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Das Kunsthaus Graz präsentiert zur Zeit die Ausstellung

Zwei oder Drei oder Etwas

Maria Lassnig
< > Liz Larner

Vom 4. Februar 2006 bis 7. Mai 2006

Mit rund 230.000 Einwohnern ist Graz die zweitgrößte Stadt Österreichs. Bekannt ist die steirische Landeshauptstadt vor allem als Kultur- und Universitätsstadt, für ihren malerischen Stadtkern (seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe) und dem barocken Uhrturm, der als historisches Wahrzeichen hoch droben über der Stadt auf dem Schlossberg thront, bekam mit dem am gegenüberliegenden Murufer gebauten Kunsthaus Konkurrenz.

Das Kunsthaus Graz wurde 2003 - Graz ist zu diesem Zeitpunkt Kulturhauptstadt - erbaut.
Die Planer waren die beiden Londoner Architekten Peter Cook und Colin Fournier und sie nannten es liebevoll „A friendly Alien“.

Sie ist speziell als Kunsthalle für die Ausrichtung internationaler Ausstellungen multidisziplinärer, moderner und zeitgenössischer Kunst entwickelt worden.



Das Kunsthaus Graz präsentiert zur Zeit die Ausstellung

Zwei oder Drei oder Etwas
Maria Lassnig < > Liz Larner
Vom 4. Februar 2006 bis 7. Mai 2006



Peter Pakesch (Künstlerischer Leiter des Kunsthaus Graz) und Adam Budak (Kurator) haben hier eine Ausstellung kurartiert, die interessant und spannend zugleich ist. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Charakteren Maria Lassnig und Liz Larner. Sie gehören nicht derselben Generation, derselben Kultur und demselben Land an.

Maria Lassnig geboren 1919 in Kappel am Krappfeld, Kärnten (Österreich), Studium an der Akademie der bildenden Künste, Wien. Lebt und arbeitet in Wien.
Maria Lassnig’s Werke sind eingereiht in die Kunst des 20. Jahrhunderts. Sie findet als „Grande Dame“der österreichischen Malerei, mit ihrem außerordentlich eigenständigen, malerischen Werk erst seit einigen Jahren die ihrer Bedeutung entsprechende Anerkennung. Diese spezifische Form der „Körperkunst“ hat nichts mit Happening und Fluxus, Performance und Body Art zu tun.
Lassnig ist nie in die Versuchung geraten, sich von der Malerei abzuwenden und zeitgenössischen Trends zu folgen. Ihre Figuren sind nicht von labiler Komplexität, sondern von lapidarer, symbolhafter Schlagkraft.

Die Zusammenstellung in dieser Ausstellung wird mit einer Auswahl aus ganz neuen, noch nie gezeigten Gemälden von Maria Lassnig kombiniert, einer einzigartigen Übersicht ihres Künstlerischen Ansatzes an der Grenze zwischen Figürlichkeit und Abstraktion sowie dem Realen und dem Grotesken, und soll für das Hauptanliegen in ihrem langjährigen Schaffen einen Nachweis liefern: „das physische Ereignis körperlicher Erfahrung“.


li: Maria Lassnig “ Du oder Ich“, 2005 Öl auf Leinwand, Foto: Franz Schachinger Wien
re:Maria Lassnig „Zweifel“ 2004, Öl auf Leinwand, Foto: Franz Schachinger Wien


Liz Larner, geboren 1960 in Sacramento, Kalifornien (US) Studium am BFA, California Institute of Arts, Valencia, Kalifornien (US) lebt und arbeitet in Los Angeles, Kalifornien (US)

Liz Larners sculpturale Arbeiten beschäftigen sich mit der Abhängigkeit der direkten Erfahrung, der Vorstellung und der Sprache.
In ihrer Installation Chain Perspective (1990-92) , vollführt Liz Larner wiederum wahrlich akrobatische Akte räumlicher Möglichkeiten, bei denen Umkehrungen, Spiegelungen und Erweiterungen räumliche Konventionen und Eigenschaften der klassischen Darstellung, wie etwa Raum und Dimensionen, auf den Prüfstand stellen.
Sie verwendet zuerst unsere Empfindungen der Masse, der Dichte, des Gewichts und unsere linguistischen Gewohnheiten, um unseren Körper zu fühlen, unsere Erfahrungen sowie unsere Vermutungen über das was Kunst ist (und nicht ist), was es tut, wie es spricht und wo Kunst anfängt und es beendet.

Zwischen der Transparenz einer offenen Struktur und der Gefangenschaft im perspektivischen Raster bietet es, so wie andere plastische Arbeiten von Liz Larner, sowohl die Illusion eines sich stets verändernden Raumes als auch die konkrete Physikalität einer realen Umgebung.


li: Liz Larner, Reflector Wizards,1992, mirrors, Aluminium, steel and leather, Photo: Norbert Artner | re: Liz Larner, Cain Perspective


Sinne und Sensibilität erzeugen in den multidimensionalen und „den Raum sprengenden“ Werken von Maria Lassnig und Liz Larner Volumen.

Maria Lassnig < > Liz Larner, Photo: Kunsthaus Graz


Christa Linossi - red. / 13. Februar 2006
ID 00000002247

Das Kunsthaus Graz präsentiert zur Zeit die Ausstellung

Zwei oder Drei oder Etwas
Maria Lassnig < > Liz Larner
Vom 4. Februar 2006 bis 7. Mai 2006


Weitere Infos siehe auch: http://www.kunsthausgraz.at






 

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