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Ausstellung

Simone Forti - Mit dem Körper denken

Eine Retrospektive in Bewegung


Bewertung:    



Wenn sich in der Stadt Salzburg im Sommer die Prominenz unter das Volk mischt, dann ist Festspielzeit. Und (nicht nur) dann ist es auch wieder für die Galerien und Museen an der Zeit, die internationale Kunst zu präsentieren.

Sabine Breitwieser, die Direktorin des MdM Salzburg, präsentiert also das bahnbrechende Werk der einflussreichen Künstlerin Simone Forti - in Form einer großen internationalen Retrospektive, mit Liveperformances im Museum der Moderne sowie in der Stadt Salzburg...

Simone Forti (geb. 1935 in Florenz) emigrierte 1938 mit ihrer Familie über die Schweiz in die USA nach Los Angeles, wo sie aufwuchs. Heute lebt sie in New York. Sie wurde geprägt vom liberalen Klima der Westküste und später von der experimentellen Downtown-Kunstszene New Yorks, zu einer Zeit, wo Performancekunst, prozessbasiertes Arbeiten und Minimal aufkamen. Die Künstlerin ist eine Schlüsselfigur des postmodernen Tanzes und auch Wegbereiterin der Minimal Art. Sie beeinflusste ganze Künstlergenerationen - von den 60iger Jahren bis dato.

"Mich interessiert, was wir durch unsere Körper über die Dinge wissen“, meint sie.

Sie ist eine Bewegungskünstlerin, und ihre bekanntesten Werke sind minimale Objekte aus einfachen Materialien wie Sperrholz und Seile. So werden z.B. in der Ausstellung ein Schräges Brett aus Sperrholz mit Naturfaserseilen (Slant Board, 1961) oder ein Schaukelbrett (See-Saw, 1961) gezeigt.

Auch wird sie einen Workshop mit Studierenden des SEAD (Salzburg Experimental Academy of Dance) leiten.

Was erwartet den Besucher noch? 4 Hänger aus Naturfaserseilen (Durchmesser 3,8cm) 1 Hänger, genannt Accompaniment for La Monte‘s 2 Sounds, ebenfalls ein Naturfaserseil, welches beim Treppenaufgang zu den Ausstellungsräumen von der Decke herunterbaumelt.

Forti führte bei der Pressekonferenz eine Performance zu Accompaniment vor. Die kleine sympathische Frau hängte sich ins Seil und ließ sich zu der Musik schwingen und demonstrierte damit ein Wechselspiel von mentalen Abläufen zwischen Objekt und Körper. Den Grundstein zu ihren Perfomances legte sie – in den späten 60iger Jahren lebte Forti in Rom in der Nähe eines Zoos - , als sie begann, im Zoo Tierbewegungsstudien durchzuführen.

Diese Ausstellung präsentiert mehr als 200 Objekte, Zeichnungen, Hologramme, Klangarbeiten, Fotografien und Videos von Performances. Ein großer Teil war in der Öffentlichkeit noch nie zu sehen.




Simone Forti, Slant Board, 1961, Performed at the Geffen MoCA, Los Angeles, 2004 © Carol Petersen, 2014



Christa Linossi - 5. August 2014
ID 7992
Parallel wird im Museum der Moderne Salzburg ein Bogen zu einer weiteren Ausstellung gespannt: Kunst/Geschichten - mit Simone Fortis Nachrichtenanimationen sind.

Zur Ausstellung wurde auch ein Katalog mit dem Titel Simone Forti - Mit dem Körper denken (Hirmer Verlag, München). Ebenso findet der Besucher eine Audio/Video- und Leselounge vor, in der er sich in das Schaffen von Simone Forti vertiefen kann.


Weitere Infos siehe auch: http://www.museumdermoderne.at


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