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Museum im Check

MUSEUM

DER DINGE

in Berlin: Leipziger Straße 54, Nähe Spittelmarkt


Foto re.: Eingangsbereich des MUSEUMS DER DINGE in Berlin | (C) KE



Heute wollte ich mir die Sonderausstellung Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ansehen, und so ging ich davon aus, dass das Berliner MUSEUM DER DINGE, wo sie noch bis Februar kommenden Jahres gezeigt wird, ab 10 Uhr öffnet - aber so war's halt nicht; ich hätte etwas gründlicher recherchieren sollen, denn: Das MUSEUM DER DINGE hat dienstags und mittwochs geschlossen, und zudem öffnet es an den übrigen Wochentagen erst um 12 Uhr. Pech gehabt.

Nun ja, was tun?

Ich knipste paar Außenansichten und überlegte mir, ob ich vielleicht die kommenden Tage dorthin gehe; aber ab morgen bin ich erstmal eine knappe Woche nicht in Berlin, und später liegen zig andere Termine an, also (wie das Leben so spielt) würde und wird wohl vorerst nichts daraus.

Aber für 'nen Museumscheck - obgleich der sich, weil ich ja nun mal nicht in sondern lediglich vor dem Museum verweilte, lediglich aus KI-besorgten und "betriebsintern" also auf der einschlägigen Website aufgefundenen Informationen speisen würde - reichte es wohl allemal...



Außenansicht des Berliner MUSEUMS DER DINGE | Foto: KE


"Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge ist ein Museum der Moderne – ein Museum, der Gestaltungsgeschichte industriell gefertigter Massenprodukte des 20. und 21. Jahrhunderts. Was macht die Qualität von Dingen aus – ihre Form, ihre Haltbarkeit, der sinnvolle Einsatz von Ressourcen, die Produktionsbedingungen, ihr Preis? Wie muss gebaut werden, damit Häuser nicht krank machen und alle gut wohnen können?

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts stellt sich eine Gruppe von Künstlern, Architekten, Industriellen und Politikern ähnliche Fragen. 1907 gründen sie den Deutschen Werkbund und Streben nach einer modernen Gestaltung und guten Qualität von industriell gefertigten Produkten, von Architektur und Lebensumwelt. Frühe Leitbegriffe sind Materialgerechtigkeit, Sachlichkeit, Funktionalität und Nachhaltigkeit. Das Wirken des Werkbunds prägt das Design und die Architektur bis heute.

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge bewahrt weltweit einzigartige Dokumente zum Deutschen Werkbund sowie eine umfangreiche Sammlung von Objekten, die für die Geschichte der Formgestaltung und Alltagskultur bedeutsam sind. Das Dokumentenarchiv und die daran angegliederte Fachbibliothek sind nach Voranmeldung nutzbar.

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge interpretiert und reflektiert die Ideen und Ziele des Werkbunds aus zeitgenössischer Perspektive. Neben der Dauerausstellung in Form eines Offenen Depots zeigt es Sonderausstellungen und bietet Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramme wie Führungen, Workshops und Vorträge an.

Es ist ein Ort für alle, die sich kritisch mit Geschichte und Gegenwart von Gestaltung auseinandersetzen wollen."


(Quelle: museumderdinge.de)



Und kurz noch zur besagten Sonderschau, derentwegen ich ja heute Vormittag vergeblich in die Spur gegangen war:



Plakat zur Ausstellung Gestalten für Berlin.
Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

im MUSEUM DER DINGE | Gestaltung:
Studio mut und anmut, weißensee,
kunsthochschule berlin


Im Mittelpunkt stehen Arbeiten von heutigen und ehemaligen Studierenden der weißensee kunsthochschule berlin, die 2026 ihr 80-jähriges Jubiläum feiert. Die Ausstellung zeigt, wie dort seit 1946 Designer ausgebildet wurden und welche Lehrkonzepte dahinter standen und noch immer stehen. Und so stammen viele Dinge, die man aus dem Berliner Alltag kennt, von Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen dieser Hochschule – z.B. Plakatentwürfe, Schriftzüge, Verkehrsdesign, Architekturdetails oder urbane Gestaltungselemente. Gezeigt werden sowohl historische als auch zeitgenössische Entwürfe aus Bereichen wie Produktdesign und Grafikdesign. Ein weiterer Fokus liegt auf aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und ökologische Herausforderungen, aber auch darauf, wie Design zur Lösung beitragen kann.

*

Das MUSEUM DER MODERNE spezialisiert sich auf Alltagsgegenstände und Design. Es zeigt, wie Dinge unseres täglichen Lebens gestaltet sind und was sie über unsere Gesellschaft aussagen – vom Designklassiker bis zur Massenware. Das Aufzeigen der Produkt- und Alltagskultur des 20. und 21. Jahrhunderts (z.B. Haushaltwaren, Verpackungen, Spielzeug) steht in seinem Fokus. Dabei wird untersucht, wie Design (in Form, Material, Herstellung und seiner gesellschaftlichen Bedeutung) funktioniert.

Materielle Basis des Museums ist das Archiv des 1907 von Künstlern, Architekten und Industriellen gegründeten Deutschen Werkbundes; daher auch die offizielle Bezeichnung: Werkbundarchiv – Museum der Dinge.

Seine Sammlung umfasst sage und schreibe 20.000 bis 25.000 Objekte - ein Mix aus Design-Ikonen (Radios, Küchengeräte, Geschirr von AEG, Braun, WMF u.a.m.), No-Name-Produkten, aber auch "Kitsch" und zahllosen Alltagsgegenständen. Auch typisches DDR-Design (von Haushaltwaren, Verpackungen oder improvisierten "Notprodukten") gibt es zu besichtigen.

Und vieles, vieles, vieles mehr...



Außenansicht des Berliner MUSEUMS DER DINGE | Foto: KE


Andre Sokolowski - 30. April 2026
ID 15825
Werkbundarchiv – Museum der Dinge
Leipziger Straße 54
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 92 10 63 11
info@museumderdinge.de

Öffnungszeiten
Do - Mo | 12 - 19 h
Di, Mi | geschlossen

Tickets
6 EUR | 4 EUR (ermäßigt)


Weitere Infos siehe auch: https://museumderdinge.de


https://www.andre-sokolowski.de

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