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BERLINALE


Fast jede Filmnation der Welt lädt während der BERLINALE in ihre Repräsentanz

63. BERLINALE



Die Botschaft höre ich gern

Anlässlich der 63. Internationalen Filmfestspiele von Berlin und im Zeichen des seit 50 Jahren bestehenden deutsch-französischen Freundschaftsvertrages empfing der französische Botschafter Maurice Gourdault-Montagne zu seiner Soirée française du cinéma in der französischen Botschaft zahlreiche französische und deutsche Mitglieder der Filmbranche. Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Ordens eines Ritters der Künste, Chevalier des arts et des lettres, an Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin des Medienboard Berlin-Brandenburg, Albert Wiederspiel, Leiter des Internationalen Filmfests Hamburg sowie Schauspieler Mario Adorf in Würdigung ihrer Verdienste um einen engeren kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Frankreich. Zu der Soirée in der französischen Botschaft waren neben Berliner High Society frankophone Vertreter der deutschen Filmwirtschaft gekommen, darunter Produzent Stefan Arndt (Wolkenatlas), Regisseur Volker Schlöndorff und sein haitianischer Kollege Raul Peck (Hotel Ruanda), der in den 90er Jahren Film in Berlin studiert hat. Schauspielerin Juliette Binoche – in aufregend roter Robe – zeigte sich leider nur eine knappe halbe Stunde, die sie vom Roten Teppich des Berlinale-Palastes nach der Premiere ihres neuen (leider sehr zähen) Films, Camille Claudel 1915, unter der Regie von Bruno Dumont herübergeeilt war.

Der gewohnt wortgewandte französische Botschafter Maurice Gourdault-Montagne, dessen Deutsch so gut ist, dass er auch für französische Zungen heikle Ausdrücke wie "Hansestadt Hamburg" stolperfrei aussprechen kann, betonte, dass die gute deutsch-französische Freundschaft durch einen jüngst abgeschlossenen Kooperationsvertrag nun auch auf dem Gebiet des Films Früchte trägt. Die Vereinbarung verschaffte Ordensempfänger Mario Adorf gleich zwei Rollen – in zwei jüngst geförderten deutsch-französischen Koproduktionen: „Das ist in der Tat ungewöhnlich. Solche Gemeinschaftswerke kamen in meiner Karriere fast nie vor.“

Adorf, der mit einer Französin verheiratet ist und perfekt französisch sprechen kann, amüsierte das Publikum mit Beispielen, wie heikel eine wörtliche Übersetzung französischer Spracheleganz ins Deutsche ausfallen kann: Der Chanson „J‘ attendrais votre retour“ klingt als „Komm zurück“ doch deutlich weniger poetisch. „Ich erspare Ihnen, dass ich etwas singe“, sagte Adorf, der aber auch ein geglücktes Beispiel dafür bot, dass ein Gedicht - in diesem Fall Les feuilles mortes von Jacques Prévert – sich in beiden Sprachen gut anhört. Danach ging es zum leckeren Buffet und zum Champagner, den es in der französischen Botschaft stets verlässlich gibt.




Botschafter Maurice Gourdault-Montagne zeichnete Schauspieler Mario Adorf, die Chefin der Filmförderung Berlin-Brandenburgs, Kirsten Niehuus und den Leiter des Hamburger Filmfests, Albert Wiederspiel, mit französischen Kulturorden aus, die sich jetzt Chevalier des arts et des lettres nenne dürfen - Foto (C) Christine Kisorsy


Max-Peter Heyne - 16. Februar 2013
ID 6572

Weitere Infos siehe auch: http://www.berlinale.de


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