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Ausstellung

Nur bei

Tageslicht


Danh Võ im Museum Ludwig


Danh Võ, We The People, Armpit, 2011–13 Kupfer 2220 kg | Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln/ Britta Schlier © Danh Võ

Bewertung:    



Danh Võ stellt erstmals im Museum Ludwig in der Domstadt aus - auf zwei Etagen ist er dort mit paar von seinen Werken, größtenteils Installationen, zu besichtigen. Die Ausstellung heißt Ydob eht ni mraw si ti - und wenn man diesen Kauderwelsch dann rückwärts liest, kommt man auf "it is warm in the body", einem Zitat aus William Friedkins Exorzisten (dieser gleichnamige Film machte in 1973 Weltfurore).

Der 1975 in Vietnam geborene sowie in Kopenhagen aufgewachsene und derzeit überall (wo Weltkunst hängt und steht) präsent zu seien scheint, legt allergrößten Wert darauf, dass seine Werke ausschließlich mit Tageslicht "beleuchtet" werden, also nix mit unter Neon-, Leuchtstoff- oder LCD-Röhren. Von daher muss man möglichst zeitig in die aktuelle Võ-Ausstellung gehen, möglichst auch wenn draußen Sonne ist und/oder vor der Abenddämmerung sprich noch bevor man draußen letztlich nichts mehr sieht...

"Im Zentrum der von Danh Võ speziell für das Museum Ludwig konzipierten, ersten musealen Einzelausstellung in Deutschland steht sein wohl bekanntestes Langzeitprojekt We The People, der getreue Nachbau der Freiheitsstatue von New York im Maßstab 1:1. Während die meisten Einzelteile dieses über 250 Fragmente umfassenden Skulpturprojektes auf der ganzen Welt verstreut in öffentlichen und privaten Sammlungen beheimatet sind, wird das Museum Ludwig den bisher größten zusammengesetzten Teil des raumgreifenden Kupferkorpus präsentieren." (Quelle: museenkoeln.de)

Und zu sehen gibt es - außer jenem spektakulären Freiheitsstatuen-Fragment [s. Foto o. re.] - noch weitere Installationen, Fotografien und Arbeiten auf Papier. Da wird uns Biografisches von Võ mehr oder weniger persönlich nahgebracht: Seine Familie und er flohen als sog. Boats People einst nach Europa; und der ganze Problemkatalog zu Kolonialismus, Migration und kultureller Identität war/ist dem Künstler seither wichtig. Außerdem thematisiert er seine Homosexualität und/oder hinterfragt [lt. Pressetext] "normierte Verhaltensweisen generell, sowohl in der Gesellschaft im Allgemeinen als auch im Kunstkontext im Besonderen".

Das Alles sieht interessant und sehr speziell (auch wg. dieser Licht-Prämissen) aus. Vieles, so wird es Einem bei dem Anblick der Objekte nach und nach bewusst, ist nicht sehr neu. Auch nicht spektakulär; außer dem Freiheitsstatuen-Fragment, wie schon erwähnt. Ein Grad an übermäßiger Gerührtheit stellt sich auch nicht zwingend ein. Erklären lässt sich Dieses irgendwie wohl schwer bzw. nicht. Es ist halt so.



You’re gonna die up there/ Keep away! The sow is mine/Fuck me, fuck me, fuck me/ Let Jesus fuck you, let Jesus fuck you! Let him fuck you/ Lick me, lick me/ Do you know what she did, your cunting daughter?/ You might loosen the straps then/ I'm not Regan/ And I'm the Devil! Now kindly undo these straps/ That's much too vulgar a display of power, Karras/ In here. With us/ Can you help an old altar boy Father?/ Your mother's in here with us Karras, would you like to leave a message? I'll see that she gets it/ What an excellent day for an exorcism/ Intensely/ It would bring us together/ You and us/ Uh Huh/ In time/ In time/ Mirabile dictu, don't you agree?/ Ego te absolvo/ Bon Jour/ La plume de ma tante/ Until she rots and lie stinking in the earth/ What's that?/ You keep it away/ Ahhhhhhhhhhh/ Ahhhhhhh/ It burns, it burns/ Emit su evig/ Ydob eht ni mraw si ti/ Uoy ees I/ Tseirp a si eh/ Emit su evig/ Nirrem, Nirrem/ Tseirp a si eh/ Eno on ma I/ Eno on ma I/ Ahhhhhhhhhhh/ Stick your cock up her ass, you mother-fucking, worthless cocksucker/ Your mother sucks cocks in Hell, Karras, you faithless slime/ Bastards, stop/ Shove it up your ass, you faggot/ Fuck him, Karras/ You killed your mother/ You left her alone to die/ She'll never forgive you/ Bastard/ Dimmy, why you did this to me?/ Please Dimmy, I'm afraid/ Dimmy please!/ Dimmy, είσαι πολύ κουρασμένος να πας στο κρεβάτι/ Ο Θεός μαύρο/ Why, Dimmy?, 2015; Holz, polychrom gefasst 114 x 27 x 22 cm | Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln/ Britta Schlier © Danh Võ

Gisela Herwig - 7. August 2015
ID 8793
Danh Võ, Ydob eht ni mraw si ti (Museum Ludwig, 01.08.-25.10.2015)

Öffnungszeiten:
Di - So | 10 - 18 h
jeden ersten Do p.M. | 10 - 22 h
Mo | geschlossen

Eintrittspreise:
Erwach­sene | 11 €
Er­mäßigt | 7,50 €
Fam­i­lien | 22 €

Museum Ludwig
Hein­rich-Böll-Platz
50667 Köln

Tele­fon +49 221 221 26165
Tele­fax +49 221 221 24114
in­fo@­mu­se­um-lud­wig.de


Weitere Infos siehe auch: http://www.museum-ludwig.de


Post an Gisela Herwig



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