Filme, Kino & TV
Kunst, Fotografie & Neue Medien
Literatur
Musik
Theater
 
Redaktion, Impressum, Kontakt
Spenden, Spendenaufruf
Mediadaten, Werbung
 
Kulturtermine
 

Bitte spenden Sie!

KULTURA-EXTRA durchsuchen...





Kurzmeldungen

Anthologieprojekt Von Fluchten und Wiederfluchten (Einsendeschluss: 31. Januar 2017)


Unsere Zeit ist geprägt von Fluchten und Wiederfluchten. Fast 65 Millionen Menschen, so die UNO, sind in diesem Jahr auf der Flucht. Die einen sind in der Region unterwegs, in der sie leben, die anderen woanders in der Welt, weil sie ihr Heimatland verlassen mussten. [...]

Auch zu uns nach Deutschland kommen viele Flüchtlinge, um sich eine neue Bleibe zu suchen. Vorübergehend oder für immer. Je nach dem. Das ist das, was wir derzeit erleben. Es betrifft uns also direkt, wenn es um Flucht und Widerflucht geht! Wir haben hautnah damit zu tun. [...]

Die neue Anthologie [Von Fluchten und Wiederfluchten. Ein Anthologie-Projekt vom Kulturzentrum Grend in Essen und vom Geest-Verlag in Vechta für Menschen ab 16] möchte das aufgreifen und thematisieren. Sie möchte Geschichten sammeln über die Fluchten gestern und heute und die Erfahrungen, die dabei gesammelt wurden, dokumentieren. Sie möchte sie nebeneinanderstellen und Vergleichsmöglichkeiten schaffen, die sonst so nicht gegeben sind. Die Einsichten, die zu dabei erwarten sind, dürften sicherlich interessant sein.

Und so laden wir Sie ein, für diese neue Anthologie zu schreiben und sich einzubringen. Mit selbst Erlebtem. Mit dem, was Ihnen erzählt wurde. Mit dem, was Sie sich vorstellen. Es gibt viele Zugänge zum Thema. Egal, woher Sie kommen und wo Sie leben! Egal, ob Sie selbst irgendwann einmal geflohen sind oder aus einer anderen Perspektive heraus davon berichten!


[Nähere Infos siehe unter u.g. URL]


Abgabe der Texte bis zum 31.1.2017 an:


Kulturzentrum Grend
z. Hd. Artur Nickel
Stichwort „Flucht“
Westfalenstraße 311
45276 Essen

Fax: 0201-8513250
Email: arturnickel[at]web.de



E-mail: pressegeestverlag@gmail.com
Website: http://www.arturnickel.de/index.php/2017-von-fluchten-und-wiederfluchten/546-ausschreibung-von-fluchten-und-wiederfluchten-ein-anthologie-projekt-vom-kulturzentrum-grend-in-essen-und-vom-geest-verlag-

Artur Nickel - Ausschreibung v. 09.09.2016
2573

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eröffnet


„Kultur- und Kreativwirtschaft gehört zu den spannendsten und wirkungsreichsten Branchen der deutschen Wirtschaft“, erklärte Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, bei seinem Besuch im Kompetenzzentrum zur [heutigen] Einweihungsfeier. „Ihre Bedeutung wächst kontinuierlich und setzt wichtige Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft. Das wollen wir verstärken.“ Im Rahmen seines Besuches ließ sich Gabriel unterschiedliche Projekte von Kultur- und Kreativschaffenden präsentieren und führte ausführliche Gespräche mit den Machern: Unter anderem besuchte er den zum Fablab umgebauten Doppeldeckerbus der Projektschmiede endboss projects und ließ sich die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten demonstrieren. Anschließend unterhielt Gabriel sich mit Christoph Brosius, Geschäftsführender Gesellschafter von Circumradius, über dessen Engagement im Rahmen seiner ehrenamtlichen Funktion als Fellow des Kompetenzzentrums Kulturund Kreativwirtschaft. Dabei zeigte er sich von der vielseitigen Beteiligung und dem großen Netzwerk des Kompetenzzentrums beeindruckt und lobte sein Potenzial: „Das Besondere der Kultur- und Kreativwirtschaft ist der professionelle Einsatz von Innovation, Intuition und Imagination“, betonte Gabriel: „Um an diesem Potenzial nah dran zu sein, haben wir mit dem Kompetenzzentrum Kulturund Kreativwirtschaft des Bundes ein ideales Netzwerk für die Kultur- und Kreativschaffenden eingerichtet: Wir wollen in Zukunft gemeinsam mehr mit den Kreativen denken und handeln.“

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes ist Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Kultur- und Kreativwirtschaft bundesweit stärker in den Fokus zu rücken und der Branche dadurch größere Wettbewerbsfähigkeit zu verschaffen.

Im Rahmen der Einweihungsfeier öffneten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kompetenzzentrums auch ihre Türen für die zahlreich erschienenen Gäste und zeigten wesentliche Einblicke in die Arbeitsschwerpunkte 2016.

Dazu gehören unter anderem die vielzähligen Veranstaltungen, die das Kompetenzzentrum Kulturund Kreativwirtschaft in ganz Deutschland durchführt sowie Events, die in den eigenen Räumlichkeiten in der Jägerstraße 65 stattfinden werden. „Das Haus war in den 20er Jahren ein Varieté und damit auch damals schon ein Treffpunkt für Andersdenker und Kreative“, erläutert Sylvia Hustedt, Leiterin des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft, zu den Veranstaltungsreihen. „Mit Formaten wie Kaminabend, kreativwirtschaftlicher Salon und Round Table möchten wir den Glanz dieser Zeit wieder aufnehmen und einen besonderen Raum für den Knowhow-Transfer und die branchenübergreifende Vernetzung schaffen.“

Um bundesweit agieren zu können, gehören zum Team des Kompetenzzentrums vier Transfermanager, die in den Arbeitsgebieten Innovation und Impuls, Gründung und Wachstum, Internationalisierung und Export und Kultur, Arbeit und Gesellschaft unterschiedliche professionelle Themenschwerpunkte setzen. „Die Transfermanager sind für die jeweiligen Arbeitsgebiete inhaltlich und themengebend zuständig und organisieren den Transfer zwischen den verschiedenen Stakeholdern und Zielgruppen“, erläutert Sylvia Hustedt das Prinzip. „Unterstützt werden sie von den 100 Fellows, die uns als Radar der Radare auf regionaler Ebene unterstützen“. Zur Einweihungsfeier wurden die ersten 50 Fellows in einem feierlichen Akt offiziell in ihr Amt berufen. Die Fellows unterstützen das Kompetenzzentrum als regionales und thematisches Akteurs-Netzwerk.

Der international renommierte Experte für Kultur- und Kreativwirtschaft, Michael Söndermann, unterstützt das Kompetenzzentrum mit seinen Analysen und bereichert so die gemeinsame Arbeit durch wissenschaftliche Kompetenz.


E-mail: armbruckner@kreativ-bund.de
Website: http://www.kreativ-bund.de

Katja Armbruckner - PM v. 07.06.2016
2564

Die Carl Bechstein Stiftung beflügelt das Klavierspiel


In Berlins Schulen wird verstärkt Klavier gespielt. Denn die Carl Bechstein Stiftung hat im letzten Jahr allein 40 Klaviere in Schulen der Hauptstadt gestellt – und in diesen Tagen werden weitere ausgeliefert. Die Förderung des Klavierspiels ist Zweck der noch jungen Stiftung, die ihr Schulprojekt gerade auf ganz Deutschland ausweitet.

Wer bis vor kurzem Berliner Grundschulen besuchte und sich die dortigen Klaviere ansah, dem kamen schnell die Tränen: abgespielte, noch aus DDR-Zeiten im Osten, nicht weniger verstimmte Vorkriegsinstrumente im Westen der Stadt – Misstöne hier wie dort. Und Musiklehrer und Schulleiter stimmten zumeist einhellig das Klagelied an, dass ein neues Klavier für die Schule unerschwinglich sei.

In 40 Berliner Schulen werden mittlerweile harmonischere Töne angeschlagen: „Das durch die Carl Bechstein Stiftung zur Verfügung gestellte Klavier nutzen wir täglich mehrere Stunden im Klavierunterricht. Die Kinder waren und sind begeistert von diesem schönen neuen Instrument. Kollegen und Eltern fanden es mindestens genauso toll wie die Kinder“, berichtet beispielsweise die Musiklehrerin der Christoph-Földerich-Grundschule. Und ihre Kollegin aus der Adolf-Glaßbrenner-Schule erklärt: „Das Klavier stellt eine große Bereicherung für die Schüler dar, da sie auf einem hochwertigen Instrument spielen und üben können oder begleitet werden. Kurz: Wir möchten es nicht mehr missen!“ Auch Schüler und Lehrer der anderen 38 Schulen zeigen sich begeistert. In einigen Grundschulen konnte der Klavierunterricht ausgebaut werden, in anderen wurde er in Kooperation mit öffentlichen oder privaten Musikschulen neu begonnen. Ein Erfolgsmodell, das die Carl Bechstein Stiftung behutsam auch auf andere Städte ausweitet: Nach Potsdam und Hamm sind schon Klaviere geliefert worden, nun stehen auch Transporte nach Frankfurt, Nürnberg und Bautzen an.

Die Förderung des Klavierspiels ist Zweck der Carl Bechstein Stiftung. „Dabei ist uns die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen ein besonders wichtiges Anliegen“, sagt Karl Schulze, Stifter und Vorsitzender des Vorstands der Stiftung. „Möglichst vielen Kinder – auch aus sozialen Brennpunkten – wollen wir eine Möglichkeit eröffnen, das Klavierspielen zu erlernen“, ergänzt Berenice Küpper, Stifterin und selbst Pianistin: „Ein kreatives Hobby wie Klavierspielen ist eine Welt, in die man sich zurückziehen kann. Wenn man gelernt hat, in die Welt der Musik einzutauchen, erfährt man das Fließen von Energien, die unsere positiven Emotionen stärken. Dadurch können auch Kinder und Jugendliche neue Kräfte mobilisieren. Solch eine Welt bringt tiefe Befriedigung.“

Die Stiftung trägt den Namen des berühmten Klavierbauers Carl Bechstein, der sich nicht nur als Förderer von Komponisten und Pianisten zu seiner Zeit gesellschaftlich stark engagierte. Zu den Stiftern zählen die C. Bechstein Pianofortefabrik AG und die Kuthe GmbH – vertreten im Vorstand der Stiftung durch deren Geschäftsführer Stefan Freymuth. Die Kuthe GmbH ist wiederum Hauptaktionär der C. Bechstein Pianoforte-fabrik AG.

Die neue Stiftung hat ihren Sitz in Berlin. Sie will jedoch deutschlandweit, später auch international, tätig werden. Breiten- und Spitzenförderung ergänzen sich im Programm. So verleiht die Stiftung unter dem Stichpunkt „Begabtenförderung“ Preise und Stipendien bei verschiedenen Wettbewerben (bis hin zum Deutschen Musikwettbewerb).

Schwerpunkt der Begabtenförderung ist eine Kooperation mit dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. So vergab die Carl Bechstein Stiftung beim 51. Bundeswettbewerb 2014 jüngst in der Kategorie „Klavier solo“ vier Stipendien an die besten jungen Pianistinnen und Pianisten der Altersgruppe III: 130 Teilnehmer verzeichnete allein diese Wertung beim Bundeswettbewerb. Unter den zahlreichen Preisträgern wählte die Carl Bechstein Stiftung jene vier jungen Pianisten aus, die einstimmig von allen Juroren („und ohne jegliche Diskussion“, so der Jury-Vorsitzende) einen Ersten Preis mit der Höchstpunktzahl von 25. Punkten zugesprochen bekommen hatten. Yumeka Nakagawa (*2001) aus Meerbusch, Marie-Sophie Hauzel (*2000) aus München, Jens Scheuerbrandt (*2000) aus Breitnau und Ron Maxim Huang (*2001) aus Berlin heißen die Stipendiaten, die alle bereits an einer Musikhochschule unterrichtet werden.

Das gemeinsame Musizieren will der erste Carl Bechstein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche fördern, der in Kooperation mit der Kulturstiftung Schloss Britz vom 14. bis 16. November 2014 in Berlin-Neukölln stattfinden wird. Er ist ausgeschrieben für Klavierduos. Attraktive Preise und eine höchst kompetente Jury führen dazu, dass schon jetzt zahlreiche Anmeldungen aus dem gesamten Bundesgebiet vorliegen.

Neben diesen drei großen, langfristig angelegten Projekten stehen kleinere Einzelmaßnahmen, mit denen die Carl Bechstein Stiftung in Notfällen hilft: Ein Musikgymnasium in Bayern und eine Musikschule in Sachsen erhielten beispielsweise in 2013 zwei Klaviere beziehungsweise einen Flügel geschenkt, um die schlimmsten Schäden auszugleichen, die das Hochwasser in diesen Regionen hinterlassen hatte.

Fachkundig beraten werden die Stifter durch die Mitglieder des Kuratoriums, dessen Vorsitz Christian Höppner, Generalsekretär des deutschen Musikrates, übernommen hat. Stellvertretender Vorsitzender ist Wolfram Nieradzik, Mitglied der Geschäftsleitung der Funk Gruppe. Mit Theo Geißler engagiert sich der Herausgeber und Chefredakteur der nmz (neue musikzeitung) im Kuratorium, in das auch der Pianist und Klavierprofessor Lars Vogt seine vielfältigen Erfahrungen einbringt.

Wer die Arbeit der Stiftung unterstützen möchte, kann dies über Spenden oder Zustiftungen tun. Er kann sich darüber hinaus jedoch auch in den Carl Bechstein Freundeskreis einbringen. Der Freundeskreis ist kein eingetragener Verein, sondern eine offene Gruppe von Menschen, die gemeinsame Interessen haben und Werte teilen. „Auch in 100 Jahren sollen die Menschen noch die bedeutenden Werke etwa von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Chopin oder Liszt auf dem Klavier spielen“, wünscht sich der Stiftungs-Vorstand Stefan Freymuth. Die Carl Bechstein Stiftung wird dazu ihren Beitrag leisten.


E-mail: willmes@carl-bechstein-stiftung.de
Website: http://www.carl-bechstein-stiftung.de

Gregor Willmes - PM v. 23.09.2014
2451

 



 

PANORAMA Inhalt

Kulturtermine
TERMINE EINTRAGEN

Kurzmeldungen

ANTHOLOGIE

CASTORFOPERN

INTERVIEWS

KULTURSPAZIERGANG

ROSINENPICKEN
Glossen zu Theater & Musik von Andre Sokolowski

THEMEN

UNSERE NEUE GESCHICHTE


Bewertungsmaßstäbe:


= nicht zu toppen


= schon gut


= geht so


= na ja


= katastrophal




Home     Impressum     Autorenverzeichnis     FILM     KUNST     LITERATUR     MUSIK     THEATER     Archiv     Termine

Rechtshinweis
Für alle von dieser Homepage auf andere Internetseiten gesetzten Links gilt, dass wir keinerlei Einfluss auf deren Gestaltung und Inhalte haben!!

© 1999-2016 KULTURA-EXTRA (Alle Beiträge unterliegen dem Copyright der jeweiligen Autoren, Künstler und Institutionen. Widerrechtliche Weiterverbreitung ist strafbar!)

Webdesign und -programmierung by Susanne Parth, bplanprojekt | www.bplanprojekt.de