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TATORT

Einmal

Knacki,

immer

Knacki



Die Zeit ist gekommen-TATORT | Bild: MDR

Bewertung:    



"Das junge Elternpaar Anna und Louis Bürger will sein Leben endlich auf die Reihe bekommen – feste Arbeit für beide, keine Partys mehr, keine Drogen und ein schönes Zuhause für ihren zwölfjährigen Sohn Tim. Doch als ein Wohnungsnachbar, der Polizist Jan Landrock, vor ihrem Haus erschlagen aufgefunden wird und die Dresdener Kommissarinnen Gorniak und Winkler ermitteln, gerät der vorbestrafte Louis schnell unter Tatverdacht..."

(Vollständiger Filmplot auf https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/die-zeit-ist-gekommen-100.html

*

Geschlagene 90 Minuten warteten wir TATORT-Fans darauf, dass endlich (endlich! endlich!!) die so vorwitzigermaßen in die Länge gezogene sog. Geiselnahme enden würde - und dabei waren doch (seltsam oder?) unsere ganz insgeheimen "Sympathien" auf der Seite von Max Riemelt, der den sog. Geiselnehmer spielte. Ganz am Anfang - als die filmisch überstrapazierte sog. Geiselnahme dann noch nicht war - sah man ihn im Knast, wie er sich justament den zugespitzten Plastestil seiner Gefängniszahnbürste durchs rechte Ohr trieb und infolgedessen, was sein Plan war, in das Krankenhaus verlegt wurde, wobei ihn auf dem Weg dorthin Katia Fellin, die seine Gattin spielte, mit einer Schreckschusspistole, womit sie das Personal in Schach hielt, aus dem Knast befreite; Station 1 ihrer gewagten Reise in die neue Zukunft ("ja, wir wollen uns ein neues Leben aufbauen" o.s.ä.) / Station 2 war dann das Kinder- und Jugendheim nahe bei Dresden, wo ihr kleiner Sohn derweil in Obhut weilte, den sie kurzerhand entführen wollten, was dann allerdings missriet... // Ja und so kam es schließlich, in Station 2a, zu der besagten sog. Geiselnahme, schlicht aus einer puren Notsituation heraus, weil halt die Eltern und ihr Kind nicht keine freie Bahn nach draußen hatten, denn die Polizei war letztlich auch schon auf dem Vormarsch inkl. SEK, was ebenso mitmischen wollte...

Alle gegen einen, also im Prinzip; ja und dabei war unser sog. Geiselnehmer eigentlich doch unschuldig, was sich erst kurz vor Filmschluss rausstellte, weil nämlich: Karsten Antonio Mielke, der den Schwager spielte, war in Wirklichkeit der Mörder von dem Polizisten, den dann wiederum die Schwagergattin sexuell behelligt haben sollte, weshalb dann der Schwägerinnenschwager, rein aus Eifersucht, den Polizisten aus dem Wege räumte; und das Alles schob man unserm unglücklichen sog. Geiselnehmer in die Schuhe, weil alle Indizien gegen ihn gesprochen hatten oder so.

Ja, einmal Knacki, immer Knacki.

Und mal ehrlich:

Hätten Sie sich da nicht auch gewehrt bzw. in die absolute Enge getrieben gefühlt? Unschuldig ist eigentlich doch unschuldig oder??

Aber so ist das manchmal, Riesenpech gehabt.

* *

Der Film an sich - wir sagen es brutal heraus - war megascheiße! Sinnlosester Fall von konstruierter Kriminalität; am besten stach noch Martin Brambach (als Kommissar Schnabel) positiv hervor.




Das junge Elternpaar Anna und Louis Bürger will sein Leben endlich auf die Reihe bekommen – feste Arbeit für beide, keine Partys mehr, keine Drogen und ein schönes Zuhause für ihren zwölfjährigen Sohn Tim. | Bild: MDR

Bobby King - 6. April 2020
ID 12143
TATORT | Die Zeit ist gekommen
Regie: Stephan Lacant
Buch: Stefanie Veith und Michael Comtesse
Kamera: Michael Kotschi
Musik: Dürbeck & Dohmen
Besetzung:
Karin Gorniak ... Karin Hanczewski
Leonie Winkler ... Cornelia Gröschel
Peter Michael Schnabel ... Martin Brambach
Louis Bürger ... Max Riemelt
Anna Bürger ... Katia Fellin
Tim ... Claude Heinrich
Holger Schanski ... Karsten Antonio Mielke
Lilly Schanski ... Bea Brocks
Ella Lehmann ... Anita Vulesica
Nico ... Emil Belton
SEK Chef Lorenz ... Johann Fohl
Verena ... Emilia Pieske
Larissa ... Paula Donath
Streifenpolizistin ... Nadja Stübiger
Erzieher ... Daniel Fries
Krankenpfleger ... Ali Aykar
ARD-Erstausstrahlung: 5. April 2020.


Weitere Infos siehe auch: http://www.daserste.de/tatort


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Bewertungsmaßstäbe:


= nicht zu toppen


= schon gut


= geht so


= na ja


= katastrophal

 


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