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Kurzkritiken



Al-wadi (The Valley)
Libanon/Frankreich/Deutschland/Katar/VAE 2014, 135 min, Arabisch mit engl. UT
R: Ghassan Salhab, D: Carlos Chahine, Carole Abboud, Fadi Abi Samra, Mounzer Baalbaki


Ein Mann verliert bei einem Unfall sein Gedächtnis und gerät in die Obhut einer geheimnisvollen Gruppe. Deren Anwesen entpuppt sich als illegale Drogenmanufaktur, und das näher rückende Getöse eines fernen Krieges bedroht die trügerische Ruhe zusätzlich.


Ein etwas zu rätselhaft inszeniertes, aber sehr interessant fotografiertes, melodramatisches, politisches Kriminalstück. | GL





Brazil S/A (Brazilian Dream)
Brasilien 2014, 64 min, ohne Dialog
R: Marcelo Pedroso, D: Edilson Silva, Adeilton Sebastião Sena, Giovanna Simões


Bild-und tongewaltige avantgardistische Satire mit politischem Hintergrund. In einer experimentellen Montage verdichten sich reale und surreale Bilder aus dem Brasilien der letzten Jahrzehnte zu einem rauschhaften Kinoerlebnis.


Interessante Ansätze, die aber teils in aufdringlichen Metaphern breit ausgespielt werden. Mehr Subtilität und Gefühl für die richtige Dosierung hätte der Collage gut getan. | MPH





Ce gigantesque retournement de la terre, constat cinématographique (This Gigantic Furrowing of the Ground -A Filmic Survey)
Frankreich 2015, 71 min, Französisch mit engl. UT
R: Claire Angelini


Auf den Spuren von Jean Grémillons 1945 unter dem Eindruck des Kriegsendes und der Verwüstungen in der Normandie gedrehten Dokumentarfilms Le six juin à l’aube nähert sich dieser Essayfilm in drei Kapiteln der heutigen Landschaft und ihren Bewohnern.


Eine vertane Idee, ein kreischender Soundtrack, Bildsprache der achtziger Jahre, pseudodramatisch, keine Übersetzung geschichtlicher Spuren an den jeweiligen Orten. | GL





Counting
USA 2015, 111 min, Englisch
R: Jem Cohen


Jem Cohens jüngstes Werk ist ein persönlicher, essayistischer Dokumentarfilm, eingefasst in 15 Kapitel. Mit bemerkenswerter Intensität komponiert der Regisseur Bilder, Töne und Musik zu einem hypnotischen Streifzug durch Metropolen unserer Welt. Die Zeit steht still und vergeht zugleich.


Eine viel zu willkürliche Collage alltäglicher Szenen und spannungsloser Bilder. | GL





The Days Run Away Like Wild Horses Over the Hills

Deutschland 2015, 71 min, Englisch/Deutsch/Polnisch mit engl. UT
R: Marcin Malaszczak, D: Natalie Warlow, Maria Christine Brehmer, Stefania Malec


Diese experimentelle Dokumentation stellt dem Alltag eines Kindermädchens im quirligen Berlin das ruhevolle Dasein von Rentnerinnen in der polnischen Provinz gegenüber. Eine Reflexion über weibliche Werdegänge, die Lebensabend und Lebensanfang verbindet.


Zäh, beliebig und belanglos. | GL





Le Dos rouge (Portrait oft he Artist)
Frankreich 2014, 127 min, Französisch/Englisch mit engl. UT
R: Antoine Barraud, D: Bertrand Bonello, Jeanne Balibar, Géraldine Pailhas, Barbet Schroeder


Ein fiktiver Bertrand Bonello, Filmregisseur, ist auf der Suche nach einem Gemälde, welches in seinem nächsten Film für das Monströse in der Kunst stehen soll. Schritt für Schritt schleichen sich ungeheuerliche Transformationen auch in sein eigenes Leben ein.


Intelligente Reflexion über die Faszination an der Kunst und deren Inspirationspotenzial. Die Sehnsüchte, Fantasien und Verwirrungen des Protagonisten scheinen sich sukzessive zu materialisieren und werden so auch dramaturgischer bzw. visueller Teil der Realität des Films. | MPH/GL





Exotica, Erotica, Etc.
Frankreich 2015, 73 min, Spanisch/Portugiesisch/Griechisch mit engl. UT
R: Evangelia Kranioti


Ein filmischer Essay über das Zur-See-Fahren, die Männer der großen Containerschiffe und die Frauen, die in Häfen und Spelunken auf sie warten: Bilder und Sound verdichten sich zu einer maritimen Sinfonie und einer Erzählung über Fernweh, Liebe und Begehren.


Das elegante, fließend verwobene Patchwork kann sich auf die Attraktivität der Bilder verlassen, die große Schiffe auf großer Fahrt durch die Weltmeere zu liefern vermögen (erleuchtete Häfen, Packeis, Sturmwogen). Dass eine gealterte Seemannsbraut und ein ehemaliger Containerschiffkapitän zu den Bildern ihre Memoiren aus dem Off erzählen, überzeugt nicht in jeder Sequenz. | MPH





The Forbidden Room
Kanada 2015, 128 min, Englische OF
R: Guy Maddin, Evan Johnson, D: Roy Dupuis, Clara Furey, Louis Negin, Udo Kier


Die fiktive Rekonstruktion einer Vielzahl verlorener Stummfilme, deren abenteuerliche Handlungen sich auf amüsante Art und Weise miteinander verbinden, gerät zu einer vergnüglichen Hommage an das Geschichtenerzählen an sich.


Wilde Bilderflut, die sich ironisch auf die Stummfilmästhetik und das Genre Horror- und Psychothriller bezieht. Eine intelligente, schelmische Verführung, aber sehr spektakelhaft gestaltet. | GL





Futaba kara toku hanarete dainibu (Nuclear Nation II)
Japan 2014, 114 min, Japanisch mit engl. UT
R: Atsushi Funahashi, D: Yutaka Yamazaki, Ryuichi Sakamoto


Diese Fortsetzung von Nuclear Nation, der die unmittelbaren Ereignisse nach dem Super-GAU in Fukushima zeigte, dokumentiert den hartnäckigen Kampf der Gemeinde Futaba gegen das Vergessen und das Fortbestehen der nuklearen Gefahren.


Beeindruckendes Material, das Einblicke in das Leben nach der Katastrophe bietet. Anhand der Bewohner eines einzigen Dorfes wird gezeigt, was es bedeutete, dass das Leben mit einem Schlag zerstört wurde. | GL





Der Geldkomplex (El complejo de dinero)
Spanien 2015, 76 min, Spanisch/Deutsch mit engl. UT
R: Juan Rodrigáñez, D: Lola Rubio, Gianfranco Poddighe, Rafael Lamata, Jorge Dutor, Katrin Memmer


Eine zusammengewürfelte Gesellschaft auf einer idyllischen Finca, Gespräche über Liebe, Geld und Revolution, eine Verlobte aus Deutschland, Wein, Gesang und eine geheime Goldmine sind die Parameter dieser vergnüglichen Adaption des gleichnamigen Romans von 1916.


Zusammenhangs- und sinnlose, langatmige Dramaturgie, in der die Darsteller in den Kulissen herumstehen, sitzen und liegen. Entsprechend mühsam für den Zuschauer. | GL





Il gesto delle mani (Hand Gestures)
Italien 2015, 77 min, Italienisch mit engl. UT
R: Francesco Clerici


Eine Bronze-Gießerei in Mailand. Seit 100 Jahren werden hier Statuen gefertigt. Diese liebevolle Hommage an eine uralte Handwerkskunst zeigt Schritt für Schritt die faszinierende Herstellung einer Bronzefigur und den schweißtreibenden Alltag in dem Betrieb.


Eine in der Tradition des Bildungsfilms, allerdings fast textlose, ruhige, schnörkellos bebilderte "Sachgeschichte", die sich ganz auf die handwerkliche Arbeit der Skulpturenherstellung konzentriert und punktuell die Historie der Firma illustriert. Die Sendung mit dem Hund! | MPH





H.
Argentinien/USA 2015, 93 min, Englische OV
R: Rania Attieh, Daniel Garcia, D: Robin Bartlett, Rebecca Dayan, Will Janowitz, Julian Gamble


In dieser Annäherung an den griechischen Mythos ist eine Künstlerin namens Helen schwanger, während eine ältere Namensvetterin eine Babypuppe pflegt. Unweit der Stadt Troy schlägt eine Art Meteorit ein, der auf unheimliche Weise in ihre Leben eingreift.


Sehr elegische, sehr konstruierte Katastrophenparabel mit dem Grundmotiv Scheinschwangerschaft. | GL





Histoire de Judas
Frankreich 2015, 99 min, Französisch
R: Rabah Ameur-Zaïmeche. D: Nabil Djedouani, Mohamed Aroussi, Rabah Ameur-Zaïmeche


Liebevoll und bedächtig schildert dieser zeitlose Historienfilm die tiefe Freundschaft zwischen Judas und dem Galiäer Jesus von Nazareth, der den römischen Machthabern im besetzten Palästina als Aufständischer gilt.


Eigenwillig und sehr atmosphärisch aufgebaut. In ruhigen, langen, dialogkargen Einstellungen lässt der Regisseur die Charaktere für sich sprechen und die Zeitumstände spiegeln, die akribisch rekonstruiert werden. | GL





K
Volksrepublik China / Großbritannien 2015, 86 min, Mongolisch
R: Emy rap Richard, Darhad Erdenibulag. D: Bayin, Jula, Yirgui, Altanochir, Zandaraa


Diese Verfilmung von Kafkas Das Schloss, in der K gegen die undurchsichtigen Hierarchien einer fremden Stadt ankämpft, sich in eine Kellnerin verliebt und vom Landvermesser zum Schuldiener wird, bewegt sich in einer fiktiven Mongolei.


Eine etwas sperrige, episch ausgestellte Parabel. Kammerspielartig erzählen die Protagonisten die Handlung als seien sie auf einer Bühne. | GL





La maldad (Evilness)
Mexiko 2015, 85 min, Spanisch mit engl. UT
R: Joshua Gil, D: Rafael Gil Morán, Raymundo Delgado Muñóz


Inmitten einer verlassenen Landschaft bereitet sich ein alter Mann aufs Sterben vor, während ein anderer noch große Pläne hat. Seine Entschlossenheit führt ihn in die Stadt, wo Forderungen nach politischer Veränderung immer lauter werden.


Die in der Verlassenheit der mexikanischen Wüstenprovinz spielende, melancholisch und langsam erzählte Handlung konzentriert sich ganz auf die ungewöhnliche Physis bzw. Ausstrahlung seiner beiden betagten Charaktere, die wie aus der Zeit gefallen scheinen. Am Ende verwebt der Regisseur geschickt dokumentarische Bild- und Tonaufnahmen sozialer Proteste. | MPH





Madare ghalb atomi (Atom Heart Mother)
Iran 2015, 96 Min, Farsi
R: Ali Ahmadzadeh. D: Taraneh Alidoosti, Pegah Ahangarani, Mehrdad Sedighiyan, Mohammad Reza Golzar


Auf einer ausgelassenen Autofahrt durch die Teheraner Nacht unterhalten sich zwei gewiefte Freundinnen über Alltag, Atombomben und Pink Floyd. Nach einem Zusammenstoß steht ihnen ein charmanter Fremder im Anzug zur Seite, dessen Hilfe ihren Preis hat.


Spannendes Hörspiel (die Handlung spielt fast komplett im Auto) mit fescher Besetzung. Etwas überstrapazierte Dialoge über Politik, die Welt, Schicksalsschläge und die Realität. Anziehend, spontan und direkt, ironisch – bei unmotiviert kippender Stimmung am Ende. | GL





Mar
Argentinien, Chile 2014, 60 min, Spanisch mit engl. UT
R: Dominga Sotomayor, D: Lisandro Rodriguez, Vanina Montes, Andrea Strenitz


Martín, genannt Mar, fährt mit seiner Freundin in den Urlaub ans Meer. Alles scheint im Lot zu sein, bis seine Mutter unerwartet auftaucht und die Dinge nach und nach auf den Kopf stellt.


Belanglos und ziemlich langatmig erzähltes Beziehungsporträt vor dem Hintergrund eines Ferienszenarios an einer argentinischen Küste. Der Epilog ist schlicht nicht nachvollziehbar. | GL





La mujer de barro (The Mud Woman)
Chile/Argentinien 2015, 92 min, Spanisch mit engl. UT
R: Sergio Castro San Martín, D: Catalina Saavedra, Paola Lattus, Daniel Antivilo, Maite Neira


Die wortkarge Maria kehrt nach Jahren an einen Arbeitsort zurück, an dem sie Schlimmes erlebt hat. Doch diesmal trifft sie Vorkehrungen: Als sich die Geschichte zu wiederholen scheint, nimmt sie ihr Schicksal in die Hand.


Sehr zäh und schleppend inszeniert mit einigen unschlüssigen Szenarios. | GL





La nuit et l’enfant (The Night and the Kid)
Frankreich / Katar 2015, 61 min, Arabisch mit engl. UT
R: David Yon. D: Lamine Bachar, Aness Baitich


Ein Mann und ein Kind im nächtlichen Atlasgebirge auf der Flucht vor den Schatten der Vergangenheit. In düsteren Schlupfwinkeln scheinen bruchstückhaft Erinnerungen an Krieg und Gewalt auf, kontrastiert von lichten Momenten voller Poesie.


Zu sehr bemüht prosaische, epische Bilder zu finden, und auf die Dauer zu eintönig inszeniert. | GL





La sirène de Faso Fani (The Siren of Faso Fani)
Burkina Faso/Frankreich/Dld. 2015, 89 min, Französisch/Mooré mit engl. UT
R: Michel K. Zongo


Im Zuge der Globalisierung musste 2001 die Textilfabrik Faso Fani im burkinischen Koudougou schließen. Jahre später porträtiert dieser Dokumentarfilm die damalige Belegschaft und ihre Versuche, als Kollektiv wieder Stoffe herzustellen.


Redliche und herkömmliche Porträts der ehemaligen Fabrikarbeiter, deren heutige Armutsschicksale gezeigt werden – anders als die Qualitätsware, für die die gezeigte Fabrik früher bekannt war. | GL





Strange Victory
R: Leo Hurwitz. USA 1948, 64 min, Englisch

Dieser kurz nach dem Sieg über Hitler entstandene Dokumentarfilm, der die US-Gesellschaft an ihren eigenen Werten misst, ist eine filmische Polemik gegen Rassismus und bis heute aktuelle Erklärung für dessen ebenso simples wie wirkmächtiges Wesen.


Dramaturgisch etwas unentschiedene Reflektion über das Ende des Zweiten Weltkrieges aus amerikanischer Sicht und den anhaltenden Rassismus in den USA. Zu viele Babys und Kinder. | GL





SueÑan los Androides (Androids Dream)
Spanien/Deutschland 2014, 61 min, Spanisch mit engl. UT
R: Ion de Sosa, D: Manuel Marín, Moisés Richart, Marta Bassols, Coque Sánchez, Margot Sánchez


In dieser freien Verfilmung von Phil K. Dicks Klassiker Träumen Androiden von elektrischen Schafen? bilden die verlassenen Hochhäuser und Vergnügungsorte Südspaniens eine apokalyptische Kulisse, die Gegenwart und Zukunft vereint.


Die vermeintliche Spiegelung sozialer und architektonisch-städteplanerischer Konfliktpotentiale in Spanien scheitert an der Beliebigkeit der Handlung. | GL





Superwelt (Superworld)
Österreich 2015, 120 min, Deutsch
R: Karl Markovics. D: Ulrike Beimpold, Rainer Wöss, Nikolai Gemel, Angelika Strahser


Die verheiratete Supermarkt-Angestellte Gabi Kovanda lebt in ihrer kleinbürgerlichen Welt zwischen Familie und Beruf. Doch als sie eines Tages von der Arbeit nach Hause kommt, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn Hals über Kopf hat sie einen Neuen. Einen, den sie schon flüchtig von früher kennt: Es ist Gott!


Der zweite Film des renommierten Schauspielers Karl Markovics (Atmen) ist etwas bemüht mit Allegorien bespickt, aber auf sympathische Weise ungewöhnlich und humorvoll in der Zusammenstellung der Themen und Szenen. Die Zutaten ergeben typisch österreichische Obsessionen. | GL





Thamaniat wa ushrun laylan wa bayt min al-sheir (Twenty-Eight Nights and A Poem)
Libanon/Frankreich 2015, 120 min, Arabisch mit engl. UT
R: Akram Zaatari


Ein Fotostudio, 1953 im Südlibanon gegründet, tritt als Archiv für die Geschichte einer Gemeinschaft hervor. Deren kollektives Gedächtnis ist durch die rasante Veränderung der Aufzeichnungsmedien bis in die Gegenwart andauerndem Wandel unterworfen.


Beliebige Collage von Musikclips mit belehrenden, abgestandenen Zitaten über die Mediengeschichte. Durch die dilettantische Darbietung ist das Thema leider verschenkt. | GL





Umbango (The Feud)
Südafrika 1986, 69 min, Zulu mit engl. UT
R: Tonie van der Merwe, D: Innocent "Popo" Gumede, Kay Magubane, Hector Mathanda


Ein südafrikanischer Western, dessen einzige weiße Figur am Anfang erschossen wird und der auf verspielte Weise das Genre dem neuen Setting anpasst. Nicht nur vor dem Hintergrund seiner Entstehung unter der Apartheid hat der Film eine ungewöhnliche Brisanz.


Als zeitgeschichtliches Dokument bemerkenswert, weil unter besonderen Umständen gedreht, aber als Western formelhaft und vorhersehbar. | GL





Viaggio nella dopo-storia (Journey into Post-History)
Frankreich 2015, 80 min, Französisch, Englisch
R: Vincent Dieutre. D: Simon Versnel, Vincent Dieutre, Emmanuel Pierrat


Ein homosexuelles Paar fährt nach Italien. Zwei Männer in Neapel, eine zerbrechende Beziehung, ein autobiografisches Remake von Rossellinis Viaggio in Italia und ein Filmemacher, der einem anderen großen Filmemacher aus tiefer Bewunderung heraus ein Denkmal setzt.


Engagierte, zitatenhafte Hommage an Rossellinis Drama von 1954 im 4:3-Format mit interessanten Bezügen. Aufschlussreich auch so manche Details, wie z.B. die juristische Klärung, wie weit das Zitieren des Filmklassikers gehen darf. | GL






Yukinojo henge (An Actor's Revenge)
Japan 1963, 114 min, Japanisch mit engl. UT
R: Kon Ichikawa, D: Kazuo Hasegawa, Fujiko Yamamoto, Ayako Wakao, Raizo Ichikawa


Dieses Remake eines Films von 1935 – eine im Kabuki-Milieu des 19. Jahrhunderts angesiedelte Geschichte – wird unter Ichikawas Regie zu einem visuellen Spektakel im Breitwandformat mit einem Soundtrack zwischen traditioneller Musik und suggestivem Jazz.


Ein großartig inszeniertes Drama über klassische Intrige und Rache vor historischem Hintergrund. Ein episches Meisterwerk. | GL




Gabriele Leidloff (GL) / Max-Peter Heyne (MPH) - 7. Februar 2015
ID 8418
Weitere Infos siehe auch: https://www.berlinale.de


Post an Max-Peter Heyne

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