressemitteilung, 3. Oktober 2010
1461

steirischer Herbst 2010 (25. 9. -17. 10.)
Es ist wieder soweit! Das internationale Festival „steirischer Herbst“ (der sich alle Jahre wieder neu erfindet) wird am 24. September 2010 in Graz offiziell eröffnet.

Dieses Jahr heißt das Leitmotiv Meister, Trickster, Bricoleure – Virtuosität als Strategie für Kunst und Überleben.

Das Festivalzentrum befindet sich heuer im Forum Stadtpark, welches nach einem Entwurf des österreichischen Architekturkollektivs feld72 umgebaut wurde: Recyclebare Europaletten bahnen sich ihren Weg durch das Gebäude, die in eine Freilichttribüne münden und das Forum Stadtpark so in eine Kulisse verwandeln, in der sich - wie gesagt - das Leben vor und hinter der Tribüne abspielen wird.

Bei der Pressekonferenz am 14. September wurde das Projekt „Casino of Tricks“ vorgestellt. Es soll in der zweiten Festivalwoche für acht Tage (2. bis 9. Oktober) sein Quartier im Festivalzentrum beziehen. Das Projekt stammt von einer deutschen Künstlergruppe, die die Gäste dann durch Tricks die Bank sprengen lässt. Denn für jeden mitgebrachten Trick gibt es Spielchips, die sich in bares Geld verwandeln lassen.

Zum Festival ist auch das Magazin „herbst, Theorie zur Praxis“ mit Beiträgen von Friedrich Kittler, Ralph und Stefan Heidenreich, Kai van Eikels, Gabriele Brandstetter, Katrin Bettina Müller, Oliver Müller, Herwig G. Höller, Krassimira Kruschkova, Elfriede Jelinek und Friederike Mayröcker erschienen.

Das Festival wird am 24. September mit der „Maschinenhalle #1“, einem Projekt von Christine Gaigg, Bernhard Lang, Winfried Ritschund Philipp Harnoncourt, sowie einem Konzert von Laili Puna in der Helmut-List-Halle eröffnet.

Vor dem eigentlichen Festivalstart ist noch die Eröffnung der Ausstellung „Utopie und Monument II“ (eine Fortsetzung der im Vorjahr bereits begonnenen Ausstellungsreihe gleichen Namens) im
Ausstellungspavillon am Tummelplatz; Beginn: 17 Uhr.

Am 25. September des ersten Wochenendes werden dann alle weiteren Ausstellungen des Festivals im Rahmen eines Ausstellungsrundgangs eröffnet.


E-mail: info@steirischerherbst.at
Website: http://www.steirischerherbst.at

Christa Linossi - red. 19. September 2010
1451

NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt die beeindruckendsten Schiffe der Welt ...
...wie man sie noch nie gesehen hat
Großformatiger Bildband des renommierten Fotografen Philip Plisson

Ein neuer großformatiger Bildband von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND ist eine Hommage an das Meer und die Schiffe, die es befahren. Das Buch "Schiffe" zeigt die poetischen Texte und eindrucksvollen Bilder des maritimen Fotografen Philip Plisson, der zu den besten seiner Zunft zählt und u.a. mit seinen Bildern von der "Queen Mary 2" für großes Aufsehen sorgte. Für den neuen Bildband hat er zehn Jahre lang die Weltmeere bereist und dabei Fischer- und Segelboote, gigantische Containerfrachter, Kreuzfahrtschiffe und futuristische Luxusyachten
fotografiert. Dabei richtete er sein Augenmerk vor allem auf den Bug des Schiffes. Ob mit Galionsfiguren versehen, mit Farbe veredelt oder mit Beobachtungsposten in der Nase wie bei der "Calypso", dem Forschungsschiff von Meeresforscher Yves Cousteau: Jeder Bug hat eine faszinierende Geschichte zu erzählen und weckt die Sehnsucht nach dem Abenteuer auf hoher See.

Der Bildband "Schiffe" von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND erscheint im Großformat mit Doppelseiten zum Ausklappen. Das Buch zeigt 110 Bilder auf 272 Seiten, es kostet 68
Euro (D) und ist ab sofort im Handel und unter
www.nationalgeographic-shop.de erhältlich.

Plisson hat beeindruckende Aufnahmen zusammengetragen, darunter scheinbar schwebende Katamarane, ein gigantisches Containerschiff mit 9600 Containern an Bord und den außergewöhnlichen Bug eines 60 Knoten schnellen Bohrinselversorgungsschiffs. Natürlich fehlt auch nicht der Superlativ unter den Kreuzfahrtschiffen, die "Queen Mary 2", die zu recht "die Schöne" heißt. Aber auch das Foto einer Robbe, die es sich auf einer Schiffsnase gemütlich gemacht hat oder die Perspektive vom Mast auf das Deck eines der modernsten Segelboote der Welt machen neugierig auf das Leben auf den Ozeanen. Beim Betrachten der Fotos wird schnell klar, dass erst der Bug einem Schiff sein Profil verleiht - er ist das Symbol für Freiheit und Abenteuer, für Agilität, Geschwindigkeit und Mut. Der Bug gibt auch Zeugnis vom täglichen Leben auf dem Meer. Neben den Brechern, die gegen ihn anstürmen, hinterlässt alles, was auf den Wellen treibt, seine Spuren. Diese Narben sollen in den Trockendocks, in denen die Schiffe oft Monate oder länger für Reparaturen liegen, beseitigt werden. Dort angekommen, wirken die riesigen Kolosse, deren Bug sechsstöckige Hochhäuser überragen kann und die den Ozeanen die Stirn bieten, auf diesem kleinen Raum schwerfällig und ungelenk. Es scheint, als sehnten sie sich zurück nach dem Meer, bereit das scheinbar Unmögliche und Absurde zu tun: Wasser zu teilen.
Website: http:// www.nationalgeographic.de

Pressemitteilung vom 14. September 2010
1448

Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher an Grit Poppe ("Weggesperrt")
DÜSSELDORF/ESSEN - Die in Potsdam lebende Schriftstellerin Grit Poppe erhält für ihren Roman „Weggesperrt“ den diesjährigen Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Wie die nordrhein-westfälische Landeszentrale für politische Bildung gestern in Düsseldorf mitteilte, wird die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung am 27. September in Essen überreicht. Der im Hamburger Dressler Verlag erschienene Roman dokumentiert das kaum erträgliche Leben in einem Erziehungsheim für Kinder in der DDR. (epd)

"Märkische Allgemeine" v. 31.08.2010
1440

Am 28.8.2010 regnen im Rahmen der Langen Nacht der Museen 100.000 Gedichte auf den Berliner Lustgarten.
Es regnet Poesie: Auf den Berliner Lustgarten geht am Sa, 28.8.2010, 20.00 Uhr ein poetischer Regenschauer nieder. Ein Helikopter kreist über der Museumsinsel und lässt ca. 30 min 100.000 Lesezeichen mit Gedichten von 80 Autoren aus Deutschland und Chile auf den Platz zwischen Berliner Dom, Zeughaus und Altem Museum nieder schweben.

Der "Poetry Rain" ist eine Aktion der chilenischen Künstlergruppe Casagrande gemeinsam mit der Literaturwerkstatt Berlin. Mit dieser spektakulären Performance im Rahmen der Langen Nacht der Museen wird das zweihundertjährige Jubiläum der Unabhängigkeit Chiles gefeiert. Begleitet wird der "Poetry Rain" ab 19:00 von Performances verschiedener lateinamerikanischer Künstler im Lustgarten. Mit dabei sind u.a. die vielfach ausgezeichneten chilenischen Stelzenläufer "Dulce Compania", die eine eigens für die Zweihundertjahrfeier der Unabhängigkeit kreierte Performance aufführen.

Poetry Rain ist eine weltweite Kunstaktion, die von der chilenischen Künstlergruppe Casagrande 2001 ins Leben gerufen wurde. Sie setzt damit ein Statement gegen den Krieg und zur Aussöhnung. Der Gedichtregen soll Poesie einer breiten Menge zugänglich machen und eine Friedensbotschaft aussenden. Ähnliche Aktionen fanden bereits in Santiago de Chile (2001), Dubrovnik (2002), Gernika (2004) und Warschau (2009) statt. Für die Literaturwerkstatt Berlin dient diese Aktion auch dazu, den Stellenwert von Poesie in der Gesellschaft zu stärken, indem Gedichte als lebendige Boten ihrer selbst zu den Menschen kommen.

An dem Berliner Poesie-Regen nehmen folgende Autoren teil: Luz M. Astudillo, Matías Ayala, Santiago Barcaza, Angela Barraza, Timo Berge, Cristóbal Bianchi, Nico Bleutge, Jan Böttcher, Tom Bresemann, Camilo Brodsky, Helwig Brunner, César Cabello, Julio Carrasco, Constanza Ceresa, Victor Cifuentes, Sergio Coddou, Ann Cotten, Bruno Cuneo, Felipe Cussen, Gloria Dunkler, Amanda Durán, Oya Erdoðan, Javiera Eskuche, Karin Fellner, Damsi Figueroa, Galo Ghigliotto, Daniela Giambruno, Nora Gomringer, Ernesto González Barnert, Martín Gubbins, Alexander Gumz, Jürg Halter, Martina Hefter, Katrin Heinau, Andrea Heuser, María Huenuñir, Hendrik Jackson, Cristóbal Joannón, Orsolya Kalász, Odile Kennel, Abbas Khider, Nicolai Kobus, Birgit Kreipe, Björn Kuhligk, Francisco Leal, Alejandra Llanquipichun, Julieta Marchant, Philip Maroldt, Tamym Maulén, Enoc Muñoz, Miguel Naranjo, Pablo Paredes, Marcela Parra, Jaime Pinos, Jinn Pogy, Marion Poschmann, Kerstin Preiwuß, Arne Rautenberg, Johann Reißer, Monika Rinck, Alejandra del Río, Hendrik Rost, Rafael Rubio, Roxana Miranda Rupailaf, Marcela Saldaño, Ulrike Amut Sandig, Angela Sanmann, Juan Santander, Björn Schäfer, Tom Schulz, Gabriel Silva, Sergej Sturz, Thien Tran, Julia Trompeter, Anja Utler, Simón Villalobos, Jan Wagner, Ron Winkler, Uljana Wolf und Roberto Yañez.

"Poetry Rain" ist ein Projekt von Casagrande und der Literaturwerkstatt Berlin in Kooperation mit der Langen Nacht der Museen und der Botschaft der Republik Chile. Es findet statt mit freundlicher Unterstützung von: Auswärtiges Amt, Consejo Nacional de la Cultura y las Artes - Chile, DIRAC Chile, Dulce Compania, lyrikline.org, Rattapallax, Stiftung Preußische Seehandlung.


E-mail: nitzsche@literaturwerkstatt.org
Website: http://www.literaturwerkstatt.org

Boris Nitzsche (PM) - 1. August 2010
1428

11. poesiefestival berlin erfolgreich beendet
Am 12. Juni 2010 ging das 11. poesiefestival berlin erfolgreich zu Ende.

Mit der szenischen Uraufführung von Pasolinis Gedichtzyklus „Dunckler Enthusiasmo“ in der Regie von Leopold von Verschuer ging das 11. poesiefestival berlin am Samstag, 12. Juni 2010, erfolgreich zu Ende. Die Übersetzung des Gedichtzyklus stammt von Christian Filips (Urs Engeler Editor 2009).

Zu den 50 Veranstaltungen kamen über 8000 Zuschauer. Auf dem Festival traten 170 internationale Dichter und Künstler auf. Mit dabei waren u.a. Nanni Balestrini (Italien), Mohammed Bennis (Marokko), Abbas Beydoun (Libanon), Pierre Guéry (Frankreich), Elke Erb (Deutschland), Michael Ondaatje (Kanada), Ginesa Ortega (Spanien), Titos Patrikios (Griechenland), Anat Pick (Israel) und Raúl Zurita (Chile).

Der Fokus lag dieses Jahr auf dem Mittelmeer. Zum ersten Mal in Deutschland wurde Poesie und Kunst aus allen Anrainerstaaten präsentiert. Die erste Station des Festivals war ein Colloquium zu Migration und zu der literarischen Figur des Flüchtlings, in dem auch eine „Europäische Verfassung in Versen“ gelesen wurde, die von Dichtern aus Europa und darüber hinaus verfasst wurde. Der Nahe Osten, der Maghreb, Spanien, Italien, Griechenland und die Hafenstädte Marseille und Istanbul waren weitere Passagen. Dank des Übersetzungsworkshops VERSschmuggel sind jetzt die Werke von acht deutschen Dichtern in Italienisch verfügbar – und umgekehrt.

Das poesiefestival berlin diskutierte die neuen Medien und Präsentationsformen der Lyrik und erprobte sie in Poesiefilmen, Konzerten und Videoperformances. Komponisten elektronischer Musik vertonten eigens für das Festival die Werke zeitgenössischer Lyrik und brachten sie in vier Uraufführungen auf die Bühne. Sabine Scho und Ulf Stolterfoht vertexteten Chamisso und Schumanns Liederzyklus „Frauenliebe und – leben“ neu. Gemeinsam mit der Neukomposition von Jan Müller-Wieland kam die neue Version auf dem poesiefestival berlin zur Uraufführung.

Zwei Lehrerworkshops und Lesungen in Berliner Schulen brachten Poesie in die Schulen und die Berliner Dichter lasen in den Bezirken, in denen sie wohnen.

Ergänzt wurde das umfangreiche Programm durch Ausstellungen in zahlreichen Berliner Kulturinstitutionen, Botschaften und in der Akademie der Künste. Noch bis 18. Juni sind die Ausstellungen „Jorgos Seferis“ und „All-in-One“ mit Werken von Susanna Kraus und Michalis Papamichael sowie Fotografien aus dem Leben von Jorgos Seferis in der Griechischen Kulturstiftung zu sehen. Bis 25. Juni läuft in der Botschaft des Königreichs Marokko die Ausstellung „Rencontres“ mit Werken von Aziza Alaoui (Marokko) und im Institut français sind noch bis 31. Juli Textilskultpturen von Marianne Cresson (Frankreich) ausgestellt.


Das poesiefestival berlin wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und findet statt in Kooperation mit der Akademie der Künste.


Literaturwerkstatt Berlin
www.literaturwerkstatt.org
Website: http://www.literaturwerkstatt.org

Pressemitteilung vom 12. Juni 2010
1419

Märchenhütte: Märchenklassiker für Große - bis 28. Februar 2010
Die Märchenhütte im Monbijoupark erfreut sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt und ist ein wärmender Ort im kalten Berliner Winter. Glühwein, Tee und heiße Suppe wärmen den Magen und Spielfreude, Witz und Fantasie des Hexenkessel Hoftheaters Herz und Seele. Insbesondere Erwachsene haben die kindliche Domäne der grimmschen Hausmärchen für sich erobert. Erwartungsvoll besetzen sie allabendlich die Bänke und Holzstühle vor der kleinen Bühne und folgen den Grimmis und den mitternächtlichen Gruselmärchen mit Schaudern und Vergnügen. Auf dem Spielplan stehen 20 Klassiker in denen weit über 50 Märchenfiguren ihre herzzerreißenden Schicksale in Szene setzen. Damit dabei keine Gestalt der anderen ähnelt, kein Märchen dem nächsten gleicht, bieten die seit 15 Jahren shakespearegeschulten Schauspieler des Hexenkessel Hoftheaters ihr ganzes Erfahrungsspektrum samt ihrem legendären Spielwitz auf. So geraten die Märchen sehr unterschiedlich - eines trumpft prall wie ein barockes Mysterienspektakel auf, ein anderes irrt glühend durchs Innere einer alptraumhaften Psychose, eines flüstert wie brüchige Seide aus dem Dunkel, ein nächstes überrollt uns als komödiantischer Nonsens, mit schwüler Erotik, mit heiligem Ernst.

Außerdem im Programm die etwas andere Märchenshow: PINK GRIMM. Geschichten um Alter, Neid und Schönheit. Zwei Männer, hohe Schuhe - eine Bühne! Die beiden Schauspieler des Hexenkessel Hoftheaters Roger Jahnke und Andreas Köhler zeigen Schneewittchen und Frau Holle. Schrill, sexy, pink.


bis 28. Februar 2010 zwei Grimm-Märchen pro Vorstellung

Kinder ab 4 Jahre: Di – Fr 16.30 Uhr, Mi – Fr 10 Uhr, Sa/So 14, 15.30 und 17 Uhr
Erwachsene: Di – Sa 19.30, 21 Uhr, So nur 19.30 Uhr
Pink Grimm: Do 22.30 Uhr
Schauermärchen P18: Fr/Sa 23 Uhr

Kartentelefon 030 – 24 04 86 50 oder winter@maerchenhuette.de

Märchenpreise: 4 € vormittags, 5 € nachmittags, 9 € abends

Märchentag: Dienstagnachmittag 3€, abends 5 €. Doppelmärchenblock abends 15 €.

Märchenhütte, Monbijoupark, vis-á-vis Bode-Museum, Berlin Mitte


Es spielen: Carsta Zimmermann, Ina Gercke, Rebekka Köbernick, Marlies Ludwig, Kristin Giertler, Claudia Graue, Anja Pahl, Michael Schwager, Torsten Schnier, Roger Jahnke, Andreas Köhler, Vlad Chiriac

Regie: Jan Zimmermann
Veranstalter: Hexenkessel und Strand GmbH


Website: http://www.maerchenhuette.de

Pressemitteilung, 15. Januar 2010
1386

 



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