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Feuilleton


29. Dezember 2006, Laeiszhalle in Hamburg

German Tenors - Gala der Tenöre



Christian Polus, Johannes Groß, Luis del Rio

Wussten Sie schon, dass wir uns zurzeit im Jahr der Frau befinden? Nein? Dann wissen Sie es jetzt! Beschlossen haben das übrigens die drei Tenöre Johannes Groß, Christian Polus und Luis del Rio, die sich auch die „german TENORS“ nennen. Denn ob blond, ob braun, sie lieben alle Frauen.

Mit viel Humor und klangvollen Stimmen begeisterten die drei Sänger und ihr Pianist Manfred Maurer am 29. Dezember 2006 ihr Publikum in der Laeiszhalle in Hamburg. Gegründet hat sich das Gesangstrio im Jahre 1997 in Essen. Bereits ein Jahr später kletterte ihr Debütalbum „Freunde fürs Leben“ für elf Wochen in die Top Ten der Klassik-Charts.

Für ihre Show „Gala der Tenöre“ erhielten Johannes, Christian und Luis den Preis „Gala Künstler des Jahres“. In ihr geben sie unter anderem Arien aus der Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi, dem Lieblinskomponisten des Trios, zum Besten. Doch auch Schwermütigeres wie das Wolgalied oder Evergreens wie „O sole mio“ finden sich in ihrem Repertoire wieder.
Passend zur Stimmung des jeweiligen Gesangsstücks tauchten Scheinwerferlichter die Bühne in melancholische Blautöne, feuriges Rot oder fröhlich gelbe Farben. Das schlichte Bühnenbild bestand aus nebeneinander gereihten Buchsbäumen, einer stattlichen Caesar-Statue und dem Flügel des Pianisten. Die weiß-gold verzierte Orgel im Hintergrund hauchte dem Ganzen etwas sehr Festliches ein.

Nach der Pause machten die german TENORS ihrem Namen alle Ehre und kamen in schwarzen (Christian), roten (Johannes) und goldenen (Luis) Fracks auf die Bühne, die von der Zuhörerschaft neckisch mit bewundernden Blicken und Ausrufen bedacht wurden.

Die zweite Hälfte der Show eröffnete Johannes mit der durch den weltberühmten Tenor Luciano Pavarotti bekannt gewordenen Arie „Nessun dorma“ aus der Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini. Zuvor macht er dem Publikum klar, dass jeder Tenor eine enorme Angst vor dieser anspruchsvollen Arie habe. Er jedoch habe keine Angst - er habe Panik.

Doch während der Saal schon auf Fehler eingestimmt ist, vollführt der Sänger der german TENORS freudige Luftsprünge nach seiner einwandfreien und Gänsehaut erzeugenden Darbietung.

Das Tenor-Trio benutzt nur zur Moderation Mikrofone, gesungen wird ohne. Doch wegen ihrer Stimmgewalt erreichen sie auch ihre Zuschauer in den letzten Reihen mit ihrem Gesang, sodass sich die ersten Reihen wegen der Lautstärke schon mal in ihre Sitze drücken.

Den krönenden Abschluss bildet ein mit dem Publikum gemeinsam gesungener „Welthit“. Und was liegt da näher als – Sie haben es natürlich schon geahnt – der allseits bekannte Klassiker: „Guten Abend, gute Nacht“. Nach der Show gaben die german TENORS ihrem Publikum noch die Möglichkeit, sich von ihnen im Foyer der Laeiszhalle Autogramme geben zu lassen.
Kritiker bemängeln häufig die allzu humorvolle Gestaltung der Show durch die german TENORS. Doch gerade diese sorgte beim Publikum für anhaltend gute Laune und viel Freude an der Musik. Doch die Kritik, so das Gesangstrio, sei ihnen egal. Ihr einziger Wunsch bestünde darin, den Zuschauern einen möglichst schönen Abend zu bereiten. Und das haben sie geschafft, in jeder Hinsicht.


Wencke Nottmeyer - red / 1. Janura 2007
ID 00000002884

Weitere Infos siehe auch: http://www.german-tenors.de





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