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Rezension

Elliott Erwitt: Wuff!

Mit einem Vorwort von Elliott Erwitt und einem Nachwort von Trudie Styler
Gerstenberg Verlag, Hildesheim, 2007
ISBN 978-3-8067-2963-4


Dignity, Payday, Igor, Molly, Sammy und Terry

„Wenn er ein Hund wäre, müsste er ein Mops sein - nicht von Aussehen, sondern vom Charakter“, sagt Trudie Styler im Nachwort des Hundebilderbuch „Wuff!“ über den Fotografen Elliott Erwitt. Der 168-seitige Fotoband ist im Frühjahr 2007 im Gerstenberg Verlag, Hildesheim, erschienen.
Möpse gelten im Allgemeinen als schlau, lustig, humorvoll, verschmitzt und sehr intelligent. Sie bellen wenig, beißen nie. Die schöne Gattin von Sting und ebenfalls bekennende Hundeliebhaberin muss es wissen, schließlich gehört sie seit Jahren zum Freundeskreis des fast 80-Jährigen.
„Wuff!“ besteht aus 85 schwarz-weißen Hundefotos und einer bunten Katzenaufnahme.
Elliott Erwitt, famoser Fotograf und humorvoller Hundenarr, ist langjähriges Mitglied der renommierten Fotoagentur Magnum und weltberühmt mit seinen Aufnahmen vom Hund.
Dass sie in seinem Leben die erste Geige spielen, erkennt man an den Titel seiner Bücher:
„Hunde“, „Freunde“, „Verliebte“, „Hundstage“ und „Wuff!“. In letzterem präsentiert er verschmitzte und heitere, aber auch trübe, traurige Ansichten von Hunden in allen Lebenslagen. Man kann es auch nachlesen.
Im Vorwort von „Wuff!“ bedankt er sich bei allen Hunden, die seinen Weg gekreuzt haben. Wie viele Tausend Fotos er von Hunden gemacht hat, weiß er nicht, doch in seinem Herzen sind sie alle. An alle ihre Namen erinnert er sich nicht mehr. Deshalb entschuldigt er sich bei denen, die er vergessen haben könnte.
Der Hund ist nicht umsonst bester Freund des Menschen geworden, denn er „spricht“ mit uns, macht uns aber keine Vorwürfe, sagt dazu meine beste Freundin.
Elliott Erwitt steht im Ruf des „Einsilbigen, Schweigsamen“, wohl aber nicht des Einsiedlers.
Der US-amerikanische Fotograf, geboren 1928 in Paris, lebt heute mit seiner vierten Ehefrau in New York. Der Sohn russischer Auswanderer, wuchs in Frankreich, Italien und den USA auf.
Spaziergänge sind für Elliott Erwitt meditative Übung aus dem Zen-Buddhismus und er erzählt nonchalant: “Wir befreien uns von dem Ballast, während Sammy, auf seine Weise, das Gleiche tut...“
„Mein Hund ist als Hund eine Katastrophe, aber als Mensch unersetzlich“, sagt Johannes Rau über seinen. Denn auch in der Familie des Alt-Bundespräsidenten ist der Hund nicht irgend ein Haustier, sondern gleichberechtigtes Familienmitglied.
„Wuff!“, ist ein Hundebilderbuch, mit dem man es sich auf dem Sofa gemütlich machen kann, falls uns der Hund Platz gewährt – um sich an den Bildern von schönen, quirligen, eigenwilligen und sehr lebendigen „Mit-Lebewesen“ zu erfreuen.
„Wuff!“ ist ein sehr schönes Fotobuch, stimmig, erheiternd, liebevoll.
Heinz Rühmann (gest. 1994) hat es einmal so formuliert: „Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“
Dem ist nichts hinzuzufügen.

http://www.elliotterwitt.com/lang/index.html

Hilde Meier - red/ 17. Juni 2007
ID 00000003301
Elliott Erwitt: Wuff!
Mit einem Vorwort von Elliott Erwitt
und einem Nachwort von Trudie Styler
168 S., 80 Fotos in s/w und Farbe
19x16 cm, gebunden
ISBN 978-3-8067-2963-4
€ (D) 14,90/€ (A) 15,40/ SFr26,30
erschienen Ende Februar 2007

http://www.gerstenberg-verlag.de


Siehe auch:
http://www.gerstenberg-verlag.de





 

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