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Rezension

Fulvio Cinquini - Pferde in den Kulturen der Welt

Aus dem Französischen von Cornelia Panzacchi
Gerstenberg Verlag, 2009
ISBN 978-3-8369-2996-7,288 S., 268 x 230 cm


Amazonen, Reiterspiele, Pferdestärke

Der Italiener Fulvio Cinquini hat nur eine – oder, besser gesagt, zwei Leidenschaften. Seit er 12 ist, begeistern ihn Pferde und mit 18 Jahren begann er zu fotografieren. Sein Hauptobjekt vor der Kamera: Pferde. Diesen Tieren hat sich der gebürtige Mailänder mit Haut und Haar verschrieben.
Immer noch ist er auf der ganzen Welt unterwegs, um sie zu fotografieren. Seit seinem erfolgreichen Bildband „Mensch und Pferd“, 2003 im Gerstenberg Verlag erschienen, ist Fulvio Cinquini, Jahrgang 55, nur an Jahren älter geworden - nicht bequemer. Immer noch scheut keine Wege, so beschwerlich sie auch sein mögen, um die edlen Tiere vor die Linse zu bekommen.
Mit dem Bildband „Pferde in den Kulturen der Welt“, 2009, setzt er seinen Lieblingstieren ein fotografisches Denkmal. Der Gerstenberg Verlag aus Hildesheim bietet seinen Leserinnen und Lesern eine, als Fotowerk getarnte, Reise in die weite Welt der Reiterinnen und Nichtreiter, in die, der Pferdeliebhaber und Pferdezüchterinnen.
Pferde sind feinfühlig wie Mimosen. Sensibel, stark, kräftig, derb und wild. Deshalb ist das Pferd auch dasjenige Tier, welches Männer und Frauen gleichermaßen lieben.

Die Themen in „Pferde in den Kulturen der Welt“: Reitkunst der Welt, Reitervölker, Feste & Märkte, Zäumungen, Porträts. Pferde suggerieren Freiheit und Abenteuer, sind Ackergäule, bieten Freizeitvergnügen, dienen dem Lebensunterhalt und der Lebensfreude.

Der Fotograf Fulvio Cinquini übertrifft sich selbst. Voller Poesie sind seine Fotos. Angst vor Pferden und Scheu vor fremden Ländern und Kulturen hat er nicht. Im Gegenteil. In den abgelegensten Gegenden und Regionen hat er diese Bilder aufgenommen, eingebettet in die vorherrschende Kultur, die sich um sie rankt. Pferde sind sein Lebenselexier, wo immer er geht und steht, die Kamera ist „Schuss“ bereit. In Amerika, Asien und Europa waren auf zahlreichen Ausstellungen seine excellenten Fotografien zu bewundern.

Die Länder in „Pferde in den Kulturen der Welt“: Tibet, mit seinen Reiterhirten, China, Die verwegenen Reiter des Jang Thang, Mexiko und Mongolei, Argentinien und Arabien.
Wer Pferde liebt, ist auch ein „Grün“-Liebhaber. Sommerweide-Grün in der Mongolei, Reseda-Grün in China, gedecktes hellesGrün in Tibet, Da Gras-Grün von Wiesen, Weiden und dunkelgrünem, schneebedeckten Wintermoos.

Das Glück der Freiheit findet man auf dem Rücken des Pferdes. Es gibt kein schöneres Gefühl.

Im Vorwort schreibt Jean-Louis Dumas-Hermès:
„Wahrhaftig schöne Bilder“.
Das könnte auch das Nachwort sein – und sonst gar nichts.

Hilde Meier - red / 29. März 2010
ID 00000004587
Pferde in den Kulturen der Welt
Texte und Fotos Fulvio Cinquini
Aus dem Französischen von Cornelia Panzacchi
Gerstenberg Verlag, 2009
288 S., 268 x 230 cm
gebunden
ISBN 978-3-8369-2996-7
EUR (D) 36.00 | EUR (A) 37.10 | SFr 59.90

Siehe auch:
http://www.gerstenberg-verlag.de





 

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