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Danny Winters (gespielt von Jeremy Irvine) ist der von dem Buchautor Jon Robin Baitz - für Roland Emmerichs sozialpolitisch unterfütterte Schwulenschnulze Stonewall - erfundene "nette Junge von nebenan". Er ist in einer US-amerikanischen Kleinstadt aufgewachsen und hat irgendwann in sich dieses Gefühl und diesen Drang verspürt, doch eigentlich ganz anders als die anderen um ihn herum zu sein. Sein homosexuelles Comingout vollzog sich allerdings mehr im Verborgenen - als es dann doch, durch eine Unvorsichtigkeit des Jungen, offensichtlich wurde und er wie von jetzt auf gleich als "krank" und quasi aussätzig stigmatisiert zu werden drohte, suchte er die Flucht nach vorn, d.h. der eigene und leibhaftige Vater (gespielt von David Cubitt) setzte ihn mit einem Koffer vor die Tür... Klein Danny flüchtet nach New York und lernt dort umgehend die große weite Welt der Schwulen und der Transen und der Lesben, die sich alle und gelegentlich im Stonewall Inn versammeln, kennen. Und er droht auch nach und nach ins Stricher-, Obdachlosenabseitige zu versumpfen. N.Y. ist halt nichts für so Provinzmäuse wie ihn.


"Das Stonewall Inn wird von der Mafia betrieben und ist alles andere als ein sicherer Hafen. Als Danny und seine Freunde schließlich wiederholt von der Polizei diskriminiert, grausam schikaniert und belästigt werden, machen die Gäste des Clubs ihrem Ärger darüber Luft und werfen ein Fenster ein. Der Stein stößt ein Umdenken an und löst einen Aufruhr aus. Der Kampf für die Gleichberechtigung beginnt. Danny erlebt aber nicht nur den Stonewall-Aufstand mit, sondern auch 1970 den ersten offiziellen Gay-Pride-Marsch." (Quelle: Wikipedia)


Mit Stonewall wollte Emmerich, der selbst bekennend schwul ist, "die Geschichte des 1969er Aufstands darstellen, um dieses denkwürdige Ereignis einer jüngeren Generation von Schwulen nahe zu bringen." (Quelle: Wikipedia)

Das [s.o.] gelingt ihm schlicht, banal, naiv und ohne jedwede emotionale Mitfühlung oder gar menschliches Beteiligtsein. Das reinweg Oberflächliche und/oder eine Anhäufung aller so sattsam abgedroschenen Klischees (von wegen Tucken, Tunten, Tütütü) muss als die einzig-vorstechende Eigenschaft des Streifens abgebrandmarkt sein. Der Film ist grauenhaft gestellt und unglaubhaft gespielt, nicht einer der Akteure hinterlässt da irgendwelche Spuren. Und allein schon von den Dialogen her: Vergiss es!



Alexandre Nachi, Atticus Dean Mitchell, Caleb Landry Jones, Jeremy Irvine und Jonny Beauchamp in Stonewall | © Roadside Attractions

Bobby King - 20. November 2015
ID 8993
Weitere Infos siehe auch: http://www.thestonewallmovie.com


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= schon gut


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= na ja


= katastrophal

 


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