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Kolumne

Ell & Nikki






Ell & Nikki haben den Eurovision Song Contest (ESC) für nächstes Jahr nach Baku - das ist, glaube ich, die Hauptstadt von Aserbaidschan, was früher mal eine der vielen Sowjetrepubliken war; und liegt das eigentlich dann wirklich in Europa (muss dann noch mal auf der Karte nachsehen) - geholt.

Und also wird es, trotz 4 Stunden Zeitzonenverschiebung, wieder so knapp unter 125 Milliarden Fernsehzuschauer in ganz Europa (und Australien, so wie dieses Jahr) dann geben. Und die Baku'er oder die Aserbaidschaner brauchen sich dann auch bestimmt keine so großen Kosten-Sorgen machen - denn die ganze Megascheiße war und ist und wird ja doch dann von den Fernsehanstalten und/oder den sie krückenden Sponsoren (Rotkopf und Schwarzkäppchensekt waren es dieses Mal im deutschehn Fernsehen) tragenderweise produziert... Und sowieso wird ausnahmslos auf Englisch so herumgekräht, herumgewispert und herumgeschrieen werden; und der Fernsehzuschauer wird sich am Ende wieder einmal fragen, was denn eigentlich das "typisch Deutsche" oder "typisch Aserbaidschanische" auch dann im nächsten ESC (in Baku) wäre, wenn doch so und so dann alle bloß auf Englisch vor sich hin kräh'n, wispern oder schreien.

Dieses Jahr nun wollte Lena'chen es nochmal wissen. Das heißt, sie wurde daraufhin dressiert, dass sie's noch einmal wissen wollen würde; und obgleich das Lena'chen ja ziemlich selbstbewusst und also auch mit durchgedrücktem Rücken hätte wissen müssen, worauf sie sich da (schon wieder) einlässt; Scheißgeschäftemacherei das Alles! Aber unser Lena'chen hatte sich dennoch tapferlest geschlagen; und obwohl ihr Song in diesem Jahr tatsächlich dann der allerletzte Scheißdreck war - für unser Lena'chen ganz untypisch gemacht; sie musste da zum Beispiel eine Art von Vamp (so wie die Mieze, die bei dieser Schwarzkäppchensekt-Werbung lüstern auf der Rolltreppe dann steht) verkörpern oder darstellen, ja und das stand dem Lena'chen, also mit seinen grad mal 19 Jahren, ganz und gar nicht.

Wir fanden auch dann fast so ziemlich alle 25 Titel Megascheiß' hoch neunundneunzig. Ausnahmen: der hübsche Amaury aus Frankreich (der auf Korsisch sang), die Jazzband aus Italien (die auf Italienisch sang) und "Blue", diese (auf Englisch singende) Ex-Boy-Band Großbritanniens; und die Jungs von "Blue" gefielen uns nur deshalb, weil sie 1.) megascharfe Mannsbilder vom Optischen gewesen waren und sie 2.) megascharf sich hören ließen oder so.

Der Rest ist Schweigen.

Und am besten waren diese süffisanten Kommentare Peter Urban's zum Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf.



Andre Sokolowski - 14. Mai 2011
ID 5203

soko@kultura-extra.de



 

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