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Rezension

Filmstart: 15. Mai 2014

GODZILLA

Regie: Gareth Edwards


Die nuklearverstrahlte Urechse ist wieder da! Noch größer und noch lauter und noch aggressiver als in allen Filmen je zuvor. Das neueste Godzilla (Regie: Gareth Edwards) startet allerdings erst ca. ab der Filmmitte, also nach über 1 Stunde Laufzeit, seinen von uns Fans bis dahin ungeduldig-längst erwarteten Vernichtungsfeldzug. Vorher war dann Dieses hier, rein handlungsmäßig, zu beachten:

Auf den Philippinen ist das Muto (= höchstwahrscheinlich abgeleitet aus dem Wort "Mutant") bei Minenarbeiten erwacht und haut, nach seiner ersten Siebenmeilenstiefelexkursion, ganz schnell mal ein Atomkraftwerk in Japan kurz und klein; bei den ins Deutsche zu vernehmenden und eigentlich nichts weiter aussagenden Dialogen zwischen Sachverständigen und Sicherheitsbehörden resp. US-Navy fällt dann plötzlich die Parole "Fukushima", was uns Fans sofort an ein reales und v.a. wahres Beispiel von Verschleierungentaktik rückgemahnt und ein gewisses Aktuellsein in der Grundaussage dieses Films vermuten lassen soll - nun gut. Auf jeden Fall ist dort, bei der Gelegenheit, die Mutter unsres hübschen Bombenentschärfer-Haupthelden Ford Brody (gespielt von Aaron Taylor-Johnson), die eine Seismologin war, frühzeitig umgekommen und wird/wurde seither stark von ihrem Mann Joe Brody, der dann auch ein Seismologe ist und war, betrauert. Rein aus Liebe also macht der sich (gespielt von Bryan Cranston) auf den Weg in die gesperrte und verbotne Zone und nimmt, also ca. 15 Jahre später, seinen mittlerweile aus dem Stimmbruch und der Pubertät befreiten Sohnemann gleich mit... Ja und da finden sie erneut das Muto, das nunmehr zum zweiten Mal erwacht; ja und der Vater stirbt da leider, und das Muto macht sich auf zu seiner neuerlichen Siebenmeilenstiefelexkursion...




Elle Brody sieht es kommen... © Warner Bros. GmbH

Ford Brody rettet San Francisco vor ihm... © Warner Bros. GmbH

Aber es lebt wohl weiter fort... © Warner Bros. GmbH



Wir müssen hier jetzt etwas diese wirre Story bündeln, also:

Dr. Serizawa (gespielt von Ken Watanabe) hat herausgefunden, dass es höchstwahrscheinlich noch ein zweites Muto gibt, das dann das erste aufs Gigantisch-Telepathische mit einem Paarruf anzulocken sich ersann; Weibchen will Männchen oder so. Ja und der Weg führt zufälliger Weise über San Francisco - - eine Weltstadt in Gefahr!! Aber es gibt ja noch dieses Godzilla'chen von ganz, ganz früher; ja und weil das halt im tiefen Wasser überlebt hat und jetzt keine Ungeordnetheiten der Natur zulassen will (à la "Die größte, lauteste und aggressivste Urechse bin ja wohl ich!"), wird es vom Weltbeschützer in Gestalt der US-Navy als Hauptkampfmaschine gegen die zwei merkwürdigen Mutos angeheuert - und Godzilla siegt!

Wir sehen dann noch paar Mal die Ford-Brody-Braut und Jungmutter Elle Brody (gespielt von Elizabeth Olsen), die am Schluss erleichtert ihren überlebt habenden hübschen Bombenentschärfer-Gatten in die Arme nimmt.

Alles in Allem freilich waren/sind wir Zeugen einer neuerlichen und absonderlichen infantil-kindischen Scheiße aus dem Jungen-Bastelbaukasten von Hollywood. Sehr umständlich erzählt; PCmäßig erbärmlich aufgeblasen, lachhaft und entnervend.


Bewertung:    



Bobby King - 15. Mai 2014
ID 7831
GODZILLA (USA 2014)
Regie: Gareth Edwards
Drehbuch: Max Borenstein
(nach einer Story von Dave Callaham)
Produktion: Jon Jashni, Mary Parent, Brian Rogers und Thomas Tull
Musik: Alexandre Desplat
Kamera: Seamus McGarvey
Schnitt: Bob Ducsay
Besetzung:
Aaron Taylor-Johnson (Ford Brody), Elizabeth Olsen (Elle Brody), Bryan Cranston (Joe Brody), Sally Hawkins (Dr. Vivienne Graham), Juliette Binoche (Sandra Brody), Ken Watanabe (Dr. Ichiro Serizawa), David Strathairn (Admiral Stenz), Anthony Konechny (PO2 Thatch), Victor Rasuk (Tre Morales), CJ Adams (junger Ford Brody), Brian Markinson (Whalen), Richard T. Jones (Colonel), Al Sapienza (Huddleston) und Godzilla


Weitere Infos siehe auch: http://www.godzillamovie.com


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