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Kurzmeldungen

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eröffnet


„Kultur- und Kreativwirtschaft gehört zu den spannendsten und wirkungsreichsten Branchen der deutschen Wirtschaft“, erklärte Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, bei seinem Besuch im Kompetenzzentrum zur [heutigen] Einweihungsfeier. „Ihre Bedeutung wächst kontinuierlich und setzt wichtige Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft. Das wollen wir verstärken.“ Im Rahmen seines Besuches ließ sich Gabriel unterschiedliche Projekte von Kultur- und Kreativschaffenden präsentieren und führte ausführliche Gespräche mit den Machern: Unter anderem besuchte er den zum Fablab umgebauten Doppeldeckerbus der Projektschmiede endboss projects und ließ sich die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten demonstrieren. Anschließend unterhielt Gabriel sich mit Christoph Brosius, Geschäftsführender Gesellschafter von Circumradius, über dessen Engagement im Rahmen seiner ehrenamtlichen Funktion als Fellow des Kompetenzzentrums Kulturund Kreativwirtschaft. Dabei zeigte er sich von der vielseitigen Beteiligung und dem großen Netzwerk des Kompetenzzentrums beeindruckt und lobte sein Potenzial: „Das Besondere der Kultur- und Kreativwirtschaft ist der professionelle Einsatz von Innovation, Intuition und Imagination“, betonte Gabriel: „Um an diesem Potenzial nah dran zu sein, haben wir mit dem Kompetenzzentrum Kulturund Kreativwirtschaft des Bundes ein ideales Netzwerk für die Kultur- und Kreativschaffenden eingerichtet: Wir wollen in Zukunft gemeinsam mehr mit den Kreativen denken und handeln.“

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes ist Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Kultur- und Kreativwirtschaft bundesweit stärker in den Fokus zu rücken und der Branche dadurch größere Wettbewerbsfähigkeit zu verschaffen.

Im Rahmen der Einweihungsfeier öffneten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kompetenzzentrums auch ihre Türen für die zahlreich erschienenen Gäste und zeigten wesentliche Einblicke in die Arbeitsschwerpunkte 2016.

Dazu gehören unter anderem die vielzähligen Veranstaltungen, die das Kompetenzzentrum Kulturund Kreativwirtschaft in ganz Deutschland durchführt sowie Events, die in den eigenen Räumlichkeiten in der Jägerstraße 65 stattfinden werden. „Das Haus war in den 20er Jahren ein Varieté und damit auch damals schon ein Treffpunkt für Andersdenker und Kreative“, erläutert Sylvia Hustedt, Leiterin des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft, zu den Veranstaltungsreihen. „Mit Formaten wie Kaminabend, kreativwirtschaftlicher Salon und Round Table möchten wir den Glanz dieser Zeit wieder aufnehmen und einen besonderen Raum für den Knowhow-Transfer und die branchenübergreifende Vernetzung schaffen.“

Um bundesweit agieren zu können, gehören zum Team des Kompetenzzentrums vier Transfermanager, die in den Arbeitsgebieten Innovation und Impuls, Gründung und Wachstum, Internationalisierung und Export und Kultur, Arbeit und Gesellschaft unterschiedliche professionelle Themenschwerpunkte setzen. „Die Transfermanager sind für die jeweiligen Arbeitsgebiete inhaltlich und themengebend zuständig und organisieren den Transfer zwischen den verschiedenen Stakeholdern und Zielgruppen“, erläutert Sylvia Hustedt das Prinzip. „Unterstützt werden sie von den 100 Fellows, die uns als Radar der Radare auf regionaler Ebene unterstützen“. Zur Einweihungsfeier wurden die ersten 50 Fellows in einem feierlichen Akt offiziell in ihr Amt berufen. Die Fellows unterstützen das Kompetenzzentrum als regionales und thematisches Akteurs-Netzwerk.

Der international renommierte Experte für Kultur- und Kreativwirtschaft, Michael Söndermann, unterstützt das Kompetenzzentrum mit seinen Analysen und bereichert so die gemeinsame Arbeit durch wissenschaftliche Kompetenz.


E-mail: armbruckner@kreativ-bund.de
Website: http://www.kreativ-bund.de

Katja Armbruckner - PM v. 07.06.2016
2564

Die Berliner Philharmoniker wenden sich gegen die drohende Auflösung des Jugendorchesters der Europäischen Union (EUYO)


Die aufgrund mangelnder finanzieller Mittel drohende Auflösung des Jugendorchesters der Europäischen Union (EUYO) zum 1. September 2016 seitens der EU ist - gerade vor dem Hintergrund zunehmender nationaler, europafeindlicher Tendenzen - ein in seiner Symbolik wohl kaum zu übertreffender kulturpolitischer GAU und ein großes Armutszeugnis.

Daher fordern wir die verantwortlichen Politiker und Repräsentanten der Europäischen Union auf, alles zu unternehmen, um ein Weiterleben dieser künstlerisch und politisch unersetzlichen Institution sicherzustellen.

Seit seiner Gründung im Jahr 1976 gehört das EUYO zu den prestigeträchtigsten Orchestern weltweit und vereint die größten Nachwuchstalente aller 28 EU-Mitgliedsstaaten zu einem einzigartigen Klangkörper. In den 40 Jahren seines Bestehens haben mehr als 3000 junge Musiker aus allen EU-Mitgliedsstaaten im EUYO musiziert.

Durch die Zusammenarbeit mit weltweit renommierten Dirigenten und Solisten, darunter unsere ehemaligen Chefdirigenten Claudio Abbado und Herbert von Karajan, hat sich das Orchester im Laufe der Jahre eine herausragende Reputation hinsichtlich der musikalischen Ausbildung erworben und ist ein einzigartiges Nachwuchsreservoir aller international führenden Orchester. So sind allein in unserem Orchester neun Kolleginnen und Kollegen ehemalige Mitglieder des EUYO.

Dieser beeindruckende musikpädagogische Aspekt wird durch die Symbolik der einzigen EU-eigenen Kulturinstitution noch überragt: Hier wird die Idee eines friedlichen und vereinten Europas gelebt und für die Öffentlichkeit erfahrbar gemacht.

Die Arbeit in diesem Kollektiv aus 140 Mitgliedern veranschaulicht auf ideale Weise, wie trotz verschiedener Nationalität und Sprache differierende Standpunkte geäußert, wahrgenommen und zielführend vereint werden können.


E-mail: pressestelle@berliner-philharmoniker.de
Website: http://www.berliner-philharmoniker.de

Berliner Philharmoniker - PM v. 24.05.2016
2560

Die "Heilige Vorhaut Jesu Christi" – bald Weltkulturerbe?!


"Da wird jede bessere Flussbiegung heutzutage zum Weltkulturerbe erklärt, nicht jedoch eine der ehrwürdigsten Reliquien der Christenheit: die 'Heilige Vorhaut unseres Herrn Jesus Christus'", empört sich Knut Karsten Eicke - den Medien besser erinnerlich als Sir Huckleberry - in seinem u.g. Blog.

Unbeeindruckt von der nicht enden wollenden christlich-jüdischen Beschneidungsdebatte hat der 74jährige gerade wieder Nägel mit Köpfen gemacht und bei der UNESCO in New York beantragt, die im Vatikan aufbewahrte Heilige Vorhaut Jesu Christi zum Weltkulturerbe zu erklären.

"Seit fast zweitausend Jahren wird der 1. Januar von der Katholischen Kirche, d.h. von immerhin 1,3 Milliarden Gläubigen feierlich begangen als der 'Tag der Heiligen Vorhaut unseres Herrn Jesus Christus'. In jüngster Zeit jedoch erfährt dieser Tag nicht mehr seine angemessene Würdigung, findet Eicke, schließlich ist diese Vorhaut doch der einzig echte Teil von Jesus, der noch auf der Erde verblieben ist."

Jesus ist zwar weg, aber seine Vorhaut ist noch da.

Ist er wirklich weg?

Der Wahlholländer Eicke, der mit Hündin Whiskey eine Auszeit genommen hat und derzeit durch Europa tourt, philosophiert weiter: "Da die Vorhaut ein echter Teil des echten Jesus Christus ist, muss doch angesichts der neuesten wissenschaftlichen Möglichkeiten die jahrtausendalte Prophezeiung von der Wiederkunft Christi total neu interpretiert werden: seine Wiederkehr per DNA. War nicht genau dies mit der Vorhersage gemeint?"

Ein atemberaubender Gedanke!

"Da liegt Jesus dort in der Schublade im Vatikan und wartet darauf, dass er wiedererweckt wird - und keiner tut's", sagt Eicke.

Jetzt, nach über 2000 Jahren, könnte es eigentlich soweit sein: Halleluja!



(C) Knut Karsten Eicke
E-mail: knut.eicke@googlemail.com
Website: http://www.knutkarsteneicke.eu

Knut Karsten Eicke - PM v. 01.04.2016
2554

Gegen das Vergessen – Foto-Installation erinnert im öffentlichen Raum an die Opfer des Nationalsozialismus (ab 16. September 2015 - in der Alten Feuerwache Mannheim)


Am 16.09.2015 eröffnet an der Alten Feuerwache Mannheim die Foto-Installation Gegen das Vergessen des Mannheimer Fotografen und Filmemachers Luigi Toscano. Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung der Konzentrationslager werden dazu 70 der insgesamt rund 200 Portraits von KZ-Überlebender an der Gebäudefassade angebracht. Die Fenster der Alten Feuerwache dienen den großformatigen Fotografien dabei als Rahmen. Das Projekt entstand unter anderem mit Unterstützung der Baden-Württemberg Stiftung und dem Kulturamt Mannheim, Aktion Sühnezeichen und dem United State Holocaust Museum in Washington D.C. Zur Eröffnung werden Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Protagonisten der Ausstellung zu den Gästen sprechen. Filmische Einblicke und weitere Informationen unter u.g. URL.

Gegen das Vergessen macht augenscheinlich bewusst, dass das NS-Menschheitsverbrechen erst vor 70 Jahren endete und die Opfer weiterhin leben, wirken und berichten. »Die Ausstellung ermöglicht durch die Portraits eine direkte Begegnung von überlebenden KZ-Opfern und Passanten im Alltag«, sagt Luigi Toscano. »Sinn der unübersehbaren Installation ist es, die unbegreifliche Unmenschlichkeit des Völkermords durch Personifizierung zu vergegenwärtigen – gleichzeitig ist sie eine stille Aufforderung geschlossen gegen Antisemitismus und Rassismus vorzugehen.« Durch die Fülle der großformatigen Portraits entsteht eine Aufmerksamkeit, deren Wirkung sich Betrachter nicht entziehen können. Es bleibt dennoch eine leise und stille Begegnung, die es jedem ermöglicht, einen individuellen Bezug zur Historie und den jeweiligen Lebensschicksalen herzustellen.

Luigi Toscano hat für sein Projekt weltweit rund 200 Überlebende der Vernichtungs- und Arbeitslager portraitiert – eine in dieser Form einzigartige künstlerische Dokumentation menschlicher Schicksale. Seine Arbeit führte ihn in die Ukraine, nach Russland, Israel und Amerika – auch zu dem damals 14-jährigen Polen Andrej Koczak Branecki. Seine Deportation zwang ihn in das Außenlager des KZ Natzweiler, danach folgten Verlegungen nach Buchenwald und Flossenbürg und ein zweiter Todesmarsch in das KZ Dachau. Am 29. April 1945 wurde er von amerikanischen Truppen befreit. Seine Häftlingsnummer ist nach eigenem Bekunden Brandmal seiner Qualen und Ängste. Bis heute.

Schirmherr des Projektes ist der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Er sagt: »Herr Toscano hat seine Visionen und Geschichten bereits in mehreren deutschen Städten erfolgreich präsentiert (…). Neben der Stadt Mannheim wird dieses Projekt offiziell vom hiesigen Stadtarchiv unterstützt.« Stefanie Horn, geschäftsführender Vorstand Yashar – Stiftung für deutsch-israelische Perspektiven und Leiterin der deutschen Abteilung des Leo Baeck Zentrums Haifa, beschreibt die sensible Gratwanderung so: »Er hat als Fotograf den Mut gefasst, sich dem Thema der Shoah auf künstlerische Weise zu nähern. Er schafft es, Passanten durch seine ausdrucksstarken Porträts zu fesseln, und bringt sie dazu, Fragen zur Geschichte der abgebildeten Menschen zu stellen.«

Gegen das Vergessen ist ab dem 16.09.2015 für sechs Wochen an der Alten Feuerwache Mannheim zu sehen. Danach ist eine Wanderausstellung in weitere Länder geplant. Angedacht ist ebenfalls ein umfassender Bildband mit weiteren Details zu den rund 200 portraitierten Protagonisten wie auch ein Dokumentarfilm basierend auf dem begleitenden Video-Material...
E-mail: mail@luigi-toscano-production.de
Website: http://gegen-das-vergessen.gdv-2015.de

Luigi Toscano Production - PM v. 08.07.2015
2512

Die Carl Bechstein Stiftung beflügelt das Klavierspiel


In Berlins Schulen wird verstärkt Klavier gespielt. Denn die Carl Bechstein Stiftung hat im letzten Jahr allein 40 Klaviere in Schulen der Hauptstadt gestellt – und in diesen Tagen werden weitere ausgeliefert. Die Förderung des Klavierspiels ist Zweck der noch jungen Stiftung, die ihr Schulprojekt gerade auf ganz Deutschland ausweitet.

Wer bis vor kurzem Berliner Grundschulen besuchte und sich die dortigen Klaviere ansah, dem kamen schnell die Tränen: abgespielte, noch aus DDR-Zeiten im Osten, nicht weniger verstimmte Vorkriegsinstrumente im Westen der Stadt – Misstöne hier wie dort. Und Musiklehrer und Schulleiter stimmten zumeist einhellig das Klagelied an, dass ein neues Klavier für die Schule unerschwinglich sei.

In 40 Berliner Schulen werden mittlerweile harmonischere Töne angeschlagen: „Das durch die Carl Bechstein Stiftung zur Verfügung gestellte Klavier nutzen wir täglich mehrere Stunden im Klavierunterricht. Die Kinder waren und sind begeistert von diesem schönen neuen Instrument. Kollegen und Eltern fanden es mindestens genauso toll wie die Kinder“, berichtet beispielsweise die Musiklehrerin der Christoph-Földerich-Grundschule. Und ihre Kollegin aus der Adolf-Glaßbrenner-Schule erklärt: „Das Klavier stellt eine große Bereicherung für die Schüler dar, da sie auf einem hochwertigen Instrument spielen und üben können oder begleitet werden. Kurz: Wir möchten es nicht mehr missen!“ Auch Schüler und Lehrer der anderen 38 Schulen zeigen sich begeistert. In einigen Grundschulen konnte der Klavierunterricht ausgebaut werden, in anderen wurde er in Kooperation mit öffentlichen oder privaten Musikschulen neu begonnen. Ein Erfolgsmodell, das die Carl Bechstein Stiftung behutsam auch auf andere Städte ausweitet: Nach Potsdam und Hamm sind schon Klaviere geliefert worden, nun stehen auch Transporte nach Frankfurt, Nürnberg und Bautzen an.

Die Förderung des Klavierspiels ist Zweck der Carl Bechstein Stiftung. „Dabei ist uns die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen ein besonders wichtiges Anliegen“, sagt Karl Schulze, Stifter und Vorsitzender des Vorstands der Stiftung. „Möglichst vielen Kinder – auch aus sozialen Brennpunkten – wollen wir eine Möglichkeit eröffnen, das Klavierspielen zu erlernen“, ergänzt Berenice Küpper, Stifterin und selbst Pianistin: „Ein kreatives Hobby wie Klavierspielen ist eine Welt, in die man sich zurückziehen kann. Wenn man gelernt hat, in die Welt der Musik einzutauchen, erfährt man das Fließen von Energien, die unsere positiven Emotionen stärken. Dadurch können auch Kinder und Jugendliche neue Kräfte mobilisieren. Solch eine Welt bringt tiefe Befriedigung.“

Die Stiftung trägt den Namen des berühmten Klavierbauers Carl Bechstein, der sich nicht nur als Förderer von Komponisten und Pianisten zu seiner Zeit gesellschaftlich stark engagierte. Zu den Stiftern zählen die C. Bechstein Pianofortefabrik AG und die Kuthe GmbH – vertreten im Vorstand der Stiftung durch deren Geschäftsführer Stefan Freymuth. Die Kuthe GmbH ist wiederum Hauptaktionär der C. Bechstein Pianoforte-fabrik AG.

Die neue Stiftung hat ihren Sitz in Berlin. Sie will jedoch deutschlandweit, später auch international, tätig werden. Breiten- und Spitzenförderung ergänzen sich im Programm. So verleiht die Stiftung unter dem Stichpunkt „Begabtenförderung“ Preise und Stipendien bei verschiedenen Wettbewerben (bis hin zum Deutschen Musikwettbewerb).

Schwerpunkt der Begabtenförderung ist eine Kooperation mit dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. So vergab die Carl Bechstein Stiftung beim 51. Bundeswettbewerb 2014 jüngst in der Kategorie „Klavier solo“ vier Stipendien an die besten jungen Pianistinnen und Pianisten der Altersgruppe III: 130 Teilnehmer verzeichnete allein diese Wertung beim Bundeswettbewerb. Unter den zahlreichen Preisträgern wählte die Carl Bechstein Stiftung jene vier jungen Pianisten aus, die einstimmig von allen Juroren („und ohne jegliche Diskussion“, so der Jury-Vorsitzende) einen Ersten Preis mit der Höchstpunktzahl von 25. Punkten zugesprochen bekommen hatten. Yumeka Nakagawa (*2001) aus Meerbusch, Marie-Sophie Hauzel (*2000) aus München, Jens Scheuerbrandt (*2000) aus Breitnau und Ron Maxim Huang (*2001) aus Berlin heißen die Stipendiaten, die alle bereits an einer Musikhochschule unterrichtet werden.

Das gemeinsame Musizieren will der erste Carl Bechstein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche fördern, der in Kooperation mit der Kulturstiftung Schloss Britz vom 14. bis 16. November 2014 in Berlin-Neukölln stattfinden wird. Er ist ausgeschrieben für Klavierduos. Attraktive Preise und eine höchst kompetente Jury führen dazu, dass schon jetzt zahlreiche Anmeldungen aus dem gesamten Bundesgebiet vorliegen.

Neben diesen drei großen, langfristig angelegten Projekten stehen kleinere Einzelmaßnahmen, mit denen die Carl Bechstein Stiftung in Notfällen hilft: Ein Musikgymnasium in Bayern und eine Musikschule in Sachsen erhielten beispielsweise in 2013 zwei Klaviere beziehungsweise einen Flügel geschenkt, um die schlimmsten Schäden auszugleichen, die das Hochwasser in diesen Regionen hinterlassen hatte.

Fachkundig beraten werden die Stifter durch die Mitglieder des Kuratoriums, dessen Vorsitz Christian Höppner, Generalsekretär des deutschen Musikrates, übernommen hat. Stellvertretender Vorsitzender ist Wolfram Nieradzik, Mitglied der Geschäftsleitung der Funk Gruppe. Mit Theo Geißler engagiert sich der Herausgeber und Chefredakteur der nmz (neue musikzeitung) im Kuratorium, in das auch der Pianist und Klavierprofessor Lars Vogt seine vielfältigen Erfahrungen einbringt.

Wer die Arbeit der Stiftung unterstützen möchte, kann dies über Spenden oder Zustiftungen tun. Er kann sich darüber hinaus jedoch auch in den Carl Bechstein Freundeskreis einbringen. Der Freundeskreis ist kein eingetragener Verein, sondern eine offene Gruppe von Menschen, die gemeinsame Interessen haben und Werte teilen. „Auch in 100 Jahren sollen die Menschen noch die bedeutenden Werke etwa von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Chopin oder Liszt auf dem Klavier spielen“, wünscht sich der Stiftungs-Vorstand Stefan Freymuth. Die Carl Bechstein Stiftung wird dazu ihren Beitrag leisten.


E-mail: willmes@carl-bechstein-stiftung.de
Website: http://www.carl-bechstein-stiftung.de

Gregor Willmes - PM v. 23.09.2014
2451

 



 

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