Museum der Moderne in Salzburg, noch bis 11.Oktober 2009
Tony Cragg - Second Nature
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Tony Cragg © Wende Philipp
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Tony Cragg, wurde am 9. April 1949 in Liverpool geboren und lebt seit 2006 in Wuppertal – ein Künstler der von der Salzburger Bevölkerung erstmalig keinen Widerstand erlebte. Cragg und seine Skulpturen, darunter auch seine Bronzeskulptur „Caldera“, eine auf drei Stelzen in die Höhe ragende Mondlandschaft, installiert auf dem Makartplatz direkt neben dem Mirabellgarten, wurden akzeptiert und bewundert.
Cragg begann sein Kunststudium nach einem Praktikum als Labortechniker an einem Biochemischen Forschungsunternehmen. Die Erfahrungen, die er dort machen konnte, dienen ihm heute als Basis für sein künstlerisches Schaffen. 1970 studierte er zunächst am Cloucestershire College of Art and Design, wechselt dann an die Wimbledon School of Art und besuchte 1973 schließlich das Royal College of Art in London.
Großen Einfluss auf Tony Cragg hatte u.a. der bekannte Konzept-Künstler Richard Long. Inspiration fand er auch bei seinen Entdeckungsreisen durch die freie Natur und auf Mülldeponien – für Cragg wahre Fundgruben und Ausgangspunkt für seine Arbeiten.
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Craggs Skulpturen muss man von allen Seiten in Ruhe betrachten. Je nach Position, entdeckt man Bekanntes wie Gesichter und Körper; von ein anderen Perspektive wieder nur abgerundete Formen, die auch an Schwämme oder andere Dingen aus der Natur erinnern.
Seine Arbeiten aus den verschiedensten Materialien wie Holz, Glas und Kunststoff könnte man als eine Art sichtbare Energie bezeichnen, basierend auf einem künstlerischen Konzept, das sich von den Naturwissenschaften ableitet.
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Tony Cragg, der seit 1979 an der Kunstakademie Düsseldorf lehrte, löste im Juni 2009 Markus Lüpertz als dortigen Rektor ab. Anlässlich des 7. Sommergespräch in der Bezirksregierung Düsseldorf, bei dem der neugewählte Rektor auch eigens einen Vortrag zum Thema „Zum aktuellen Stand der Krise – mit Hidden Champions und Innovationen zu einem neuen Aufbruch?“ hielt, ließ er im Präsidentengarten eine zwei Meter hohe Bronze-Skulptur mit dem Titel „Ever After“ aufstellen, die – so die Bezirksregierung Düsseldorf – bedrückte Gesichter zeige, „die doch hoffnungsvoll in die Zukunft schauen“ (http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/BezRegDdorf/hierarchie/pressemitteilungen/newsarchiv/2009/06Juni/100_2009.php).
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Christa Linossi - red, August 2009 ID 4387
Zur Ausstellung im MdM Museum der Moderne in Salzburg ist im Dumont-Verlag ein Katalog erschienen.
Weitere Infos siehe auch: http://www.museumdermoderne.at
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