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nachDRUCK # 5

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Besprechung


Christina Lux, Label: BSC Music, Vertrieb: Rough Trade

Sanfte Songs der Samtstimme - Christina Lux

„Coming home at last“ heißt die 6.CD von Christina Lux. Nach „Pure Love“, einem Solo Live Album, 2001 und „Live aus dem Stadtgarten Köln“, 2003, mit Nippy Noya und Marius Goldhammer, entsteht ihr neuestes Album komplett im Studio.
Die 10 Balladen der sehr jung aussehenden 41-jährigen Sängerin tragen eindeutig ihre Handschrift: Sie textet, komponiert, singt und spielt dazu auf der Gitarre.
Leise kommen ihre Songs rüber. Sie singt sie englisch und deutsch.
Aber „Songs“ klingt nach seichter Unterhaltung. Angejazzte Lieder könnte man ihre Songs nennen, denen innewohnt, was Anderen öfter mal fehlt: Tiefgang.
Die Texte von Christina Lux sind manchmal hartes Brot: Lieder, die von sexuellen Übergriffen auf kleine Mädchen handeln finden den Weg in die Charts selten. Lieder vom Verlassenwerden eher, bei denen vom Unangepaßtsein (wie „spät“) weiß’s man‘s nicht. Schön ist, das dieser Titel der letzte auf der CD ist. Ein persönlicher Ausklang sozusagen, der auch die ZuhörerIn betreffen kann: Ich bin nicht gut, ich bin nicht gut - im mich anpassen....
Die Samtstimme mit der sanften Saitenbegleitung haut dicke Dinger raus. Die Mutter einer Tochter weiß wovon sie singt. Kennenlernen, verlieben, sich trennen, zu wissen, wie schön es war, als es gut war, Sehnsucht schieben und dennoch, zu wissen, wie heftig es sein kann, wenn es nicht mehr gut geht.
Zum Schmelzen schön ist „arms wide open“, auch da hält der Inhalt nicht, was der Titel assoziieren möchte.


Fotograf: Jim Rakete


Fakt ist: Alle Songs von Christiana Lux (auch „love is my religion“) zeugen von einer intensiven Auseinandersetzung mit den Fragen des (Frauen)Lebens.
So sind die ruhigen Lieder wie geschaffen für kleine Bühnen, auf denen sich ihre Intensität breiten machen kann.
Doch auch die große Bühne ist für Christina Lux immer wieder bereitet: Sie spielte im Support von Tuck+Patti, Paul Young und auch bei Status Quo. Der WDR strahlte in der Reihe „Jazz Line“ ein Konzert aus. 2005 trat sie in Montreux auf dem Jazzfest auf.
Auf fotografisch ist sie gut beraten. Ihr langjähriger Freund und Unterstützer Jim Rakete hat sie für das Cover fotografiert. Weitere Bilder stammen ebenfalls aus der Hand des Starfotografen.
Christina Lux verdichtet optisch in ihren Bildern, das, was ihre Lieder, eine zarte Mischung aus Funk und Folk, auslösen: sie gehen unter die Haut, erzeugen Gänsehaut und berühren das Herz. Hilde Meier




Fotografin: Franziska Lux


Konzerte im März:
11.03.06 Hannover, Odeon
15.03.06 Halle, Objekt 5
17.03.06 Dießen am Ammersee, Kult-Café
18.03.06 Gochsheim, Bürgerkeller
23.03.06 Marburg, Waggonhalle mit Vicky Genfan + Billy Goodman
29.03.06 Musik Messe Frankfurt für Elixir Strings
30.03.06 Musik Messe Frankfurt für Elixir Strings
31.03.06 Musik Messe Frankfurt für Elixir Strings





ID 2287
Siehe auch: http://www.christinalux.de






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Bewertungsmaßstäbe:


= nicht zu toppen


= schon gut


= geht so


= na ja


= katastrophal




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