| Literatur - Kurzmeldungen |
Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher an Grit Poppe ("Weggesperrt")
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DÜSSELDORF/ESSEN - Die in Potsdam lebende Schriftstellerin Grit Poppe erhält für ihren Roman „Weggesperrt“ den diesjährigen Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Wie die nordrhein-westfälische Landeszentrale für politische Bildung gestern in Düsseldorf mitteilte, wird die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung am 27. September in Essen überreicht. Der im Hamburger Dressler Verlag erschienene Roman dokumentiert das kaum erträgliche Leben in einem Erziehungsheim für Kinder in der DDR. (epd) |
"Märkische Allgemeine" v. 31.08.2010 1440
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Am 28.8.2010 regnen im Rahmen der Langen Nacht der Museen 100.000 Gedichte auf den Berliner Lustgarten.
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Es regnet Poesie: Auf den Berliner Lustgarten geht am Sa, 28.8.2010, 20.00 Uhr ein poetischer Regenschauer nieder. Ein Helikopter kreist über der Museumsinsel und lässt ca. 30 min 100.000 Lesezeichen mit Gedichten von 80 Autoren aus Deutschland und Chile auf den Platz zwischen Berliner Dom, Zeughaus und Altem Museum nieder schweben.
Der "Poetry Rain" ist eine Aktion der chilenischen Künstlergruppe Casagrande gemeinsam mit der Literaturwerkstatt Berlin. Mit dieser spektakulären Performance im Rahmen der Langen Nacht der Museen wird das zweihundertjährige Jubiläum der Unabhängigkeit Chiles gefeiert. Begleitet wird der "Poetry Rain" ab 19:00 von Performances verschiedener lateinamerikanischer Künstler im Lustgarten. Mit dabei sind u.a. die vielfach ausgezeichneten chilenischen Stelzenläufer "Dulce Compania", die eine eigens für die Zweihundertjahrfeier der Unabhängigkeit kreierte Performance aufführen.
Poetry Rain ist eine weltweite Kunstaktion, die von der chilenischen Künstlergruppe Casagrande 2001 ins Leben gerufen wurde. Sie setzt damit ein Statement gegen den Krieg und zur Aussöhnung. Der Gedichtregen soll Poesie einer breiten Menge zugänglich machen und eine Friedensbotschaft aussenden. Ähnliche Aktionen fanden bereits in Santiago de Chile (2001), Dubrovnik (2002), Gernika (2004) und Warschau (2009) statt. Für die Literaturwerkstatt Berlin dient diese Aktion auch dazu, den Stellenwert von Poesie in der Gesellschaft zu stärken, indem Gedichte als lebendige Boten ihrer selbst zu den Menschen kommen.
An dem Berliner Poesie-Regen nehmen folgende Autoren teil: Luz M. Astudillo, Matías Ayala, Santiago Barcaza, Angela Barraza, Timo Berge, Cristóbal Bianchi, Nico Bleutge, Jan Böttcher, Tom Bresemann, Camilo Brodsky, Helwig Brunner, César Cabello, Julio Carrasco, Constanza Ceresa, Victor Cifuentes, Sergio Coddou, Ann Cotten, Bruno Cuneo, Felipe Cussen, Gloria Dunkler, Amanda Durán, Oya Erdoðan, Javiera Eskuche, Karin Fellner, Damsi Figueroa, Galo Ghigliotto, Daniela Giambruno, Nora Gomringer, Ernesto González Barnert, Martín Gubbins, Alexander Gumz, Jürg Halter, Martina Hefter, Katrin Heinau, Andrea Heuser, María Huenuñir, Hendrik Jackson, Cristóbal Joannón, Orsolya Kalász, Odile Kennel, Abbas Khider, Nicolai Kobus, Birgit Kreipe, Björn Kuhligk, Francisco Leal, Alejandra Llanquipichun, Julieta Marchant, Philip Maroldt, Tamym Maulén, Enoc Muñoz, Miguel Naranjo, Pablo Paredes, Marcela Parra, Jaime Pinos, Jinn Pogy, Marion Poschmann, Kerstin Preiwuß, Arne Rautenberg, Johann Reißer, Monika Rinck, Alejandra del Río, Hendrik Rost, Rafael Rubio, Roxana Miranda Rupailaf, Marcela Saldaño, Ulrike Amut Sandig, Angela Sanmann, Juan Santander, Björn Schäfer, Tom Schulz, Gabriel Silva, Sergej Sturz, Thien Tran, Julia Trompeter, Anja Utler, Simón Villalobos, Jan Wagner, Ron Winkler, Uljana Wolf und Roberto Yañez.
"Poetry Rain" ist ein Projekt von Casagrande und der Literaturwerkstatt Berlin in Kooperation mit der Langen Nacht der Museen und der Botschaft der Republik Chile. Es findet statt mit freundlicher Unterstützung von: Auswärtiges Amt, Consejo Nacional de la Cultura y las Artes - Chile, DIRAC Chile, Dulce Compania, lyrikline.org, Rattapallax, Stiftung Preußische Seehandlung.
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E-mail: nitzsche@literaturwerkstatt.org
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Website: http://www.literaturwerkstatt.org
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Boris Nitzsche (PM) - 1. August 2010 1428
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11. poesiefestival berlin erfolgreich beendet
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Am 12. Juni 2010 ging das 11. poesiefestival berlin erfolgreich zu Ende.
Mit der szenischen Uraufführung von Pasolinis Gedichtzyklus „Dunckler Enthusiasmo“ in der Regie von Leopold von Verschuer ging das 11. poesiefestival berlin am Samstag, 12. Juni 2010, erfolgreich zu Ende. Die Übersetzung des Gedichtzyklus stammt von Christian Filips (Urs Engeler Editor 2009).
Zu den 50 Veranstaltungen kamen über 8000 Zuschauer. Auf dem Festival traten 170 internationale Dichter und Künstler auf. Mit dabei waren u.a. Nanni Balestrini (Italien), Mohammed Bennis (Marokko), Abbas Beydoun (Libanon), Pierre Guéry (Frankreich), Elke Erb (Deutschland), Michael Ondaatje (Kanada), Ginesa Ortega (Spanien), Titos Patrikios (Griechenland), Anat Pick (Israel) und Raúl Zurita (Chile).
Der Fokus lag dieses Jahr auf dem Mittelmeer. Zum ersten Mal in Deutschland wurde Poesie und Kunst aus allen Anrainerstaaten präsentiert. Die erste Station des Festivals war ein Colloquium zu Migration und zu der literarischen Figur des Flüchtlings, in dem auch eine „Europäische Verfassung in Versen“ gelesen wurde, die von Dichtern aus Europa und darüber hinaus verfasst wurde. Der Nahe Osten, der Maghreb, Spanien, Italien, Griechenland und die Hafenstädte Marseille und Istanbul waren weitere Passagen. Dank des Übersetzungsworkshops VERSschmuggel sind jetzt die Werke von acht deutschen Dichtern in Italienisch verfügbar – und umgekehrt.
Das poesiefestival berlin diskutierte die neuen Medien und Präsentationsformen der Lyrik und erprobte sie in Poesiefilmen, Konzerten und Videoperformances. Komponisten elektronischer Musik vertonten eigens für das Festival die Werke zeitgenössischer Lyrik und brachten sie in vier Uraufführungen auf die Bühne. Sabine Scho und Ulf Stolterfoht vertexteten Chamisso und Schumanns Liederzyklus „Frauenliebe und – leben“ neu. Gemeinsam mit der Neukomposition von Jan Müller-Wieland kam die neue Version auf dem poesiefestival berlin zur Uraufführung.
Zwei Lehrerworkshops und Lesungen in Berliner Schulen brachten Poesie in die Schulen und die Berliner Dichter lasen in den Bezirken, in denen sie wohnen.
Ergänzt wurde das umfangreiche Programm durch Ausstellungen in zahlreichen Berliner Kulturinstitutionen, Botschaften und in der Akademie der Künste. Noch bis 18. Juni sind die Ausstellungen „Jorgos Seferis“ und „All-in-One“ mit Werken von Susanna Kraus und Michalis Papamichael sowie Fotografien aus dem Leben von Jorgos Seferis in der Griechischen Kulturstiftung zu sehen. Bis 25. Juni läuft in der Botschaft des Königreichs Marokko die Ausstellung „Rencontres“ mit Werken von Aziza Alaoui (Marokko) und im Institut français sind noch bis 31. Juli Textilskultpturen von Marianne Cresson (Frankreich) ausgestellt.
Das poesiefestival berlin wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und findet statt in Kooperation mit der Akademie der Künste.
Literaturwerkstatt Berlin
www.literaturwerkstatt.org
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Website: http://www.literaturwerkstatt.org
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Pressemitteilung vom 12. Juni 2010 1419
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Märchenhütte: Märchenklassiker für Große - bis 28. Februar 2010
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Die Märchenhütte im Monbijoupark erfreut sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt und ist ein wärmender Ort im kalten Berliner Winter. Glühwein, Tee und heiße Suppe wärmen den Magen und Spielfreude, Witz und Fantasie des Hexenkessel Hoftheaters Herz und Seele. Insbesondere Erwachsene haben die kindliche Domäne der grimmschen Hausmärchen für sich erobert. Erwartungsvoll besetzen sie allabendlich die Bänke und Holzstühle vor der kleinen Bühne und folgen den Grimmis und den mitternächtlichen Gruselmärchen mit Schaudern und Vergnügen. Auf dem Spielplan stehen 20 Klassiker in denen weit über 50 Märchenfiguren ihre herzzerreißenden Schicksale in Szene setzen. Damit dabei keine Gestalt der anderen ähnelt, kein Märchen dem nächsten gleicht, bieten die seit 15 Jahren shakespearegeschulten Schauspieler des Hexenkessel Hoftheaters ihr ganzes Erfahrungsspektrum samt ihrem legendären Spielwitz auf. So geraten die Märchen sehr unterschiedlich - eines trumpft prall wie ein barockes Mysterienspektakel auf, ein anderes irrt glühend durchs Innere einer alptraumhaften Psychose, eines flüstert wie brüchige Seide aus dem Dunkel, ein nächstes überrollt uns als komödiantischer Nonsens, mit schwüler Erotik, mit heiligem Ernst.
Außerdem im Programm die etwas andere Märchenshow: PINK GRIMM. Geschichten um Alter, Neid und Schönheit. Zwei Männer, hohe Schuhe - eine Bühne! Die beiden Schauspieler des Hexenkessel Hoftheaters Roger Jahnke und Andreas Köhler zeigen Schneewittchen und Frau Holle. Schrill, sexy, pink.
bis 28. Februar 2010 zwei Grimm-Märchen pro Vorstellung
Kinder ab 4 Jahre: Di – Fr 16.30 Uhr, Mi – Fr 10 Uhr, Sa/So 14, 15.30 und 17 Uhr
Erwachsene: Di – Sa 19.30, 21 Uhr, So nur 19.30 Uhr
Pink Grimm: Do 22.30 Uhr
Schauermärchen P18: Fr/Sa 23 Uhr
Kartentelefon 030 – 24 04 86 50 oder winter@maerchenhuette.de
Märchenpreise: 4 € vormittags, 5 € nachmittags, 9 € abends
Märchentag: Dienstagnachmittag 3€, abends 5 €. Doppelmärchenblock abends 15 €.
Märchenhütte, Monbijoupark, vis-á-vis Bode-Museum, Berlin Mitte
Es spielen: Carsta Zimmermann, Ina Gercke, Rebekka Köbernick, Marlies Ludwig, Kristin Giertler, Claudia Graue, Anja Pahl, Michael Schwager, Torsten Schnier, Roger Jahnke, Andreas Köhler, Vlad Chiriac
Regie: Jan Zimmermann
Veranstalter: Hexenkessel und Strand GmbH
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Website: http://www.maerchenhuette.de
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Pressemitteilung, 15. Januar 2010 1386
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siehe auch:
Kinder- und Jugendbücher
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