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8. 9. – 4. 11. 2012, Akademie der Künste (Pariser Platz 4, 10117 Berlin)

DER ALCHIMIST

Heinz Hajek-Halke. Lichtgrafisches Spätwerk


Heinz Hajek-Halke, 1935, Selbstporträt - Sammlung Michael Ruetz / Nachlass Heinz Hajek-Halke


"...sie kommen - wenn sie kommen"

"Was László Moholy-Nagy für die Fotografie des Bauhauses und der 1920er Jahre geleistet hat, schuf Heinz Hajek-Halke für die 1950er Jahre und die abstrakte Kunst. Dabei war Hajek-Halke (1898-1983) ein genuin fotografisch arbeitender Künstler: Was er in der Dunkelkammer an physikalisch-chemischer Arbeit vollbrachte, darf getrost als Alchimie bezeichnet werden; es wird noch heute von keinem digitalen Software-Programm erreicht.

Unter den großen Fotokünstlern des 20. Jahrhunderts war Heinz Hajek-Halke ein Einzelgänger, der keiner Schule angehörte und dennoch viele Andere beeinflusste. Schon in den frühen 1930er Jahren als Plakatkünstler berühmt, setzte seine künstlerische Reife in den 1950er Jahren ein. Er ist einer der großen Abstrakten und diesbezüglich einer der ersten Künstler in der Fotografie überhaupt.

Die Akademie der Künste besitzt aus seinem Spätwerk über 200 Lichtgrafiken, die erstmals umfassend in der Ausstellung am Pariser Platz präsentiert werden. Sie bietet eine der raren Wiederentdeckungen an, die zur Geschichte der künstlerischen Fotografie im 20. Jahrhundert noch zu machen sind."


(Quelle: ARTEFAKT)




Das Schifffahrtszeichen, um 1960, C-Print; 27,7 x 38,6 cm - Foto: Heinz Hajek-Halke, Sammlung Michael Ruetz / Nachlass Heinz Hajek-Halke

Ohne Titel, um 1960, C-Print, 29,8 x 24,1 cm - Foto: Heinz Hajek-Halke, Sammlung Michael Ruetz / Nachlass Heinz Hajek-Halke

Ohne Titel / Hansaviertel, um 1957, Silbergelatine, 29,5 x 37,6 cm - Foto: Heinz Hajek-Halke, Sammlung Michael Ruetz / Nachlass Heinz Hajek-Halke



In der von Rolf Sachsse (in Zusammenarbeit mit Michael Ruetz sowie Rosa von der Schulenburg) kuratierten Foto-Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz - großzügig, übersichtlich und mit reichlich Sympathie für den beinah "Vergessenen" auf immerhin drei Säle verteilt - wird in den einführenden und begleitenden Texten deutlich auf das Einzelgängerdasein Hajek-Halke's (1898-1983) verwiesen; das war auch der Grund, weswegen sie, die Macher, diese Schau Der Alchimist betitelten: "Alchimisten", heißt es da zum Beispiel, "betreiben ein Geschäft in der Grauzone zwischen Kunst und Wissenschaft"; und Hajek-Halke wäre ein großer Einzelgänger unter den Fotokünstlern des 20. Jahrhunderts gewesen, "keiner Schule verpflichtet", und dennoch hätte er viele beeinflusst und unterrichtet...

Unser Lieblings-Foto (ist im dritten Saal, Stirnseite, Mitte, zu sehen) nennt sich "...sie kommen - wenn sie kommen" (1968) ; und auf ihm sind vier durch einen wirbelnden Wind auftreibende und vor sich her schwebende Büstenhalter zu sehen...


Gisela Herwig - 8. September 2012
ID 6199

Weitere Infos siehe auch: http://www.adk.de





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