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MEDIENMITTEILUNG
2. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek
23. bis 26. März 2004
Die Themen von Leipzig.
Information Macht Bildung. Unter diesem Motto diskutieren in Leipzig vom 23. bis 26. März 2004 zum zweiten Mal renommierte Vertreter verschiedener Fachbereiche vom Bildungspolitiker über den Software-Entwickler bis hin zum Informationsdienstleister und Anwender über die neuesten Errungenschaften und Ergebnisse der Wissens- und Informationsbranche.
Foto: Die Deutsche Bibliothek / (C) ARTEFAKT Kulturkonzepte
Auf dem 2. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek werden zeitgemäße Strategien im Umgang mit dem Bildungs- und Wirtschaftsgut "Information" präsentiert. Dabei berücksichtigen die Beiträge sowohl ökonomische Aspekte am Beispiel der sächsischen Automobilindustrie und ihren Bedürfnissen nach einem vernetzen Informationsfluss als auch rechtliche und politische Belange bei der weltweiten Wissensvermittlung. Wie kann der Schutz von Urheberrechten im digitalen Zeitalter gewährleistet werden, welchen Zugang zur Wissensgesellschaft sichern die Bildungssysteme und wie können Fortschritte erreicht werden, um die Grundlagen für Bildung und Forschung für jeden frei zugänglich zu machen? Neben gesellschaftlichen Fragen bilden ebenso technologische und organisatorische Betrachtungsweisen und Neuerungen im Gebiet des Managements die Basis für den Gedanken- und Informationsaustausch des Leipziger Kongresses. Der Schwerpunkt der Auseinandersetzung bezieht sich hierbei auf die Bibliothekslandschaft in Deutschland, die gegenwärtig einem immensen Veränderungsdruck ausgesetzt ist. Der Vielzahl an Spezialisierungen und Aufgabenbereichen steht eine Differenzierung auch in den Anforderungen der unterschiedlichen Nutzerinteressen gegenüber. Von spannenden Fragestellungen, was eine gute Kinderbibliothek ausmacht, über aktuelle Tendenzen in der Präsentation von Büchern und anderen Speichermedien bis hin zu den Eigenarten von Fahrbibliotheken und One-Person-Libraries reichen die Themengebiete. Der Zugriff auf Wissen erfolgt immer mehr vom heimischen Computer aus. Was kann der Nutzer von zu Hause aus erreichen, wie sieht die Zukunft elektronischer Bücher aus und wo kann man Dissertationen und wissenschaftliche Beiträge online vom Sessel aus einsehen?
Als wegweisend kann die Vorstellung des Strategiekonzeptes Bibliothek 2007 für Bildung in Deutschland angesehen werden, das - von der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände (BDB) und der Bertelsmann Stiftung getragen - erstmals einer größeren Öffentlichkeit präsentiert wird. Neben Szenarien von Gegenwart und Zukunft umfasst das Themenspektrum auch den Blick in die Vergangenheit. Aufbereitet wird die Geschichte der Bibliotheken während der NS-Zeit und ihre Rolle, die zwischen Bewahrung und Verschluss von Werken schwankte. Einbezogen sind auch Überlegungen zum heutigen Umgang mit NS-Literatur. Bewahrung von Wissen und Beständen ist gegenwärtig auch unter ganz anderen Gesichtspunkten ein aktuelles Thema, da finanziell und materialbedingt die Sicherung vieler Archive eine Herkulesaufgabe bedeutet. Erfahrungsberichte im Zusammenhang mit Flutkatastrophen werden ebenso diskutiert wie die neuesten Überlegungen zur Notfallplanung. Vorgestellt werden außerdem die vergangenen Gewinner des Wettbewerbes "Beste Bibliothek des Jahres", das Siegermodell des geplanten vierten Erweiterungsbaus der Deutschen Bücherei Leipzig sowie eine Vielzahl an Führungen durch die Bildungseinrichtungen von Leipzig. Die drei Hauptveranstaltungen zu "Wirtschaft und Information" (24.03.04), "Bildung und Information" (25.03.04) sowie "Politik und Information" (26.03.04) sind nicht nur für Fachleute, sondern auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Kongressteilnehmer haben die Möglichkeit, im Anschluss und während der Kongresses auch die Leipziger Buchmesse zu besuchen, die vom 25. bis zum 28. März stattfindet.
Medienmitteilung März 2004
Anmeldungen für den Leipziger Kongress für Bibliothek und Information nimmt die K.I.T., Telefon: (030) 246 030 entgegen. Tageskarten sind ab 30,- EUR zu erwerben. Mehr unter www.bibliothekartag.de
Medienmitteilung der
ARTEFAKT Kulturkonzepte
www.artefakt-berlin.de"
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