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Tatort


Tatort im Ersten, 20. November 2011, 20:15

"Der Tote im Nachtzug" © HR 2011

Buch und Regie: Lars Kraume


Joachim Król als Frank Steier und Nina Kunzendorf als Conny Mey im Hessen-TATORT - Bild: HR/Johannes Krieg

"Conny Mey wird früh morgens – noch in Joggingkleidung – zum Bahnhof beordert. Im Nachtzug aus Warschau wurde eine blutüberströmte Leiche mit Schusswunde gefunden, ein Verdächtiger ist beim Eintreffen der Polizei geflohen.

Frank Steier, nach einer Stichverletzung eben erst aus der Reha entlassen, ist ebenfalls bereits vor Ort. Alles sieht nach einem Raubmord aus. Das Ermittler-Duo Frank Steier und Conny Mey sucht Elsa Lange auf, die Frau des Ermordeten, um ihr die traurige Nachricht zu überbringen. Von ihr erfahren sie, dass ihr Ehemann Sanitäter bei der Bundeswehr in Afghanistan war, doch vor drei Jahren wegen Medikamentenmissbrauchs entlassen wurde.

Schließlich finden Mey und Steier heraus, dass sich der flüchtige Hauptverdächtige, Stanislav Kilic, und Elsas Mann Rüdiger aus Afghanistan kannten. Beide waren an krummen Geschäften beteiligt. Wollte sich Stanislav rächen? Der Fall bekommt eine neue Wendung, als plötzlich auch Feldjäger großes Interesse an Stanislav zeigen."



(Filmplot auf http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=20.11.2011)



Conny Mey wird früh morgens – noch in Joggingkleidung – zum Bahnhof beordert. - Bild: HR/Johannes Krieg

Die Kommissare versuchen die Tat zu rekonstruieren. Das Opfer wurde erschossen. - Bild: HR/Johannes Krieg

Das Opfer war Sanitäter bei der Bundeswehr in Afghanistan. Hartmann und Thomsen werden vom Chef der Mordkommission befragt. - Bild: HR/Johannes Krieg


Erst in den letzten 10 Minuten dieses neuen Tatort kriegten wir als Zuschauer eindeutig zu erfahren, worum es im zweiten Fall von Conny Mey (gespielt von Nina Kunzendorf) sowie Frank Steier (gespielt von Joachim Król) hauptsächlich ging:

Der Tote im Nachtzug (gespielt von Stephan Grossmann) war mal Angehöriger der Bundeswehr am Kundus. Während seines Einsatzes schmuggelte er mit Penecelin, welches gegen Rauschgift oder so von seinen Handelspartnern getauscht und/oder später auf dem polnischen bzw. deutschen Markt verhökert wurde. Aber das war eigentlich dann nicht der springende Punkt, weswegen sich der abtrünnige Bundeswehrsoldat im Nachtzug Warschau-Frankfurt selbst das Leben nahm - bis kurz vor Schluss ging nämlich noch die Annahme, er könnte von einem ehemaligen Schmuggelkumpan (gespielt von Jevgenij Sitochin) ermordet oder hingerichtet worden sein; nein, Irrtum! Denn der Lanzer schloss mal eine Risiko-Lebensversicherung in Höhe von 250.000 Euro ab. Ja und die sollte seine mit seinen Kindern in Armut lebende Frau (gespielt von Inka Friedrich) kriegen. Aber es sollte eben auch Alles so aussehen, als wäre er ermordet worden; denn bei Selbstmord zahlen ja bekanntlich die Versicherungen nicht etc. pp.

Und Benno Fürmann gibt es auch noch in dem Film. Er spielt da einen Angehörigen des MAD (Militärischer Abschirmdienst) - weil ja der Fall des angeblich ermordeten oder auch selbstgemordeten Lanzers eine rein "interne" Bundeswehr-Geheimsache gewesen wäre; und so greift der MAD gewissermaßen mit Brachialgewalt - und er versetzte Nina Kunzendorf auf offner Straße einen Stromstoß - höchstpersönlich durch, um Alles, aus "internen" Gründen, zu vertuschen oder so. / Wie Nina Kunzendorf dann ihren Stromstößern auf dem Revier begegnete, rastete sie auch allerliebst und allerrichtigst aus; mit Benno Fürmann stieg sie dann, zur Strafe, in die Kiste und entlockte ihm ermittlungsbrauchbare Geheimnisse über den Lanzer-Fall (Nina Kunzendorf sagte dann postwendend zu Joachim Król: "Ich hab' ihm [Benno Fürmann] einen geblasen." )

Joachim Król - im Übrigen - machte den ganzen Film über so einen merkwürdig-gesundheitlichen Eindruck, bis es schließlich aus ihm selber wie von selbst herausgekommen war: "Ich habe Panikattacken."

Kein sehr gesundes Leben also bei der Polizei.


Bobby King - red. 20. November 2011
ID 00000005488
TATORT: "DER TOTE IM NACHTZUG" (ARD, 20.11.2011)
Buch und Regie: Lars Kraume
Kamera: Armin Alker
Szenenbild: Olaf Schiefner
Musik: Christoph M. Kaiser und Julian Maas
Besetzung:
Frank Steier ... Joachim Król
Conny Mey ... Nina Kunzendorf
Elsa Lange ... Inka Friedrich
Rüdiger Lange ... Stephan Grossmann
Stanislav Kilic ... Jevgenij Sitochin
Thomsen ... Benno Fürmann
Hartmann ... Rüdiger Kling
Chef der Mordkommission ... Gerd Wameling
Daniel Behnken ... Arnd Klawitter
Fuchs ... Gerrit Jansen


Weitere Infos siehe auch: http://www.daserste.de/tatort


Post an Bobby King



 

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