Filme, Kino & TV
Kunst, Fotografie & Neue Medien
Literatur
Musik
Theater
 
Redaktion, Impressum, Kontakt
Spenden, Spendenaufruf
Mediadaten, Werbung
 
Kulturtermine
 

Bitte spenden Sie!

KULTURA-EXTRA durchsuchen...



Tatort


Tatort im Ersten, 28. August 2011, 20:15

"Lohn der Arbeit" © rbb/ORF 2011

Buch: Felix Mitterer / Regie: Erich Hörtnagl


Chefinspektor Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Inspektor Franz Pfurtscheller (Alexander Mitterer) an Austrias TATORT - Bild: rbb/ORF/Bernhard Berger

"Der Mord am Bauunternehmer Kogl, der über Subunternehmen Schwarzarbeiter beschäftigt hat, gibt Kommissar Eisner Rätsel auf. Die illegale Beschäftigung wurde bei der Finanzbehörde angezeigt, der Subunternehmer ging in den Konkurs, die Schwarzarbeiter – es waren Mazedonier – wurden ohne Bezahlung in ihre Heimat abgeschoben. Einer der ehemaligen Schwarzarbeiter ist mit seinem Vater zurückgekehrt, um den vorenthaltenen Lohn einzutreiben.

Der Verdacht fällt aber nicht nur auf die beiden. Auch der flüchtige Subunternehmer, selbst betrogen vom Großunternehmer, hätte jeden Grund gehabt, Kogl umzubringen. Doch auch ein vom Dienst suspendierter Finanzbeamter und ein umtriebiger Aufdeckungsjournalist sind in den Fall verwickelt und scheinen verdächtig. Und auch die private Situation des Mordopfers birgt ein weiteres Motiv."


(Filmplot auf http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=28.08.2011)



Kogls Sohn Hubert (Max von Thun) interveniert auf der Baustelle. Jakob Wiesner und Chefinspektor Moritz Eisner warten ab - Bild: rbb/ORF/Bernhard Berger

Viele Fäden laufen bei Markus Feyersinger (George Lenz) zusammen, der offenbar weitaus mehr weiß, als er sagt. So hat er u. a. Kogl beim Aufdecken des Seitensprunges seiner Frau (Hilde Dalik) geholfen - Bild: rbb/ORF/Bernhard Berger

Der mazedonische Bauarbeiter Dimitar (Branko Tomovic) und sein Vater werden verhaftet - Bild: rbb/ORF/Bernhard Berger


Im österreichischen Tirol erlauben es die Polizeistatuten, dass ein auf zwei Gehhilfen sich fortbewegender Beamter (Chefinspektor Moritz Eisner [Harald Krassnitzer]) seinen Ermittlungsdienst durchführt - bleibt bei der Ansicht von dem neuen ORF-Tatort auf alle Fälle zu vermuten; nach den Aussagen des Drehbuchs wäre Krassnitzer demnach, also bevor er den Ermittlungsdienst des ganz konkreten Kriminalfalls (Lohn der Arbeit überschrieben) angetreten hat, einem privaten Treppensturz zum Opfer gefallen... Ja und auch von seinem Co-Partner (Inspektor Pfurtscheller [gespielt von Alexander Mitterer]) geht Menschelndes wohl aus; denn permanent ruft ihn seine demente Mutter auf der Arbeit an und lässt ihn wissen, dass die ihre Pflegerin, die sie dann zwischendurch zumeist nicht mehr erkennt, wenn sie vom Einkaufen zurückkehrt, mit 'nem Besen aus der Wohnung treiben will - die Pflegerin heißt Hyazinth oder so ähnlich und ist aus der Slowakei und von dem Mitterer nicht/noch nicht angemeldet worden...

Dieser Film hat (also) einen antifremdenfeindlichen Aspekt, indem er aufzuzeigen sich bemüht, wie abgrundschlecht so Schwarzarbeiter aus dem Balkan und aus Osteuropa, beispielsweise, von profitgierigen Firmen in Tirol/Europa ausgenutzt oder behandelt werden; und so kommt es - was dann aber letzten Endes überhaupt nix mit den Schwarzarbeitern fallmäßig zu tun hat - gleich am Anfang der Geschichte zu 'nem Mord, der fast so wie ein Ritualmord ausgesehen hatte: nämlich dass der Bauherr, also der Beschäftiger der Schwarzarbeiter, justament auf seiner Baustelle mit einer Eisenstange erschlagen wurde.

Und der Täter war ein Journalist (Markus Feyersinger [George Lenz]); aber der wollte überhaupt nicht töten - nein, die Eisenstange rutschte ihm halt nur so aus der Hand.

Die junge Bauherrswitwe (Hilde Dalik) wurde vom Ermordeten zuvor enterbt, der Bauherrssohn und Firmenweiterführer (Max von Thun) verbündet sich, nach Testamenteröffnung, mit der Leibesmutter (Krista Posch), welche von seinem toten Vater Jahre vorher wegen dieser Neuen (jungen Bauherrswitwe) scheidungsmäßig sitzengelassen worden war...

Mehr haben wir aus dem Geflecht der kompliziert gestrickten Handlung nicht entnehmen können.

Was uns allerdings sehr gut gefiel, war: Dass in dem Tiroler Gasthaus, wo die beiden Inspektoren, die ja eigentlich immer in Wien ermitteln, während ihres Falles wohnten, eine sächsisch sprechende Bedienerin am Tresen stand.




Bobby King - red. 28. August 2011
ID 00000005354
TATORT: "LOHN DER ARBEIT" (ARD, 28.08.2011)
Regie: Erich Hörtnagl
Buch: Felix Mitterer
Kamera: Duli Georg Diemannsberger
Besetzung:
Moritz Eisner ... Harald Krassnitzer
Pfurtscheller ... Alexander Mitterer
Cornelia ... Hilde Dalik
Markus Feyersinger ... George Lenz
Flamur ... Mustafa Nadarevic
Helga Brugger ... Krista Posch
Hubert ... Max von Thun
Dimitar Besad ... Branko Tomovic


Weitere Infos siehe auch: http://www.daserste.de/tatort


Post an Bobby King



 

FILM Inhalt:

Kulturtermine
TERMINE EINTRAGEN

Kurzmeldungen

BERLINALE

DOKUMENTARFILME

EUROPÄISCHES JUDENTUM IM FILM
Reihe von Helga Fitzner

FERNSEHFILME

FEUILLETON
Beiträge zu Film und Festivals

INTERVIEWS

NEUES DEUTSCHES KINO

SPIELFILME

TATORT IM ERSTEN
Gesehen von Bobby King

UNSERE NEUE GESCHICHTE


Bewertungsmaßstäbe:


= nicht zu toppen


= schon gut


= geht so


= na ja


= katastrophal

 


Home     Impressum     Autorenverzeichnis     FILM     KUNST     LITERATUR     MUSIK     THEATER     Archiv     Termine

Rechtshinweis
Für alle von dieser Homepage auf andere Internetseiten gesetzten Links gilt, dass wir keinerlei Einfluss auf deren Gestaltung und Inhalte haben!!

© 1999-2017 KULTURA-EXTRA (Alle Beiträge unterliegen dem Copyright der jeweiligen Autoren, Künstler und Institutionen. Widerrechtliche Weiterverbreitung ist strafbar!)

Webdesign und -programmierung by Susanne Parth, bplanprojekt | www.bplanprojekt.de