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Portrait

26. 3. - 31. 7. 2011, Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Richard Long. Berlin Circle



Richard Long vor seinem Werk River Avon Mud Circle, 2011 © bpk / Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart Berlin, SMB / VG Bild-Kunst, Bonn 2011 / Foto: Thomas Bruns

"Richard Long (*1945 in Bristol, England) ist neben Michael Heizer, Walter de Maria und Robert Smithson einer der Protagonisten der 'Land Art'. Die 'Land Art' entstand vor dem Hintergrund der ersten ökologischen Bewegungen seit den 1960er Jahren in den USA und Europa als kritische Reaktion auf die klassische Gattung Skulptur und den kommerziellen Kunstbetrieb.

Als englischer Vertreter der 'Land Art' nutzt Long die Bewegung des eigenen Körpers, das Wandern und Gehen in der Landschaft als Maßstab und Medium für seine Kunst. Zentrum und Ausgangspunkt dieser Ausstellung ist die titelgebende Arbeit 'Berlin Circle'. Die Bodenarbeit, die einen zwölf Meter durchmessenden Steinkreis zeigt, ist ein wichtiges Werk der Sammlung Marx und wurde erstmals 1996 zur Eröffnung des Hamburger Bahnhofs vom Künstler installiert präsentiert. Sie wird in dieser Ausstellung als thematischer Fokus dienen."
(Beschreibung des Veranstalters)


Richard Long: Sandstone Circle, 1977, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie; Basalt Ellipse, 2000, Courtesy Konrad Fischer Galerie; River Avon Mud Circle, 2011 (In Situ) © bpk / Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart Berlin, SMB / VG Bild-Kunst, Bonn 2011 / Foto: Thomas Bruns


Richard Long - so ist zu lesen - wäre demnach auch ein Durch-und-durch-Naturmensch, und so wanderte und wandert er sehr viel; und "seine" Sachverständigen tun Das (und ihn) so postulier'n: "Longs Medium ist das Gehen", wie gesagt. Beim Wandern macht er also seine Werke, also meistens hinterher; er lässt die Materialien, die er findet oder/und die ihm "begegnen", sein Natur- und Weltverständnis nacherzählen, nachvollziehen, nachempfinden: Schiefer, Basalt, Marmor, Sandstein, Kohle, Torf...

Die installierten Arbeiten der Personalausstellung Richard Longs verweisen justament - und eigentlich - auf Kreise und Ellipsen; doch auch eine Art von Linie wurde Long zum Inhalt und zur Form. Ja und so wäre das zentrale Werk der Ausstellung der hier im Jahre 1996 schon einmal gezeigte Berlin Circle - die das Werk seither besitzende Marx-Sammlung rückte es jetzt impulsiv wieder heraus...

Hauptaugenmerk aller Betrachter ist dann allerdings Mud Circle, ein gigantisch anmutender Kreis auf überhoher Wand am Hallenende; Richard Long hatte in diesem Jahr - und exklusiv für diese Schau 2011 - den Riesenkreis mit Flussschlamm aus dem River Avon, der in seiner Heimat Bristol findbar ist, "gefüllt". Von Weitem gleicht das Ganze einem überdimensionalen Korkteller, der (sonnenexplosionhaft) ausfranst - - wenn man nah heran tritt, ist zu sehen, dass das Alles lediglich "gemalt" und also eindimensional ist; großartige Täuschung! Imposant!!


a. so. - 26.03.2011
ID 00000005123
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin
030 - 266 42 42 42
(Mo-Fr, 9-16 Uhr)

Öffnungszeiten
Di-Fr, 10-18 Uhr
Sa, 11-20 Uhr
So, 11-18 Uhr


Weitere Infos siehe auch: http://www.hamburgerbahnhof.de





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