| PANORAMA - Politik, Gesellschaft & Umwelt |
- Gute Plakate im Netz. Der Kulturplakat-Wettbewerb guteplakate.de geht in die dritte Runde
- INITIAL/SARAH/STADT, Familienaufstellung am Unort - eine zweisprachige, französisch-deutsche Koproduktion (ab 25. Januar 2012)
- Die KölnMusik sammelt für Kölner Obdachlose: Legen Sie eine Spende unter den Weihnachtsbaum in der Kölner Philharmonie!
- Brecht und Politik beim Brechtfestival Augsburg: 2. bis 12. Februar 2012
- 7. Festival des gescheiterten Films (Dez. 2011 bis März 2012, in 11 deutschen und 3 österreichischen Städten)
- Premiere „DER PROZESS“ am 23. November 2011 - eine Inszenierung mit Gefangenen der JVA Charlottenburg des Regieteams Moras/Minkowski in Zusammenarbeit mit aufBruch
- Umbesetzung bei „Woyzecken: Bürger Trinker Antifa“ - 21./22. 10. 2011, 20 Uhr Theaterkapelle Berlin
- 10 Jahre Jüdisches Museum Berlin: Die Jubiläumswoche vom 24. bis 30. Oktober im Überblick
- OPHELIA. Shakespeare in den Städten (Ein Forschungsprojekt mit dem Thema: Utopien gesucht!)
- Der Papst ist kein Jeansboy mit Hermes Phettberg (beim Dokumentarfilmfestival in Leipzig)
- art@home - Performance in privaten Räumen (noch vom 3. bis 9. Oktober!)
- Phantastische Vereinsgründung - Simone Edelberg und Torsten Low "sorgen" und kümmern sich seit dem 25. September 2011 um die Phantastik allgemein und im Besonderen
- »Schön! Stark! Frei! – Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden« - Elke Ambergs Studie soeben im ULRIKE HELMER VERLAG erschienen
- Filmreihe "Gegen die Leinwände" (31. 8. - 31. 10. 2011, im Berliner Ballhaus Naunynstrasse)
- Sara Mechelhoff, Hans Kamprad, Ralf Salecker und Ines Eck in der Kunstlandschaft Spandau
- 1. internationales Filmfest homochrom - 21. bis 23. Oktober 2011 (im Filmforum NRW, Köln)
- 100.000 Euro Spendengelder für Somalia an einem Tag - einzigartige Internet-Spendenkampagne sorgt für Aufsehen
- Fluxusreisen
- Poetische Alltagskuriositäten und energiegeladene Sprechakte - die 9. Pantheon-Lese-Tage (4. bis 10.9.2011, Pantheon, Bundeskanzlerplatz, Bonn, Beginn der Veranstaltungen jeweils 20 Uhr)
- Internationales Symposium zu Gefängnistheater 6. - 10. Juli 2011 in Berlin
- 25. Jüdische Kulturtage in Berlin (8. – 18. September 2011)
- Marc Timmermann spielt auf 'nem offnen Laster (einem Werbe-Gag des Festivals KLAVIERFIEBER) vor Hin- und Hergehenden in der Bismarckstraße - wird als Pianist jedoch nicht namentlich benannt!
- George-Tabori-Förderpreis 2011 an aufBruch Gefängnistheater (Öffentliche Preisverleihung am 27. Mai, 18.30 Uhr im Berliner RADIALSYSTEM V)
- ueber Mut - Deutschlands größtes Filmfestival on Tour zu Gast in Dresden (1. bis 5. Juni)
- 33. CHRISTOPHER STREET DAY am 25. Juni - „Fairplay für Vielfalt!“
- Brittens War Requiem im Mitsingkonzert - Simon Halsey dirigiert 1250 Mitwirkende aus ganz Europa am Jahrestag der Befreiung in der Philharmonie (8. Mai 2011, Philharmonie Berlin)
- "Nationalflaggen für KULTURA-EXTRA"
- SOS-Kulturarbeit - Offener Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin
- Staatskapelle Berlin und Berliner Philharmoniker geben am 29. März gemeinsames Benefizkonzert für UNICEF-Nothilfe in Japan
- Sandra Uschtrin (http://www.uschtrin.de) will 1 japanisches Kind + seine Mutter oder seinen Vater einladen, bei sich zu leben - sie fragt, wohin sie das Geld für den Flug überweisen soll...
- KRABAT GANZ IN WEISS (14. März 2011, Premiere der neuen Produktion des Gefängnistheaters aufBruch in der JSA Berlin)
- HAMAM - 1001 Nacht von Andre Sokolowski (frei zur Uraufführung!)
- Deutschland - Land der POWERFRAUEN
- Jafar Panahi – Filmmaker of the World
- Weisse Scheisse zieht um!
- Biografie-Wettbewerb - Die spannendsten Lebensgeschichten von "Normalbürgern" werden verfilmt!!
- Berliner Kältebus - Tel.: 0178 - 523 58 38
- Jean Genet und Deutschland – Symposium zum 100. Geburtstag / Berlin, 10.–12. Dezember 2010
- 25. November bis 1. Dezember 2010 in Berlin: ONE WORLD Filmfestival
- Engagierte Künstler gestalten Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises, Christoph Süß moderiert
- aufBruch zu Gast in Chile - Gefängnis COLINA 1
- Berlin: Budgetkürzung beim Haus der Kulturen der Welt setzt falsche Signale
- Russian Lessons - ein Film von Andrei Nekrasov und Olga Konskaja (Russland 2009 // 110 min)
- Am 5. November beginnt der Jury-Marathon zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis
- Berlin, 03. November 2010, Start des 2. arabischen Filmfest Berlin - ALFILM 10
- 50 Jahre „Writers in Prison“-Programm des P.E.N. Zeugnisse des Abgrunds – Vermächtnis eines Jahrhunderts
- Verleihung Deutscher Menschenrechts-Filmpreis am 4. Dezember 2010 in Nürnberg
- „Was für ein Leben!“: Preisträger des bundesweiten Biografie-Wettbewerbs ausgezeichnet
- Literaturnobelpreis: Wolfgang Gerhardt gratuliert Stiftungspartner und Freiheitspreisträger Mario Vargas Llosa
- Freitag-Sonntag, 8.-10. Oktober 2010 | Workshop »Ravensbrücker Kolloquium: Homophobie, Devianz und weibliche Homosexualität im NS.
- VERRÜCKTES BLUT von Nurkan Erpulat und Jens Hillje ist für den Friedrich-Luft-Preis nominiert.
- Konzert in der Eisenbahnmarkthalle, Berlin-Kreuzberg,
- Minarett auf dem Landestheater
- Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher an Grit Poppe ("Weggesperrt")
- Fotoausstellung „Berlin gegen Krieg" ab 1. September 2010
- Die Temporäre Kunsthalle Berlin schließt wie geplant am 31. August 2010.
- Theatergroßereignis Spandau
- Gedenkveranstaltungen, Sonntag, 18. April 2010, Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, 65. Jahrestag
- Aktion zum Equal Pay Day am 26.3.2010
- ENERG!SCH – Der Ideen-Wettbewerb für Jugendliche im Wissenschaftsjahr Energie startet
- 27. Januar 2010, weltweit Holocaust Gedenktag, 65. Jahrestag zur Befreiung des KZ Auschwitz
- 21 Millionen Euro für die Kultur – Kulturstiftung des Bundes stellt neue Programme vor
Gute Plakate im Netz. Der Kulturplakat-Wettbewerb guteplakate.de geht in die dritte Runde
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Zahlreiche Projekte und Veranstalter haben sich 2011 mit aktuellen Kulturplakaten beim deutschlandweiten Plakatwettbewerb guteplakate.de beworben. Auch in diesem Jahr startet die Ausschreibung wieder zum 1. Februar. Aufgerufen sind Museen, Schauspiel- und Konzerthäuser, Kulturinstitute, Literaturhäuser, Musikveranstalter, Clubs, Festivals, Stiftungen, kommunale und privatwirtschaftliche Kulturinstitutionen, die Ausstellungen und Kunstprojekte, Popkultur, Konzerte, Theater- und Operninszenierungen bis hin zu Performances, Tanz-, Film- und Literaturveranstaltungen bewerben. Absicht der Initiatoren ist es, ein Forum zu bilden, um Anregungen für gute Plakatgestaltung zu gewinnen und um den öffentlich meist nur temporär wahrnehmbaren Kulturplakaten eine Stimme im Netz zu geben.
Der Wettbewerb verfolgt das Ziel, kreative und öffentlichkeitswirksame Plakate, die im Stadtraum für kulturelle Veranstaltungen aller Genres werben, auszuzeichnen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Den Gewinnern winken Kultur-Plakatierungen und andere Medialeistungen im Wert von insgesamt 15.000 Euro. Die Website http://www.guteplakate.de ist das zentrale Informationsmedium für den Kulturplakat-Wettbewerb. Hier können Plakatmotive hochgeladen, sortiert und bewertet werden. Das beste Kulturplakat wird im Internet per Online-Voting ermittelt. Neben dem bundesweiten Publikumspreis und einem Berlin-Spezial-Preis entscheidet außerdem eine Jury über eine weitere Auszeichnung.
Der Kulturplakat-Wettbewerb guteplakate.de wurde von Artefakt Kulturkonzepte in Kooperation mit der Ströer Gruppe, Deutschlands größtem Unternehmen für Außenwerbung, und weiteren Partnern erstmals 2010 initiiert und ausgeschrieben und findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Am Wettbewerb teilnehmen können Kulturveranstalter, die sich ab 1.02. bis 31.10.2012 über die Website anmelden und einen Account anlegen. Zum Wettbewerb zugelassen werden Kulturplakate, die im Zeitraum Dezember 2011 bis Dezember 2012 öffentlich und legal im Bundesgebiet plakatiert wurden und deren beworbene Kulturveranstaltung ebenfalls innerhalb dieses Zeitraums stattgefunden hat.
Weitere Informationen sowie Bildmaterial erhalten Sie bei Abruf des folgenden Links:
http://www.artefakt-berlin.de/aktuelle-projekte/guteplakatede.html
Die Website guteplakate.de zeigt aktuelle Kulturplakate aus dem ganzen Bundesgebiet, ermöglicht Kommentierungen und informiert über kulturelle Veranstaltungen und deren Bewerbung. Im Archiv können ältere Plakate betrachtet werden, außerdem gibt es Infos über Kulturveranstalter, Grafiker, Gewinner und Freunde der Plakatkunst.
Publikumspreis (bundesweit): Medialeistung im Wert von 5.000,- Euro, Preisstifter: Ströer
Jurypreis (bundesweit): Medialeistung im Wert von 5.000,- Euro, Preisstifter: Ströer
Berlin-Spezial-Preis: Medialeistung im Wert von 5.000,- Euro, Preisstifter: PiCK ME Berlin
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Website: http://www.guteplakate.de
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Stefan Hirtz - PM v. 27.01.2012
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INITIAL/SARAH/STADT, Familienaufstellung am Unort - eine zweisprachige, französisch-deutsche Koproduktion (ab 25. Januar 2012)
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23. Januar, 19 Uhr - Institut Francais, Kurfürstendamm 211, Rundtischgespräch
25. Januar 15 Uhr - Theaterkapelle, Boxhagener Str. 99, Voraufführung, Presse willkommen(Für Schüler des Sophie-Scholl-Oberschule, Staatl. Europa-Schule)
25. Januar, 20 Uhr - Premiere
26. — 29. Januar, jeweils 20 Uhr - Theaterkapelle
Zum Stück
Sarah ist Waise und sie erinnert sich nicht. Obwohl 20 Jahre alt, ist sie für sich selbst eine terra incognita, ihre Herkunft liegt im Dunkeln. Auf der Bühne unternimmt sie das Experiment in sich hinabzutauchen und sich zwischen ihren Déjà-vus, den ihr verfügbaren archaischen Mythen und der medial vermittelten Erinnerungskultur zu verorten. Steine und Theaterblut aktivieren Erinnerungsfetzen und ihr Körpergedächtnis; Töne und multimediale Schemen schaffen eine halluzinatorische Atmosphäre aus der heraus Sprache gelingen will. Anfangs zögerlich, schon bald aber mit der ungeahnten Macht einer Initiation konstituiert sich ein „Ich”, das die Kontrolle über das Spiel verliert. Das Spiel rollt weiter ab und offenbart: Was ihr verborgen war, muss vor der Welt ein Geheimnis bleiben: es darf Sarah gar nicht geben.
Zur deutsch-französischen Koproduktion
Den französischen Autor, Pierre-Jérôme Adjedj (Jg. 1970) inspirierte seine erste Berlin-Reise 2004 zu diesem Stück, bei dem er auch Regie führt. Nach Regiearbeiten in Frankreich gründete er seine Gruppe Anamorphismes, die an den Überschneidungen von Kunst, Politik und Gesellschaft forscht und eine eigene, multimediale Theatersprache entwickelt. Initial/Sarah/Stadt ist ein Stück mit einer unsicheren Geografie. Es ist eine besondere Herausforderung dieser deutsch-französischen Koproduktion für Regisseur Adjedi und den deutschen Literaturwissenschaftler und Dramaturgen Raik Stolzenberg aus dem französischen Originaltext, den für dieses Stück notwendig zweisprachigen Text zu erschaffen und Momente der eventuell unbekannten Sprache in Verstehen zu transformieren.
Sarah, gespielt von der französische Schauspielerin und Musikerin Amandine Thiriet, positioniert sich auf einer Grenze, an der sich die französische und deutsche Sprache in symmetrischer Form vereinen.
Komplettiert wird das deutsch-französische Team durch Volker Wackermann, der zuletzt als grandioser Tambourmajor in „Woyzecken: Bürger, Trinker, Antifa“ in der Theaterkapelle zu sehen war (Regie: Christina Emig-Könning, Textfassung: Raik Stolzenberg). Wackermann spielt in Initial/Sarah/Stadt die verstörende Rolle des Franz.
Team
Text/Regie: Pierre-Jérôme Adjedj
Regieassistentin: Clarissa Georgi
Dramaturgie/deutsche Textbearbeitung: Raik Stolzenberg
Bühne: Niels Bovri
Video/Bildbearbeitung: Nicolas Doremus
Übersetzung: Francesca Spinazzi
Sound-Design: David Rusitschka
Mit: Amandine Thiriet als Sarah und Volker Wackermann als Franz
Produktion: Anamorphismes
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Website: http://www.institutfrancais.de/Initial-Sarah-Stadt-de-Pierre?mois=prochain
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Raik Stolzenberg - PM v. 21.12.2011
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Die KölnMusik sammelt für Kölner Obdachlose: Legen Sie eine Spende unter den Weihnachtsbaum in der Kölner Philharmonie!
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Bereits zum vierten Mal unterstützt die KölnMusik die Einrichtung GULLIVER mit einer großen Sammelaktion. Im Januar 2001 wurde GULLIVER vom Kölner Arbeitslosenzentrum gegründet. GULLIVER bietet den mehr als 4.500 Frauen und Männern in Köln die Möglichkeit, auch einmal im Warmen und unter guten hygienischen Bedingungen ein wenig Privatsphäre zu erhalten und Kontakte und Gespräche weg von der Straße zu finden.
Dem christlichen Geist des Weihnachtsfestes entsprechend lädt die KölnMusik das Publikum ein, Weihnachtsgeschenke für Kölner Obdachlose unter dem Baum im Foyer der Kölner Philharmonie abzulegen. Am 22. Dezember findet die Sammlung statt. An diesem Abend um 20 Uhr geben Ludwig Sebus und viele kölsche Künstler das traditionelle Konzert „Kölsche Weihnacht“.
Philharmonie-Intendant Louwrens Langevoort freut sich, dass das Philharmonie-Publikum besonders spendenfreudig ist: „Der Ertrag der letzten Jahre war so groß, dass nicht nur GULLIVER, sondern auch andere Obdachlosen-Einrichtungen unterstützt werden konnten.“ Der Erfolg der Aktion sei ein Indiz dafür, dass „diejenigen, denen es besser geht und die sich regelmäßig Konzertgenuss leisten können, nicht blind sind gegenüber den Bedürfnissen ihrer Mitbürger. Es ist schön, für solch ein Publikum ein Konzerthaus zu leiten.“
Bitte beachten Sie, dass Geldspenden sowie Alkohol und alkoholische Lebensmittel nicht abgegeben werden dürfen. Geldspenden können Sie entweder gesondert in ein Sparschwein stecken oder per Überweisung tätigen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Internet unter koelnerarbeitslosenzentrum.de.
Besonders wichtig in der kalten Jahreszeit sind Socken, Handschuhe und warme Decken. Überschuss wird an weitere Kölner Obdachlosen-Einrichtungen weitergegeben. Wer das Konzert mit Ludwig Sebus nicht besucht, kann seine Spende entweder beim PhilharmonieLunch am selben Tag unter den Baum legen und auch abends (zwischen 19 und 21 Uhr) bei unserem Team am Haupteingang abgeben.
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Website: http://www.koelnmusik.de
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Othmar Gimpel - PM v. 12.12.2011
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Brecht und Politik beim Brechtfestival Augsburg: 2. bis 12. Februar 2012
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Einziges Deutschlandkonzert von Marianne Faithfull mit eigenem Programm
Das Brechtfestival Augsburg 2012 unter der künstlerischen Leitung von Dr. Joachim A. Lang krönt mit dem Schwerpunkt Politik seine erfolgreiche Trilogie, an deren Anfang das Thema Film (2010) stand und die 2011 mit Brecht und Musik fortgesetzt wurde. Vom 02. bis 12. Februar 2012 stellt das Festival in Brechts Heimatstadt nun die ‚Gretchenfrage‘: „Wie halten Sie’s mit der Politik?“. Denn kaum eine andere Person der Zeitgeschichte wurde so vor den politischen Karren gespannt wie der große Sohn Augsburgs. Über 40 Veranstaltungen an rund 20 Veranstaltungsorten in und um das Augsburger Rathaus stellen das tradierte Brechtbild in Frage, um es neu zu definieren. Wichtige Säulen des Festivalprogramms sind zwei Uraufführungen, geladene Brecht-Interpreten von Rang wie Carmen-Maja Antoni und – als absoluter Höhepunkt – das für 2012 vorläufig einzige Deutschlandkonzert von Weltstar Marianne Faithfull mit einem speziell für das Brechtfestival Augsburg zugeschnittenen Programm.
Die britische Sängerin und Rock-Ikone Marianne Faithfull ist eine der größten lebenden Brecht-Interpretinnen. Zu Brechts Geburtstag am 10. Februar sowie am 11. Februar bringt sie im Goldenen Saal des Rathauses zum ersten Mal seit über 15 Jahren ihr gefeiertes Programm An Evening in the Weimar Republic in völlig neuer Form wieder auf die Bühne. „…eine Stimme, die alle Tragik und Widersprüche der menschlichen Existenz verkörpert, gebrochene Gefühle, naives Staunen, kurze Momente des Glücks. Eine Stimme, die sowohl vom Ruhm des Rockstars kündet […] als auch vom Sturz in das Dunkel“, so Die Zeit. Begleitet wird Marianne Faithfull von dem New Yorker Pianisten Paul Trueblood, mit dem sie bereits über 100 aufsehenerregende Konzertabende gestaltete.
Zwei Uraufführungen bilden weitere Höhepunkte des Brechtfestivals 2012: Plan B – Die Stadtratssitzung am 09. Februar tagt im Großen Sitzungssaal des Rathauses in einer fiktiven Debatte über den Umgang der Stadt mit ihrem kontroversen Sohn Bertolt Brecht, um seine politische Gesinnung und seinen künstlerischen (Vermarktungs-)Wert. Für die Regie des Stücks aus Originalzitaten zeichnet Sebastian Seidel vom Sensemble Theater Augsburg verantwortlich. Mit Der Augsburger Kreidekreis bringt das Festival am 12. Februar eine 1940 im schwedischen Exil entstandene Erzählung Brechts in der Inszenierung von David Benjamin Brückel zur Uraufführung. Die musikalische Leitung des Stücks, das im Goldenen Saal und damit in der Original-Kulisse aufgeführt wird, hat Geoffrey Abbott.
Brechts politisches Erbe versetzt das Augsburger Rathaus in den Ausnahmezustand: In einer prominent besetzten Gesprächsrunde am 11. Februar diskutieren Vertreter der politischen Parteien und Experten über das Verhältnis von Kunst und Politik. Mit dabei sind Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Gregor Gysi (Die Linke), Dr. Thomas Goppel (CSU), Sebastian Nerz (Piratenpartei) sowie Dr. Michel Friedman (CDU) und Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin (SPD).
In flankierenden Fraktions-Talks (06./08./09.02.) fordert das Brechtfestival zudem die Parteien des Augsburger Stadtrats in den Räumen von CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen auf, zusammen mit Politikern und Experten unter der Moderation von Festivalleiter Dr. Joachim A. Lang über aktuelle, politische und Brecht-bezogene Themen zu debattieren und Stellung zu beziehen.
Weitere Höhepunkte des Brechtfestivals 2012 sind u.a. Die Lange Brechtnacht mit zahlreichen Akteuren aus dem In- und Ausland (03.02.), Brechts umstrittenes Stück Die Maßnahme als Wiederaufnahme (05.02.), die Gesprächsrunde Erinnerungen an B.B. mit Barbara Brecht-Schall, Johanna Schall und Regine Lutz (05.02.), der Auftritt der gefeierten Schauspielerin und Brecht-Interpretin Carmen-Maja Antoni, das Gastkonzert des Münchner Rundfunkorchesters (04.02.) und die interdisziplinäre Tagung Dichter und Lenker (09.–11.02.) – ganz nach dem Motto: „Die Staatsgewalt geht vom Volke aus, aber wo geht sie hin?“
Bertolt Brecht (1898–1956) ist einer der wichtigsten, produktivsten und zugleich radikalsten Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Heimatstadt Augsburg widmet ihm jährlich in der Zeit um seinen Geburtstag ein hochkarätiges Festival: Das Brechtfestival Augsburg ist einer der kulturellen Leuchttürme der Stadt und steht seit 2010 unter der Künstlerischen Leitung von Dr. Joachim A. Lang. Mit seiner auf drei Jahre angelegten Thementrilogie hat das provokative wie innovative Festival seit 2010 bereits 20.000 Besucher angezogen, hinzu kommen ungezählte Radiohörer und Fernsehzuschauer. Der Gesamtetat von knapp 400.000€ wird vor allem von der Stadt Augsburg, dem Kulturfonds Bayern, der Stadtsparkasse und den Stadtwerken Augsburg sowie anderen Sponsoren getragen.
Kartenvorverkauf ab Donnerstag, 08.12.2011
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Website: http://www.brechtfestival.de
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Ulrike Wilckens - PM v. 06.12.2011
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7. Festival des gescheiterten Films (Dez. 2011 bis März 2012, in 11 deutschen und 3 österreichischen Städten)
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Das Festival des gescheiterten Films findet heuer zum 7.sten Male in folgenden Städten statt:
München (27.-29.12.11) - Fürstenwalde (20.-21.01.12) - Leipzig (7.1.12) - Berlin (02.01-06.01.12) - Frankfurt (27.1. - 28.1.12) Hamburg (14.1-15.01.12) Köln (29.1.12) - Jena (15.3.-17.3.12 ) - sowie in Hannover (N.N.) - Bremen (N.N.)- Kaiserslautern (N.N.) und bei unseren österreichischen Freunden in Linz (25./26.1.2012 - Salzburg (1.3.-2.3.2012) und Wien (N.N.)
"Scheitern aus Leidenschaft!?" ist unser Motto der 7.ten Staffel. Ohne Herzblut geht wohl Niemand das Risiko ein, ein Film zu produzieren, der trotz hohen Anspruches möglicherweise kein Publikum findet.
Wer am realexistierendem Filmmarkt nicht auf den Profit achtet, sich nicht dem Publikum anbiedert und zukunftsweisende Wege geht, braucht mehr den je eine hohe Leidensfähigkeit und Ausdauer. Diesen MarathonkünstlerInnen die dornenreiche Wegstrecke ein wenig zu erleichtern, ist das "Festival des gescheiterten Films" da.
Auch wenn sich die Filmpolizei dagegen sträubt: "Gescheiterte Filme haben nichts mit schlechter Qualität zu tun. Je höher der Anspruch, desto tiefer Fall, umso wahrscheinlicher das Scheitern."
Scheitern Filme gerne an den Juroren, Verleihern, Redakteuren, so sehr sollten wir uns ernsthaft fragen: Was ist eigentlich ein guter Film? Einer, der Spass macht? Uns unterhält und ablenkt? Oder könnte Film nicht auch künstlerischer Ausdruck sein? Nichts desto trotz, auf diesen Festival laufen nicht bessere, aber auch nicht schlechtere Filme als anderswo.
Hier laufen schlicht Filme, die man übersehen hat oder die sonst nirgends laufen. Also lassen Sie sich überraschen!
Festival des gescheiterten Films
brokalhaus münchen
Schluderstr. 13 b
80634 München
089-1688537
info@der-gescheiterte-film.de
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Website: http://www.der-gescheiterte-film.com
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hwmueller/Hella Möhring - PM v. 27.11.2011
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Premiere „DER PROZESS“ am 23. November 2011 - eine Inszenierung mit Gefangenen der JVA Charlottenburg des Regieteams Moras/Minkowski in Zusammenarbeit mit aufBruch
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Was passiert, wenn man eines morgens verhaftet wird und anschließend zur Arbeit gehen darf? Das Leben läuft weiter, als ob nichts wäre; bis man feststellt, dass alles auf dem Kopf steht. Die Welt scheint sich verschworen zu haben und der Boden rutscht weg. Unabhängig von Schuld oder Unschuld ist die Biografie, die man sich gebaut hat, an diesem Punkt zu Ende.
Die Inszenierung DER PROZESS - frei nach der Romanvorlage Franz Kafkas - untersucht die Situation, die sich vor jemandem auftut, der angeklagt wurde. Die Biografien, die von den Gefangenen eingebracht werden, geben eine Projektionsfläche frei, auf der man die parabelförmige Geschichte Josefs für jeden der Mitspieler anders konkretisiert.
Nach drei Theaterproduktionen in der JVA für Frauen Pankow arbeitet das Regieteam Moras/Minkowski zum ersten Mal in der JVA Charlottenburg. aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT unterstützt das Projekt in den Bereichen Organisation und Öffentlichkeitsarbeit und möchte damit die Vielfalt künstlerischer Ansätze in der Berliner Gefängnistheaterkultur fördern.
Es spielen: Burkhard Rönn, Cabrillo, Erlo Cerhak, Hussein Atwy, Steven Mädel, Ugur Türün, Vitaly Polyakov und Nikolai Plath
Konzept und Regie: Dirk Moras, Krzysztof Minkowski
Ausstattung: Konrad Schaller
Regieassistenz: Theresa
Ausstattungsassistenz: Kathi Dyck
Produktion: Sibylle Arndt (aufBruch
Vorstellungen: 23., 24., 29. und 30. November, 6. und 7. Dezember 2011 jeweils 18 Uhr - Einlass von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Spielort: JVA Charlottenburg (Kultursaal)
Friedrich-Olbricht-Damm 17
13627 Berlin
S-Bahn Beusselstraße
Bus 123 Seestraße/ Beusselstraße
Karten: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Tel.: 030 / 240 65 777 (tägl. 12-18 Uhr)
Tickets: 13 € / 8 € ermäßigt
Karten nur mit persönlicher Anmeldung mindestens 5 Tage vor der Vorstellung!
Bitte beachten Sie: Aufgrund des ungewöhnlichen Spielortes JVA Tegel sind Karten nur im Vorverkauf mit persönlicher Anmeldung erhältlich, spätestens 5 Tage vor der Vorstellung. Hierbei müssen Namen, Meldeadresse und Geburtsdatum jedes Besuchers angegeben werden. Die Karten sind nicht übertragbar. Möchten Sie eine Karte für eine andere Person kaufen, müssen Sie deren Personalien angeben.
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Website: http://www.gefaengnistheater.de
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Caro Forkel - PM v. 08.11.2011
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Umbesetzung bei „Woyzecken: Bürger Trinker Antifa“ - 21./22. 10. 2011, 20 Uhr Theaterkapelle Berlin
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Am Montag erfuhr die Theaterleitung, dass Carsten Wilhelm, der in unserem Theaterspektakel die zentrale Rolle des Doktors spielt, der dem Hauptmann seinen letzten Abend im aktiven Dienst im Soldatencasino ausrichtet an Kehlkopfentzündung erkrankt ist, sodass er zwei Wochen Sprechverbot hat.
Glücklicherweise gelang es der Regisseurin Christina Emig-Könning bereits am Dienstag, Martin Olbertz für die letzten beiden Aufführungen zu gewinnen.
Informationen zu Martin Olbertz:
Martin Olbertz wurde 1964 in Rostock geboren. Von 1986-1990 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Engagements hatte er u.a. am Schillertheater in Berlin, am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und am Schauspielhaus Bochum; Gastengagements u.a. bei den Salzburger Festspielen, an der Volksbühne Berlin und am Berliner Ensemble. Er hatte diverse Hörfunk- Film- und Fernseharbeiten.
Seit 1994 ist er als Regisseur emit eigenen Inszenierungen an verschiedenen Bühnen tätig, z.B. am Theaterhaus Jena, am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, am Theater Lübeck und an der Compagnie de Comédie Rostock.
Seit 2008 unterrichtet er Schauspiel am Europäischen Theaterinstitut Berlin und gastiert mit seinen Klassen seither in der Theaterkapelle, u.a. im nächsten Monat mit Kleists „Penthesilea“.
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WOYZECKEN: BÜRGER TRINKER ANTIFA an der Theaterkapelle Berlin - Foto (C) David Emig
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Website: http://www.theaterkapelle.de
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Raik Stolzenberg - PM v. 19.10.2011
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10 Jahre Jüdisches Museum Berlin: Die Jubiläumswoche vom 24. bis 30. Oktober im Überblick
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Mit einem vielfältigen Jubiläumsprogramm feiert das Jüdische Museum Berlin in diesem Herbst sein 10-jähriges Bestehen.
Festkonzert mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin
Zum Auftakt der Jubiläumswoche konzertieren Daniel Barenboim und die Staatskapelle in der Berliner Philharmonie mit der 7. Sinfonie von Anton Bruckner.
Wann: Montag, 24. Oktober 2011, 19 Uhr
Wo: Philharmonie Berlin
Preis: 15 bis 42 Euro, staatsoperübliche Ermäßigungen
Kartenreservierung (für Nicht-Journalisten) unter www.staatsoper-berlin.de oder Tel. +49 (0)30 - 20 35 45 55
Im Anschluss an das Konzert wird Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen des Jubiläumsdinners in der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin der »Preis für Verständigung und Toleranz« verliehen. (Geschlossene Veranstaltung)
»Between the Lines« – Ein literarischer Stadtrundgang
Mit einführenden Worten von Daniel Libeskind
Junge Autoren haben sich von Biografien im Leo Baeck Archiv im Jüdischen Museum inspirieren lassen. Ausgehend von der Topographie Berlins, aus der Daniel Libeskind die Architektur des Museums entwickelt hat, laden sie zu einem virtuellen Stadtrundgang mit eigenen Texten ein.
In Kooperation mit dem Leo Baeck Institute New York und der Universität Hildesheim.
Wann: Dienstag, 25. Oktober 2011, 20 Uhr
Wo: Glashof EG
Eintritt: 9 Euro, erm. 7 Euro
Kartenreservierung (für Nicht-Journalisten) unter Tel. +49 (0)30 – 25993 488 oder reservierung@jmberlin.de
»Der Tag der 10. Klassen«
60 freie Führungen für sechzig 10. Klassen, 4 Workshops für 100 Berliner Zehntklässler und eine Filmvorführung von »Roots Germania« mit Diskussion mit Mo Asumang. Zum Abschluss dieses Tages spielen die »Ohrbooten« live für alle Schüler, Lehrer, Freunde, Museumsbesucher und Fans. Als Vorband treten die Sieger des ersten Schülerband-Wettbewerbs des Jüdischen Museums auf. Das Gesamtprogramm des »Tags der 10. Klassen« finden Sie unter: www.jmberlin.de/tag-der-zehnten-klassen
Anmeldung zum »Tag der 10. Klassen« (für Nicht-Journalisten) unter Tel. 030 – 25993 305 oder fuehrungen@jmberlin.de
Wann: Donnerstag, 27. Oktober 2011, 10 - 20 Uhr
Konzert: ab 18 Uhr
Wo: Glashof EG
Eintritt frei. Einlass nur mit Ticket (an der Kasse erhältlich)
»Visionen der Zugehörigkeit. Juden, Türken und andere Deutsche«
Symposion zum 10-jährigen Jubiläum des Jüdischen Museums Berlin
Identität und Vielfalt, Ausgrenzungen und Zugehörigkeit, Assimilationszwänge und parallele Lebenswelten: Was ist deutsch im 21. Jahrhundert? In Gesprächen, Kurzvorträgen und Diskussionen untersucht das Jubiläumssymposion die Lage der Nation aus unterschiedlichen Perspektiven.
Auftakt zum Jubiläumssymposion
»Eine kleine deutsche Volkskunde«
Mit: Mischa Gabowitsch (Einstein Forum), Adriana Lettrari (Projekt »3te Generation Ostdeutschland«), Jannis Panagiotidis (European University Institute Florenz)
Moderation: Ijoma Mangold (DIE ZEIT).
Wann: Freitag, 28. Oktober 2011, 20 Uhr
Wo: Glashof EG
Jubiläumssymposion am Samstag, 29. Oktober
10.30 Uhr Harald Welzer: Wozu eigentlich Identität?
11.30 Uhr Panel 1: Einwanderungsland wider Willen: Wie steht’s um Deutschland?
Mit: Rauf Ceylan (Universität Osnabrück), Helena Flam (Universität Leipzig), Susan Neiman (Einstein Forum), Yasemin Yildiz (University of Illinois), u.a.
Moderation: Christina von Braun (Humboldt-Universität zu Berlin)
14 Uhr Panel 2: Der Islam gehört zu Deutschland
Mit: Naika Foroutan (Humboldt-Universität zu Berlin), Hamed Abdel-Samad, Günter Piening (Beauftragter für Integration und Migration, Berlin), Yasemin Shooman (Zentrum für Antisemitismusforschung), Marwan Abou Taam (Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz)
Moderation: Ferdos Forudastan
16 Uhr Panel 3: Visionen der Zugehörigkeit: Juden und Muslime in Europa und den USA
Mit: Micha Brumlik (Goethe-Universität, Frankfurt am Main) (angefragt), Susannah Heschel (Dartmouth College), Riem Spielhaus (Universität Kopenhagen)
Moderation: Susan Neiman (angefragt)
18 Uhr Sayed Kashua: »Zweite Person Singular«
Lesung mit dem Autor und Burghart Klaußner
Sayed Kashua erzählt die kunstvoll verwobene Geschichte zweier arabischer Israelis, die sich nichts sehnlicher wünschen, als Teil des jüdischen Israels zu sein.
Wo: Altbau, Großer Saal, 2. OG
20 Uhr Ausklang des Symposions:
Konzert mit Daniel Kahn & Psoy Korolenko: The Painted Bird & The Unternationale
In ihrem »Verfremdungsklezmer« mischen der aus Detroit stammende Musikkünstler Daniel Kahn und der Moskauer Avantgarde-Sänger Psoy Korolenko mischen Klezmer, Punk und Folklore – auf Englisch, Jiddisch und Russisch.
Das Jubiläumssymposion ist eine Kooperation mit dem Einstein Forum und der Initiative DeutschPlus.
Wo: Alle Veranstaltungen des Symposions (außer der Lesung mit Sayed Kashua) finden im Glashof statt.
Eintritt zum Symposion: 13 Euro, erm. 9 Euro inklusive Abendkonzert und Auftaktveranstaltung am Freitag
Eintritt zur Auftaktveranstaltung am Freitag: 7 Euro, erm. 5 Euro
Eintritt zum Konzert am Samstag: 5 Euro (Abendkasse)
Anmeldung zum Symposion (für Nicht-Journalisten) online unter www.jmberlin.de > Jubiläumswoche > Anmeldung zum Symposion
Publikumstag mit freien Eintritt am Sonntag, den 30. Oktober
Die Geburtstagsparty
Wo: Glashof, EG
10 bis 14 Uhr Familienbrunch
10.30 Uhr IriS Romen & her almost forgotten dreams (Chanson, Swing und Schlager)
12.30 Uhr Kindertanzcompany von Sasha Waltz & Guests
Die Tanzcompany der 9-14-Jährigen unter der Leitung des Tänzers und Choreographen Gabriel Galindez Cruz hat für das Jubiläum ein neues Programm einstudiert, das im Museum uraufgeführt wird.
15 Uhr Geburtstagstorte + die Rathaus Ramblers
Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des Jüdischen Museums, und Michael Naumann, langjähriger Begleiter und Vorsitzender der Freunde des Jüdischen Museums Berlin, schneiden die Geburtstagstorte von Cynthia Barcomi an. Die Rathaus Ramblers spielen dazu Hot New Orleans Jazz.
Kinderprogramm am Publikumstag
Wo: Bildungsraum, Altbau 1. OG
12 bis 18 Uhr
Kreative Geburtstagswerkstatt
Kinder können Stoffe farblich gestalten, ihren Namen auf Hebräisch schreiben oder ihre Geburtstagswünsche hinterlassen. Farben und Schablonen liegen bereit.
11 Uhr
Zimmer frei im Haus der Tiere - דירה להשכיר
Lesung des Kinderbuchklassikers von Lea Goldberg mit der Übersetzerin Mirjam Pressler auf Hebräisch und Deutsch für Kinder von 3 bis 7 Jahren
16 Uhr
Alis wunderbarer Weg – Ali’nin gizemli yolu
Lesung mit der Autorin und Illustratorin Shlomit Baris Tulgan auf Türkisch und Deutsch für Kinder von 5 bis 9 Jahren
14 und 16 Uhr
Wohin mit dem rechten Winkel?
Architekturführung für Familien mit dem Puppenspieler-Ensemble Helmi
Treffpunkt: Führungscounter in der Lobby, Altbau
Führungen am Publikumstag
Treffpunkt: Führungscounter in der Lobby, Altbau
12.30 Uhr + 15.30 Uhr
JMB Underground
Führung zu versteckten Orten und durch verborgene Gänge des Museums
11 bis 17.30 Uhr (jede halbe Stunde)
Objekte und ihre Geschichten
Museum ganz nah: Die Kuratoren aus den Sammlungen – Kunst, Judaica und Angewandte Kunst, Alltagsgeschichte, Fotografie – und die Kollegen aus Archiv, Restaurierung und Bibliothek stellen Objekte vor.
11.45 Uhr + 13.45 Uhr + 16.45 Uhr
Lieblingsstücke
Den ganzen Tag über begrüßen wir zahlreiche bekannte Geburtstagsgäste, die in Kurzführungen ihre Lieblingsstücke im Museum zeigen. Unter anderem mit:
Wolfgang Thierse (MdB, SPD, Vizepräsident des Deutschen Bundestages) spricht über die Neue Synagoge in seiner Geburtstadt Breslau
Marcel Reif (Sportkommentator) über den Zusammenhang von Religion und Sport in der jüdischen Jugendarbeit in den 1920er Jahren
Michael Naumann (Chefredakteur Cicero) berichtet von der Berliner Familie Blumenthal und ihre Flucht ins Leben
André Herzberg (Sänger der Band Pankow) spricht über das Leben seiner Mutter als Jüdin in der DDR
Rabbiner Tovia Ben-Chorin über alte und neue Zeremonialgegenstände am Beispiel der Gewürzbüchsen
Im Umfeld der Jubiläumswoche schließt das Jüdische Museum Berlin an zwei Tagen außerplanmäßig: am Freitag, den 21. Oktober um 17 Uhr und am Montag, den 24. Oktober um 19.30 Uhr. Wir bitten Sie, Ihre Leser und Zuhörer auf diese veränderten Öffnungszeiten aufmerksam zu machen. Das Museum ist sonst an sieben Tagen der Woche von 10 bis 20 Uhr, montags sogar von 10 bis 22 Uhr, geöffnet.
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Website: http://www.jmberlin.de/10jahre
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Jüdisches Museum Berlin - PM v. 27.09.2011
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OPHELIA. Shakespeare in den Städten (Ein Forschungsprojekt mit dem Thema: Utopien gesucht!)
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Theater.Macht.Hamlet könnte der Titel auch heißen, denn wir widmen uns in dieser Arbeit dem alten Shakespeare und seinen blutunterlaufenen Bildern, die so heutig sind wie kaum ein anderer Künstler in der Geschichte sie zu schaffen imstande war.
Aber worum geht es eigentlich im Hamlet? Es ist nicht leicht, die Geschichte in all ihren Facetten zu fassen, aber was man in einem einzigen Satz sagen kann, ist folgendes:
Es ist die Geschichte über das morbide Ende einer Gesellschaft mit der Ankündigung einer neuen Ordnung, über die der kluge Shakespeare nichts Näheres verlauten lässt. Unsere Fragen lauten also:
Wie ist unsere Welt beschaffen?
Und was würden wir tun, wenn wir noch einmal bei Null beginnen könnten?
Wir haben deshalb eifrige Recherchen betrieben, Bücher gewälzt, uns befragt, andere befragt, und ständig die eine Formel im Mund geführt:
UTOPIEN GESUCHT!
Am 28. Oktober 2011 präsentieren wir unsere ersten Ergebnisse. Es soll der Auftakt sein für eine ständig zu überarbeitende, lebendige Visionssuche in überraschend unschuldigem, und in seiner Art und Weise aus Überraschungsgründen hier nicht weiter erläuterten Dialog mit dem Publikum. Eine laute Frage ist es, verpackt in ein ehrliches Theaterstück zwischen Abgrund und Alltagspoesie.
Die endgültige, überarbeitete und fertige Fassung gibt’s im Januar. Verbunden mit einer dicken Premierenfeier. Denn ernst ist das Leben, wie man ja weiß, und heiter ist die Kunst.
KONKRETES zum STÜCK:
Um eine Imbißbude mit dem Namen „Globe“ sammelt sich ein seltsames Völkchen. Rau, schiefmäulig, zahnlos, von Altberliner Charme. Aus seiner Mitte erwächst der Kronprinz und zukünftige Erbe der Bude, ein empfindsames, wütendes Pflänzchen mit Namen Hamlet, mit einem Hang zur Verzweiflung und einem zur Feigheit.
Ein Drogentraum führt ihn ins elisabethanische Zeitalter, wo er seine eigene Geschichte und die seiner Zeit in einer grotesken Spiegelung erlebt.
Es folgt der totale Zusammenbruch, wirtschaftlich, körperlich, ideell. Aber die Zukunft, kleinköpfig und großherzig, erkämpft sich ihr Recht auf Leben in den Trümmern der alten Welt.
Mit: Jana Goller, Guylaine Hemmer, Bianca Müller, Stefan Kreißig, Anton Pohle
Fassung und Regie: Sonja Keßner
Musik: Edie Fuchs/Thomas Lotz
Bühne: Marc Löhrer u.a.
Kostüm: Sophia Elstermann/ Shenja Glosch
Dauer: 80 Minuten
Startschuß am 28. Oktober 2011 um 20 Uhr in der Theaterkapelle Berlin
weitere Termine (Feldforschung):
Sa 29.10. 2011
So 30.10. 2011
Do 3.11. 2011
Fr 4.11. 2011
Sa 5.11. 2011
alle Termine jeweils um 20 Uhr in der
Theaterkapelle Berlin
Boxhagener Straße 99
10245 Berlin
Kartentelefon: 030 68076314
http://www.theaterkapelle.de
Januar 2012: Premiere und Premierenfeier
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Website: http://www.theater-macht-staat.com
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Sonja Keßner - PM v. 17.10.2011
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Der Papst ist kein Jeansboy mit Hermes Phettberg (beim Dokumentarfilmfestival in Leipzig)
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Der Film Der Papst ist kein Jeansboy mit Hermes Phettberg feiert auf dem Dokumentarfilmfestival in Leipzig 2011 seine Uraufführung.
Er läuft im Deutschen Wettbewerb und wird dort dreimal gezeigt:
- Mittwoch, den 19.10. um 22:00 Uhr (CineStar 7)
- Donnerstag, den 20.10 um 19:30 Uhr (Universum)
- Samstag, den 22.10 um 22:15 Uhr (Wintergarten).
Weitere Infos zum Film und zu Hermes: http://goo.gl/8Mbhb
Nach der ersten Vorführung am Mittwoch gibt es eine Premierenparty, und zwar im Club TELEGRAPH, Dittrichring 18-20, 04109 Leipzig, gleich um die Ecke des Festivalbüros.
Ab 00:00 Uhr geht es los mit „Der Papst pop(e)t Leipzig“; dabei wird nicht nur getrunken, geraucht, gequatscht und geflirtet, sondern auch Musik gemacht.
Guaia Guaia gibt nach Mitternacht ein Live-Konzert mit Liedern von ihrer neuen CD Terrorist, davor und danach legen DJs auf... bis am nächsten Morgen die Sonne wieder über dem Telegraphen scheint.
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Website: http://www.dok-leipzig.de
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presse-und-infodienst.rosa-archiv@gmx.de - PM v. 14.10.2011
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art@home - Performance in privaten Räumen (noch vom 3. bis 9. Oktober!)
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Hintergrund:
In den letzten Jahren hatte das Theaterlabor einen Zuschauerrückgang beobachtet, der sich nicht mit der Qualität der Produktionen erklären ließ, da diese durchaus positiv bewertet wurden. Untersuchungen des Phänomens konfrontierten das künstlerische Team vielmehr mit neuen Erwartungshaltungen der Zuschauer, die sich gerne sehr persönlich angesprochen fühlen möchten, einen besonderen Ereignischarakter einer Veranstaltung erwarten oder direkter eingebunden werden wollen.
Das Ziel des Theaterlabors ist nun, die Zuschauer dort abzuholen, wo sie sich am wohlsten fühlen – bei sich zu Hause - , und so werden einzelne Familien zu Gastgebern. Die Gastgeber dieses „Wohnzimmertheaters“ werden verantwortlich für das Theaterstück und machen persönlich Werbung.
Vom 29. September bis 9. Oktober fanden und finden Theater- und Tanzstücke sowie Konzerte in privaten Räumen in und um Bielefeld statt. Weitere Bestandteile des Projektes sind Tanzinstallation von IPtanz (Köln), die private Räume „ausstellt“ (Eröffnungsveranstaltung) und eine abschließende Veranstaltung, bei der die Spielstätte Tor 6 zum überdimensionalen „Wohnzimmer“ wird.
Die nächsten Termine:
3. und 4. Oktober, je 20 Uhr
Konzert mit vento e corde
Vento e Corde – das ist ein in diesem Zusammenspiel eher ungewöhnliches Duo, begegnet hier doch der kraftvolle Ton des Saxophons dem eleganten Klang der Gitarre. Beides fügt sich zu „Vento e Corde“ zu „Wind und Saiten“. Barock, Klassik und Moderne erhalten in dieser Besetzung ein völlig neues Gesicht. Das derzeitige Programm setzt sich aus Musik von Johann Sebastian Bach, Ralph Towner, Astor Piazzolla, Jacques Ibert, Egberto Gismonti, Heito Villa-Lobos,Chick Corea und Eigenkompositionen der Musiker zusammen.
Dargeboten wird dieses Programm voller Wärme und Spontaneität von dem Gitarristen Manfred Matulla und dem Saxophonisten Andreas Gummersbach. In den Pausen lesen Schauspieler des Theaterlabors Texte von Daniil Charms.
4. bis 7. Oktober, je 20 Uhr
Kaiser Antonino Dance Ensemble
At Your Place
AT YOUR PLACE wird in privaten Räumen aufgeführt, wo innerhalb von vier Wänden eine wertvolle Intimität erreicht wird, wo der konventionelle Abstand zwischen Publikum und Künstlern aufgehoben wird und der Raum zwischen Dargebotenem und Gesehenem eins wird. Bewegung umgibt uns in jeder Sekunde unseres Lebens. Sei es in einem privaten Bereich wie der Küche, dem Wohnzimmer, oder in einem öffentlichen Bereich bei der Arbeit, beim Benutzen eines Aufzugs oder beim Warten auf die U-Bahn. Eine Geste kann vermitteln, kann sprechen. Sie kann einen Geisteszustand übermitteln, eine Zärtlichkeit, einen Zweifel, eine Laune. Eine Geste ist das Wesentliche des Lebens von der aller ersten Bewegung eines Babys bis hin zur komplexen Tanzkomposition.
6. und 7. Oktober, je 20 Uhr
Theaterlabor
Schlachter-Tango
Der Bielefelder Ludwig M. wird 1936 wegen Homosexualität von der Gestapo verhaftet. Als Jude überlebt er Buchenwald und Auschwitz. Nach dem Krieg muss er um die Anerkennung
seiner Verfolgung als Jude kämpfen. In den 50er Jahren, am Rande der Legalität, eröffnet er das erste Schwulenlokal in Hannover. In alptraumhaften und grotesken Bildern, mit dokumentarischen Texten und Geschichten, die den Zeitgeist jener Jahre widerspiegeln, entsteht das Bild eines Mannes, der sich seine Identität und Menschenwürde nicht nehmen lässt.
8. Oktober, 20 Uhr
Nanohach
DeRbeetle
Ein Tänzer, Tisch und Stuhl, etwas Licht und Sound – das ist alles was die minimale Performance benötigt. In seinem intimen Solo begibt sich der Tscheche Honza Malik auf den steinigen Weg in ein „unbekanntes Universum“, dessen Grauen sowohl Kafka als auch Francis Bacon in ihren Werken andeuten. Nur im schwachen Licht einer Funzel erahnt der Zuschauer, was sonst im Verborgenen schlummert: die Nähe der für immer erlöschenden Existenz. Im Anschluss zeigt das Theaterlabor Szenen aus der physical theatre performance „Body Fragments“.
9. Oktober, ab 19 Uhr
Wie zu Hause
Ein Abend mit Kurzstücken von T-Werk, Teatr Novogo Fronta, Nanohach, Theaterlabor und Musik
Eine Veranstaltung des Theaterlabors Bielefeld
Leitung und Organisation:
nützlich + schön – kulturbüro köln
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KAISER ANTONIO... - Foto (C) Britta Lauer
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Website: http://www.theaterlabor.de
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Ralph Würfel - PM v. 03.10.2011
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Phantastische Vereinsgründung - Simone Edelberg und Torsten Low "sorgen" und kümmern sich seit dem 25. September 2011 um die Phantastik allgemein und im Besonderen
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München (ed) - Mit Pizza, Pasta und S.Pellegrino ist am 25. September 2011 in der Allacher Trattoria »Olive« der Verein »Die Phantasten« aus der Taufe gehoben worden. Der gemeinnützige Verein, der sich die Förderung der Phantastik auf die Fahnen geschrieben hat, fand seinen Ursprung in der Freundschaft der Verleger Simone Edelberg und Torsten Low, die im Juni 2009 auf dem Hamburger NORDCON ihren Anfang genommen hat. Seitdem haben sich die beiden immer wieder getroffen - zu privaten phantastischen Plaudereien wie zu gemeinschaftlichen Lesungen. »Die Gründung des Vereins war der nächste logische Schritt. Wir stellen unsere gemeinsamen Aktivitäten damit auf eine solidere Basis und schaffen mehr Möglichkeiten für weitere Veranstaltungen«, erklärte Simone Edelberg, Initiatorin und frisch gewählte 1. Vorsitzende der »Phantasten«.
»Die Phantasten« sind ein Zusammenschluss von Autoren, Künstlern, Verlegern und Kulturschaffenden, die sich und andere für die unterschiedlichsten Arten der Phantastik begeistern. Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung der Phantastik im Bereich der Literatur sowie in weiteren Medien wie Film, Theater, Musik und bildender Kunst. So fördert der Verein den schriftstellerischen Nachwuchs durch phantastische Lesungen, Seminare und Wettbewerbe, organisiert zukünftig jedes Jahr ein phantastisches Festival, initiiert und unterstützt innovative, spartenübergreifende phantastische Projekte, fördert die Kommunikation von Phantasten untereinander und arbeitet eng zusammen mit weiteren kultur- und phantastikschaffenden Vereinen, Literaturbüros und städtischen Institutionen.
Kontakt:
»Die Phantasten e. V.«
Simone Edelberg
Paul-Ehrlich-Weg 20
80999 München
Telefon: 089-64 29 11 19
E-Mail: simone.edelberg@die-phantasten.de
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Website: http://www.die-phantasten.de
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"Die Phantasten" - PM v. 29.09.2011
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»Schön! Stark! Frei! – Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden« - Elke Ambergs Studie soeben im ULRIKE HELMER VERLAG erschienen
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Lesben werden nach wie vor nahezu ausgeblendet, wenn es in Tageszeitungen um das Thema Homosexualität geht. Elke Ambergs Studie »Schön! Stark! Frei! – Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden« liefert jetzt erstmals Analysen von Zahlen und Fakten und erhellt die Gründe dafür.
Inhalt:
Frauen, die lesbisch leben, sind im Alltag zunehmend präsent. Auch in der Popkultur, Filmen und Vorabend-Serien bedienen kuschelnde lesbische Pärchen das Bedürfnis nach Abwechslung. Doch in den Tageszeitungen dominieren schwule Männer die Berichterstattung.
Die Journalistin und Kommunikationswissenschaftlerin Elke Amberg analysierte Zeitungsartikel zur lesbisch-schwulen Gleichstellungspolitik sowie rund um das alljährliche Szene-Event Christopher-Street-Day. In »Schön! Stark! Frei!« präsentiert sie jetzt erstmals Zahlen und Fakten zur bisher nur gefühlten »Leerstelle Lesben«. Amberg erläutert die wenigen, oftmals verzerrenden Darstellungen lesbischer Frauen und zeigt auf, warum Lesben im öffentlichen Diskurs nur selten sichtbar werden.
Autorin:
Elke Ambergs Portfolio umfasst Pressearbeit und Marketing, Studien, Fachtexte, Redaktion und Dokumentation zu Frauen, Mädchen, Lesben, Behinderung, Migration und Bildung. Sie leitet journalistische Workshops und war u.a. Hörfunkjournalistin für die ARD und redaktionelle Mitarbeiterin für ZDFs »Mona-Lisa«.
Elke Amberg
Schön! Stark! Frei!
Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden
20.00 EUR
Paperback, 248 Seiten
ULRIKE HELMER VERLAG
ISBN 978-3-89741-324-5
---Soeben erschienen---
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Website: http://www.ulrike-helmer-verlag.de
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Inga Pulkert - PM v. 27.09.2011
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Filmreihe "Gegen die Leinwände" (31. 8. - 31. 10. 2011, im Berliner Ballhaus Naunynstrasse)
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Almancı! – 50 Jahre Scheinehe
31. August – 31. Oktober 2011
Gegen die Leinwände – 50 Jahre 50 Filme!
Anlässlich des 50. Jubiläumsjahres des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik und der Türkei zeigt das Ballhaus Naunynstrasse im Rahmen des Festivals Almancı! – 50 Jahre Scheinehe insgesamt mehr als 50 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme.
Eröffnet wird die Filmreihe mit zwei Filmen von Fatih Akın: Seinem persönlichsten Film Wir haben vergessen zurückzukehren – in Anwesenheit des Regisseurs Fatih Akın und den beiden Protagonisten des Dokumentarfilms, seinen Eltern Hadiye und Enver Akın – und dem Episodenfilm Auf der anderen Seite, ebenfalls in Anwesenheit des Regisseurs sowie der Schauspielerin Hanna Schygulla.
Einen Schwerpunkt bilden türkische Spielfilmproduktionen aus den 1970er und 1980er Jahren zum Thema deutsch-türkischer Arbeitsmigration. Filme wie Dönüş von Türkan Şoray (Die Rückkehr, 1974) oder Gurbetçi Şaban von Kartal Tibet (Şaban der Fremdling, 1985), die erstmalig dem deutschsprachigen Kinopublikum zugänglich gemacht werden, zeigen vor allem das klassische Bild des Almancı/Deutschländers aus türkischer Sicht. Im Programm sind aber auch Werke wie Almanya Acı Vatan von Şerif Gören (Deutschland, bittere Heimat, 1978), die bereits damals alternative Erzählbilder zur Migration entwarfen und heute zu den Klassikern der türkischen Kinokunst zählen.
Eine völlig andere Perspektive auf die Arbeitsmigration ermöglichten dagegen Werke von jungen deutsch-türkischen RegisseurInnen vor allem aus der zweiten Generation, die ab Mitte der 1990er Jahre die deutsche Kinokunst wesentlich mitgeprägt haben. Filme wie Auslandstournee (Ayşe Polat, 1999) oder Ich Chef, Du Turnschuh (Hussi Kutlucan, 1998) entwarfen Bilder für Migration abseits vom Opferdasein und stellten eine Zäsur dar in der cineastischen Darstellung des Almancı.
Ein weiterer Programmbereich widmet sich den Kurzfilmen dieser jungen FilmemacherInnen-Generation. Als Vorboten einer neuen Welle, zeigen sie beispielhaft, warum ihre späteren Werke nicht nur neue cineastische Ansätze entwickelten, sondern auch das Potential hatten im Mainstream anzukommen, wie bei Fatih Akın.
Die Filmreihe beinhaltet auch herausragende Dokumentarfilme, die der medialen Darstellung der deutsch-türkischen Arbeitsmigration mit ihren alternativen Lesarten neue Impulse gaben. Alamanya Alamanya Germania Germania (Hans A. Guttner, 1979) und E 5 – Die Todesstrecke (Tunçel Kurtiz, 1978) stehen beispielhaft dafür.
Den Abschluss bildet der Stummfilm Das Fest der schwarzen Tulpe von Muhsin Ertuğrul und Marie Luise Droop aus dem Jahr 1920, der im Ballhaus Naunynstraße mit Live Klavierbegleitung zu sehen sein wird.
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Website: http://www.gegen-die-leinwaende.de
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Verena Schimpf - PM v. 29.08.2011
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Sara Mechelhoff, Hans Kamprad, Ralf Salecker und Ines Eck in der Kunstlandschaft Spandau
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Wer im Internet in Spandau Kunst und Kultur sucht, kommt in die Kunstlandschaft Spandau. Sie hat zur Zeit im Monat 7369 Zugriffe, 2109 eindeutige Besucher aus aller Welt. Spandau gilt als sozialer Brennpunkt, der Fallmanager im Jobcenter sagte: "auf dem absteigenden Ast". Kunst und Kultur sind Standortfaktoren. Fluxuskünstler bauten, um Situationen in Spandau grundlegend und nachhaltig zu verändern, die Kunstlandschaft Spandau auf und betreuen Medienwerkstätten mit Kindern und Jugendlichen. Eine Künstlergalerie gehört zum Projekt. Sie zeigt unterschiedliche Handschriften.
Sara Mechelhoff reagierte mit Zeichnungen auf Verkrüppelungsgefühle in Menschen und Gesellschaft.
http://www.kunstlandschaft-spandau.de/sara_mechelhoff/sara_3.htm
Hans Kamprad färbte Gesichter nicht mit Aquarelltechnik ein, er zeichnete Gesichter in Aquarelle.
http://www.kunstlandschaft-spandau.de/hans/hans_1.htm
Der Betrachter von Ralf Saleckers Fotocollagen sieht eine Zeitlang aufmerksamer um sich. Kunstwirkung.
http://www.kunstlandschaft-spandau.de/ralf-salecker/ralf-salecker-8.htm
Ines Eck arbeitet am Filmprojekt Gott ist glücklich und sagt: "Falls Menschen Ebenbild Gottes sind, kann Gott nur glücklich sein, falls Menschen glücklich leben - können. Du kannst eine schwärende Wunde an einen Spiegel halten, sie sieht dann aus wie ein Schmetterling."
http://www.kunstlandschaft-spandau.de/ines-eck/ines-eck-8.htm
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Website: http://www.kunstlandschaft-spandau.de
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i. e. - PM v. 26.08.2011
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1. internationales Filmfest homochrom - 21. bis 23. Oktober 2011 (im Filmforum NRW, Köln)
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Im November 2009 startete die monatliche Filmreihe homochrom in Dortmund. Kinos in Bochum, Köln und Oberhausen übernahmen bald das ausgewählte Programm aus exklusiven NRW-Premieren, Previews und Klassikern. Zuletzt kam im Februar die Landeshauptstadt Düsseldorf zu den homochrom-Spielorten hinzu. Im November 2011 feiert homochrom das zweite Jubiläum, doch vorher kündigt sich etwas Großes an: Filmreihe goes Filmfest.
Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Roters öffnet sich Ende Oktober der Vorhang für 12 queere Filmneuheiten, nationale und internationale Gäste, Publikumspreis und Festivalparty.
Hier ein Überblick auf das geplante Programm...
Europapremiere:
TICKED-OFF TRANNIES WITH KNIVES (USA 2010, 90 min, engl. OV)
Deutschlandpremieren:
2 FROGS IN THE WEST (CDN 2010, 105 min, engl.-franz. OV, teils mit engl. UT)
DUNNO Y … NA JAANE KYUN (IND 2010, 120 min, engl. OV, evt. dt. UT)
THREE VEILS (USA 2011, 100 min, engl. OV)
GOING DOWN IN LA-LA LAND (USA 2011, 104 min, engl. OV)
mögliche NRW-Premieren und weitere Filme:
IN THEIR ROOM SF & BERLIN (USA/D 2009-11, 80 min, engl.-dt. OmU)
Herbstgefühle – 80 Egunean (E 2010, 104 min, bask. OmU)
I AM (USA/IND 2011, 71 min, engl.-hindi OF, teils mit engl. UT)
LEADING LADIES (USA 2010, 102 min, engl. OV, vorauss. mit dt. UT)
WE WERE HERE (USA 2011, 90 min, engl. OV, vorauss. mit dt. UT)
Lange Kurzfilmnacht (verschiedene lesbisch-schwul-transidente Kurzfilme, ca. 120-140 min)
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Website: http://www.homochrom.de
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Martin Wolkner - PM v. 11.08.2011
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100.000 Euro Spendengelder für Somalia an einem Tag - einzigartige Internet-Spendenkampagne sorgt für Aufsehen
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Erstmalig in Deutschland: An einem einzigen Tag sollen kommenden Dienstag 100.000 Euro nur über soziale Netzwerke gesammelt werden.
„Ja. Ich glaube daran, dass wir die Welt am 09. August 2011 ein Stück besser machen können.“ Unter diesem Motto unterstützen schon mehr als 1.500 Menschen über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter die Aktion.
Mitmachen kann jeder und es werden weitere Unterstützer gesucht, die am Dienstag, 9. August, mit einer SMS- oder Online-Spende auf http://www.ein-tag.org notleidenden Menschen in Somalia helfen.
spendino, Vorreiter in Sachen Online-Spenden, ist Initiator der Aktion.
„1 Tag. 1 Ziel. 1 Mission.“- Die "Aktion Deutschland Hilft" und „humedica International“ sind die Organisationen, die mit Hilfe der Spendengelder in dem afrikanischen Land helfen werden. „Wir sehen, dass eine Bewegung entsteht und viele Menschen motiviert sind, für Somalia zu spenden“, sagt Florian Nöll, Geschäftsführer von spendino. "Und wir sind froh, dass wir mit dem Internetunterstützerkreis 'Internet for Good' und der Agentur 'Gute Botschafter' Partner haben, die uns tatkräftig helfen, dass die Aktion ein Erfolg wird."
Die Hilfspartner der Aktion leisten Nothilfe in Somalia, das aktuell die schlimmste Dürrekatastrophe seit 60 Jahren durchleidet. Hilfe ist dringend notwendig. Erst am Sonntag wies die Uno-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos die Staatengemeinschaft darauf hin, dass noch eine Milliarde US-Dollar fehlen, um dringende Hilfe zu leisten.
Zehntausende Menschen sind bereits Opfer der Dürrekatastrophe, Hunderttausende sind vom Hungertod bedroht. Am Schlimmsten trifft es dabei die Kinder: Nach Informationen der BBC sind in den Flüchtlingslagern der somalischen Hauptstadt Mogadicio im Juli rund 12.000 schwer mangelernährte Kinder angekommen. Viele Frauen und Kinder nehmen auf der Flucht in die Flüchtlingslager der Hauptstadt oder der Nachbarländer Kenia und Äthiopien weite und kräftezehrende Fußmärsche auf sich. Viele erreichen ihr Ziel nicht.
„Das 'Internet for Good' - ein Zusammenschluss zahlreicher sozial engagierter Internetunternehmen - hat uns bereits in der Vergangenheit großartig unterstützt. Darum freuen wir uns sehr, dass sie auch angesichts der verheerenden Hungersnot in Ostafrika wieder dabei sind und uns helfen, die jetzt dringend notwendigen Spenden zu sammeln. Denn jetzt geht es darum, gemeinsam zu helfen und Leben zu retten“, erklärt Thilo Reichenbach von der Aktion Deutschland Hilft e.V. - Das Bündnis der Hilfsorganisationen
„Es ist wunderbar, dass das Interesse zu helfen bei so vielen Menschen sichtbar wird. Viele wollen ihren persönlichen Beitrag leisten, um den Menschen in Somalia zu helfen“, so Florian Nöll vom Projektbüro EIN TAG der spendino GmbH. „Es geht um eine Aktion, bei der jeder Unterstützungswillige seine eigenen Kontakte mobilisiert, sich der Bewegung anzuschließen und zu spenden.“
Denn: es werden weitere Unterstützer gesucht, die am Dienstag, 9. August, mit einer SMS- oder Online-Spende notleidenden Menschen in Somalia helfen!
Mitmachen kann jeder! Spenden sind am kommenden Dienstag 9.8.2011 per SMS oder Online über die Aktionsseite http://www.ein-tag.org möglich.
Ansprechpartner:
Nina Neef/ Florian Nöll
Liebenwalder Str. 11
13347 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 609 885 128
Fax: +49 (0)30 450 25 -657
neef@spendino.de
noell@spendino.de
http://www.spendino.de
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Website: http://www.ein-tag.org
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Romina Neu (neu pr.kommunikation) - PM v. 03.08.2011
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Fluxusreisen
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Wir hatten nach dem Mauerfall ein versenktes U-Boot in der Ostsee heben und zu einem Land erklären wollen, auf dem wir weitgehend selbstbestimmt leben könnten. Wir überlegten, ob wir mit Hilfe der Organisation einer Traumhochzeit finanzielle Hilfe von Fernsehproduzenten erhalten könnten.
Das Boot hätte abgedichtet, ausgepumpt, mit Gas gefüllt werden müssen. Aber auch ein entkerntes U-Boot fällt unter das Waffengesetz.
Kunstproduktion und -konsumtion sind geistig emotionale Abenteuer. Sie können in den Bauch eines Fluxusschiffes klettern wie in einen ausgehöhlten Walfisch oder auf dem Meeresgrund trabende Seeküh. Der Walfisch oder die Seekuh nehmen Sie, während Sie z.B. übernachten, ein Stück mit auf Traumreisen. Sie können über Ihre SehSüchte reden oder
schweigen.
Der Ausbau des Bootes verändert das Boot.
Die Seekuh war Zubringerboot und Hafenschleppbarkasse der Bundeswehr (AM 5), sie soll als Fluxusboot für Entspannung sorgen. Falls Sie handwerkliches Interesse und Geschick haben, können Sie sich am Bootsausbau beteiligen. Auch finanziell. Es ermöglicht Zeitkontingente, Mitnutzungen. Hurtigruten. Wir planen eine eigene Tour: Wer 5000 Euro an Arbeitsleistungen oder in Schiffszubehör der Seekuh investierte, hat ein Anrecht auf eine Ostseequerung oder eine Fahrt in Norwegens Fjorde, er darf neben dem Bootsführer ans Steuer, er kann fischen oder Wale
beobachten, er kann einen Partner mitnehmen. Abenteuer pur. Auch für Filmemacher. Wir spielen mit.
Standort: Berlin Spandau.
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Vogelsicht statt Geistesgicht - Foto (C) Ines Eck und Torsten Kulick
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Website: http://www.fluxusreisen.de/fluxus.php
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Ines Eck und Torsten Kulick - 04.08.2011
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Poetische Alltagskuriositäten und energiegeladene Sprechakte - die 9. Pantheon-Lese-Tage (4. bis 10.9.2011, Pantheon, Bundeskanzlerplatz, Bonn, Beginn der Veranstaltungen jeweils 20 Uhr)
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Die 9.Pantheon-Lese-Tage locken erneut mit einem pointenreichen, feinsinnigem und schwarzhumorigen Programm-Menu für echte Satire-Gourmets und Literaturgeniesser in den Kleinkunsttempel am Bonner Bundeskanzlerplatz. An 8 Abenden im September steht das Pantheon wieder einmal ganz im Zeichen der komisch-hintergründigen Dichtkunst, des literarischen Kabaretts, des jungen Comedy-Autorentums und an einem Abend in der Bonner Oper gar auch in einer wunderbar zeitgemässen musikalischen Annäherung an das Dichtwerk von Rainer Maria Rilke.
Die Lesetage sind vor allem ein packendes Bühnenerlebnis, weil es neben den Autoren auch Kabarettisten, Schauspieler, Komiker, Parodisten, Musiker und Slammer sind, die mit ihren fein formulierten Beobachtungen, und furiosem Wortwitz stilsicher und mit entsprechender "Performance" in Hirn, Herz, Bauch und immer wieder auch ins Zwerchfell treffen.
Die Pantheon-Lese-Tage sind also immer viel mehr als "nur" Lesen und Zuhören. Der Blick und die Performance geht weit hinaus über die physischen Grenzen der Buchdeckelränder.
Zum Auftakt am 4. 9. gibt der Musik-Journalist, Kult-Musikclubbetreiber und nun auch Romanautor TINO HANEKAMP einen lohnenden Einblick in den musikalischsten, romantischsten und schnellsten Bildungsroman aller Zeiten: In “So was von da“ geht es u.a. um die erfolgreiche Gründung und Ruinierung eines Musikclubs, Kleinkriminalität auf dem Hamburger Kiez und Glanz und Elend im Showbusiness.
Wie man einen Comedy-Bestseller-Roman als Ein-Mann-Stück auf die Bühne bringt, kann man am 5. 9. im Pantheon erleben. Moritz Netenjakob schrieb das Buch „MACHO MAN“ welches auf wunderbar ironische Weise Einblicke in deutsch-türkische Verhältnisse gibt. Regisseur Gunnar Dreßler hat dazu die Bühnenfassung konzipiert und Nikolai Radtke spielt die Erlebnisse des Buchhelden Daniel und dessen urkomische Identitätsfindung zwischen den Männerpolen Weichei und Macho.
Der "Hannibal Lector der Buchkritik": Wolfgang Nitschke zeigt am 6. 9. erstmals in Bonn sein neues Solo „Respekt“. Er ist der „Bestsellerfresser“ und Mitglied der kabarettistischen „Schlachtplatte“. Er liebt es, literarischen Sondermüll der genüsslichen Wiederverwertung zuzuführen. In der ihm eigenen respektvollen Art stürzt sich Nitschke auf und in die vier magischen Zentren der Verblödungsindustrie, hinein in Politik, Wirtschaft und Kultur und Hastenichgesehn.
MAX GOLDT nimmt seine Zuhörer am 7. 9. mit in seine aberwitzige literarische Wunderwelt. Der schon als "Altmeister des Absurden" und "rhetorischer Scharfrichter" charakterisierte Wortkünstler zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern. Vor Publikum gibt der Kleist-Preisträger 2008 seinen Texten die Qualität von kleinen, spannungsgeladenen Hörspielen.
Der gerne als " das rasende Mundwerk" titulierte sprachgeniale Kabarettist JOCHEN MALMSHEIMER, seines Zeichens ständiger Gast bei der ZDF-Satireshow „Neues aus der Anstalt“ lädt am 8. 9. zu seinem bereits ausverkauften „Abend in Holz“ unter dem Titel „Ich bin kein Tag für eine Nacht“.
TILMAN BIRRs Programm „Das war hier früher alles Feld“ – am 9. 9. im Pantheon zu sehen -vereint Geschichten, Stand-Up-Nummern und kabarettistische Lieder. Seltsame Länder, komische Menschen und wirre Situationen sind sein Thema, die direkte, blanke Darstellung seine Methode.
Als Außenveranstaltung in der Bonner Oper (im Rahmen der Reihe „Quatsch keine Oper!“) zeigt Reinhardt Repkes CLUB DER TOTEN DICHTER am 10. 9. das neue literarische Songprogramm „Rainer Maria Rilke neu vertont – Eines Wunders Melodie“. Zusammen mit der Rainbirds-Sängerin Katharina Franck und seiner großartigen Band nähert Repke sich erneut behutsam dem Gesamtwerk eines großen Dichters. Rilkes Worte sind im Leben verhaftet und doch Poesie. Dieses Gefühl steht im Mittelpunkt der Neuvertonungen des Clubs der toten Dichter.
Einen schönen Nachklang auf die 9. Pantheon-Lese-Tage geben die „Pantheon-Vorleser im WDR“ am 27. 9., wenn Geschichtenschreiber und Vorleser Horst Evers („Für Eile fehlt mir die Zeit“) wieder einmal 4 komisch-literarische Bühnengäste auf der Pantheon-Bühne präsentiert, nämlich: Martin Sonneborn, Harald Martenstein, Philipp Scharri und Christian Bartel.
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Website: http://www.pantheon.de
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Harald Kirsch - PM v. 01.08.2011
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Internationales Symposium zu Gefängnistheater 6. - 10. Juli 2011 in Berlin
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Das Berliner Gefängnistheater aufBruch und das Instituto Cervantes realisieren im Juli 2011 ein viertägiges internationales Gefängnistheatersymposium in Berlin. Ziel ist es, die unterschiedlichen Theateransätze in den Gefängnissen Europas und Lateinamerikas aufzuzeigen, die wichtigsten Methoden und Akteure aus den verschiedenen Ländern zusammen zu bringen und eine Bestandsaufnahme des Ist-Standes der internationalen Gefängnistheaterkultur zu erreichen.
Erwartet werden Gefängnistheaterkünstler aus Argentinien, Paraguay, Mexiko, Chile, Großbritannien, Polen, Rumänien, Spanien, Schweden, Portugal, Österreich und Deutschland, deren Arbeiten vorgestellt und in moderierten Podiumsgesprächen diskutiert werden. Weiterhin werden Inszenierungen und Filme gezeigt sowie Workshops und Lesungen präsentiert.
Veranstaltungsorte sind das Instituto Cervantes Berlin, das Kino Babylon, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, die Berliner Vollzugsanstalten Tegel, Moabit und Charlottenburg sowie die JVA Zeithain in Sachsen.
Das Symposiumsprogramm steht der interessierten (Fach-)Öffentlichkeit offen, die Aufführungen innerhalb
des Symposiums werden ebenfalls öffentlich zugänglich sein. Begleitet wird das Projekt vom Theaterwissenschaftlichen Institut der FU Berlin.
Kontakt:
aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT
Tel.: 030 440 49 700 / Mobil: 0173 61 50 244
presse@gefaengnistheater.de
http://www.symposium.gefaengnistheater.de
http://www.gefaengnistheater.de
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Website: http://www.symposium.gefaengnistheater.de
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Sibylle Arndt - PM v. 28.06.2011
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25. Jüdische Kulturtage in Berlin (8. – 18. September 2011)
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25 Jahre Jüdische Kulturtage in Berlin. Das sind 25 Festivals voll atmender Kultur, gelebter Erinnerung und freudvollen Ausblicken in die Zukunft. Das Jubiläumsjahr ist ein Jahr der Begegnungen. Ob beim Poetengespräch zwischen dem iranischen Dichter SAID und dem israelischen Dichter Asher Reich oder beim Lesemarathon der drei Bücher der Weltreligionen – Kulturen und Religionen treten in Dialog. Und in der Reihe „Was Sie schon immer über Judentum wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“ können endlich die Fragen gestellt werden, die den Besuchern schon immer unter den Nägeln brannten.
Die Musik
„Sie kennen mich nicht, aber Sie haben schon viel von mir gehört“. Jeder kennt die Lieder „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder“. Werner Richard Heymann prägte wie kaum ein anderer Komponist das Musikleben in Deutschland bis zum Aufstieg des Nationalsozialismus – und doch ist sein Name weithin unbekannt. Dagmar Manzel und Tal Balshai präsentieren anlässlich des 50. Todestages und zum Festivalauftakt einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens.
Hebräischer HipHop spiegelt mehr als jede andere Musik die Realität von vielen Jugendlichen des Landes wider: Wirtschaftskrise, Armut, Kriminalität und nicht zuletzt der israelisch-palästinensische Konflikt. HaDag Nachash, eine der wichtigsten Bands der Szene, kommt nach fünf Jahren wieder nach Berlin und trifft auf die beliebteste Akustik-HipHop-Formation der Stadt: die Ohrbooten. Die vier Berliner schafften vor wenigen Jahren den Aufstieg von der Straßenband zu Popstars. Eine musikalische Begegnung mit jeder Menge handgemachten Grooves und intelligenten Texten im ASTRA Kulturhaus.
Die Zusammenarbeit des RIAS Kammerchores mit dem israelischen Dirigenten Ud Joffe entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer neuen Tradition im Bereich der synagogalen Musik. Sie knüpft an die großen Konzerte des Chores mit dem unvergessenen Kantor Estrongo Nachama an. In diesem Jahr steht die synagogale Musiktradition des Solisten Israel Rand und seines Landes im Zentrum. Titel des Konzerts: „Israels Gebet“ – nomen est omen!
Wohl kaum ein Künstler vermag die ethnische Vielfalt des israelischen Volkes musikalisch besser auszudrücken als Idan Raichel. In seinen Songs trifft äthiopische Volksmusik auf arabische Poesie, jemenitischer Gesang auf biblische Psalmen, prallt Reggae auf Pop und mischen sich Afrobeats und karibische Rhythmen. Bei den 20. Jüdischen Kulturtagen feierte Idan Raichel mit einem umjubelten Konzert sein Deutschland-Debüt. Mittlerweile ist er ein Star der Weltmusik und tourt weltweit durch ausverkaufte Hallen. Nun ist er endlich zurück in Berlin und spielt ein akustisches Konzert in der Synagoge Rykestraße, das ein intimes Musikerlebnis zu werden verspricht.
Jasmin Tabatabai überrascht auf der CD Eine Frau als Jazz- und Chansonsängerin und singt erstmals ein komplettes Album in deutscher Sprache. Darunter eigens für sie komponierte Songs, aber auch bekannte Stücke jüdischer Komponisten. Der Pianist und Komponist David Klein ist dem Publikum der Jüdischen Kulturtage sicher noch durch den Abend Selma – in Sehnsucht eingehüllt präsent. Auf der dazugehörigen CD ist auch Jasmin Tabatabai vertreten. Wir freuen uns, die beiden Künstler mit ihrem CD-Release-Konzert für das Festival gewonnen zu haben.
Giora Feidmans Bedeutung als Musiker geht inzwischen weit über seinen Ruf als „König des Klezmer“ hinaus. Seine Spielweise sucht ihresgleichen und lässt sich kaum besser beschreiben als mit einem Zitat Leonard Bernsteins: „Lang leben Giora, seine Klarinette und seine Soul-Musik. Er schlägt Brücken zwischen Generationen, Kulturen und Schichten und er tut es mit vollendeter Kunst!“ Anlässlich seines 75. Geburtstages und des 65. Bühnenjubiläums spielt er mit Freunden ein Konzert in der Synagoge Rykestraße.
Seit ihrer Gründung 1996 hat die Amsterdam Klezmer Band (AKB) eine erstaunliche Entwicklung gemacht. Anfangs nur ein Trio, das in Bars und auf den Straßen von Amsterdam spielte, ist die Band inzwischen auf internationalen Festivals, Dance Events und in Clubs ein gefragter Gast. Die AKB zieht ihre Einflüsse ausschließlich aus der Musik des Ostens. Die sieben Musiker verbinden das Vermächtnis der Klezmer-Musik, die Intensität des Punk und verschiedene Stile von Gypsy- und Dance-Musik aus dem Balkan miteinander und hinterlassen damit nach ihren Auftritten ein erstauntes und vom Tanzen schweißgebadetes Publikum.
Das Theater
In diesem Jahr arbeiten die Jüdischen Kulturtage zum ersten Mal mit dem Schlosspark Theater zusammen. Im Stück Besuch bei Mr. Green treffen die Lebenswelten zweier Generationen jüdischer Emigranten in New York aufeinander. Der junge Ross Gardener (Steffen Schroeder) ist von einem Richter dazu verdonnert worden, sich einmal wöchentlich um Mr. Green (Michael Degen) zu kümmern, den er beinahe mit dem Auto überfahren hätte. Dass Ross ebenfalls einen osteuropäisch-jüdischen Hintergrund hat, stimmt den bornierten, kauzigen Mr. Green kurzfristig versöhnlich. Als Ross ihm aber von seinen homosexuellen Neigungen erzählt, ist die vorsichtige Annäherung zwischen den beiden Männern empfindlich gestört. Doch auch Mr. Green hat ein Geheimnis...
Begegnungen und gesprochene Worte
Ein besonderes Projekt ist die öffentliche Lesung der großen Bücher der Religionen vor der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße. Die hebräische Bibel für das Judentum, das Neue Testament für das Christentum und der Koran für den Islam werden an vier Tagen hintereinander gelesen. Zwischen 7 Uhr und 22 Uhr stellt sich der evangelische Theologe Dr. Felix Leibrock dieser Aufgabe und liest die drei Bücher ohne Unterbrechung. Darüber hinaus werden bekannte Persönlichkeiten angefragt, sich an der Lesung zu beteiligen.
Mit Das Haus, das uns bewohnt suchen Asher Reich (Israel) und SAID (Iran), das Poetengespräch. In jeweils 40 Gedichten, die aufeinander antworten oder sich ineinander spiegeln, die sich wie Echos, Zwischenrufe oder Fragen lesen lassen, treten sie in Dialog. Ein lyrischer Abend, der im Vertrauen auf die prophetische Kraft der Poesie mit der Begegnung zweier Dichter ein klares Zeichen setzt.
Die jüdische Gesellschaft in Deutschland ist präsent, sichtbar und hörbar. Und doch ist sie den nichtjüdischen Deutschen oft wenig bekannt. Was bedeutet es, jüdischer Deutscher zu sein? Wie nehmen jüdische Menschen die nichtjüdische Umwelt wahr? Wie lebt es sich in zwei Kalendern? Was ist koscher? Ist das Judentum eine Religion oder eine Kultur? Welches Weltbild haben jüdische Deutsche? Wie lebt ein orthodoxer Jude in Deutschland? In der Reihe Was Sie schon immer über Judentum wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten stehen drei Experten nach einem kurzen Vortrag für die Fragen der Besucher zur Verfügung und zur Diskussion bereit.
Bislang ist sie nur wenigen ein Begriff: Die Berliner Malerin und Käthe-Kollwitz-Schülerin Gertrude Sandmann (1893–1981). Ihre Lebensgeschichte liegt jetzt in der Reihe Jüdische Miniaturen im Hentrich & Hentrich Verlag vor. Die Schauspielerin Annekathrin Bürger liest aus Sandmanns noch unveröffentlichten Tagebüchern, die einen bewegenden Einblick in ihre Gedanken über Krieg, Religion, Juden, Schoah, Kunst und die Rolle der Frau geben.
Die Ausstellung
Das Berliner Jüdische Museum war das größte und das modernste jüdische Museum der Welt. Am 24. Januar 1933 wurde es in der Oranienburger Straße 31 neben der Neuen Synagoge eröffnet. Nur eine Woche später kamen die Nationalsozialisten an die Macht. Es existierte nur wenige Jahre, doch gelang es in dieser Zeit, eine Reihe von einzigartigen Ausstellungen durchzuführen und eine außerordentliche Kunstsammlung aufzubauen. Am 10. November 1938 wurde es gewaltsam geschlossen und das gesamte Museumsinventar beschlagnahmt. Das Centrum Judaicum hat umfangreiche Recherchen zum Verbleib dieser Kunstsammlung unternommen. Für diese Ausstellung kehren repräsentative Werke nach mehr als 70 Jahren an ihren Ursprungsort zurück. Anlässlich der Ausstellungseröffnung spielen Judith Ingolfsson (Violine) und Vladimir Stoupel (Klavier) Musik von Erich Wolfgang Korngold und Erwin Schulhoff.
Das Fest
Wegen des großen Erfolges in den vergangenen Jahren, holen wir wieder den Shuk Ha’ Carmel in all seiner Vielfalt nach Berlin: berauschender Duft von exotischen Gewürzen und frischem Brot, ein Meer von Farben soweit das Auge reicht und mitreißende Musik – der Shuk Ha’ Carmel ist der größte Markt in Tel Aviv. Hier wird mit Obst und Gemüse gehandelt, mit Kleidung, Kunst und Judaika. Hier wird gegessen und getrunken, hier trifft man Freunde und tauscht Neuigkeiten aus. Hier feiern wir ein rauschendes Fest, und alle sind herzlich eingeladen!
Offene Türen
Berliner und ihre Gäste sind in der Langen Nacht der Synagogen wieder eingeladen, das religiöse Leben in den Synagogen kennen zu lernen, an der Hawdala-Zeremonie zum Schabbat-Ausgang teilzunehmen und ein vielfältiges Programm zu entdecken. Bei Führungen, Konzerten oder Gesprächen mit Gemeindemitgliedern bieten sich interessante Gelegenheiten, einen Einblick in den jüdischen religiösen Alltag in Berlin zu gewinnen.
Außerdem laden die Berliner Synagogen wieder herzlich ein, am 9. September an den Schabbat-G´ttesdiensten teilzunehmen.
Künstlerischer Leiter des diesjährigen Festivals ist Dr. Hermann Simon. Er ist Direktor der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum.
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Website: http://www.juedische-kulturtage.org
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Ruth Hundsdoerfer - PM v. 25.06.2011
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Marc Timmermann spielt auf 'nem offnen Laster (einem Werbe-Gag des Festivals KLAVIERFIEBER) vor Hin- und Hergehenden in der Bismarckstraße - wird als Pianist jedoch nicht namentlich benannt!
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Da sitzt er also in der mit Verkehrslärm durch und durch gephonten Bismarckstraße vor dem Bürgersteig in Nähe Haupteingang der Deutschen Oper - unter ihm ein hin und her gehendes oder sich im Smalltalk gegenseitig an- und aufblasendes Macbeth-Publikum (Termin: 16. Juni, ca. 19 Uhr) - ganz oben am Klavier und spielt und spielt und spielt...
Und mit "ganz oben" ist ein offner Laster, worauf ein Salonflügel bereit gestellt wurde, gemeint. An diesem also rackert sich Marc Timmermann ab - - ich erkundige mich, als er mit dem Spielen fertig ist, nach seinem Namen.
Dieser Werbe-Gag des Festivals KLAVIERFIEBER ist freilich nicht der schlechteste. Obgleich ihm irgendwie dann schon auch eine menschenrechtsverletzerische Attitüde (keine Angst - Amnesty International bleibt in dem Fall hier außen vor!) nicht abzusprechen ist, denn:
Wer setzt sich schon "freiwillig" auf einen offnen Laster, worauf ein Salonflügel bereit gestellt wurde, und spielt und spielt und spielt... Ja und selbst wenn, was ich nicht weiß und auch nicht wissen will, der Pianist Marc Timmermann für seinen Freiluftauftritt eine Art von Honorar bekommen haben sollte, ändert Dieses dennoch nichts am Menschenunwürdigen dieser kecken Luftnummern-Aktion des Festivals KLAVIERFIEBER.
Nein - setzen Sie sich mal auf einen offnen Laster, worauf ein Salonflügel bereit gestellt wurde, und spielen unter lauter Krach und lauter ignoranten Leuten ein Chopinstück nach dem anderen!!
Ihr Leute vom KLAVIERFIEBER hättet dann wenigstens eueren Werbespieler Marc - den Pianisten, der Marc Timmermann heißt - öffentlich benennen und/oder auch moderieren können. So viel Sensibilität muss sein!
Jetzt schämt euch.
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KLAVIEREFIEBER - INTERNATIONALES KLAVIER-KUNST-FESTIVAL vom 20. bis 26. Juni 2011, Kulturforum Berlin
Sie kommen aus Russland, Japan oder den USA, sie haben sich von Brüssel bis Bratislava einen Namen gemacht und sie brennen für die Musik: die jungen Flügelstürmer der internationalen Klavierszene. Beim Klavier-Kunst-Festival Berlin schöpfen sie nicht nur aus dem reich gefüllten Repertoire der Klaviergeschichte. Für KLAVIERFIEBER haben Komponisten unserer Zeit Werke von bildenden Künstlern wie Caspar David Friedrich oder Hannah Höch in Klang und Schwingung übersetzt. Diese Musikstücke präsentieren die jungen Pianisten in Berlin live als Uraufführung. So wird das Kulturforum für sechs Tage zu einem aufregenden Ort der neuen und alten Musik, für Virtuosen, Neugierige und alle Liebhaber der Kunst.
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Website: http://www.klavierfieber.de
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Andre Sokolowski - 17. Juni 2011 (2)
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George-Tabori-Förderpreis 2011 an aufBruch Gefängnistheater (Öffentliche Preisverleihung am 27. Mai, 18.30 Uhr im Berliner RADIALSYSTEM V)
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Im Rahmen einer festlichen und öffentlichen Preisverleihung erhält aufBruch den diesjährigen George-Tabori-Förderpreis, der jährlich an herausragende Ensembles freier professioneller Theater- und Tanzschaffender verliehen wird.
In der Begründung der Preisjury heißt es: „Das Ensemble gilt bundesweit und inzwischen auch international als einzigartiges Theater-Projekt, das seit 1997 vor allem mit Inhaftierten im Gefängnis aber auch mit professionellen Künstlern im öffentlichen Raum experimentiert. Ungewöhnliche collageartige Textkompositionen und choreographische Körper- und Sprachgestaltung sowie bildstarke Rauminstallationen eröffnen bekannten literarischen Vorlagen neue Kontexte und machen Außenseiter der Gesellschaft zu Protagonisten von Kunst und Kultur sowie geschlossene und unbekannte Orte öffentlich zugänglich.“
Der Preisverleihung werden neben vielen ehemaligen und derzeit noch inhaftierten Spielern auch die Senatorin für Justiz, die Anstaltsleiter und Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt Tegel und der Jugendstrafanstalt Berlin sowie viele andere Künstler, Unterstützer und Begleiter aus 14 Jahren Gefängnistheaterarbeit beiwohnen.
VORANKÜNDIGUNG:
Juni/ Juli 2011
„DON QUICHOTE“ - Freiluftgefangenentheater in der JVA Tegel Berlin
22., 24., 29. Juni sowie 1., 6., 8., 13. und 15. Juli 2011 jeweils um 18 Uhr
7. - 10. Juli 2011
„KNAST & THEATER“ - Internationales Symposium zu Gefängnistheater
September 2011
„MARIA UND ELISABETH“ - Freilufttheater auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer
31. August sowie 1. bis 4. und 7. bis 11. September 2011 jeweils um 19 Uhr
aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT
Tel.: 030 440 49 700 / Mobil: 0173 61 50 244
mail: presse@gefaengnistheater.de
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Website: http://www.gefaengnistheater.de
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Sibylle Arndt - PM v. 11.05.2011
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ueber Mut - Deutschlands größtes Filmfestival on Tour zu Gast in Dresden (1. bis 5. Juni)
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Vom 1. bis 5. Juni 2011 zeigt das Medienkulturzentrum
Dresden als Stadtkoordinator das Filmfest ueber Mut im Programmkino Ost unter der Schirmherrschaft von Helma Orosz.
Das Festival tourt unter dem Titel ueber Mut - Engagiert. Couragiert. Kontrovers seit November letzten Jahres bundesweit durch 100 Städte.
„Gezeigt werden zehn internationale Spiel- und Dokumentar-Filme über Menschen, die ihre Gesellschaft verändern oder ihre Träume leben wollen – gegen alle Widerstände, denn Mut hat viele Gesichter“, so Philipp Baumgarten, Projektleiter für Dresden.
Etwa das von Jackie, die sich im südafrikanischen Township für missbrauchte Mädchen einsetzt. Auch Monica und David kämpfen – das junge Paar mit Down-Syndrom will unabhängig leben. Ihre und weitere bewegende Geschichten bringt das Festival ueber Mut erstmals in deutsche Kinos.
Engagiert. Couragiert. Kontrovers - lautet der Untertitel des Programms, das zur Diskussion anregt und zu gesellschaftlichem Engagement motiviert. Nach jeder Vorstellung gibt es daher ein Publikumsgespräch, an dem sich lokale Partner wie Amnesty International, Greenpeace und UNICEF beteiligen, um die jeweilige Thematik zu besprechen.
Damit auch Menschen mit Behinderungen die Vorstellungen besuchen können, ist das Festival barrierefrei gestaltet. Für Hörgeschädigte und Sehbehinderte stehen Untertitel und Audiotranskriptionen zur Verfügung. Drei Filme sind
zusätzlich für Zuschauer mit Leseeinschränkungen synchronisiert.
Der Eintritt ist kostenfrei.
ueber Mut ist nach ueber Arbeiten, ueber Morgen und ueber Macht das vierte Filmfestival der Aktion Mensch, das bundesweit stattfindet. Es wird gemeinsam mit 19 überregionalen und rund 3.000 lokalen Kooperationspartnern realisiert.
Medienkulturzentrum Dresden e.V.
Schandauer Str. 64
01277 Dresden
fon: 0351 / 31 540 678
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Website: http://www.medienkulturzentrum.de
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Ronja Seifert - PM v. 09.05.2011
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33. CHRISTOPHER STREET DAY am 25. Juni - „Fairplay für Vielfalt!“
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Am 25. Juni 2011 werden zum 33. Mal rund eine Million Menschen bei der CSD PARADE und dem CSD FINALE für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgender, Inter- und Bisexuelle auf die Straße gehen. Einen Tag vor Beginn der Frauenfußball-WM steht der CSD 2011 ganz im Zeichen des Sports. Unter dem Motto „Fairplay für Vielfalt“ wird Homophobie die rote Karte gezeigt und Akzeptanz und Förderung der sexuellen Vielfalt im Sport gefordert. Zahlreiche Sportvereine, schwullesbische SportlerInnen und hochrangige Sportfunktionäre haben ihre Teilnahme an der CSD PARADE und dem CSD FINALE am Brandenburger Tor bereits zugesagt.
CSD GALA und PRIDE FESTIVAL
Bereits einen Monat vor dem CSD, ab 28. Mai 2011, beginnt das BERLIN PRIDE FESTIVAL, das kulturelle und politische Rahmenprogramm rund um den CSD. Im Jahr 2010 war das PRIDE FESTIVAL mit knapp 200 Veranstaltungen und mehr als 60.000 BesucherInnen ein voller Erfolg.
Highlight des PRIDE FESTIVALS 2011 ist die glamouröse CSD GALA, die am 17. Juni im Friedrichstadtpalast stattfindet. Unter dem Motto „CSD meets Yma“ werden neben den Highlights der Show Yma Gabi Decker, 2Men, Volkan (Orange Blue), Cassandra Steen und eine Sport-Talkrunde, moderiert von Wolf-Dieter Poschmann das Publikum begeistern.
Das PRIDE FESTIVAL startet am 28. Mai mit der schwullesbischen Karrieremesse MILK und bietet über 300 hochwertige und unterhaltsame Veranstaltungen bestehend aus Comedy-, Kabarett- und Theaterabenden, Diskussionen, Workshops sowie Konzerten und natürlich jede Menge Parties. Das Festivalprogramm wird von starken Partnern, wie etwa dem Karneval der Kulturen, BKA-Theater, Bar jeder Vernunft, Wintergarten, Schwules Museum, Jüdisches Museum, LSVD, Regenbogenfonds e.V. und vielen weiteren gestaltet und unterstützt. Das Partyprogramm bezieht das GMF, Girltoxic im ADS, Tresor, Goya, Schwuz, SO36 mit ein.
CSD PARADE – Route
Zum 125-jährigen Jubiläum des Kurfürstendamm startet die CSD PARADE am Ku’damm am Kranzler Eck. Der weitere Verlauf: Kurfürstendamm ab Joachimstaler Str. -> Tauentzienstr. -> Wittenbergplatz -> Kleiststr. -> Nollendorfplatz -> Einemstr. -> über Lützowplatz auf Klingelhöferstr. -> Hofjägerallee -> Großer Stern -> Straße des 17. Juni -> Brandenburger Tor.
Beginn der Demo ist um 12.30 Uhr und die ersten Wagen werden um etwa 16.30 Uhr am Brandenburger Tor ankommen. Zur Parade werden deutlich mehr als eine halbe Million Menschen erwartet.
CSD FINALE – die Showacts am Brandenburger Tor Ole Lehmann, begnadeter Comedian und Moderator des CSD Bühnenprogramms nun schon seit 2006 bekommt mit Eybe Ahlers Unterstützung. Sie präsentiert seit vielen Jahren den Showteil im Café Fatal (SO36) und lässt nun auch das Publikum am Brandenburger Tor in den Genuss ihrer humorvollen und scharfsinnigen Statements kommen.
Zwischen 400.000 und 500.000 Menschen sammeln sich jedes Jahr zum Finale des CSD am Brandenburger Tor. Neben den politischen Beiträgen, der HIV-Aktion, dem Gedenken an Opfer homophober Verfolgung weltweit und der Verleihung der Zivilcouragepreise bekommen sie hochwertige Showacts von HipHop über Punk und Rock bis hin zu Pop geboten.
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E-mail: mail@rische-pr.de
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Website: http://www.csd-berlin.de
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Claudia Rische - PM v. 09.05.2011
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Brittens War Requiem im Mitsingkonzert - Simon Halsey dirigiert 1250 Mitwirkende aus ganz Europa am Jahrestag der Befreiung in der Philharmonie (8. Mai 2011, Philharmonie Berlin)
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Rund 1250 Menschen kommen am So, 8. Mai 2011, dem Tag des Kriegsendes in Europa, in der Philharmonie Berlin zusammen, um unter der Leitung von Simon Halsey Benjamin Brittens War Requiem mit dem Rundfunkchor Berlin zur Aufführung zu bringen. Die Mitsänger reisen aus ganz Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich, Dänemark, den Niederlanden, Italien und der Schweiz an.
Das War Requiem entstand anlässlich der Wiedereröffnung der neuen Kathedrale von Coventry, die neben der Ruine der durch deutsche Bomben 1940 fast völlig zerstörten gotischen Kirche errichtet wurde. Für sein bedeutendstes Chorwerk kommentierte Britten den traditionellen lateinischen Requiemstext durch englische Gedichte von Wilfred Owen. Der Komponist widmete das Requiem vier Freunden, die wie der Dichter dem Ersten Weltkrieg zum Opfer gefallen waren, und schrieb die Solopartien symbolträchtig für einen englischen, einen deutschen und einen russischen Solisten. Das aufwühlende Werk ist Kriegsmahnmal und Versöhnungssymbol zugleich. Monumental besetzt mit Chor, Knabenchor, Orchester und Kammerorchester, wird es nicht nur zu einem eindrucksvollen Klangerlebnis, sondern auch zu einem gemeinsamen Bekenntnis für das Ideal des Friedens.
Simon Halsey ist mit der Musik Brittens groß geworden und schätzt ihn als einen der größten englischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Sein Vater, ebenfalls Chorleiter, arbeitete mit dem Komponisten persönlich zusammen. In der unmittelbaren Britten-Tradition stehend, hat Halsey das Werk mit nahezu allen seinen Chören erarbeitet. Es verkörpert für ihn Motivation und Potential des Mitsingkonzerts: Musik kann Brücken schlagen, über kulturelle Schranken hinweg.
Das Mitsingkonzert gehört zu den Erfolgsgeschichten des Rundfunkchores Berlin und trug Halsey 2010 das Bundesverdienstkreuz ein. Im letzten Jahr war der Chor mit dem Format in der Türkei zu Gast, im September realisiert er ein Mitsingkonzert als „Artist in Residence“ bei der chor.com in Dortmund. Mit dem War Requiem steht erstmals ein zeitgenössisches Werk auf dem Programm. Der Tag beginnt mit einer Klavierprobe für die Mitsänger, bevor der Rundfunkchor, das Orchester, der Knabenchor und die Solisten hinzukommen. Um 16 Uhr beginnt das Konzert.
WAR REQUIEM von Britten (08.05.2011, Philharmonie Berlin)
Inessa Galante Sopran | Christopher Gillett Tenor | Konrad Jarnot Bariton
Rundfunkchor Berlin und seine Gäste
Staats- und Domchor Berlin | Kai-Uwe Jirka Einstudierung
Mitglieder des Rundfunk-Sinfonierchesters Berlin
Simon HalseyDirigent
Ablauf:
10.00 - 12.00 Uhr ... Klavierprobe mit den Mitsängern
13.30 – 15.30 Uhr ... Generalprobe
16.00 Uhr ... Konzert
Tickets: Zuhörer-Karten 25,- €
Tel. (030) 20 29 87 22
tickets@rundfunkchor-berlin.de
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Simon Halsey dirigiert Mitsingkonzert
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Website: http://www.rundfunkchor-berlin.de
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Sabine Germann - PM v. 27.04.2011
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"Nationalflaggen für KULTURA-EXTRA"
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Fanden wir heute in unserem Spam-Kasten:
"Guten Tag,
zeigen Sie Flagge für Ihr Land - und zwar in Ihrem Garten!
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Mit freundlichen Grüßen
Gabriela Sdfsdfsf"
*) Wir haben die "authentische" URL, aus Sicherheitsgründen, geixxxt. (a. so.)
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Spam des Tages - 14. 4. 2011
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SOS-Kulturarbeit - Offener Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin
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Berlin, 28. März 2011
Die Kulturarbeit in Berlin ist in Gefahr!
Wir, die Initiativgruppe Kulturarbeit, haben einen Offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin und weitere Entscheidungsträger gesandt.
Den Text dieses Briefes und die Liste der Erstunterzeichner können Sie (auf der unten bezeichneten Website) einsehen.
Die Kulturarbeit braucht dringend Ihre Unterstützung!
Bitte unterstützen Sie unsere Initiative dadurch, dass Sie diesen Offenen Brief mitunterzeichnen!
Füllen Sie dazu das Formular auf dieser Seite (auf der unten bezeichneten Website) aus und senden Sie uns anschließend Ihre Unterzeichnung per E-mail zu.
Bitte informieren Sie Ihre Freunde und Kollegen über die Möglichkeit, den Offenen Brief unter diesem Link unterzeichnen zu können.
1423 Unterstützungen wurden bisher abgesendet.
Initiativgruppe Kulturarbeit
Benno Plassmann
The Working Party / KuLe Theater
Tel.: 030-223 205 83
E-Mail: benno.plassmann@sos-kulturarbeit.de
Edmund Piper
BERLINER KUNSTSALON
Tel.: 030-405 041 74
E-Mail: edmund.piper@sos-kulturarbeit.de
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Website: http://sos-kulturarbeit.de/
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info@sos-kulturarbeit.de - 04.04.2011
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Staatskapelle Berlin und Berliner Philharmoniker geben am 29. März gemeinsames Benefizkonzert für UNICEF-Nothilfe in Japan
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Daniel Barenboim und Sir Simon Rattle dirigieren am Dienstag, 29. März, um 20 Uhr in der Philharmonie Werke von Tschaikowsky und Brahms
Die Staatskapelle Berlin und die Berliner Philharmoniker unterstützen die UNICEF-Nothilfe in Japan mit einem gemeinsamen Benefizkonzert. Auf dem Programm stehen Peter Tschaikowskys Symphonie Nr. 6 h-Moll „Pathétique“ (Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim) sowie die Symphonie Nr. 4 von Johannes Brahms (Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle).
Alle Einnahmen aus dem Konzert sowie aus der Live-Übertragung der Digital Concert Hall (http://www.digitalconcerthall.com) gehen direkt an UNICEF. Außerdem wird UNICEF Spendenboxen in der Philharmonie bereitstellen.
Daniel Barenboim: "Seit meiner ersten Reise nach Japan 1966 habe ich die Ernsthaftigkeit und Konzentration des japanischen Publikums bei den Konzerten bewundert. Das hat sowohl die Staatskapelle wie auch mich in den letzten zwanzig Jahren sehr beeindruckt. Wir möchten unseren japanischen Freunden mit diesem Konzert signalisieren, dass wir an alle Menschen in Japan denken, die unter der furchtbaren Katastrophe leiden."
Sir Simon Rattle: “Die Berliner Philharmoniker haben eine langjährige und enge Beziehung zum japanischen Volk. In dieser für Japan so schweren Zeit wollen wir unseren japanischen Freunden eine konkrete Hilfe sein, indem wir UNICEF bei seiner Nothilfe unterstützen.“
Nach dem Erdbeben, dem Tsunami und der Kernkraftwerk-Havarie in Fukushima sieht UNICEF die vordringlichste Aufgabe darin, den traumatisierten Kindern in den von dieser Katastrophe verwüsteten Gebieten Japans zu helfen, wie Ken Hayami (Executive Director Japan Committee for UNICEF) mitteilte.
Karten zum Preis von 11 bis 110 Euro sind ab sofort erhältlich an den Kassen in der Staatsoper im Schiller Theater und in der Philharmonie, im Internet unter
http://www.berliner-philharmoniker.de
und unter
http://www.staatsoper-berlin.de
sowie telefonisch unter
030 20 35 45 55 und 030 254 88 999.
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Website: http://www.digitalconcerthall.com
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Staatskapelle Berlin / Berliner Philharmoniker - PM v. 22.03.2011
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Sandra Uschtrin (http://www.uschtrin.de) will 1 japanisches Kind + seine Mutter oder seinen Vater einladen, bei sich zu leben - sie fragt, wohin sie das Geld für den Flug überweisen soll...
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Fanden wir heute auf FACEBOOK - und das finden wir gut:
"Ich möchte 1 japanisches Kind + seine Mutter oder seinen Vater einladen, bei mir zu leben.
Ich bezahle den Flug und den Aufenthalt.
Lasst uns nicht länger vor unseren Fernsehern warten!
Lasst uns wenigstens die Kinder von der Insel retten. Mit Flugzeugen und Schiffen.
JETZT! Und nicht erst wenn alle verstrahlt sind.
Morgen beginnt die Leipziger Buchmesse. Wir sind eine Kulturnation – zeigen wir es!
Wir haben das social web – zeigen wir, wie social wir sind!
Also: Wohin kann ich das Geld für den Flug überweisen?
Wann kann ich das Kind und seine Begleitperson wo abholen?
Bitte mal auf 'gefällt mir' drücken und dann die Ärmel hochkrempeln!
Sandra Uschtrin"
Uns von KULTURA-EXTRA gefällt das sehr!!
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Website: http://www.facebook.com/pages/Japankinder/111010815645846?sk=wall
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Auf FACEBOOK entdeckt - 16.03.2011
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KRABAT GANZ IN WEISS (14. März 2011, Premiere der neuen Produktion des Gefängnistheaters aufBruch in der JSA Berlin)
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aufBruch verarbeitet in seiner diesjährigen Inszenierung in der Jugendstrafanstalt Berlin Texte aus Jurij Brezans Krabat-Erzählung Die schwarze Mühle und Rainer Werner Fassbinders Hörspiel-Entwurf Ganz in Weiß.
Fassbinders Material zielt auf die Situation schwererziehbarer Jugendlicher in den Heimen der Bundesrepublik der 1970er Jahre. Erzieher und Insassen stehen gegeneinander und liefern sich alltäglichen Terror. Wie in Etzels Saal der Nibelungensage gibt es kein Entkommen, draußen ist der Feind, unsichtbar und doch stark genug, sie zusammenzuschweißen. Sie sind gleichermaßen Ausgeschlossene, für die Gesellschaft Unsichtbare. Der Kampf um gegenseitige Annerkennung ihrer Lebensentwürfe findet nicht statt. Stattdessen herrschen Schikane und Ratlosigkeit. Nur Opfer und Rituale halten diese Gemeinschaft am Leben und verhindern den Kollaps. Damit ist der Aufgabe dieser Einrichtung genüge getan. Keine Hilfe naht. Im Spiel schafft die Flucht in das Märchen von Krabat, dem frechen Wiedergänger aller Revoluzzer, etwas Abhilfe und formt eine Utopie.
In der sorbischen Krabat-Sage fängt ein böser Zauberer junge Landstreicher ein, um sie für sich in seiner Mühle arbeiten zu lassen. Sie sollen eine Aufgabe bekommen. Er lenkt die Jungs mit Gewalt und verspricht ihnen Wissen und Macht, doch er duldet kein Versagen und keine Auflehnung. Als er den ältesten der Burschen tötet, beginnt der Aufstand. Die Texte stellen unbeantwortete Fragen des letzten Jahrhunderts von Führern und Ideen, von Identität und Volk,
von Unterwerfung und Auflehnung und von Familie und Geborgenheit.
KRABAT GANZ IN WEISS (JSA Berlin, 14.03.2011)
Es spielt das Gefangenenensemble von aufBruch in der Jugendstrafanstalt Berlin:
Abed, Berzerka, Don Sharif, Famos, Florian, Ital, Marcy, Markus, Rammel, Sakone
Regie: Peter Atanassow
Bühne: Holger Syrbe
Choreografie: Robert van den Dolder
Musikalische Leitung: Maxi Heinicke
Dramaturgie: Jörg Mihan
Produktionsleitung: Sibylle Arndt
Pressearbeit: Björn Pätz
Regieassistenz: Carolin Forkel
Kostümassistenz: Andrea Urbutt
Technik: Julia Kleinknecht, Falk Windmüller
Premiere: 14. März 2011
Weitere Vorstellungen: 16., 18., 23. und 25. März 2011 (je 17:30)
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Grafik (C) Alexander Atanassow
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Siehe auch: http://www.gefaengnistheater.de
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aufBruch - 14. 3. 2011
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HAMAM - 1001 Nacht von Andre Sokolowski (frei zur Uraufführung!)
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Ivan, Javal, Jeremy, Joseph, Sabrina (5 US-GI's) verrichten ihren Dienst, bewachen 6 vermeintliche politische Gefangene; es kommen 2 Gefangene (ein junger Syrer, eine Syrerin) hinzu - Beherrschte und Beherrscher, 13 Menschen insgesamt (einer ist schwanger und gebiert zu früh)...
Was "damals" im Gefängnis Abu Ghraib geschah, wovon die Medien berichteten, stand für das Stück dokumentarisch zur Debatte.
Aufbau: 10 Szenen
Besetzung: 2 D, 5 oder 6 H (Wechselbesetzung möglich)
Bühne: 1 Bühnenbild = 3 Spielebenen
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E-mail: mail@andre-sokolowski.de
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Website: http://www.andre-sokolowski.de
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Stück-Tipp - 10.03.2011
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Deutschland - Land der POWERFRAUEN
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25 Powerfrauen stellten am 7. März 2011, einen Tag vor dem 100. Internationalen Weltfrauentag, das neue Buch "POWERFRAUEN" (CLASSICUS Verlag) vor. Von den 25 Frauen, die von Franziska von Aspern interviewt und von Ute Paulsen-Padelügge fotografiert wurden, versammelten sich 22 im neunten Stock des Hotels InterContinental in
Hamburg - und die Atmosphäre glühte vor lauter Frauenpower. Unter den anwesenden Damen waren die Buchkettenchefin Heike Heymann-Rienau, die Bestsellerautorin Dr. Katja Kessler, die Opernsängerin Hellen Kwon, Karrierecoach Dr. Barbara Schneider und die Journalistin Renate Schneider. "Frauen, die zum Nutzen aller Einfluß nehmen, die positiv verändern, bewegen und motivieren, die mutig vorangehen, sind die Frauen, die wir brauchen. Sie sind Vorbild und gehören ins Rampenlicht. Deshalb habe ich dieses Buch herausgegeben", sagte
Verlegerin Claudia Ludwig bei der Präsentation.
Als weiteres Buch des 2010 gegründeten Hamburger Verlags stellte Catharina Aanderud ihr Buch "Weniger ist mehr - zurück zum eigenen Maß" vor.
Claudia Ludwig (Hrsg.)
Franzika von Aspern
Ute Paulsen-Padelügge
POWERFRAUEN
CLASSICUS Verlag
192 Seiten, EUR 19,90
Catharina Aanderud
Weniger ist mehr - Zurück zum eigenen Maß
CLASSICUS Verlag
240 Seiten, EUR 14,90
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Website: http://www.newsaktuell.de
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Pressemitteilung vom 7. März 2011
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Jafar Panahi – Filmmaker of the World
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Wie bereits angekündigt haben die Internationalen Filmfestspiele Berlin zur Unterstützung der verurteilten iranischen Regisseure Jafar Panahi und Mohammad Rasoulof aufgerufen.
Am 17.2. organisieren der Berlinale Talent Campus und der World Cinema Fund die Paneldiskussion „Censored Cinema“ mit iranischen Filmemachern und Künstlern zu den Themen Zensur und Einschränkung der Freiheit und Meinungsäußerung in Iran. Die Regisseure Rafi Pitts (The Hunter, Berlinale Wettbewerb 2010), Ali Samadi-Ahadi (The Green Wave, 2010) und Sepideh Farsi (Tehran Without Permission, 2009), sowie Autorin und Aktivistin Mehrangiz Kar werden an der Diskussion teilnehmen. Die Veranstaltung findet um 14 Uhr im Theater Hebbel am Ufer / HAU1 statt.
Um die öffentliche Aufmerksamkeit auf das nicht anwesende Jury-Mitglied Jafar Panahi zu lenken, wird die Berlinale in mehreren Sektionen jeweils einen Film des weltweit anerkannten Regisseurs präsentieren. Am 11. Februar 2011, dem Jahrestag der Iranischen Revolution, wird um 16.30 Uhr der Berlinale-Preisträgerfilm Offside (2005, Silberner Bär 2006) im Berlinale Palast aufgeführt. Es wird eine Vielzahl an prominenten Gästen erwartet, die mit ihrer Anwesenheit ihre Solidarität bekunden möchten. Festivaldirektor Dieter Kosslick wird den Film einführen.
Für jede der folgenden Vorführungen werden jeweils iranische Filmschaffende als Paten fungieren.
Die Paten der Jafar Panahi Filmreihe:
Forum
Talaye sorkh (Crimson Gold, 2003) am 12.02 um 11.00 Uhr im Cinestar 8
Pate: Rafi Pitts
Berlinale Shorts
Untying the Knot (2007) am 12.02. um 16.00 Uhr im CinemaxX 5
Pate: Ayat Najafi
(Wiederholungen von Untying the Knot am 16.02. um 22.00 Uhr im CinemaxX 3, am 17.02. um 17.45 Uhr im Colosseum 1, am 18.02. um 16.00 Uhr im CinemaxX 5)
Generation
Badkonak-e Sefid (Der weiße Ballon, 1995) am 14.02.2011 um 16.30 Uhr im Haus der Kulturen
Patin: Jasmin Tabatabai
Panorama
Dayereh (Der Kreis, 2000) am 17.02. um 17.45 Uhr im Cinestar 3
Pate: Ali Samadi Ahadi
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Berlinale
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Website: http://www.berlinale.de
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Berlinale - PM v. 08.02.2011
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Weisse Scheisse zieht um!
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Fanden wir heute in unserem Postkasten und waren ganz und gar von seinem "Sound" entzückt (a. so.):
"Hallo liebe Geschäfts- und Pressepartner!
Weisse Scheisse zieht um!
Ab dem 1.2.11 bitte sämtlichen Schriftverkehr an
WS Musik
Guntramstr. 55
79106 Freiburg
Emailadresse, Handynr. und Homepage bleibt natürlich erhalten.
Gruß,
Jotta."
WS Musik
Zähringerstr. 331
79108 Freiburg
info@weissescheisse.de
www.weissescheisse.de
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Website: http://www.weissescheisse.de
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Im Postkasten entdeckt am 26. 1. 2011
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Biografie-Wettbewerb - Die spannendsten Lebensgeschichten von "Normalbürgern" werden verfilmt!!
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Der bundesweite Biografie-Wettbewerb „Was für ein Leben!“ geht ab sofort in seine zweite Runde.
Gesucht: Engagierte und starke Persönlichkeiten mit bewegten Lebensgeschichten.
Der Wettbewerb wendet sich an "Normalbürger", die ihre Erlebnisse und Erfahrungen weitergeben möchten. Auf die Sieger wartet ein ungewöhnlicher Preis: Ihre Lebensgeschichten werden verfilmt.
„Filmbiografien waren bisher fast ausschließlich Prominenten vorbehalten. Doch jedes Leben ist ein Stück Geschichte, ein Resultat von persönlichem Charakter und Zeitumständen, von Begegnungen, Erfahrungen und Entscheidungen“, erklärt Angelika Brötzmann von ad.eo filmbiografien, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Evelyn Filipp den Wettbewerb ins Leben gerufen hat. Unterstützt werden die Filmemacherinnen vom Deutschen Historischen Museum in Berlin und vom Generali Zukunftsfonds, der vor allem Projekte der Generation 55 plus fördert und sich zum Ziel gesetzt hat, die öffentliche Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement zu verbessern.
Bewerbungen sind in drei Kategorien möglich: „Engagement“, „Zeitzeuge“ und „Persönlichkeit“. Die Bewerber müssen eine aussagefähige Zusammenfassung ihrer Lebensgeschichte einreichen.
Einsendeschluss ist der 28. Februar 2011.
[Eine fünfköpfige Jury aus Historikern und Biografie-Experten wählt im Frühjahr 2011 die Sieger aus. Die Dreharbeiten mit den Preisträgern finden von Mai bis August 2011 statt. Im Oktober 2011 feiern die Dokumentarfilme im Kino des Deutschen Historischen Museums in Berlin Premiere.]
Kontakt:
Wettbewerbsbüro „Was für ein Leben!“
Angelika Brötzmann
c/o ad.eo filmbiografien
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
Tel.: 030 755 41941
E-Mail: info@wasfuereinleben.de
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Website: http://www.was-fuer-ein-leben.de
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Angelika Brötzmann - PM v. 09.12.2010
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Berliner Kältebus - Tel.: 0178 - 523 58 38
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Eine Bitte an die Berliner: Wer abends oder nachts einen Obdachlosen auf der Straße entdeckt, soll den Kältebus der Stadtmission unter
0178 - 523 58 38
anrufen...
"Mit dem Kältebus und der Kälte-Notübernachtung will die Berliner Stadtmission Kältetote in Berlin verhindern. Vom 1. November 2010 bis zum 31. März 2011 sucht der Kältebus mit seinem Team nach hilflosen Wohnungslosen, die nicht mehr aus eigener Kraft eine Kälte-Notübernachtung aufsuchen können. Das Kältebusteam sucht die Wohnungslosen regelmäßig auf der Straße auf und fährt sie auf ihren Wunsch zu einem sicheren Übernachtungsplatz. Die Kältebus-Mitarbeiter versuchen zunächst mit ihnen ins Gespräch zu kommen, bieten ihre Hilfe, eine Tasse heißen Tee oder einen warmen Schlafsack an.
Der Kältebus der Berliner Stadtmission startete vor 16 Jahren. Aktueller Anlaß war 1994 der Erfrierungstod eines Obdachlosen in Berlin. Er hatte keine Kraft mehr, selbst einen warmen Unterschlupf aufzusuchen. Die Mitarbeiter in der City-Station, einem Restaurant mit Beratung und Seelsorge, waren über den Tod bestürzt und suchten nach einer sofortigen Hilfemaßnahme. Ein zweiter Kältetoter sollte unbedingt verhindert werden. Gleich in der nächsten Nacht startete ein VW-Bus. Der Kältebus war geboren. Seither ist der Kältebus jeden Winter unterwegs auf der Suche nach hilflosen Obdachlosen. Viele Obdachlose verdanken ihm ihr Überleben."
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Oder den DRK-Wärmebus unter 0170 - 910 00 42 anrufen!
Wer ein Handy besitzt, kann sich diese 2 Nummern gleich speichern!!!
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Website: http://www.berliner-stadtmission.de/kaeltebus_html
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ob. - red. 5. Dezember 2010
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Jean Genet und Deutschland – Symposium zum 100. Geburtstag / Berlin, 10.–12. Dezember 2010
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Jean Genet hatte zu Deutschland eine Beziehung, die selbst für seine Verhältnisse besonders kurios, kontrovers und problematisch war. Als Landstreicher durchquerte er das 'Dritte Reich'. In seinen Romanen ist die Rede von der Erotik der SS. Als politischer Schriftsteller sympathisierte er mit der RAF. Als Reporter, der aus dem Palästinenserlager Chatila berichtete, setzte er sich dem Vorwurf des Antisemitismus aus. In der Bundesrepublik wurden seine Schriften zensiert, aber ein Prozeß um sie veränderte die Rechtsprechung. Als Theaterautor provozierte er Skandale. Und auch die Schwulenbewegung hatte zu ihm kein einfaches Verhältnis. Genets Projekt einer radikalen Dissidenz und seine entsprechende Poetik lassen sich in seiner Auseinandersetzung mit Deutschland besonders deutlich begreifen.
Zu seinem 100. Geburtstag (19. Dezember 1910) findet an der Freien Universität Berlin vom 10. bis 12. Dezember 2010 ein Symposium statt, welches das Werk und die Wirkung Jean Genets interdisziplinär aus einer deutschen Perspektive beleuchtet. Neben Podiumsgesprächen und Filmvorführungen (Genets "Un chant d'amour", Fassbinders "Querelle") sind Vorträge zu folgenden Themen vorgesehen: Faszinierender Faschismus, Alterität in der Diktatur, 1968, linker Terrorismus, Dissidenz in der Schwulenbewegung, Palästina und Israel-Kritik, Theaterskandale, Zensur in der BRD, Genet in der DDR, Jean Genet und die deutschsprachige Gegenwartsliteratur. – Der Merlin Verlag, Gifkendorf, der die Genet-Werkausgabe betreut, plant die Veröffentlichung der Beiträge.
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin-Dahlem
Raum KL 32/202
E-Mail: genet100@fu-berlin.de
Extra-Tipp für Sa, 11.12.2010, 14:30, Panel 4
"FOKUS GENET", Film (D 2010 / 25 min) von Olaf Brühl
Mit: Simone Barrientos, Franz X. Brandmeier (Buchhandlung „Prinz Eisenherz“), Hildegard Cancik-Lindemaier, Holger Doetsch, Klaus Fiedler, Friedrich Kröhnke, Johanna Schall, Leander Sokolov, Michael Sollorz sowie ANONYMOUS BROTHERS CIRCUS (Rafael & Martin) und Lars Jolig
Sprecher: Fridolin Meinl & Felix Wuergler
Kamera: Andreas Strohfeldt, Jan Borchert
Schnitt: Jan Borchert
Ton: Benjamin Ostarek (Studio Torsten Sense)
caracalla.berlin e.V.
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Website: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we03/veranstaltungen/genet/
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PM/ob. - 01.12.2010
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25. November bis 1. Dezember 2010 in Berlin: ONE WORLD Filmfestival
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Zum siebten Mal, vom , findet das ONE WORLD BERLIN Filmfestival für Menschenrechte und Medien statt.
ERÖFFNUNGSFILM - ZERTIFIKAT DEUTSCH
Regie: Karin Jurschick Deutschland 2009 90 min Original mit deutschen Untertiteln Dokumentarfilm
Jurschicks beobachtender Dokumentarfilm begleitet einen vorbereitenden Integrationskurs an der Volkshochschule Köln. Abschluss dieses Kurses mit der Prüfung „Zertifikat Deutsch“ ist seit 2005 für Zuwanderer aus nicht EU-Staaten Pflicht, wenn sie Einbürgerung anstreben, aber auch eine Aufenthaltserlaubnis verlängern oder Transferleistungen erhalten möchten. In 645 Unterrichtsstunden sollen grundlegende Sprachkenntnisse, aber auch 'Kultur' und 'demokratische Grundwerte' vermittelt werden. Diese Integrationskurse (2009 wurde das Curriculum modifiziert) sind nicht unumstritten; Jurschicks Film gewährt ungewöhnlichen Einblick in den Kursalltag und lässt Teilnehmer_innen zu Wort kommen.
Datum: DO 25.11.10
Uhrzeit: 19:00
Veranstaltungsort: Kino Arsenal-Saal 1
Alle weiteren Filme und Programm - siehe
www.oneworld-berlin.de |
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Website: http://www.oneworld-berlin.de
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Meldung, 21. November 2010
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Engagierte Künstler gestalten Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises, Christoph Süß moderiert
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Der Kabarettist, Fernsehmoderator und Musiker Christoph Süß wird am 4. Dezember durch die Abendveranstaltung zur Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises in der Nürnberger Tafelhalle führen.
Seit Jahren zeichnet sich Christoph Süß in seinen Fernsehsendungen „quer“ und „SüßStoff“ im Bayerischen Fernsehen durch intelligente satirische Beiträge zum politischen Tagesgeschehen aus. 2009 erhielt er dafür den Bayerischen Fernsehpreis. Weit über die Landesgrenzen hinaus wurde er durch sein Buch „Ich denke also bin ich verwirrt“ bekannt. Mit Christoph Süß führt ein erfahrener und anerkannter Autor, Fernsehjournalist und Kommentator durch den Abend der Preisverleihung, dem das Thema Menschenrechte nicht fremd ist. Süß: „Würde die Menschenfreundlichkeit privatisiert, durch das Gesetz von Angebot und Nachfrage, würde sie sogleich das wertvollste Gut der Welt.“
Am 4. Dezember werden die diesjährigen Preisträger in insgesamt fünf Kategorien bekannt gegeben. Als Redner wird an diesem Abend u. a. Dr. Ingo Hofmann, Sprecher der Bahá’í-Gemeinde Deutschland, erwartet.
Die Preisverleihung beginnt um 19.00 Uhr und wird gegen 20.45 Uhr zu Ende gehen. Ab 21.00 Uhr werden in der „Nacht des Menschenrechts-Films“ alle prämierten Filme in voller Länge gezeigt.
Die Sängerin und Komponistin Yara Linss gestaltet gemeinsam mit ihrer dreiköpfigen Akustik-Formation den musikalischen Rahmen des Abends. Die 29-jährige Jazzsängerin lebt in Nürnberg und Berlin. 2009 gewann Yara Linss den Bruno-Rother-Wettbewerb der Musikhochschule Nürnberg sowie das „Creole“-Casting. Ihre Musik ist zwischen Jazz und Bossa Nova verortet.
Die Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises ist eine öffentliche Veranstaltung – der Eintritt ist kostenfrei.
Aus Kapazitätsgründen wird jedoch um vorherige Anmeldung gebeten.
Wettbewerbsinformationen
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis, Claus Laabs
Hummelsteiner Weg 100, 90459 Nürnberg
Fon 09 11.430 42 11, Fax: 09 11.430 42 14
www.menschenrechts-filmpreis.de
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Website: http://www.menschenrechts-filmpreis.de
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Pressemitteilung, 16. November 2010
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aufBruch zu Gast in Chile - Gefängnis COLINA 1
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¡VAMOS AL ORO!
Das deutsche Gefängnistheaterprojekt aufBruch, das seit 13 Jahren in den Gefängnissen Berlins aktiv ist, inszeniert derzeit auf Einladung der chilenischen Gefängnistheatergruppe CoArtRe und des Goethe-Institutes im Gefängnis COLINA 1 nahe Santiago de Chile, um dort seine in Deutschland entwickelte und erprobte Arbeitsweise der chilenischen und internationalen Öffentlichkeit vorzustellen.
Anlass und Rahmen der Inszenierung ist das „Erste Internationale Symposium zu Gefängnistheater. Begegnung Lateinamerika und Europa“, das Anfang Dezember im Goethe-Institut Santiago de Chile veranstaltet wird und zu dem über 20 Künstler aus Europa und Lateinamerika erwartet werden.
Unter dem Titel ¡VAMOS AL ORO! zeigt das für dieses Projekt zusammengestellte 39-köpfige Gefangenenensemble der Haftanstalt COLINA 1 in der Regie von Peter Atanassow eine szenische Collage aus Bertolt Brechts „Mahagonny“ und Pablo Nerudas „Fulgor y muerte de Joaquín Murieta“. Die Inszenierung wird direkt vor Ort im Gefängnis COLINA 1 in einem achtwöchigen Probenprozess von wochentäglich 4,5 Stunden Proben erarbeitet. Während dieser Zeit werden schauspielerische Grundkenntnisse vermittelt, Texte, Lieder und Choreografien einstudiert und ein geeignetes Bühnen- und Kostümbild erstellt.
Es spielen das aufBruch-Gefangenenensemble von COLINA 1 (Carlos Jesús Diaz Espinoza, Cesar Sepulvedo, Claude Ferro, Elias, Fabian, Felipe Andres Moncada, Fernando Munoz, Gerall, Gerry, Glen Contreras, Hector, Hector Garrido, Ivan Caceres, Jack, Jaime Velasquez, Jim, Johnny, Jonathan Eduardo, Jorge, John Fernandez, Juan Alberto, Lucho, Paul Serrano, Ramon Morales, Raul Pizzaro, Ricardo Molina, Rodrigo, Sergio, William und Valdo) sowie die Musikgruppe “Nuevo Amanecer” von COLINA 1 (Abel Poblete Sanhueza, José Huertas Palominos, Luis Romero Manriquez, Marco Villanueva Vinett, Manuel Guerrero Riffo, Rodrigo Gamboa Bezama, Rodrigo Navarrete Alarcón und Sebastian Navarrete Osorio).
Vorstellungen: 1., 2. und 3. Dezember 2010 um 18 Uhr (Einlass von 16.30 – 17.30 Uhr) sowie am 6. Dezember um 14 Uhr im Rahmen des „Ersten Internationalen Symposiums zu Gefängnistheater. Begegnung Lateinamerika und Europa“ (nur für geladene Gäste)
Aufführungsort: Centro Penitenciario Colina 1 - Carretera General San Martin 665 - Colina
Kartenverkauf: Karten sind nur im Vorverkauf bis 5 Werktage vor der Vorstellung im Goethe-Institut Chile erhältlich (Esmeralda 650, Tel.: 5711950).
aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT
Pappelallee 7 - 10437 Berlin
tel +49 (0)179 7586637
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Website: http://www.gefaengnistheater.de
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Björn Pätz - PM v. 17.11.2010
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Berlin: Budgetkürzung beim Haus der Kulturen der Welt setzt falsche Signale
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Dieter Kosslick, Joachim Sartorius und Charlotte Sieben zum Sparvorhaben des Auswärtigen Amtes:
„Mit großer Sorge beobachten wir als Geschäftsführer der Internationalen Filmfestspiele Berlin, der Berliner Festspiele und der Dachgesellschaft Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB) das Vorhaben des Auswärtigen Amtes, die Regelförderung des Hauses der Kulturen der Welt um 20 Prozent zu kürzen. Das Sparvorhaben setzt falsche Signale: Damit wird eine Institution existenziell gefährdet, die mit gutem Grund weltweites Renommee genießt.
Das Haus ist eine wegweisende Einrichtung, die internationale Kunstproduktion auf höchstem Niveau mit Denkanstößen für die deutsche Einwanderungsgesellschaft verbindet. Dank der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln ist es Intendant Bernd M. Scherer gelungen, trotz chronischer Unterfinanzierung die ehemalige Kongresshalle ganzjährig äußerst erfolgreich zu bespielen. Die Kürzung um 20 Prozent ist existenziell bedrohlich, weil bereits bewilligte Drittmittel entfallen, wenn die Eigenbeteiligung des Hauses nicht gewährleistet ist. Die Kürzung ist zudem rufschädigend, weil internationale Kooperationen abgesagt werden müssen. Die Bundesrepublik kann sich keine provinziellen Signale leisten, wenn sie im internationalen Wettbewerb um Talente bestehen will.“
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, das Haus der Kulturen der Welt und die Berliner Festspiele mit dem Martin-Gropius-Bau bilden seit 2001 die Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB). Die KBB ist eine einzigartige Plattform der internationalen Kulturarbeit. Weit über eine Million Besucher aus der ganzen Welt auf bis zu 4.000 Veranstaltungen zählt die KBB jährlich. Hinter der Gesellschaft steht der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Haus der Kulturen der Welt erhält eine jährliche Regelförderung in Höhe von 1,9 Mio Euro vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie 1,25 Mio Euro vom Auswärtigen Amt.
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Website: http://www.berlinerfestspiele.de
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Pressemitteilung, 15. November 2010
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Russian Lessons - ein Film von Andrei Nekrasov und Olga Konskaja (Russland 2009 // 110 min)
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In ihrem Dokumentarfilm Russian Lessons zeigen Andrei Nekrasov und Olga Konskaja Bilder aus den allerersten Stunden des Georgienkriegs im August 2008. Unmittelbar nachdem Georgiens Präsident Mihail Saakaschwili am Abend des 7. August verkündet hatte, gegen den Beschuss georgischer Dörfer in Südossetien „geeignete Maßnahmen“ ergreifen zu müssen, machte sich der russische Filmemacher von Moskau aus auf den Weg in den Kaukasus, - seine Co-Autorin fährt von Nordossetien durch den Roki-Tunnel auf georgisches Territorium. Die Bilder, die die beiden und ihre Kameraleute dort vorfinden, zeigen ein unvorstellbares Leid. Und auch mehr als ein Jahr später sind die schrecklichen Folgen der Krise noch nicht bewältigt, nichts wird mehr so sein wird wie es war. Nur der Hass, der dem Krieg folgte, wird bleiben. Der Film ist eine bittere Abrechnung mit Moskaus Politik gegenüber seinen eigenen Bürgern und Nachbarn.
Der Titel der Dokumentation spricht für sich. „Russisch-Unterricht, 5. Lektion“ steht auf einem der Bücher, die die Regisseure in einem ausgebombten Haus in Tschinwali finden. Wenige Stunden zuvor hatte hier noch eine georgische Familie gelebt. Die letzte Einstellung zeigt das Büro des Regisseurs in Moskau. Es ist eine Montage. Das geräumige Zimmer mit Blick auf eine stille Straße ist zerbombt, in Fetzen hängt die Tapete herunter, Schneeflocken wehen durch die geborstenen Scheiben. „So wie wir den Kaukasus zerstören, zerstören wir unsere Seele, zerstören wir Russland“, sagt Nekrasov.
Mit: Vladimir Putin, Angela Merkel, Dimitry Medvedev, Eduard Shevardnadze, Vissarion Apliaa, Valery Gergiev, Gen. Mamuka Khurashvili, Marat Kulakhmetov, Mikhail Saakashvili, Olga Konskaja, Andrei Nekrasov.
Präsentiert auf den internationalen Filmfestivals in Cannes, Sundance Filmfestival, Rotterdam, Leipzig, München. Nominiert für den Prix Europa.
[Olga Konskaja ist kurz nach Fertigstellung des Films 2009 nach langer schwerer Krankheit gestorben. Ihr ist dieser Abend gewidmet.]
12. November 2010, 21.00 Uhr
Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (Großer Saal)
Im Anschluss Filmgespräch mit Andrei Nekrasov und Barbara Lehmann im Sternfoyer
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Website: http://www.volksbuehne-berlin.de/
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Film-Tipp - 11.11.2010
1480
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Am 5. November beginnt der Jury-Marathon zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis
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Jury-Sitzungen starten
Drei Fachjurys bewerten Einreichungen zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis, Veranstalterkreis trifft Vorauswahl aufgrund hoher Einsendezahlen
Am 5. November beginnt der Jury-Marathon zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis: In Nürnberg trifft sich dazu zunächst das Fachgremium, das die Produktionen aus den Bereichen Profi und Kurzfilme/Magazinbeiträge sichten und bewerten wird. Am 12. November werden von einem zweiten unabhängigen Gremium die Beiträge der Amateure bzw. der Filmhochschulen beurteilt. Am 15. November schließlich fällt eine dritte Jury die Entscheidung darüber, welcher der insgesamt 284 eingesandten Filme den diesjährigen „Bildungspreis“ erhält. Zuvor hatte der 18 Mitglieder zählende Veranstalterkreis die Jurys berufen. Ihnen gehören Vertreter aus den Bereichen Medien, Menschenrechtsarbeit und Bildung an. Im Einzelnen sind dies:
Jury Profi/Kurzfilme und Magazinbeiträge
Thomas Frickel, Filmemacher
Pagonis Pagonakis, Filmemacher und Preisträger Deutscher Menschenrechts-Filmpreises 2006
Ulla Hocker, Redakteurin 3sat
Maren Niemeier, Goethe-Institut
Mohammad Farokhmanesh, Produzent
Jury Amateure/Filmhochschule
Thomas Sessner, Redakteur Bayerischer Rundfunk
Christian Exner, Projektkoordinator Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland
Ullabritt Horn, Filmemacherin
Peter Romir, freier Journalist
Simon Paetau, Filmemacher und Preisträger Deutscher Menschenrechts-Filmpreises 2008
Jury Bildungspreis
Petra Müller, Programmbereichsleiterin des FWU
Matthias Wörther, Leiter der Fachstelle „medien und kommunikation“
Rainer Huhle, Nürnberger Menschenrechtszentrum
Marion Mörig, stellevertretende Leiterin des Medienzentrums Augsburg
Aufgrund der abermals gestiegenen Anzahl eingereichter Filme macht sich eine Vorauswahl der Produktionen erforderlich. Der Vorjury gehören ebenfalls erfahrene Medienschaffende sowie Vertreter des Veranstalterkreises an.
Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird am 4. Dezember in der Nürnberger Tafelhalle verliehen.
Wettbewerbsinformationen
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis, Claus Laabs
Hummelsteiner Weg 100, 90459 Nürnberg
Fon 09 11.430 42 11, Fax: 09 11.430 42 14
www.menschenrechts-filmpreis.de
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Website: http://www.menschenrechts-filmpreis.de
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Pressemitteilung, 4. November 2010
1477
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Berlin, 03. November 2010, Start des 2. arabischen Filmfest Berlin - ALFILM 10
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Am Mittwoch startet das zweite arabische Filmfestival Berlin - ALFILM 10 mit dem Film The Time That Remains von Elia Suleiman.
3. November 2010
um 19.30 Uhr
im Babylon Rosa-Luxemburg-Str. 30
10178 Berlin
Es gibt Unterhaltsames (Amreeka, Whatever Lola Wants, London River), Poetisches (1958, Flint Mountains) und Informatives (12 Angry Lebanese, To Shot an Elephant, Messages from Paradise) und eine Retro zu Mohammad Malas. Malas ist im Golan geboren, hat in der Sowjetunion
studiert und gilt als einer der bedeutendsten Autorenfilmer Syriens.
Noch vor Sarrazin und Seehofer hatten wir das diesjährige Fokus-Thema "Migration" festgelegt. Wer tiefer einsteigen will, dem sei die
Podiumsdiskussion
am Samstag, dem 6.11.
um 15.00 Uhr
in der Werkstatt der Kulturen (Nähe Hermannplatz) empfohlen.
Das gesamte Programm findet Ihr auf www.alfilm.de
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Website: http://www.alfilm.de
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Mitteilung, 1. November 2010
1475
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50 Jahre „Writers in Prison“-Programm des P.E.N. Zeugnisse des Abgrunds – Vermächtnis eines Jahrhunderts
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Berliner Festspiele, internationales literaturfestival berlin und das P.E.N.- Zentrum Deutschland laden ein zu einem Abend der Erinnerung
Große Schauspielerinnen und Schauspieler lesen Texte aus den Abgründen des vergangenen Jahrhunderts.
Iris Berben, Maria Schrader, Sylvester Groth, Thomas Thieme und Manfred Zapatka geben ihre Stimme Schriftstellern, die als Verfolgte in die Mordmaschinerie der Tyrannen des letzten Jahrhunderts geraten sind.
Sie lesen aus den Werken von Imre Kertész, Primo Levi, Soma Morgenstern, Warlam Schalamow und Jorge Semprún, von Schriftstellern, die Worte für das Unfassbare und Unbegreifliche gefunden haben. Ihre Berichte bleiben eine Botschaft für das 21. Jahrhundert.
Ein Abend der Solidarität mit verfolgten Autorinnen und Autoren in aller Welt.
Es spricht Klaus Harpprecht zu dem Thema „Kein Schweigen hinter Gittern – Zum Auftrag von
„Writers in Prison“.
Die jungen Musiker der Gruppe Tri.Novo setzen einen musikalischen Akzent.
Der Friedensnobelpreis für den chinesischen Schriftsteller Liu Xiaobo, dem am 11. November in Darmstadt der Hermann-Kesten-Preis des P.E.N. 2010 verliehen wird, wirft ein Schlaglicht auf das Leiden jener, die wegen ihres Einsatzes für Demokratie und Menschenrechte grausam verfolgt werden – nicht nur in China, sondern in vielen Ländern dieser Welt wie dem Iran, Kuba oder der Türkei. Unter den jeweiligen Regimen werden Schriftsteller und Journalisten zu Opfern. Ihr Leidensweg ist gekennzeichnet durch regierungshörige Justizorgane, Folter, langjährige Gefängnisstrafen unter Qualen und Erniedrigung. Und mancherorts werden sie wegen ihres Einsatzes für die Menschenrechte ermordet.
Als die internationale Schriftstellervereinigung P.E.N. (Poets, Essayists, Novelists) 1921 in London gegründet wurde, feierten die Beteiligten die Begebenheit eher als ein gesellschaftliches Ereignis. Nur in wenigen Fällen sah sich die Organisation in jenen Jahren zu Solidaritätsaktionen mit verfolgten Schriftstellern veranlasst. Die Erfahrung des zweiten Weltkriegs, die Verfolgungen und Morde unter der Schreckensherrschaft Hitlers und Stalins änderte die ursprünglich unpolitische Grundhaltung des P.E.N. Die Organisation entwickelte sich zu einem weltweiten Solidarbündnis im Kampf für die Presse- und Meinungsfreiheit und für die Unterstützung verfolgter Schriftsteller und Journalisten.
Um den neuen Herausforderungen besser gerecht zu werden, gründete der P.E.N. 1960 das „Writers in Prison Committee“. Es verfügt über einen Mitarbeiterstab in der internationalen Zentrale des P.E.N. in London und koordiniert die Arbeit der nationalen Sektionen, die in rund siebzig Ländern mitarbeiten. Die zweimal im Jahr herausgegebene „Case List“, in der die Fälle der Verfolgung und Ermordung aufgelistet werden, nennt jeweils an die tausend Namen von Autorinnen und Autoren, die Opfer der Verfolgung wurden (www.internationalpen.org.uk).
Die deutsche Sektion des P.E.N. nimmt den 50. Jahrestag der Gründung des „Writers in Prison Committees“ zum Anlass, um an das Vermächtnis zu erinnern, das das vergangene Jahrhundert den Nachgeborenen auferlegt hat. Denn die Unterdrückung, Verfolgung, Folterung und Ermordung von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Journalistinnen und Journalisten blieb nicht den Tyrannen des vergangenen Jahrhunderts vorbehalten, wie die Case List jedes Jahr aufs Neue beweist: Morde, die von den Regierungen geduldet werden und die deshalb ungesühnt bleiben, Folter und Torturen im Gefängnis. Wir wollen mit dieser Veranstaltung die Öffentlichkeit einladen, an dem Kampf gegen Unrecht, Willkür und Grausamkeit teilzuhaben.
Die Berliner Festspiele, das internationale literaturfestival berlin und das P.E.N.-Zentrum Deutschland laden ein zu einem Abend der Erinnerung und Solidarität mit verfolgten Autorinnen und Autoren:
Montag, 15.November 2010, 20.00 Uhr
im Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10719 Berlin-Wilmersdorf
Solidarbeitrag: € 10,– / € 6,–
Vorbestellungen: (030) 254 89 100
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Website: http://www.berlinerfestspiele.de
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Pressemitteilung, 26. Oktober 2010
1474
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Verleihung Deutscher Menschenrechts-Filmpreis am 4. Dezember 2010 in Nürnberg
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Die Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises, der 2010 bereits zum siebenten Mal vergeben wird, findet am in diesem Jahr am
Samstag, 4. Dezember ab 19.00 Uhr
in der Nürnberger Tafelhalle statt.
Im Anschluss an die Preisverleihung gegen 20.45 Uhr werden die prämierten Filme aller Kategorien in voller Länge gezeigt.
Die Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises ist eine öffentliche Veranstaltung – der Zutritt ist kostenlos (um Anmeldung wird gebeten).
Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis prämiert im zweijährigen Rhythmus herausragende Filmproduktionen zum Thema Menschenrechte. Prof. Dr. Jutta Limbach, Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts a.D. und ehemalige Präsidentin des Goethe-Instituts, hat erneut die Schirmherrschaft übernommen.
Durch den Abend der Preisverleihung führt der Moderator und Kabarettist Christoph Süß.
Wettbewerbsinformationen
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis, Claus Laabs
Hummelsteiner Weg 100, 90459 Nürnberg
Fon 09 11.430 42 11, Fax: 09 11.430 42 14
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Website: http://www.menschenrechts-filmpreis.de
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Pressemitteilung, 31. Oktober 2010
1473
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„Was für ein Leben!“: Preisträger des bundesweiten Biografie-Wettbewerbs ausgezeichnet
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Dokumentarfilme der Lebensgeschichten feiern im Deutschen Historischen Museum in Berlin Premiere
Im Mittelpunkt der Filme, die am 10. Oktober 2010 im
Deutschen Historischen Museum in Berlin Premiere feiern, stehen keine prominenten Schauspieler, sondern Normalbürger als Zeitzeugen, Vorbilder und Vorreiter. Sie sind die Gewinner des bundesweiten Biografie-Wettbewerbs; ihr Preis: die Verfilmung ihrer Lebensgeschichte. Mit der Uraufführung der 30-minütigen Filme werden die Preisträger heute ausgezeichnet. Aus insgesamt 203 Einsendungen ermittelte die fünfköpfige Jury aus Historikern und Biografie-Experten die diesjährigen Gewinner in den Kategorien „Persönlichkeit“, „Engagement“ und „Zeitzeugen“. Die Dreharbeiten fanden von Mai bis
August 2010 an Original-Schauplätzen in Berlin, Hamburg, Zeitz, Paris und der rumänischen Kleinstadt Lipova statt.
Erster Platz in der Kategorie „Zeitzeuge“
In der Kategorie „Zeitzeuge“ wird der 91-jährige Wilhelm Simonsohn aus Hamburg mit der Filmbiografie „Ein Leben zwischen Krieg und Frieden“ ausgezeichnet. Der ehemalige Verwaltungsleiter am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat als Adoptivsohn eines jüdischen Vaters dessen Verfolgung miterlebt – und meldete sich trotzdem auf Rat seines Vaters freiwillig zur Luftwaffe. Sein Zeitzeugen-Bericht beeindruckte die Jury vor allem durch die Schilderung seiner ambivalenten Rollen. „Ich bin sehr stolz, dass mir diese große Ehre zuteil wird und meine Geschichte für meine Kinder und Enkel auf diese Art und Weise festgehalten wird“, freut sich Wilhelm Simonsohn, der erst auf Initiative seiner Tochter am Wettbewerb teilnahm.
Gewinnerin der Kategorie „Engagement“
Der erste Platz in der Kategorie „Engagement“ geht an Else Schwenk-Anger aus Alpirsbach im Schwarzwald. Ihr Dokumentarfilm „Das Leben ein bisschen heiler machen“ zeigt, wie die 74-jährige Kinderbuchautorin und - verlegerin 1991 durch einen Besuch im Waisenhaus Lipova aus ihrem harmonischen Familien- und Geschäftsleben gerissen wurde. Sie opferte ihre Bilderbuch-Karriere, um Waisenkindern in äußerster Not zu helfen. Sie gründete und baute ehrenamtlich das Projekt „Kinder-Reigen e.V./Hora Coliilor“ auf, das aus zehn in der Stadt Lipova verstreuten Familienhäusern besteht, worin Waisen in Familiengruppen von Pflegeeltern liebevoll betreut werden. Zudem konnten durch ihr Engagement eine Sonderschule, ein Haus für HIV-infizierte Kinder, ein Therapiezentrum für Behinderte und ein Altenheim in der rumänischen Stadt gegründet werden. „Die Unterstützung der Kinder ist für mich eine besondere Herzensangelegenheit“, so die Preisträgerin.
Siegerin der Kategorie „Persönlichkeit“
In der Kategorie „Persönlichkeit“ wird die 42-jährige Clara Welten aus Berlin zur Siegerin gekürt. Die Dokumentation der Schriftstellerin, Lehrerin und Heilerin trägt den Titel „Erzogen zum Widerstand“. Sie wurde von ihren Eltern im Geist der Bekennenden Kirche erzogen und kam dadurch als Teenager heftig mit ihrer DDR-Umgebung in Konflikt. Auch nach der Ausreise in die BRD verließ sie das Gefühl nicht, unverstandene Außenseiterin zu sein: Die gravierenden psychischen Probleme konnte sie erst überwinden, als sie nach Frankreich ging. Clara Welten hält es für richtig, dass Kinder Werte vermittelt bekommen, die ihre Eltern vertreten – moralische, religiöse oder politische. Sie hinterfragt jedoch die psychologischen Gegebenheiten: „Es ist immer abzuwägen, wie ein Kind die Konflikte mit der Umwelt meistern kann und inwieweit ein Kind sich wünscht, Teil dieser Umwelt
zu sein. Kinder sollten nicht als Fahnenträger der Eltern missbraucht werden.“
Der Biografie-Wettbewerb wird unterstützt vom Deutschen Historischen Museum und vom Generali Zukunftsfonds im Rahmen seines Leitthemas „Demografischer Wandel: Unsere gemeinsame Verantwortung“. Hauptziel des Generali Zukunftsfonds ist, das bürgerschaftliche Engagement älterer Menschen zu fördern, Akteure besser zu vernetzen sowie die öffentliche Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement zu verbessern.
Weitere Informationen zum Wettbewerb im Internet:
www.was-fuer-ein-leben.de
neues handeln GmbH
Kommunikation für gesellschaftliche Themen
Lindenstraße 20 | 50674 Köln
http://www.neueshandeln.de
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Website: http://www.neueshandeln.de
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Pressemitteilung vom 10. Oktober 2010
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Literaturnobelpreis: Wolfgang Gerhardt gratuliert Stiftungspartner und Freiheitspreisträger Mario Vargas Llosa
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Der Träger des Freiheitspreises 2008 der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Mario Vargas Llosa, erhält den Literaturnobelpreis 2010. Der Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung, Dr. Wolfgang Gerhardt MdB, gratuliert Vargas Llosa: "Die Verleihung des Literaturnobelpreises an Mario Vargas Llosa erfüllt uns mit großer Freude. Wo autokratische Führungsstile in Süd- und Mittelamerika
vorherrschen", so Gerhardt, "zeigt Mario Vargas Llosa eine klare freiheitliche Haltung." Der neue Literaturnobelpreisträger sei ein politischer Intellektueller im besten Sinne: "Er ist phantasievoll
und gradlinig, umfassend gebildet und meinungsstark, mutig und offensiv."
Gerhardt wies auf die intensive Zusammenarbeit der
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit Vargas Llosas Stiftung Fundación Libertad hin und auf die Kandidatur des Schriftstellers bei den Präsidentschaftswahlen in Peru 1990, bei denen er Alberto Fujimori unterlag. "Um wie viel besser wäre es um Peru bestellt gewesen, wenn Mario Vargas Llosa damals gewonnen
hätte", sagte Gerhardt.
Mario Vargas Llosa habe viele sehr persönliche Erfahrungen und Beobachtungen literarisch festgehalten. "Aber er hat sein Leben keineswegs zwischen zwei Buchdeckeln gelebt. Er hat sich den Herausforderungen seiner Zeit gestellt und ist mit seinem demokratischen Engagement mit gutem Beispiel vorangegangen", so Gerhardt.
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Potsdam
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Website: http://www.freiheit.org
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Pressemitteilung vom 7. Oktober 2010
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Freitag-Sonntag, 8.-10. Oktober 2010 | Workshop »Ravensbrücker Kolloquium: Homophobie, Devianz und weibliche Homosexualität im NS.
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Geschichte und Gedenken«
Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und dem LSVD, gefördert vom Schwulen Museum Berlin, der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung und der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Tagungsbüro: Janna Lölke (wiss. Volontärin), loelke@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-25/13
Homophobie, Devianz und weibliche Homosexualität im Nationalsozialismus.
Geschichte und Gedenken
Workshop 8. - 10. Oktober 2010, veranstaltet von der Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und dem LSVD, gefördert vom Schwulen Museum Berlin, der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung und der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen.
Die Entstehungsgeschichte des „Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“ ist seit den 1990er Jahren begleitet von der kontrovers diskutierten Frage: In welchem Ausmaß sind neben den homosexuellen Männern auch lesbische Frauen verfolgt worden? Nach dem gegenwärtigen Stand der Forschung war weibliche Homosexualität im „Dritten Reich“ – mit Ausnahme von Österreich und dem „Protektorat Böhmen und Mähren“ – kein Straftatbestand. Gleichwohl sind Frauen aufgrund von sexuell und sozial deviantem Verhalten verfolgt worden. Als „Volksschädlinge“, „Asoziale“ und „Prostituierte“ bzw. aufgrund von „Rassenschande“, „Verkehr mit Fremdvölkischen“ oder „Wehrkraftzersetzung“
wurden zahllose Frauen verurteilt und inhaftiert. Aus dem Konzentrationslager Ravensbrück sind Fälle bekannt, in denen die Einlieferung zweier politischer und eines „asozialen“ Häftlings mit dem zusätzlichen Vermerk „lesbisch“ versehen war. Während bislang nur wenige Quellen der nationalsozialistischen Verfolgungsapparate zum Thema weiblicher Homosexualität bekannt sind, liegt eine ganze Reihe von Erinnerungsberichten von Überlebenden vor, die Lesben im Lager thematisieren. Der Workshop wird die Frage nach den Verfolgungsgründen sozial und sexuell unangepasster Frauen im „Dritten Reich“
ebenso diskutieren wie Homophobie in der Erinnerungsgeschichte Ravensbrücks.
Ein dritter Schwerpunkt liegt in den verschiedenen Formen der identitätspolitischen
Besetzung der Geschichte des Frauenkonzentrationslagers. Der Workshop widmet sich abschließend der Frage, welche Funktion und Bedeutung der Kategorie Geschlecht im Kontext öffentlichen Gedenkens zukommt.
Freitag 8. 10. 2010
17 Uhr 15 – 19 Uhr
Begrüßungen
Dr. Insa Eschebach
Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück
Renate Rampf
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)
Dr. Gabriele Kämper
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen
Birgit Bosold
Schwules Museum
Einführung: Homophobie, weibliche Homosexualität und das “Lesbische”: Anmerkungen zur Geschichte und Politik der Begrifflichkeiten
Dr.in Gudrun Hauer, Wien
Kommentar: Dr. Kirsten Plötz, Hannover
Samstag, 9. 10. 2010
9 Uhr 30 – 11 Uhr
I. Devianz und Homosexualität in der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“
Moderation: Dr. Gabriele Kämper, Berlin
Der homosexuelle Staats- und Volksfeind - zur Radikalisierung eines Feindbildes im Nationalsozialismus.
Dr. Susanne zur Nieden, Berlin
Verfolgung von lesbischen Frauen im Nationalsozialismus: Mythos und Realgeschichte.
Dr. Claudia Schoppmann, Berlin
11 Uhr 30 – 13 Uhr
Weibliche Homosexualität im Wien der NS-Zeit.
Johann Kirchknopf, Wien
Trotzdem Unzucht! Lesbenverfolgung im Nationalsozialismus am Beispiel von Kuppelei.
Dr. Jens Dobler, Berlin
14 – 15 Uhr 30
II. Devianz, Homosexualität und die Geschichte der Erinnerung an das Konzentrationslager Ravensbrück
Moderation: Dr. Matthias Heyl, Fürstenberg
Homophobe Konstruktionen in den Erinnerungsberichten Überlebender
Dr. Insa Eschebach, Fürstenberg
Lesbische Feministinnen und Aktivistinnen und das österreichische Ravensbrück-Gedächtnis. Ein Erfahrungsbericht.
Maria Newald, Wien (angefragt)
15 Uhr 45 – 18 Uhr 30
III. Homosexualität und die Praxis des Gedenkens
Moderation: N.N.
Gedenken und Verachtung: zum gesellschaftlichen Umgang mit der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung
Dr. Klaus Müller, Berlin/Washington
Das Berliner Homosexuellen-Denkmal: Kontext, Erwartungen und die Debatte
um den Videofilm.
Prof. Dr. Stefanie Endlich, Berlin
Das Berliner Homosexuellen-Denkmal: Ein Denkmal für Schwule und Lesben?
Dr. Corinna Tomberger, Berlin/Hildesheim
Sonntag, 10. 10. 2010
Moderation: Dr. Birgit Bosold / Dr. Insa Eschebach
9 Uhr 30 – 11 Uhr 30
Initiativen und Projekte
Initiative „Lesben in der Kirche“, Ravensbrück 1986
Projektgruppe aus Bielefeld: Blumen für die Zwangsprostituierten.
Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.
11 Uhr 45 – 13 Uhr Abschlußpodium: Gegenwart und Zukunft des Gedenkens
Dr. Klaus Müller, Dr. Thomas Lutz, Renate Rampf, Stefanie Endlich
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Website: http://www.ravensbrueck.de
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Mitteilung, 5. Oktober 2010
1464
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VERRÜCKTES BLUT von Nurkan Erpulat und Jens Hillje ist für den Friedrich-Luft-Preis nominiert.
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Eine der Lehrerinnen, auf denen die letzte Hoffnung der Nation ruht, bekommt eines Tages eine einzigartige Chance: Sie versucht ihren disziplinlosen Schülern mit Migrationshintergrund gerade Friedrich Schiller und seine idealistischen Vorstellungen vom klassischen deutschen Theater nahe zu bringen, als ihr in einem Gerangel eine Pistole in die Hände fällt, eine echte. Kurz zögert sie, dann nimmt sie ihre Schüler als Geiseln und zwingt sie mit vorgehaltener Waffe auf die Schulbühne zu treten und zu spielen. Denn allein Theater kann die Welt noch retten und heilen.
Mit dieser Geiselnahme hebt nun nicht nur ein abgründiger Tanz der Genres vom Thriller über die Komödie zum Melodrama an, sondern auch die lustvolle Dekonstruktion aller vermeintlich klaren Identitäten.
Bereits seit 2006 arbeiten der Regisseur Nurkan Erpulat und die Kuratorin und Produzentin Shermin Langhoff miteinander. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit entstanden die Inszenierungen Faked, Jenseits – Bist du schwul oder bist du Türke?, Schattenstimmen und zuletzt Lö Bal Almanya. Im Rahmen vonbeyond belonging – translokal am HAU und Ballhaus Naunynstraße inszenierte Nurkan Erpulat Man braucht keinen Reiseführer für ein Dorf, das man sieht nach einem Text von Tim Staffel. Verrücktes Blut ist eine Koproduktion mit der Ruhrtriennale und feierte im September im Rahmen des Festivals in Duisburg Premiere.
VERRÜCKTES BLUT (Wiederaufnahme am Ballhaus Naunynstraße, 09.10.2010)
Von Nurkan Erpulat und Jens Hillje
Frei nach dem Film La Journée de la Jupe, Drehbuch und Regie Jean-Paul Lilienfeld
Regie: Nurkan Erpulat
Regieassistenz: Paulina Papenfuß
Dramaturgie: Jens Hillje
Bühne und Kostüm: Magda Willi
Musik: Tobias Schwencke
Mit: Sesede Terziyan, Nora Abdel-Maksoud, Erol Afşin, Emre Aksızoğlu, Tamer Arslan, Sohel Altan G., Rahel Johanna Jankowski und Gregor Löbel
Weitere Termine: 10.–11. / 13.–15. / 17.–19.12.2010
Ballhaus Naunynstraße
Naunynstr. 27
10997 Berlin
Tel. +49 (0)30 / 754 537 25
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Foto (C) Ute Langkafel, Maifoto
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Website: http://www.ballhausnaunynstrasse.de/
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Nora Gores - PM v. 4. Oktober 2010
1462
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Konzert in der Eisenbahnmarkthalle, Berlin-Kreuzberg,
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Im Rahmen der „Geschmackstage 2010“
„Kreuzberg schmeckt / Kreuzberg tadina bakiyor“
03. Oktober 2010
Ab 19 Uhr
Eisenbahnmarkthalle
Eisenbahnstraße 42/43
Nähe Lausitzer Platz 6
Eintritt frei
Eine Veranstaltung von Slow Food in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe Markthalle IX, der Anwohnerinitiative "FreundInnen der Eisenbahn.MarktundKultur.Halle" und Berlin 21 im Rahmen der bundesweiten "Geschmackstage 2010".
Die zwischen Eisenbahnstraße und Pücklerstraße gelegene Eisenbahn-Markthalle wird verkauft!
Die Projektgruppe Markthalle IX hat sich Anfang 2009 mit dem Ziel zusammengeschlossen, die bisweilen in Vergessenheit geratene historische Eisenbahnmarkthalle als wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Mittelpunkt des Kiezes wiederzubeleben.
(Siehe http://www.markthalle9.de/)
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Website: http://www.markthalle9.de
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Mitteilung, 30. September 2010
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Minarett auf dem Landestheater
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Islam, Christentum und Judentum – es sind diese drei Weltreligionen, die Lessing in seiner Ringparabel in „Nathan der Weise“ einander gegenüberstellt.
Um dieser freigeistigen Haltung Ausdruck zu verleihen, errichtet das Salzburger Landestheater passend zur Eröffnungspremiere am kommenden Samstag (18. September) auf dem Landestheater ein Minarett: Von allen Seiten zu sehen, flankiert von Kreuz und Davidstern.
Salzburger Landestheater
Schwarzstrasse 22, 5020 Salzburg
Tel.: +43 (0) 662 871512 - 122
Fax.: +43 (0) 662 871512 - 190
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Foto: Salzburger Landestheater
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E-mail: stahlknecht@salzburger-landestheater.at
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Website: http://www.salzburger-landestheater.at
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Juliane Stahlknecht - Pressemitteilung v. 17.09.2010
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Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher an Grit Poppe ("Weggesperrt")
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DÜSSELDORF/ESSEN - Die in Potsdam lebende Schriftstellerin Grit Poppe erhält für ihren Roman „Weggesperrt“ den diesjährigen Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Wie die nordrhein-westfälische Landeszentrale für politische Bildung gestern in Düsseldorf mitteilte, wird die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung am 27. September in Essen überreicht. Der im Hamburger Dressler Verlag erschienene Roman dokumentiert das kaum erträgliche Leben in einem Erziehungsheim für Kinder in der DDR. (epd) |
"Märkische Allgemeine" v. 31.08.2010
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Fotoausstellung „Berlin gegen Krieg" ab 1. September 2010
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Am Weltfriedenstag, dem 1.September 2010, zum 71. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen, wird in Berlin in der Kellergalerie des Coop Cafe in der Rochstraße 3, eine Fotoausstellung mit dem Titel: "Berlin gegen Krieg" mit einer Vernissage eröffnet.
Die Ausstellung wurde zusammengestellt von engagierten Fotografen in Berlin, auf Initiative von Hartmut Ihlefeldt, der seit Jahren auch soziale Bewegungen, Demonstrationen und politische Geschichte dokumentarisch begleitet.
Die Gruppe Arbeiterfotografie versteht sich als Forum für politisch und sozial engagierte Fotografen. Es werden regelmäßige Ausstellungen und Veranstaltungen organisiert und die Zeitschrift Arbeiterfotografie wird herausgegeben.
Der Titel der Ausstellung "Berlin gegen Krieg" weist auf das zentrale Thema der ausgestellten Arbeiten hin, bildet gleichzeitig aber auch den Bezugspunkt zur Erklärung "Berlin gegen Krieg", die inzwischen vielfach unterzeichnet wurde, darunter viele Künstler, Gewerbetreibende, Vertreter von Bürgerinitiativen, Umweltaktivisten und Politiker.
Die Ausstellung "Berlin gegen Krieg" will vor dem Hintergrund engagierter Arbeiten von Künstlern der Gruppe Arbeiterfotografie Raum bieten für Denkanstöße und Diskussionen zur besseren Vernetzung politischer Aktivisten und Initiativen.
Im Rahmen der Ausstellung stellen sind mehrere Veranstaltungen geplant. Gabriele Senft und Hartmut Ihlefeldt (Arbeiterfotografen) stellen ihre
Arbeiten vor. Die bekannte Berliner Geschichtswerkstatt mit Dr. Andreas Bräutigam und Dietrich Eckhardt von der Gesellschaft für Fotografie und seinen „Berliner Lesezeichen" sind ebenfalls mit Ihren interessanten Fotografien und Werken beteiligt. Von dem 1968 verstorbenen John Heartfield, weltbekannter Künstler und Protagonist der Berliner „Dada-Bewegung“ werden ebenfalls Arbeiten vorgestellt. |
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E-mail: email@hbuecker.net
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Website: http://www.berlin-gegen-krieg.de/ausstellung-berlin-gegen-krieg.html
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PM - 30. August 2010
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Die Temporäre Kunsthalle Berlin schließt wie geplant am 31. August 2010.
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Die Temporäre Kunsthalle Berlin schließt wie geplant am 31. August 2010. Der Abschlussabend wird mit einem Live-Auftritt von drei Künstlern des RASTER-NOTON Labels gefeiert. Doch bis dahin sind noch ein paar Tage Zeit, um die Ausstellungen FischGrätenMelkStand und autoR zu sehen, und eine Reihe spannender Veranstaltungen zu besuchen. Als bleibende Erinnerung an die Temporäre Kunsthalle bietet sich der Kauf einer unserer Publikationen oder Editionen an.
Rahmenprogramm FischGrätenMelkStand
Montag, 23. August 2010
| 20 Uhr (Achtung, geänderte Anfangszeit!), Special Screening feat. Mickey Rourke II
96 Min., englisch mit deutschen Untertiteln
| 22 Uhr, Montags Bar
Erster offizieller SCHLAMPENBALL mit TRACHT & PRÜGEL (Jeans Team DJs), LINCE (DJ) und MACHINES DÉSIRANTES (Visuals), ausgeführt von der SEP* (Sozialistische Einheiz Party).
Samstag, 28. August 2010
| 18 Uhr, Lange Nacht der Museen – Ausstellung ist geöffnet bis 2 Uhr morgens
Montag, 30. August 2010
| 20 Uhr, John Bock: Vortrag
| 21.30 Uhr, Montags Bar mit Martina Nie Tita (Discoteca Flaming Star)
Dienstag, 31. August 2010
| 20 Uhr Abschlussfeier mit RASTER-NOTON Konzert
mit Aoki Takamsa, Grischa Lichtenberger und Kangding Ray
mehr...
Partnerveranstaltung der Stiftung Zukunft Berlin
Dienstag, 24. August 2010
| 19 Uhr StreitOrt: „Wir machen das schon...“
Moritz van Dülmen (Kulturprojekte GmbH), Thomas Köhler (Berlinische Galerie) und Bernhard Kotowski (Berufsverband Bildender Künstler Berlins e.V.) im Gespräch mit Peter Raue und Volker Hassemer (beide für die Stiftung Zukunft Berlin) über mögliche Aufgaben und Funktionen einer Kunsthalle, die von bestehenden Berliner Kunstinstitutionen bereits bzw. in Zukunft wahrgenommen werden.
Kunstvermittlung
Sonntag, 22. August 2010
| 11.15 Uhr, Kinderworkshop
Für Kinder von 6 – 10 Jahren. Anmeldung bitte bis Freitag, 20. August unter education@kunsthalle-berlin.com
Öffentliche Führungen an den Wochenenden
Samstags und sonntags jeweils von 15.00 – 16.00 Uhr / auf Deutsch.
Kostenlos, ohne vorherige Buchung.
Publikation
Der Katalog zur Ausstellung FischGrätenMelkStand erscheint am 23. August im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln. Mit Texten von Angela Rosenberg und Andreas Schlaegel sowie einer umfangreichen Bildstrecke, die dem Leser ermöglicht, sich auf eine Entdeckungsreise durch die Installation zu begeben. ISBN 978-3-86560-872-7, deutsch / englisch, Hardcover, 144 Seiten, 111 farbige Abbildungen.
mehr...
Sonderverkauf
Die Temporäre Kunsthalle Berlin und die Buchhandlung Walther König veranstalten ab sofort einen Sonderverkauf von Künstlerbüchern und Ausstellungskatalogen zu reduzierten Preisen im Bookshop vor Ort. Dort können bis zum 31. August ebenfalls die Editionen der Kunsthalle erworben werden (u.a. von Allora & Calzadilla, John Bock, Jason Dodge, Carsten Nicolai, Bettina Pousttchi, Karin Sander und Tilo Schulz)
Erweiterte Öffnungszeiten
In der letzten Woche ist die Ausstellung FischGrätenMelkStand wie folgt geöffnet:
Montag, 23.8. 11–20 Uhr
Dienstag, 24. – Donnerstag 26.8. 11–18 Uhr
Freitag, 27.8. 11–21 Uhr
Samstag, 28.8. 11–2 Uhr (Lange Nacht der Museen)
Sonntag, 29.8. 11–21 Uhr
Montag, 30.8. 11–20 Uhr
Dienstag, 31.8. 11–18 Uhr
Weitere Informationen unter |
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Website: http://www.kunsthalle-berlin.com/
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Mitteilung, 20. August 2010
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Theatergroßereignis Spandau
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...Die Kulturloge verteilt in Berlin a la Suppenküche an Bedürftige Eintrittskarten für Theater, Oper, Museen. Das wirkt menschlich. Es wirkt unmenschlich, dass es Millionen Hilfsbedürftige in einem der reichsten Länder der Welt gibt. Hilfsbedürftigkeit ist Verkrüppelung... Stefan Neugebauer inszenierte in einem stillgelegten Stadtbad in Steglitz eine Strichfassung von Kafkas Prozess. Orte: Café Freiraum, Näherei, Maschinenraum, Schwimmhalle (ohne Wasser), Sauna, Brunnenhaus erzeugten Spannung. Margot Binder, Gerolamo Fancellu, Michael Hecht, Alexander Klages, Martin Langebeck, Beatrice Murmann lieferten ein solides Ensemblespiel. Kafkas Romantext wirkt so eindringlich wegen einer Vielzahl von Unstimmigkeiten. Eine Strichfassung hätte funktionieren können, wenn die Schauspieler im Rollenspiel ab und zu ein Innehalten als Orientierungsreaktion demonstriert hätten... "Wer die Vergangenheit beherrscht, beherrscht die Zukunft; wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit", Zitat George Orwell. Ein Theater-Großereignis fand in der Turnhalle der B-Traven-Oberschule / Spandau unter dem Titel ´Strategie meines Erfolges. Ein Projekt über die Produktion von Geschichte´ statt. Die Kletterwände des Raums wurden nicht benutzt. Jugendliche hatten Leben und Träume konsumiert, anonym Texte geschrieben, bewertet, gestrichen, sortiert. Sie sprachen den ihnen zugeteilten Text schnell und waren infolge vom Raumhall, Publikumsgeräuschen und Musik oft nicht zu verstehen. Der Zuschauer fühlte sich wie in einer Bahnhofshalle. Engel/Wachpersonal/Blinde bestimmten Aufenthaltsräume. Zwischen allem lag Nebel. Wer nach Hause
gekommen war, genoss Ruhe und hatte Erinnerungen, wenige Stunden wirkten infolge der Vielzahl von Episoden wie Tage. Jugendliche hatten von Ängsten und Erlösungssehnsucht in einem Jenseits gesprochen. Widerstandsversuche waren weitgehend familiär geblieben. „Der Junge, der neben mir saß und am Text beteiligt gewesen war, wie er sagte, hatte
wirklich Angst. Angst vor Hartz4. Kein Protest. Nur Angst.“ Angst als Strategie. Tod als Erfolg. Im Programmheft wurde behauptet, Literatur entstände aus Opferperspektive, Sehnsucht nach Liebe. Die Verantwortung für die Inszenierung trägt Carlos Manuel. Das Untersuchungsmaterial, das
er dem Dramentext als Titelauflistung anfügte, bezeugt Belesenheit und Interesse an sozialen Fragen, nicht an Problemlösungen, Intellektuelle Erkenntnis sei der Tod der Kunst. Fred Pommerehn lieferte Spielräume. Verena Hay bestimmte Kostüme. Hartmut Schaffrin organisierte alles und bezog Charlotte Poos in die Regie, Holger Heißmeyer, Rudi Keiler, Gómez de Mello, Arthur Romanowsk, Stefan Rüdinger in die Dramaturgie, Charlotte Poos, Stefan Rüdinger, Stefan Wenzke, Patryk Witt in die Entwicklung des Bühnenbildes ein. Als Techniker arbeiteten unter der Leitung von Niels Bovri u.a. Matthias Henkel, Felix Kelskim Michel Schnitker (Bühne), Florian Kubitz (Licht), Maximilian Schliemann (Licht und Ton). Martina Malte Rathmann, Gianne Masarié, Arthur Ramanowski, Rudi Keiler Goméz de Mello, Anna Zinke, Leonore Liebich, Maricela Valverde, Monika von Oertzen, Natalia Matthies, Stephanie Lange, Andrea Manke, Mareike Breda, Stefan Rüdinger, Thomas Woiczewski, Charlotte Poos, Michel Schnitker, Stefan Wenzke, Patrick Witt agierten als Schau-Spieler. Es ist abzuwarten, ob die Gesellschaft ihnen eine freie Entfaltung von Fähigkeiten und Einbindung in bezahlte Arbeit oder ein Recht auf ein schikanefreies Grundeinkommen als Verhandlungsbasis bieten oder sie ins Hartz4System verbannen wird. Der Fotograf Patryk Witt experimentierte unter dem Titel Who ist who im Bereich Portraitfotografie mit Perücken, Schminke, Collage und Morphing und verdichtete das Textmaterial der Jugendlichen zu einem Text, der innerhalb einer Ausstellung lesbar ist und irritieren konnte, weil er unterschiedlichste Erlebnisse, Sehnsüchte in einem Erzähler konzentrierte. Er arbeitete als Fotograf mit geringer Tiefenschärfe. Die Augen der Modelle zeigen im Warten aufs erlösende Klicken einen Blick zwischen Wirklichkeitswahrnehmung und Träumen...
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E-mail: info@textlandschaft.de
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Website: http://www.kunstlandschaft-spandau.de/kulturfeuilleton_spandau.pdf
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www.kunstlandschaft.net / 19. August 2010
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Gedenkveranstaltungen, Sonntag, 18. April 2010, Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, 65. Jahrestag
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2010 jährt sich der 65. Jahrestag der Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. Wie jedes Jahr findet in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eine Gedenkfeier statt, an der zahlreiche Überlebende und Gäste aus dem In- und Ausland teilnehmen.
In diesem Jahr haben sich die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, und der brandenburgische Ministerpräsident, Matthias Platzeck, angekündigt.
In der Gedenkstätte wird derzeit eine Umgestaltung vorgenommen.
„Das ehemalige »Kommandanturgebäude« soll zukünftig eine umfangreichere Hauptausstellung der Gedenkstätte beherbergen. Verwaltung, Sammlungsbereiche und ein Veranstaltungsraum werden künftig in dem Garagentrakt dahinter untergebracht, um für die Hauptausstellung Platz zu schaffen. Der Umbau des Garagentraktes wurde Ende 2009 begonnen (Seitdem ist die Ausstellung »Sprache des Gedenkens« nicht mehr zu sehen). Ergänzt wird die künftige Hauptausstellung durch kleinere vertiefende Dauerausstellungen über den Zellenbau (seit 2006, im Zellenbau), die Aufseherinnen (seit 2004, in einem der ehemaligen Aufseherinnenhäuser), das männliche SS-Personal (seit dem 20. März 2010, in einem der ehemaligen »Führerhäuser«) und die »Zwangsarbeit im Frauen-KZ Ravensbrück. Textilfertigung Für die SS- Wirtschaft« (in der ehemaligen »Schneiderei«).(Startseite Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück www.ravensbrueck.de)“
Das vollständige Programm des 65. Jahrestages ist unter
http://www.ravensbrueck.de/mgr/neu/dl/veranstaltungen/65b.pdf zu finden.
Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück
Strasser der Nationen 2
16798 Fürstenberg
www.stiftung-bg.de |
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E-mail: info@ravensbrueck.de
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Website: http://www.ravensbrueck.de
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Meldung, 7. April 2010
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Aktion zum Equal Pay Day am 26.3.2010
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zum Equal Pay Day am 26. März 2010
Aktion vor dem Brandenburger Tor (Westseite, Platz des 18. März)
von 12:00 bis 14:00 Uhr
Am 26. März 2010 wird mit dem Equal Pay Day zum dritten Mal in Deutschland ein Zeichen gegen die Entgeltdiskriminierung von Frauen gesetzt. Der Tag markiert den Zeitraum, den Frauen hierzulande über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu
kommen.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom 12. November 2009 verdienten Frauen in Deutschland 2008 mit durchschnittlich 14,51 Euro pro Stunde 4,39 Euro weniger als ihre männlichen Kollegen. Der Gender Pay Gap, also der
prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern, blieb damit wie bereits in den Vorjahren konstant bei 23
Prozent. Im europäischen Vergleich rangiert Deutschland damit an siebtletzter Stelle.
Ein breites Equal-Pay-Day-Bündnis wird auch in diesem Jahr mit zahlreichen Aktionen bundesweit gegen diesen unhaltbaren Zustand protestieren.
In Berlin laden der Deutsche Frauenrat und der LandesFrauenRat Berlin am 26.März von 12:00 bis 14:00 Uhr zu einer Equal-Pay-Day-Aktion vor dem Brandenburger Tor ein.
Mit harten Fakten und handfesten Argumenten wird dort der
Entgeltdiskriminierung hör- und sichtbar der Kampf angesagt. Als Diskutantinnen und UnterstützerInnen sind auch Abgeordnete aus dem nahegelegenen Reichstag und Regierungsmitglieder eingeladen.
Weitere Informationen
Website des Deutschen Frauenrates: www.frauenrat.de
Website des bundesweiten Equal-Pay-Aktionsbündnisses:
www.equalpayday.de
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Website: http://www.frauenrat.de
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Pressemitteilung, 20. März 2010
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ENERG!SCH – Der Ideen-Wettbewerb für Jugendliche im Wissenschaftsjahr Energie startet
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Energie-Fragen verlangen „ENERG!SCHE“ Antworten. Darum will www.lizzynet.de im Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie von Jugendlichen wissen, wie sie die Energieversorgung von Morgen sehen. Welche zukunftsweisenden, ungewöhnlichen und vielleicht verrückt erscheinenden Visionen haben sie? In welchen Bereichen sehen sie vordringlich Handlungsbedarf?
In dem Ideen-Wettbewerb ENERG!SCH zum Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie können junge Leute von 10 bis 22 Jahren ihre kreativen Beiträge zu folgenden Energie-Themen einsenden:
· Intelligent und effizient: Wie und wo lässt sich Energie sparen? Energiespartipps!
· Neu und anders! Woraus lässt sich in der Zukunft noch Energie gewinnen? Energieträume!
· Verantwortungsbewusst und zukunftsweisend: Was kann man für den Klimaschutz tun? Wie kann die CO2 Ausschüttung vermindert werden? Klimaschutzideen!
· Global und gerecht: Wie könnte eine gerechte globale Energiepolitik aussehen? Energiepolitikvisionen!
Der Wettbewerb will „frischen Wind“ in die Diskussion bringen und Jugendliche zu einer kreativen Auseinandersetzung mit einem Thema führen, das sie alle angeht.
Welche Wettbewerbs-Beiträge können eingereicht werden?
Erlaubt sind Geschichten, Reportagen, Gedichte, Videos, Bilder, SMS-Botschaften und alle anderen Formen, die sich für eine Online-Ausstellung eignen. Alle Beiträge werden im Laufe des Wissenschaftsjahres Energie in einer ständig wachsenden virtuellen Ausstellung auf www.zukunft-der-energie.de und www.lizzynet.de veröffentlicht.
Wer kann teilnehmen?
Mitmachen können Jugendliche und junge Erwachsene von 10 bis 22 Jahren als Einzelpersonen oder Gruppe.
Was gibt es zu gewinnen?
Die originellsten Einsendungen werden mit tollen Monats- und Jahres-Preisen belohnt. Die Monatspreise werden von der LizzyNet-Redaktion vergeben, die Gewinnerinnen und Gewinner der Jahrespreise werden von einer Jury aus Fachleuten ausgewählt. Zu gewinnen gibt es unter anderem ein ÖkoHandy, Solar-Taschenrechner, Experimentierkästen, Buch- und Softwarepakete.
Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2010
Das Online-Portal www.LizzyNet.de veranstaltet regelmäßig Kreativwettbewerbe für Jugendliche und möchte vor allem Mädchen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Technik anregen. Der Ideen-Wettbewerb ENERG!SCH wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2010 – Die Zukunft der Energie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.
Alle Infos zum Wettbewerb unter: www.zukunft-der-energie.de und www.lizzynet.de
Viele interessante Informationen und Möglichkeiten sich mit dem Thema Energie im Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie auseinanderzusetzen unter: www.zukunft-der-energie.de
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Website: http://www.lizzynet.de
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Pressemitteilung ,10. März 2010
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27. Januar 2010, weltweit Holocaust Gedenktag, 65. Jahrestag zur Befreiung des KZ Auschwitz
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Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist in der Bundesrepublik Deutschland ein nationaler Gedenktag und wird seit 1996 am 27. Januar begangen.
Der Tag erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.
Verschiedene Gedenkfeiern finden in Berlin und weltweit statt.
In Auschwitz unter http://www.auschwitz.info/d/news/overview.de.html
Gedenkfeier für Schwule und Lesben, Berlin
Zum 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz findet am 27. Januar 2010, um 13.30 Uhr am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen eine Gedenkfeier statt.
Das Denkmal steht:
Ebertstr. 10
10117 Berlin
http://www.homo-denkmal.de/
Aktueller Veranstaltungshinweis:
Mittwoch, 27. Januar 2010, 11 Uhr
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
»Und unter dem Stacheldraht saß ein Vogel und sang«
Texte tschechischer Frauen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück, gelesen von Schülerinnen des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums Zehdenick.
Textrecherche: Elke Helm, Gedenkstättenlehrerin, und Cordula Hundertmark, Wissenschaftliche Dienste
Textauswahl und Dramaturgie: Gela Eichhorn, Theaterpädagogin
Ort: Besucherzentrum der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Um Anmeldung unter info@ravensbrueck.de
wird gebeten.
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Website: http://www.auschwitz.info/d/news/overview.de.html
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Mitteilung, 25. Januar 2010
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21 Millionen Euro für die Kultur – Kulturstiftung des Bundes stellt neue Programme vor
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Insgesamt 21 Mio. Euro bewilligte der Stiftungsrat gestern unter Vorsitz von Kulturstaatsminister Bernd Neumann für neue Vorhaben der Kulturstiftung des Bundes, unter anderem für:
Agenten – für das Publikum von morgen
Mit dem Programm Agenten macht die Kulturstiftung des Bundes den Ländern das Angebot, Kunst und Kultur im Schulalltag vor allem an Haupt- und Realschulen stärker zu verankern. Erfahrene Kulturvermittler, „Agenten“ für die Kultur, können gemeinsam mit der Schulleitung ein umfassendes und fächerübergreifendes Angebot der kulturellen Bildung entwickeln, Kooperationen mit Kultureinrichtungen der Stadt stiften und künstlerische Projekte mit den Schülern umsetzen. Für eine fünfjährige Erprobungsphase werden in Abstimmung mit der Kultusministerkonferenz zunächst 50 Schulen in voraussichtlich fünf Bundesländern ausgewählt. Voraussetzung ist die Kofinanzierung der Agenten durch die betreffenden Bundesländer. 10 Mio. Euro
Über Lebenskunst. Initiative für Kultur und Nachhaltigkeit
Der Klimawandel lässt eine ökologische Krise erwarten, die nur in der Allianz aller gesellschaftlichen Gruppen und in globaler Übereinkunft zu bewältigen scheint. Wie gelingt die Zusammenarbeit von Kunst, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Bildung, so dass neue Vorstellungen einer ökologischen Lebenskunst des 21. Jahrhunderts entstehen und damit eine andere soziale Praxis? Mit einem weltweiten Call for Future startet die Kulturstiftung des Bundes Anfang des Jahres 2010 ihre Initiative für Kultur und Nachhaltigkeit in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Aus der Ideensammlung werden innovative Projekte von hoher Alltagspraktikabilität (Architektur, Mobilität, Ernährung usw.) entwickelt, die im Sommer 2011 auf einem großen Festival „Über Lebenskunst“ im Haus der Kulturen der Welt vorgestellt werden. In Zusammenarbeit mit der Deutschen UNESCO-Kommission entwickelt die Kulturstiftung des Bundes außerdem ein Moderatoren-Programm zur Entwicklung von Kulturprojekten zum Thema Nachhaltigkeit für Jugendliche in Zusammenarbeit mit Schulen und Kultureinrichtungen. 3,5 Mio. Euro
Motion Bank
Zur Sicherung des kulturellen Erbes fehlte es dem Tanz bisher unter anderem an brauchbaren Methoden zur Dokumentation und Archivierung von Choreografien. Vor einigen Jahren hat der Choreograf William Forsythe ein einzigartiges Notationssystem entwickelt, mit dem sich eine Choreografie anhand einer Partitur rekonstruieren lässt. William Forsythe und seine Company planen das Notationssystem für Tanz weiterzuentwickeln, um es Künstler/innen, Tanzwissenschaftler/innen und einer Fachöffentlichkeit in der webbasierten Motion Bank zur Verfügung stellen zu können. Von 2010 bis 2013 fördert die Kulturstiftung des Bundes die Erprobung dieses Notationssystems an Arbeiten von weiteren renommierten Choreograf/innen, die künstlerisch sehr unterschiedlich arbeiten: Anna Teresa de Keersmaeker, Deborah Hay und Jonathan Burrows. Wenn sich das Verfahren bewährt, könnten alle Choreografen ihre eigenen Stücke mit Hilfe einer anwendungsfreundlichen und kostenlos erhältlichen Software in einer digitalen Partitur festhalten und sie in die Motion Bank integrieren. So entstünde ein Archiv für digitale Tanzpartituren. 1,4 Mio. Euro
Helden und Monster - Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Life Sciences im Spiegel der Kultur
Der Verwirklichung des alten Menschheitstraums, Krankheit und Schmerz, Alter und Tod zu überwinden scheint die biotechnologische Entwicklung in den Life Sciences auf unheimliche Weise näher zu kommen. Den Möglichkeiten der Lebensverlängerung und der Optimierung des menschlichen Gehirns korrespondieren Alpträume von Existenzen, die weder wirklich leben noch wirklich sterben können. Die Kulturgeschichte kennt solche Figuren seit alters her: Mischwesen aus Mensch und Tier, Homunculi, Untote aller Art bevölkern auch das moderne Arsenal kollektiver Imaginationen (Vampire, Cyborgs). Die in den letzten Jahren zu beobachtende Konjunktur von „Untoten“-Gestalten vor allem in Film, Literatur und Popkultur könnte ein Anzeichen für eine verstärkte gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den bereits alltäglichen und den möglichen Folgen der Biotechnologisierung des Lebens sein. In dem Themenfestival Helden und Monster - Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Life Sciences im Spiegel der Kultur im Herbst 2010 in der Leipziger Baumwollspinnerei will die Kulturstiftung des Bundes die ethischen Debatten über die medizinischen und lebenswissenschaftlichen Entwicklungen mit einem breiten Spektrum kultureller Produktionen aus Film, Literatur und Popkultur konfrontieren. Vertreter aus geisteswissenschaftlichen Disziplinen treten in dem Themenfestival mit Protagonisten aus der biowissenschaftlichen Forschung und medizinischen Praxis in einen Dialog über die Zukunft der Gattung Mensch. 500.000 Euro
Die interdisziplinäre Fachjury für die antragsgebundene Allgemeine Projektförderung sprach sich auf ihrer letzten Sitzung für die Förderung von 34 Projekten mit einem Gesamtfördervolumen von 4,8 Mio. Euro aus, u.a. für die Ausstellung Klimakapseln im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe über kulturelle Anpassungsstrategien an den Klimawandel. Die Ausstellung Der große Potlatch im Japanischen Palais in Dresden und das kanadische U’ista Cultural Center in Alert Bay zeigen die Geschenkrituale der indianischen Gesellschaften im nordwestlichen Amerika und decken die ideologischen Hintergründe für die Kritik an dem „Verschwendung-Fest“ einer vermeintlichen Primitivkultur auf. Alchemie des Alltags heißt eine Retrospektive über Rudolf Steiner, den Begründer der Anthroposophie, in deren Zentrum die kunsthistorischen Wirkungen und ästhetischen Einflüsse seines Schaffens stehen. In der Fontane-Stadt Neuruppin findet mit Neben der Spur ein europäisches Festival der Reiseliteratur mit Schriftstellern aus Osteuropa statt. Im Rahmen der MusikTriennale Köln 2010 kommt zum ersten Mal der Gesamtzyklus Klang, die 24 Stunden des Tages von Karlheinz Stockhausen zur Aufführung. Anlässlich der kirchlichen Luther-Feierlichkeiten zum 500jährigen Jubiläum des Thesenanschlags organisieren das Theater Dessau und der Wittenberg Kultur e.V. mit Himmel auf Erden ein internationales Musik-Festival. Die Berliner Choreografin Sasha Waltz realisiert mit Matsukaze ein choreografisches Opernprojekt zu einem Klassiker des japanischen Nô-Theaters. Die Werkleitz-Gesellschaft aus Halle an der Saale widmet ihr Themenfestival Angst hat große Augen aktuellen künstlerischen Auseinandersetzungen über eine Serie von Angstszenarien zu Beginn des 21. Jahrhunderts – vom 11. September über den Klimawandel bis zur aktuellen Finanzkrise.
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Website: http://www.kulturstiftung-bund.de
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Pressemitteilung vom 11. Dezember 2009
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