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Bildband

LINZ/DONAU

Flussgeschichten einer Stadt


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Im Stadtmuseum NORDICO Linz läuft bis Ende Oktober 2014 noch die Ausstellung An der Donau. Flussgeschichten einer Stadt, die die Historie der Donau im Stadtgebiet von Linz beleuchtet. Parallel zu dieser Ausstellung erschien der Bildband Linz/Donau mit künstlerischen Einblicken und Geschichten von Menschen die an dem Fluss leben.

Die Ursprünge der Donau liegen im Schwarzwald, und hier verbanden sich zwei kleine Flüsse namens Berg und Brigach bei Donaueschingen zur Donau. Der Begriff „Donau“ dürfte seinen Ursprung in der Sprache der Kelten haben, die einst im Quellgebiet lebten. Da gäbe es „Dona-aw“ für „tiefes Wasser“ und „Do-avv“ für „zwei Wasser“, welches sich auf die beiden Quellflüsse Berg und Brigach beziehen könnte. Ein außergewöhnlicher Fluss, der eine Länge von 2.850 Kilometer aufweist und der zweitlängste Fluss in Europa (nach der Wolga) ist. Er durchfließt zehn Länder und verbindet insgesamt 19 Nationen und endet in Sulina bei der Donaumündung im Schwarzen Meer. Die Donau wird auch gerne als „Hauptschlagader“ Europas genannt.
(http://www.danubeday.at/die-donau/)


Linz erstreckt sich auf beiden Seiten der Donau, und der Fluss steht im Mittelpunkt dieses Buches. Im Linzer Stadtgebiet beträgt die Länge der Donau exakt 16,2 Kilometer. Die Stadtgrenze verläuft dabei teilweise sogar in der Mitte des Stromes.

Die Fülle an Themen und Inhalten macht auch die Bandbreite an Geschichte(n) entlang der Donau aus. Ziel war es, ein breit gefächertes Buch zu gestalten, das gleichermaßen zum Lesen wie zum Schauen und Schmökern einlädt. Für das Konzept des Buches haben sich in Übereinstimmung mit der gleichnamigen Ausstellung folgende Themenschwerpunkte herauskristallisiert: Kultur und Kunst, Freizeit, Katastrophen, Übergänge, Fauna und Flora, Fabelwesen, Kulinarik, Wirtschaft.

Die Donau als Abbild in der Kunst, die folglich auch viele künstlerische Arbeiten in vielen Facetten hervorbrachte. Die frühen lithografischen Darstellungen zeigen mit Vorliebe Perspektiven von Anhöhen wie z.B. Freinberg und Pöstlingberg. Besonders beliebt waren auch Ansichten vom Schloss Hagen und der Blick über die Brücke von Linz nach Urfahr und umgekehrt. Ebenso beliebtes Motiv war die Donau für Post- und Ansichtskarten. Durch die Industrialisierung im 19. Jahrhundert kam es zu einer Veränderung der Landschaft und gleichzeitig zu einer Erweiterung des Bildrepertoires.

Ein Buch, das gleichzeitig erzählt, stellt eine gute Ergänzung zur Ausstellung dar.



Christa Linossi - 10. September 2014
ID 8077
NORDICO Stadtmuseum Linz, LENTOS Kunstmuseum Linz (Hrg.) | Linz/Donau
340 Seiten, Abb. durchgehend farbig
17,2 x 22,8 cm
Hardcover mit Leinenrücken
28 EUR
Verlag Pustet, 2014
ISBN 978-3-7025-0757-2


Weitere Infos siehe auch: http://www.pustet.at/Linz-Donau_33_p351.html


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