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Hollywood

Der Androiden-

Fassbender



Bewertung:    



Das letzte Mal, dass in den Kinos was mit Aliens war, war in 2012 - da zeigte Alien-Kultstar-Filmemacher Ridley Scott seinen ambitionierten Streifen Prometheus; war zwar nicht ein-eindeutig als obligatorisch einzustufende Fortsetzung seiner bisher drei- bzw. vierteiligen Alien-Serie (mit Sigourney Weaver als der alienjagenden Raumschiffchenkommandeuse Ellen Ripley!) unterzeichnet, ging jedoch als eine Art von Alien-Verschnitt, mit pseudokünstlerischem Anspruch (HR Giger, abermals), gut durch...

*

In Alien: Covenant - seit vorgestern in deutschen Kinos - spielt der Michael Fassbender die Doppel-Hauptrolle. Zum Einen tritt er, wie bereits in Prometheus, als Androide David auf; der war dann nach dem großen Katastrophenschluss der einzig "Überlebende" und wollte sich mit seiner eremitischer Zurückgebliebenheit auf diesem Inselchen-Planeten nicht mehr abfinden, weswegen er dort eine neue Übermenschen-Spezies schuf und diese allerdings, weil er halt mit dem forscherischen Resultat des Ganzen in der Folge nicht mehr einverstanden war, dann wieder ausradierte und nun doch allein das Robinson-Crusoe-Dasein ausprobierte - - und zum Anderen als Androide Walter, der das neue Raumschiff mit dem Namen Covenant inkl. seiner einen Neuplanet erkundenden Besatzung rundumsorgte oder so... Na jedenfalls wird die Mission kolonialistisch eingestuft, weswegen auch so übermäßig viel von diesem grauenhaften Übermenschenscheiß begründend zu erfahren ist.

Vom Drehbuch her das bisher schwachsinnigste Resultat sämtlicher Aliens.

Die fast unvermeidliche Begegnung der zwei Androiden gipfelt dann in einer Blockflöten-Musikstunde à la dass dann der eine Android dem andern quasi einen bläst; und nebenbei tauschen sie sich zu Texten von Lord Byron aus oder hör'n Wagners "Einzug der Götter in Walhall" aus Rheingold.

Auch erleben wir - wie schon im allerersten Alien-Film, was ihn dann gleich so horrorhaft-sympathisch machte - , dass die Schleimviecher durch hochbrutales Durchstoßen aus Rücken, Bauch und Mund ihrer als "Wirt" missbrauchten Menschenkörper nach und nach dann in Erscheinung treten; freilich dezimiert das dann die Kernbesatzung bis auf übrig bleibende zwei Astronauten.

Walter legt zum Schluss zwei Kuckuckseier mit den Embrios von weiteren zwei Aliens in die Kühlkammer mit den zig Ungeborenen, die man für später experimentell woanders auszusetzen plant - - - wahrscheinlich plant der Scott mit diesem Schlussbild schon die neue Fortsetzung der zweiten Alienfilm-Generation; mal sehen, ob er das noch alles schafft; er ist ja immerhin schon an die 80.




Michael Fassbender und Carmen Ejogo in Erwartung, was da kommt in Alien: Covenant | (C) Twentieth Century Fox

Bobby King - 20. Mai 2017
ID 10038
Weitere Infos siehe auch: http://www.fox.de/alien-covenant


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