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Üzeyir Lokman ÇAYCI
DIE VERNUNFT DES RABEN
Man fragt den Raben:
"Für was ist die Hochzeit"?
Er antwortet:
"Für die Ernte der Gerste"
Man fragt ihn weiter:
"Sehr gut bis zu diesem Moment,
was gedenkst du zu machen"?
Er antwortet:
"Die Vogelscheuchen umwerfen"
Man lacht
sagt sich selber "warum"?
Der Rabe antwortet nach
einer gründlichen Überlegung:
"Es gibt keinen Unterschied
zwischen gewissen Leuten und Vogelscheuchen".
DIE AUSWEGLOSIGKEIT (SACKGASSE) DER ROSE
Die Schmerzen breiten sich über deine Träume aus
höre also dem Meer zu
durch alles was du siehst.
Erinnere dich an die blauen Gebiete
erfüllt von der Sonne
während die Kümmernisse dort schlafen
Hand in Hand
die Nächte werden die Sünde bringen.....
Deine Augen werden den Himmel trinken
du wirst es nicht ertragen können,
das Flüstern eines Verschwindens
in der Ausweglosigkeit der Rose.
Die Gedichte werden dort stille sein
die Lieder werden dich zum weinen bringen
die Gläser werden in deinen Händen zerbrechen
du wirst nicht denken können
und dann...wisse
du wirst mich nicht mehr sehen können
in der Ausweglosigkeit der Rose.
DER SPIEGEL
Der Mensch sieht sich selbst
im Spiegel....
Er bleibt davor in Gedanken versunken
von einem Moment auf den andern
sieht er verbogene Figuren,
sieht er die Dinge verkehrt....
Er sucht einen Schuldigen,
ständig
er sieht Stoffe
in Stücken....
Der welcher anzuklagen ist
ist er selbst....
ein höflicher Mensch
kann nicht anklagen ohne Wissen...
Ob der Mensch nun in Paris lebt
oder in Konya
die Wahrheiten sind unveränderlich
im Universum.....
Der Mensch sieht sich selbst im Spiegel.....
DIE MENSCHHEIT
Wenn primitive Betrachtungen
sich zu einem Interessenskampf verbinden
bleibt keine Freundschaft mehr
mein Bruder....
Jedes verächtliche Verhalten
ist auf der eigenen Höhe des Individuums...
die Anstrengungen zu schaden
sind jenseits vom Guten...
der welcher seine Geschäfte egoistisch führt
findet keine Freude
mein Bruder...
Alles wird hier unten beobachtet
das sind nicht die Geräte,
das ist die ausser Kontrolle geratene Menschheit
das ist der Kurs vom Tag
hinter einer Freundschaft...
die Bosheit vergisst man nicht
mein Bruder.....
Einige Kreaturen sind nicht
die Klagemauer
gegen die sie zurückkehren um zu weinen...
die Leiden
den Menschen hinter sie ziehend
sind keine Kühe die man verpflichten (vereinen) kann!
Der welcher einen Blinden zum Führer hat
kann nicht an sein Ziel kommen
mein Bruder
MEINE VERURTEILUNG
Sie haben mich vor den Blumen gerichtet
die Blumen haben sich zerstört
die Tage haben gesprochen.....
eine Beschuldigung hat meine Augen durchdrungen
ich habe meine Unschuld hinausgeschrien
sie haben nicht zugehört.....
Ich weiss
die Blumen haben an etwas anderes gedacht
die Nächte sind meine Zeugen
ich habe sie angefleht mir zuzuhören
die Erklärung der Sterne
sie haben nicht zugehört.
Inmitten der Nächte
hat sich mein Herz eingekreist gefühlt
ich habe mich hinweg tragen lassen
durch die Finsternis
die meine Augen verbunden hat.....
meine Einsamkeit wurde in mein Herz gepflanzt
ich konnte nicht erklären
dass ich niemanden habe
sie haben nicht zugehört....
Sie haben mich vor den Blumen gerichtet
sie haben die Nächte
an meine Arme gebannt
und sie haben mich in die Dunkelheit verbannt
ganz allein.
Ich habe meine Unschuld hinausgeschrien
sie haben nicht zugehört.
Übersetzt von : Monika SCHUDEL
What Is Written in the Dark by War
You can no longer warm your cold hands, nor offer them in friendship. You have time to look back only once to see the life of your friendship with the flowers, the pleasure you take in love, the light ignited in your heart of hearts.
It is most unfortunate, but there are those who decide your tomorrows. Perhaps the month of March will not return, and the feet of a child will not break the snow. The marks left by war will not longer retire in the schools after you. Books will speak of you. Throw me once more into the arms of my mother, before the bloody marks show, before the agonies. Bid adieu to the flowers, their breath cut off. The time narrows and suffering tramples on your sentiments.
You will never forget while memories sink into living hearts. Why do they wish to make war instead of leaving their fears and resentments? Have you ever though about what they want of you? It is their internal enemy that mobilizes them!
I know that you find yourself facing the folly of those who cannot hear themselves. I can do nothing! I cannot prevent the animosity that makes you a target of killing and sorrow. You are a tiny tot - I love you dearly! Tomorrow the poisons embedded in the recipes of those who seek cover for their fears and complaints will slacken...passions will surely cause hands to tremble while they design with blood as their ink. You can be sure of it my child!
If your starving mother falls on her tears at the table before she can eat a morsel of bread, do not forget to give her a smile, my child! At present, you see who smells like oil, under the menacings of war. Iraq vibrates before your windows, and old lives. I know that flowers do not live in the mouths of canons...war holds grief, not joy, in its foyers! Throw yourself once more into the arms of your mother before the blood flows, and the suffering.
Mantes la Ville - 01.03.2003 French free verse translated into English
by Joneve McCormick
EINE GANZE WELT ZU KNACKEN
In zwei Teile zerstossen
mit der Last der Vergangenheit auf meinem Rücken
ihre Wege kreuzend
von wo bin ich weggegangen um wo anzukommen?....
Also, dass die Reben der Poesie
von Schnee bedeckten Erwartungen
wie Spitzen behandelt wurden
ich... ich weiss gar nicht wie
ich lachte über die Sorgen!...
Während all die Dinge um mich herum geschahen
die mich beunruhigten
in dieser Zeit da
ich....ich habe die Poesie gesät
in den Feldern der Liebe....
Trotz den Skorpionen
den Schlangen
habe ich häufig Durst gehabt
nach einem menschlichen Leben.....
und nach Überwindung von Mauern
die gegen uns gebaut wurden....
Die Schurkereien
haben mich sehr stark gezeichnet...
jedes Mal
erschien es mir schlimmer
für Ideen blinder zu sein
als für Farben.......
In zwei Teile zerstossen
mit der Last der Vergangenheit auf meinem Rücken
ihre Wege kreuzend
von wo bin ich weggegangen um wo anzukommen?....

DIE STADT IN EUCH
Ihr lebt in einer Stadt, die in euch selber ist und die ihr
von einem
stillen Händler gekauft habt.
Ihr habt eure Schulden noch nicht beglichen.
Unter euren düsteren Augenlidern versucht ihr etwas zu
empfinden.
Ohne euch bewusst zu werden, wie weit ihr euch schon von
euch selbst
entfernt habt, geht ihr weiter, in dem ihr eure
Gedankenseile wie einen
Sessellift benutzt.
Ihr habt ein Frösteln, je nach dem welche unzähligen
Elemente ihr berührt.
Mit euren Schreien, die ihr im Moment einer empfundenen
Erschütterung
ausstösst, wenn das Echo eurer Worte die Gedankenpforte
verlässt,
verscheucht ihr alle Vögel um euch herum. Denn so verderben
eure Rosen
angesichts eurer Überlegungen. Und wegen euren verrückten
Momenten, fallen
eure Kristalle von euren Überdachungen.
Je nach dem wie euer Gedankenfeld enger wird, wächst eure
innere
Stadt. Ihr werdet müde, weil ihr durch die inneren Strassen
und Gassen
rennt.
Je nach dem wie das Licht eurer Anspannungsmaschine auf
eure Nächte fällt,
wird euer menschliches Sein zum Roboter.
Die Kröten eurer schmutzigen Gewässer machen selbst den
Krokodilen Angst.
Eure innere Reise lässt euch altern.
Eure inneren Schreie steigern sich.
Ihr produziert Schwierigkeiten auf allen Vieren.
Die Helferzellen eurer Laboratorien geben euch keine
Gelegenheit mehr,
angenehme
Momente zu erleben.
Während der Zeiger eurer inneren Angst von unten bis oben
versagt,
habt ihr gar keine Möglichkeit mehr euch zu äussern. Mit
jeder Bewegung der
Uhr, reissen sich die Jahreszeiten von eurem Herz.
Eure Einsamkeit hört nicht auf, euren Geist zu durchqueren.
Mantes la Ville – 22.09.2002
Übersetzt von : Monika SCHUDEL
VER DE POMME
A l'intérieur de la pomme
Le ver grignote la blancheur
Pour atteindre
Le noyau de la vie...
Pendant qu'il sursaute
Dans l'obscurité
Comme un nouveau-né.
Il suce la saveur... le sel
De la nature.
Au magma de la bassesse
Les laves débordent
Sur son égoïsme...
Il dort... il se réveille
Rien ne change
Il reste avec la saveur
Au noyau de temps...
Il tisse une toile avec son masque
Pendant qu'il s'épuise
Dans les fossés qu'il a creusés...
Les jeux
Sinueux
Restent dans son oeil noir...
Lorsqu';il enlace le vert
De la pomme...
Sonne soleil se couche
Lui, il se cache...
Son essence se putréfie
Dans son estomac
Plein de graines carbonisées
Des murs qu'il a construits
Les pierres tombent une à une...
Et finalement lui,
Reste à découverte.
AVEC ET SANS FUTUR
Mes espoirs menottés
Dans le ciel
Effacent les éclaircis d'espoir...
Tel un squelette
Avec et sans futur
Tu restes suspendue
Dans mes yeux...
Les rires aux éclats chargés de feu
Sont marqués à mes paupières
Avec la nostalgie d'un jour à saisir...
A un moment où je ne puis penser
Avec et sans futur
Les branches restent sans feuillage.
Par un changement transparent des autres jours
Avec et sans futur
Je ne sais pas depuis combien de soirs
Je suis battu par ton absence
Aux tables de jeux du hasard sans personne ?..
Avec et sans futur
L'obscurité tend son piège
Les espoirs affamés m'attrapent
Et... on passe à mes poignets
Les menottes d'une vie sans toi !
LE MIROIR
L'être humain se voit lui-même
Dans le miroir...
Il reste au de delà pensée
De temps à autre
Il voit des figures déformées,
Il voit les choses à l'envers...
Il cherche un coupable
Constamment
Il voit des tissus
Tout en morceaux...
Celui qui est à accuser
Est lui-même...
L'être humain courtois
Ne peut accuser sans connaissance...
Que l';être humain vive à Paris
Ou à Konya
Les vérités sont invariables
Dans l';univers...
L'être humain se voit lui-même
Dans le miroir...
MOI, JE CHERCHE MES ANNEES PERDUES
Quelle importance ont,
Ma chemise bleue de travail
Déchirée,
Mon pantalon
Et mes chaussures usées?
Moi, je cherche
Mes années perdues...
Quelle importance ont,
Mes lettres ouvertes,
Mon exclusion,
Mes droits confisqués?
Moi, je cherche
Mes années perdues....
Quelle importance a,
L'amitié, la fraternité,
Le travail collectif?
Moi, je cherche
Mes années perdues...
Quelle importance ont,
Mes labeurs volés,
La sueur de mon front,
Mes efforts considérés comme nuls?
Moi, je cherche
Mes années perdues...

DEMAIN LA VIE CONTINUERA ENCORE
Pour le consommateur
A la télévision
Des publicités pour
Machine à laver,
Shampoing pour chiens,
Téléphones
Et automobiles...
Ensuite,
Des nouvelles du Kosovo :
Un enfant au visage tout ensanglanté...
Une femme victime de viol
Dans les rues
Des cadavres en morceaux...
Les marchés mondiaux
Créés sur les champs de bataille
Mais personne ne rougit.
Demain, on parlera
Des tremblements de terre,
Des inondations,
Des maisons détruites
Et des voitures emportées...
On ne dira pas un mot
De l'équilibre mondial déréglé
Des essais nucléaires...
Les journaux
Annonceront
En petites manchettes
Les crimes
Et les délits commis par les enfants...
Les travailleurs,
Les médecins,
Les enseignants
Manifesteront
Pour revendiquer des droits...
Les hôpitaux
Seront pleins de patients
A craquer...
Et il fera encore un temps couvert
A Paris...
MAIS... COMMENT ?
Un espoir
A été mis dans la boîte
Avec une petite note disant
"Ton téléphone ne répond pas
J'en suis vraiment désolé".
On a fermé,
On l'a emballée,
On l'a ficelée Avec une ficelle de couleur...
Dessus on a écrit l'adresse
Et on est allé au bureau de poste... Pesée,
Timbrée,
Payée...
Et on est rentré à la maison.
La fiction de joie
A duré toute une semaine
En larmes...
Ensuite on est allé à nouveau
Au bureau de poste
Mûni de la carte portée
Par le facteur.
La boîte envoyée était revenue.
Avec la mention :
"Le nom mentionné,
Non trouvé à l'adresse..."
Après maintes recherches
Il a appris
Que sa bien-aimée était partie loin,
Très loin
Pour ne jamais revenir...
Il était resté en tête à tête avec la boîte
Préparée,
Ficelée,
Emballée,
Postée avec ses mains
Et qui était de retour
Avec une adresse dessus...
La vie pour lui
Allait prendre forme
A un autre tournant... Mais...Comment ?
LA MER MAUVE
De toute ta vie tu n'as jamais vu
La mer mauve
Comme s'il a soif de mourir
Sur elle
Un oiseau piétine les flammes...
Je n'ai pas vu non plus
A ce point
La résurgence du matin
Sur la mer mauve...
Comme si des milliers d'espoirs
Vibraient sur elle
Mes yeux... disparaissent
Dans les appels du lendemain...
Un sursaut me secoue le matin
Avec les pleurs en face à face
Elle se repose
Et s'étend avec tous mes chagrins
Devant mes yeux...
La mer mauve.

ISTANBUL
Les oiseaux de quai Me traînent vers les mers
Comme si je courais vers les souffrances
Istanbul se tord de douleurs
Au fur et à mesure que tombent sur moi
Les solitudes sans toi...
Dans cette ville obscure
Avec mon sang coagulé
Je déborde mes rêves
Les rues vides accentuent ton absence
Istanbul t'emmène de ville en ville...
Cette ville si grande se verse dans mes souffrances
Les oiseaux de quai me traînent
A leurs nuits fatiguées
Et là-bas Istanbul fouille de fond en comble
La solitude sans toi.
Traduit par Yakup YURT
El espejo
El ser humano se mira a sí mismo
En el espejo...
Se queda al otro lado pensativo
De un momento a otro
Ve figuras deformes
Ve las cosas al revés...
Busca un culpable
Constantemente
Ve los tejidos
En pedazos...
El que es acusado
Es él mismo...
El ser humano cortés
No puede acusar sin conocimiento...
Aunque el ser humano viva en París
O en Konya
Las verdades son invariables
En el universo...
El ser humano se ve a sí mismo
En el espejo...
Los poemas que publicamos fueron traducidos por Yakup YURT
La traducción, del francés al español,
de estos poemas, es del poeta y narrador Leo Castillo
DEGISIM
Onlarin
sararmis sarkitlarini kirmadan
dokunmadan uçlarindaki
kin damlalarina
ellerinle çeke çeke
kurumus duygularini
bulastirmadan baskalarina
girebilirsen içlerine
o zaman sen degiseceksin.
Onlarin
düsürmeden varliklarini
ayak altlarina
bayir asagi kaydirmadan
özlerini
dimdik tutarak bakislarinla
girebilirsen içlerine
o zaman sen degiseceksin.
Onlarin
hirslarindaki
karisikliklari dagitarak
sererek önlerine
utandirici kimliklerini
geçmislerinde gezinmeden
ve belirsizliklerinde ezilmeden
girebilirsen içlerine
o zaman sen degiseceksin.
Zamanin üstünde
senin duygularin
hiç endiselenme
belirsizse yarin
kirlenmis manzaralar karsisinda
« kendilerini görsünler » diye
silkele yansimalarini
üzerlerine.
onlarin
girebilirsen içlerine
o zaman sen degiseceksin.
Üzeyir Lokman ÇAYCI
Versailles - 12.12.2002
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