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Kurzmeldungen

Kulturbewertungsportal livekritik.de feiert seinen ersten Geburtstag

Am 14. Juni 2012 war es soweit, der Vorhang für livekritik.de öffnete sich und das Rezensions- und Bewertungsportal für Veranstaltungen war geboren. Das Kultur-StartUp, das im Raum Berlin/Brandenburg seinen Ursprung nahm, konnte seitdem einige Meilensteine erreichen, wie eine erste Integration des Online-Ticketings, die Einbindung von Werbung und das Angebot von Premiumpaketen für Veranstalter. Große Kulturanbieter aus Berlin zählen bereits zu den Kunden des jungen Portals.

Jetzt geht die Online-Plattform den nächsten Schritt und erweitert ihr Angebot um Doorpages u.a. in den Metropolenregionen Hamburg, Köln, Stuttgart und München. livekritik-Gründer Rod Schmid: „livekritik.de will das führende unabhängige Bewertungs- und Kommunikationsportal für kulturelle Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum schaffen. Die Zeit ist reif, Kulturkommunikation neu zu denken, breiter zu fächern und spielerischer zu gestalten. Wir machen den Kulturbesucher zum Kulturakteur.“ Und weiter: „Kultur geht alle an und jeder sollte sich äußern können. Für uns bedeutet ein Jahr livekritik.de auch ein Jahr Demokratisierung des Kulturdiskurses.“

Für das dritte Quartal 2013 plant das Portal die Veröffentlichung einer Smartphone-App. So können Zuschauer jeder Zeit von überall aus direkt nach der besuchten Veranstaltung ihre Eindrücke sammeln und veröffentlichen.

In der Tat ist livekritik.de in erster Linie eine Plattform der Community und der zahlreichen Kooperationspartner aus der Medien- und Blogszene: So beteiligte das Portal via einer Crowdinvesting Kampagne Anfang des Jahres seine Nutzer substanziell an dem Projekt. Über 500 Kulturbegeisterte investierten dabei mehr als 80.000€ - Rekord für ein Kulturmedium und Ausdruck des Selbstverständnisses.

Das junge Portal zeigt sich dabei experimentierfreudig: Ob eine Vorpremiere in der Neuköllner Oper exklusiv für Livekritiker reserviert war oder 50 Zuschauerreporter im Schlosspark Theater Berlin – erstmals in Deutschland – während einer laufenden Vorstellung bloggten und twitterten – die Plattform etablierte sich als Bindeglied zwischen Kultur und Social Media und eröffnet neue Formen der Kommunikation zwischen Veranstalter und Besucher.

Für Schmid vor allem Grund „danke zu sagen an alle, die livekritik.de so zahlreich und vielfältig unterstützt haben und zu ihrer Idee machten, ob als Kunden, Kooperationspartner, Beteiligte, Mitarbeiter und natürlich als livekritik.de-Nutzer.“ Zum Geburtstag verteilt das Portal natürlich auch Geschenke: Zu gewinnen gibt es Tickets für tolle Kulturveranstaltungen in Berlin, Hamburg, München und Stuttgart.



(C) livekritik.de
E-mail: redaktion@livekritik.de
Website: http://www.livekritik.de

livekritik.de - PM v. 13.06.2013
2210

Eklat im Kulturausschuss wegen Prüfung von Künstlersozialabgaben

Zur Abstimmung über die gesetzliche Festlegung einer regelmäßigen Überprüfung der Abgaben zur Künstlersozialkasse im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages erklärt Agnes Krumwiede MdB, Sprecherin für Kulturpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Die Performance der Koalitionsfraktionen bei der Abstimmung für die notwendige Vorsorge zur Beitragsstabilität der Künstlersozialabgaben ist entlarvend und beschämend: Im Ausschuss für Kultur und Medien wurde gestern der zuvor enthaltene und vom Deutschen Kulturrat bereits in Pressestatements lobend beachtete Punkt 4 des Regierungsentwurfs eines Gesetzes zur „Neuorganisation der bundesunmittelbaren Unfallkassen, zur Änderung des Sozialgerichtsgesetzes und zur Änderung anderer Gesetze (BUK-Neuorganisationsgesetz – BUK-NOG) (BT-Drucksache 17/12297)" mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen wieder gestrichen.

Punkt 4 hatte ursprünglich vorgesehen, dass die Rentenversicherung zukünftig „mindestens alle vier Jahre“ überprüfen soll, ob Künstlersozialabgaben ordnungsgemäß abgeführt wurden. Diese Regelung sollte verhindern, dass die Einnahmen der Künstlersozialkasse weiter sinken und Vorsorge getroffen werden für eine Verbesserung der Beitragsstabilität. Für 2013 musste der Beitragssatz bereits auf 4,1% angehoben werden. Die fehlenden Einnahmen lassen vermuten, dass Abgabezahlungen nicht geleistet wurden. Eine regelmäßige Überprüfung ist daher dringend notwendig.

Das Verhalten von CDU/CSU und FDP bezeichnete der Deutsche Kulturrat in einer Pressemitteilung vom 05. Juni 2013 als „kulturpolitischen Offenbarungseid“. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Wir fordern die Bundesregierung auf, noch in dieser Legislaturperiode eine Einigung zu erzielen, damit eine verbindlich zu erfolgende Evaluation im Vier-Jahres-Rhythmus gesetzlich festgeschrieben wird.


Büro Agnes Krumwiede MdB
Sprecherin für Kulturpolitik
Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel.: (030) 227-71615
Fax: (030) 227-76598


E-mail: agnes.krumwiede.ma03@bundestag.de
Website: http://www.agnes-krumwiede.de

Büro Agnes Krumwiede MdB - PM v. 06.06.2013
2202

Weltweite Lesung für Li Bifeng (am 4. Juni 2013 - im Martin Gropius Bau, Berlin)

Mit dem Aufruf zu einer weltweiten Lesung am 4. Juni 2013 für den chinesischen Untergrundpoeten Li Bifeng fordert das internationale literaturfestival berlin von der chinesischen Regierung seine Freilassung.

Der Dichter und Demokratieverfechter Li Bifeng verfasste 1998 einen Bericht über die mutige Sitzblockade einer Gruppe von Textilarbeitern auf einer chinesischen Autobahn und spielte diesen Menschenrechtsorganisationen im Ausland zu. Bereits 1989, nachdem er sich an der Protestaktion auf dem Platz des Himmlischen Friedens beteiligt und sich ein halbes Jahr auf der Flucht befunden hatte, wurde er gefasst und wegen „Wirtschaftskriminalität“ zwölf Jahre lang inhaftiert. Im November 2012 wurde der 48-jährige Li ohne plausiblen Grund, ohne Beweismittel und trotz weltweiter Proteste erneut zu weiteren zwölf Jahren Haft verurteilt. Die Behörden verdächtigen ihn, seinem Freund, dem Schriftsteller Liao Yiwu, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2012, im Jahr zuvor bei seiner Flucht nach Deutschland geholfen zu haben.

In den kurzen Phasen, in denen Li Bifeng literarisch tätig sein konnte, hat er zahlreiche Gedichte, Prosatexte und Theaterstücke sowie einen Roman geschrieben. Zum Jahrestag des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking vom 4. Juni 1989 initiieren die Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. und das internationale literaturfestival berlin eine weltweite Lesung für Li Bifeng. Nach einer kurzen Einführung in Lis Werk und Biografie werden Auszüge aus seinen Gedichten, Prosatexten und einem Interview gelesen, das Liao Yiwu 2005 mit ihm geführt und in seinem Buch Die Kugel und das Opium (Fischer Verlag 2012) veröffentlicht hat...

E-mail: presse@literaturfestival.com
Website: http://www.worldwide-reading.com

internationales literaturfestival berlin - PM v. 23.05.2013
2180

Kulturelle Bildung beim poesiefestival berlin (10. - 13. 6. 2013)

Kulturelle Bildung und die Förderung des Nachwuchs sind zentrale Anliegen der Literaturwerkstatt Berlin, und auch das diesjährige poesiefestival berlin wartet wieder mit einem umfangreichen Programm für Kinder, Jugendliche, Lehrer und Pädagogen auf. Vom 10. bis 13. 6. 2013 gibt es Poesieworkshops für Kinder, Fortbildungen zur Lyrikvermittlung im Unterricht sowie Lesungen und Auftritte in Schulen. Neu in diesem Jahr ist ein Workshop in der Jugendstrafanstalt Berlin. Die Dichter, Rapper und Spoken Word-Autoren Kosal Khiev, Ana Tijoux und Ise Lyfe werden dort auftreten und mit den Jugendlichen Texte diskutieren...

E-mail: presse@literaturwerkstatt.org
Website: http://www.poesiefestival.org

Boris Nitzsche/Jutta Büchter - PM v. 16.05.2013
2176

Deutsche Filmförderungen fordern: Ausnahme der Filmförderung vom geplanten Freihandelsabkommen
Mit Sorge beobachten die deutschen Filmförderinstitutionen die derzeitigen Verhandlungen zum geplanten Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA. Sie befürchten, dass die Durchsetzung des Abkommens ohne eine Bereichsausnahme für die Filmförderung die Unterstützung von deutschen und europäischen Filmen gefährdet. Das hätte zur Folge, dass deutsche bzw. europäische Filme aus den Kinos verschwinden und sich die Dominanz der ohnehin schon starken US-amerikanischen Inhalte erheblich verstärken würde. Auch Frankreich und die europäischen Filmschaffenden fordern eine Bereichsausnahme für die Filmförderung.

Deshalb haben die deutschen Filmförderungen in einem Schreiben an die Bundeskanzlerin auf die Gefahren für den deutschen Film hingewiesen und ihrer Forderung nach Bereichsausnahme für die Filmförderung Ausdruck verliehen. Die Bundesregierung prüft derzeit ihre Haltung und ihr Verhandlungsmandat für das Abkommen.


Peter Dinges - Filmförderungsanstalt

Klaus Schaefer - FilmFernsehFond Bayern

Gabriele Röthemeyer - MFG Filmförderung Baden-Württemberg

Eva Hubert - Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein

Petra Müller - Film-und Medienstiftung NRW

Kirsten Niehuus - Medienboard Geschäftsführung Filmförderung

Manfred Schmidt - Mitteldeutsche Medienstiftung

Thomas Schäffer - Nordmedia

E-mail: filmfoerderung@mfg.de
Website: http://www.mfg-filmfoerderung.de

Uwe Rosentreter (i. A.) - PM v. 25.04.2013
2155

Künstler verurteilt Angriffe auf Homosexuelle in Paris

Unter dem Eindruck der brutalen Angriffe auf Homosexuelle in Paris, hat der Künstler Nabo Gaß sein Entsetzen in einem Bild (s. u.) umgesetzt.

Die aktuelle Entscheidung des französischen Parlaments, die Gleichstellung der Schwulenehe in Gesetzesform zu fassen, stößt auf erbitterten Widerstand Einzelner, die auch vor körperlicher Gewalt nicht zurückschrecken.

In Frankreich wurde im Vorfeld zur gestrigen parlamentarischen Entscheidung eine Zunahme der aggressiven Tätlichkeiten gegenüber Homosexuellen Mitbürgern verzeichnet.


Die gläsernen Kunstwerke von Nabo Gaß spiegeln die Brüchigkeit menschlichen Zusammenlebens und die Verletzbarkeit von Menschenrechten wider.

„Kein anderes Material erlaubt so geschickt und einfühlsam das zu realisieren, was wir gemeinhin unter Ambivalenz verstehen. Glas ist nicht nur transparent, ermöglicht Durchblick und Weitblick, es verbindet unterschiedliche Ebenen und visualisiert die Komplexität des Lebens.“ (Nabo Gaß)

1954 in Ebingen geboren, besuchte Nabo Gaß nach einer Ausbildung zum Glasmaler die Wiesbadener Freie Kunstschule und die Hochschule der Künste Berlin. Seit über 25 Jahren- entstehen in seinem Atelier freie und architekturbezogene Arbeiten mit Glas. Der Künstler lebt und arbeitet in Wiesbaden.

In den letzten 20 Jahren stellte Nabo Gaß seine transparenten Bilder international und national aus und feierte große Erfolge, unter anderem in Paris, Seoul, Den Haag, New York, Mallorca und Basel.




E-mail: gabi@nabo.de
Website: http://www.nabo.de

Gabi Gaß - PM v. 24.04.2013
2152

Musizieren, ohne dass die Wände wackeln: Der Grundstein des Musikerhauses in der Hamburger HafenCity ist gelegt

Viel Platz für Musik: Im neuen Wissensquartier der HafenCity, dem Elbtorquartier, entsteht ein 6-geschossiges Musikerhaus mit 36 Wohnungen und Gemeinschaftsräumen zum kreativen Austausch und kollektiven Musizieren. Unter der Projektleitung der Bürgerstadt AG haben sich Musiker und Kreative aus 12 Nationen zusammengetan, um ihren Traum vom Musizieren in den eigenen vier Wänden zu verwirklichen. Ein Drittel der Wohnungen ist mit schallentkoppelten Zimmern ausgestattet, aus denen der Schall weder in die eigene noch in die Nachbarwohnung dringt.

Das Musikerhaus ist ein Baugruppenprojekt der Bürgerstadt AG, die als Bauherrenvertreter schon ähnliche Projekte in anderen Städten realisiert hat. Eine Gruppe von Interessierten hatte sich auf Initiative der Bürgerstadt AG zusammengefunden, um die eigenen Wohnträume zu realisieren. Sie haben das Projekt vorfinanziert und im Planungsprozess die Wohnungen den jeweils individuellen Bedürfnissen angepasst. Zwischen der 1. und der 6. Etage werden die Eigentümer Wohnungen von ca. 50 bis 120 qm beziehen. Das Konzepthaus sieht außerdem viel Platz für kreative Projekte vor: Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss entstehen auf rund 400 Quadratmetern Gewerbeflächen, die das gesamte Dienstleistungsangebot rund um Musik erfassen sollen - geplant sind hier etwa Cafés und flexibel nutzbare Flächen für Events und kulturelle Angebote.

Matthias Schwark, Projektverantwortlicher bei der Bürgerstadt AG: "Der Traum eines jeden Musikers ist es, zu jeder Tages- und Nachtzeit in den eigenen vier Wänden üben zu können. Zu den zukünftigen Bewohnern der knapp 3.000 qm Wohnfläche zählen vor allem Kreative, Musiker, die auch mal laut sein wollen. Die Musikräume werden nach einem speziellen 'Raum-im-Raum'-Prinzip gebaut, so dass kein Lärm nach außen dringt."

In der Tradition des Klinkerbaus wird in der Shanghaiallee 16-20 mit höchstem energetischen Standard gebaut - da die Nutzer einen starken Fokus auf die Nachhaltigkeit des Gebäudes legen, konnte das Projekt mit dem Umweltzeichen HafenCity in Gold vorzertifiziert werden. Neben der ökologischen Komponente wird dabei auch die ökonomische und die soziale Nachhaltigkeit eines Bauvorhabens bewertet. Das Umweltzertifikat wurde von Giselher Schultz-Berndt, Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH, zur Grundsteinlegung an Winfried Hamann, Vorstand der Bürgerstadt AG, übergeben.

Giselher Schultz-Berndt zur Grundsteinlegung des Musikerhauses: "Das Musikerhaus der Bürgerstadt AG ergänzt die besondere Vielfalt und Qualität der Nutzungen, die das Elbtorquartier der HafenCity Hamburg bietet. Das Musikerhaus fügt dem kulturellen Angebot und den Wohnformen in der HafenCity eine weitere Dimension hinzu. Zudem erweitert es die Liste der Gebäude, die nach den hohen Nachhaltigkeitsstandards des HafenCity Umweltzeichens in Gold gebaut werden."

Nach Berlin entsteht in Hamburg somit jetzt das erste Musikerhaus im Norden. Die Grundsteinlegung in der Hamburger HafenCity erfolgte am 19. April 2013, die Fertigstellung ist für Sommer 2014 geplant. Alle Wohnungen sind bereits reserviert. In Potsdam und Frankfurt sind entsprechende Baugruppen-Projekte im Aufbau. Perspektivisch plant die Bürgerstadt AG in Berlin und Hamburg den Bau weiterer Musikerhäuser.


Foto © 2013 píberhofer K produktíon
E-mail: buergerstadt@tdub.de
Website: http://www.buergerstadt.de

Ann-Kathrin Rau / Hilke Schürmann - PM v. 23.04.2013
2151

Gibt es eine Zukunft für die Literatur oder werden die Geschichten der Zukunft nur noch per Copy and paste aus Versatzstücken gebastelt? fragt KUNO in einem Essaywettbewerb

Falls richtig gezählt wurde, sind bei der Gattung Essay drei Haupttypen auszumachen, alle gleichermaßen in jener Tradition, die Michel de Montaigne einstmals begründete. Zum einen eine Mischung aus Rezension und Reportage, dann der Essay über entlegene Dinge, und zu guter Letzt der Erinnerungsessay. Dem „literarischen Versuch“, so könnte man das Wort vielleicht übersetzen, schreibt man als Form der geistig-schriftlichen Auseinandersetzung folgende Kennzeichen zu: Unverwechselbarkeit, Persönlichkeit, eine bewegliche Freiheit des Geistes, die Liebe zur offenen Form, der überraschende Blickwinkel, die Neigung zum Vorläufigen, aber auch Pointierten, eine gewisse unternehmungslustige Heiterkeit. Sie umreißen positiv das essayistische Temperament, wie es sich skeptisch, auch kritisch zum Systematischen, Scholastischen, Dogmatischen verhält. Philosophie als strenge Wissenschaft ist dem Essayisten ein Gelächter, die Attitüde des Wahrheitsbesitzes, überhaupt alles Fixierte, Gebundene ist verpönt; Zweifel ist ihm die primäre Tugend intellektueller Redlichkeit, Langeweile die Sünde wider den Geist.

KUNO erwartet einen Text, der mindestens 5.000 Zeichen, höchsten 10.000 Zeichen haben sollte.

Ausgesuchte Essays werden auf Kulturnotizen vorgestellt. Die drei mutigsten Essays werden mit einem künstlerisch gestalteten "Bücherregal" von Haimo Hieronymus + Buchbestückung von der Edition Das Labor ausgezeichnet (Marktwert 500 Euro).


Einsendeschluß:
3. Oktober 2013

Einsendungen per E-Mail an:
Matthias-Hagedorn@gmx.de





E-mail: Matthias-Hagedorn@gmx.de
Website: http://www.editiondaslabor.de/blog/

KUNO - Ausschreibung v. 15.02.2013
2120

Bundesstiftung Aufarbeitung finanziert Archivierungsprojekt im Schwulen Museum

Fachgerechte Erschließung macht DDR-Bestand zur Homosexualität zugänglich:

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur fördert seit Januar diesen Jahres ein einjähriges Archivierungsprojekt im Schwulen Museum. Damit kann der Bestand zur Geschichte der Lesben, Schwulen und Trans* in der DDR erstmals fachgerecht aufgearbeitet werden. Spätestens mit Beendigung des Projekts im Dezember 2013 wird der gesamte Bestand für die interessierte Öffentlichkeit und für wissenschaftliche Forschungszwecke zur Verfügung stehen.

Der DDR-Bestand umfasst personenbezogene Vor- und Nachlässe von Menschen, die sich in der DDR für die Emanzipation der Homosexuellen engagierten. So befinden sich unter anderen die Teilnachlässe Rudolf Klimmers, Charlotte von Mahlsdorfs und Dieter Berners im Archiv des Schwulen Museums. Außerdem ist vielfältiges Material unterschiedlicher kirchlicher und nicht-kirchlicher oppositioneller Gruppierungen vorhanden.

Zu den Archivalien zählen auch zahlreiche Film- und Fotodokumente, Schriftverkehr mit behördlichen Stellen in der DDR und Konzeptentwürfe zur Gründung homosexueller Initiativen und Vereine. „Besonders positiv ist, dass rechtzeitig zum 25. Jahrestag des Mauerfalls im Jahr 2014 diese für die Innensicht der Homosexuellen in der DDR so aufschlussreichen Quellen erschlossen sein werden“, so Archivleiter Dr. Jens Dobler. Mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung konnte im Schwulen Museum eine Halbtagsstelle geschaffen werden, die mit der Kulturwissenschaftlerin Kristine Schmidt besetzt wurde.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Bundesstiftung Aufarbeitung



E-mail: presse@schwulesmuseum.de
Website: http://www.schwulesmuseum.de

Schwules Museum - PM v. 06.02.2013
2112

 



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