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Seine letzten musikalischen Äußerungen hatten nichts mehr vom Witz, vom Engagement, vom Genie. Ein musikalischer Hausmann auf Platte. Was er machte, war Hausmannskost, unspektakulär, aber leicht verdaulich. Double Fantasy klingt so wie das, was durchschnittlichere Kollegen wie Elton John am Fließband produzieren können. Verdacht: Lennon fehlte der Sparringpartner. Am Mersey River in Liverpool wollte er seine Mutter beeindrucken, die Mutter, die ihn bei der Tante ließ, der Vater war schon früh abgehauen. Doch die Mutter wurde vom Auto überfahren, als John 16 war. Dann fand er Paul McCartney und George Harrison, der eine sah besser aus, der andere spielte besser Gitarre. Und mit dem hübschen Paul entwickelte er die aufregendste Beziehung der Musikgeschichte seit Richard Wagner und Ludwig II. Und als Paul und John sich ausgereizt hatten, brannte John für Yoko. Und als Yoko ihren Zünder verpulvert hatte, widmete er sich seinem Sohn Sean. Wahrscheinlich war er ein guter Vater, aber seine Songs klangen von da ab nach Rolf Zuckowski. |