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Rezension


Tatort im Ersten, 13. Februar 2011, 20:15

"Stille Wasser" © Radio Bremen 2011

Buch und Regie: Thorsten Näter


Kann Hauptkommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel) das Schweigen des traumatisierten Mädchens brechen? - Bild: Radio Bremen

Bei den TATORT's sind dann immer wieder diese Gastauftritte von berühmten oder weniger berühmten Stars von Bühne, Film und Fernsehen zusätzlich sehens- und auch hörenswert. Denn meistens sind es wirklich (also wirkliche) Theater-Stars, die dann die Kommissar-oder-Inspektor-Crews, die stellvertretend für Mentalitätserkundungen aus deutschsprachigen Gauen hie und da und hin und quer ermitteln, sozusagen echt und wirklich künstlerisch flankieren - auch im Falle Bremen war das jetzt nicht anders; und wir lasen also dann auf dem Besetzungszettel Ulrich Matthes, Dagmar Manzel und sogar die Tochter Ulrich Mühes & Susanne Lothars (was man überdeutlich mitbekam): Anna Maria Mühe...


Inga Lürsen gibt sich als Verwandte der Mordopfer aus und befragt Walter Hansen. Gisela Kremer, Max Gressmann, Rebecka Gressmann und Günther Kremer verfolgen das Gespräch skeptisch. - Bild: Radio Bremen


"In einer Bremer Hochhaussiedlung werden die Eheleute Frank und Yvonne Berthold ermordet aufgefunden. Ihre neunjährige Tochter hat die Tat beobachtet, ohne vom Täter bemerkt zu werden. Deshalb schwebt sie in höchster Gefahr, das nächste Opfer zu werden. Das Kind ist schwer traumatisiert und spricht, seit man sie gefunden hat, kein einziges Wort mehr. Hauptkommissarin Inga Lürsen ist die einzige, die es schafft, nach und nach ihr Vertrauen zu gewinnen. Das Kind flieht aus dem Krankenhaus, zurück in die Wohnung der Familie, will dort um keinen Preis wieder weg.

Lürsen, die weiß, dass es nirgends einen hundertprozentigen Schutz für das Kind gibt, solange der Täter auf freiem Fuß ist, beschließt schweren Herzens, sich als Tante der Kleinen auszugeben und mit ihr in der Wohnung zu bleiben. Im selben Haus wohnen auch die Arbeitskollegen des Opfers und deren Frauen. Immer deutlicher spürt Inga, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Oder hat die Mordtat doch etwas mit der Arbeit des Opfers im Hafen zu tun, wie Stedefreund vermutet..."


(So zu lesen auf der hausinternen ARD-Website zum neuen TATORT Stille Wasser / Radio Bremen)



Kremer (Ulrich Matthes) gerät ins Visier der Kommissare. - Bild: Radio Bremen

Gisela Kremer (Dagmar Manzel) ist über den Tod der Bertholds verzweifelt. Gegenüber der Polizei gibt sie sich wie alle Nachbarn verschlossen. Kann es Inga Lürsen gelingen, sie als vermeintliche Stiefschwester der Toten zum Reden zu bringen? - Bild: Radio Bremen


Und Ulrich Matthes / Dagmar Manzel sind natürlich nicht die Mörder; und obgleich sie schon dann, durch beharrliches Herausstellen zweier doch mehr als schlicht zu nennender Gemüter (er: Containergiftentgaser auf 'ner Werft / sie: Abkassiererin in einem Supermarkt) so eine Art von "schlichtem" Grundverdacht des bremischen Ermittlerduos auf sich ziehen - - Matthes / Manzel spielen beide Volksvertreter so, als wären sie die Schlichtheitsweltmeister im Bremer Wohnsilo an sich...

Zum Schluss wird gar - wer hätte das gedacht - Anna Maria Mühe der Affekttat überführt; sie stach dann halt in summa der diversen Zuspitzungen einer höchst beziehungsschwang'ren Vorgeschichte auf das Opferpaar mit einem Küchenmesser kräftig ein.

Sina Monpetain, im Übrigen, verkörperte genial das bis zum Ende stummgeschockte Kind.

(Und nervige Musik, die sich der Buchautor und Regisseur des Streifens selbst zu machen zusätzlich noch vorbehielt.)


Bobby King - red. 12. Februar 2011
ID 00000005060
TATORT: "STILLE WASSER" (ARD, 13.02.2011)
Rollen / Darsteller:
Hauptkommissarin Inga Lürsen ... Sabine Postel
Kommissar Stedefreund ... Oliver Mommsen
Karlsen ... Winfried Hammelmann
Nadine Berthold ... Sina Monpetain
Gisela Kremer ... Dagmar Menzel
Günther Kremer ... Ulrich Matthes
Rebecka Gressmann ... Anna Maria Mühe
Regie: Thorsten Näter
Buch: Thorsten Näter
Kamera: Joachim Hasse
Szenenbild: Dietmar Linke


Weitere Infos siehe auch: http://www.daserste.de/tatort


E-Mail an Bobby King



 

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