Die graue Zeit
Die graue Zeit hat nun begonnen;
Staub setzt den Schritten keinen Widerstand entgegen.
Und ein Geländer hab ich auch im kühlen Haus.
Aber vorbei die wilde Freude,
Als ich die scharfkantige Muschel gewaltsam
Aus dem Zehenballen gerissen hatte
Und den Wundschmerz vergaß im lauwarmen Schlick.
Da draußen ist die Sonne;
Und ich kann nicht allein dorthin!
Im Kopf summt das Lied:
„Weißt du noch, wie schön es war,
weißt du noch, wie schön es war!“
Schau durch`s Fenster,
Staub macht bloß die Scheiben blind.
Steh auf, du kannst nicht mehr fallen!
Du kommst nicht zu spät.
Ursula Heelein (61) / März 2003
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