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Widerstandsnester gegen den Sprachmüll – zum Welttag der Poesie (am 20. März 2013, 20 Uhr im Max Liebermann Haus Berlin)







Poesie ist Sprachkunst in konzentrierter Form. Sie schafft neue Ausdrucksmöglichkeiten und gibt uns Worte, wo die Worte fehlen. Sie dekonstruiert Sprache dort, wo sie missbraucht, banalisiert oder abgenutzt ist, und reinigt sie vom Sprachmüll. Mit einer Lesung in der Stiftung Brandenburger Tor feiern die Literaturwerkstatt Berlin und ihre Partner am Mittwoch, 20.3.2012 den UNESCO-Welttag der Poesie. Mit dabei sind Gérard Haller (Frankreich), Orsolya Kalász (Deutschland / Ungarn), Remi Raji (Nigeria), Tomas Venclova (Litauen), Yang Lian (Großbritannien /  China).

Aus dem gleichen Anlass befragt lyrikline.org, die Webseite für Poesie, Dichter und Dichterinnen nach dem Ort, an dem sie schreiben, und präsentiert die Fotos und Texte auf dem lyrikline-Blog. Auskunft über ihren Ort des Schreibens geben u.a. Eirikur Örn Norddahl (Island), Yan Jun (China), Ghayat Almadhoun (Schweden), Erín Mouré (Quebec) und aus Deutschland der visuelle Poet Klaus Peter Dencker.

„In Verlagen hat Lyrik einen schweren Stand, da sich mit ihr selten hohe Auflagen erzielen lassen. Durch das Internet werden Kommunikationsformen begünstigt, bei denen es auf Kürze und Bündelung ankommt. Die lyrische Verdichtung ist eine ideale Schule für die Poesie des Augenblicks, wie sie im Zeitalter der Smartphones inzwischen massenhaft praktiziert wird. Sie lehrt, wie sich in der sprachlichen Konzentration Ausdrucksmöglichkeiten erweitern. Die älteste literarische Gattung ist vermutlich die aktuellste“, sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission.

Prof. Monika Grütters (MdB), Gastgeberin der Veranstaltung zum Welttag der Poesie, betont die Bedeutung des Welttages für den Schutz der Sprachkunst:

„Ähnlich wie beim Schutz des immateriellen Kulturerbes geht es auch beim UNESCO-Welttag der Poesie darum, das Bewusstsein zu schärfen für die Tradition mündlicher Überlieferung, für die Vielfalt des Kulturgutes Sprache und dafür, diese Schätze aktiv zu pflegen. Die Poesie löst dabei keine Massenbewegung aus, sie ist eher wie ein Widerstandsnest in der Flut an Sprachmüll. Sie lädt zum Hinhören und Innehalten ein, und das gilt weltweit. Was will man mehr?“

Der UNESCO-Welttag der Poesie würdigt den Stellenwert der Poesie, die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung mündlicher Traditionen. Er weist der Dichtkunst einen zentralen Platz im kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu. Seitdem er im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde, organisiert die Literaturwerkstatt Berlin gemeinsam mit ihren Partnern die zentrale Veranstaltung zum Welttag der Poesie in Deutschland...


Die Literaturwerkstatt Berlin führt eine Kampagne zur Gründung eines Deutschen Zentrums für Poesie. Dieses Poesiezentrum wird Informations-, Arbeits-, Begegnungs- und Veranstaltungsstätte für Dichterinnen und Dichter sein, für die interessierte Öffentlichkeit aller Altersstufen, für Verleger, für Lernende und Lehrende, für Medien und Multiplikatoren aus dem In- und Ausland. Weitere Informationen unter u. g. URL.

Boris Nitzsche & Jutta Büchter - PM v. 14.03.2013
ID 6612


Siehe auch:
http://www.poesiezentrum.de





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