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Feuilleton


museum der moderne mönchsberg Salzburg, 17.03.2007 – 24.06.2007

JOEL MEYEROWITZ

Out of the Ordinary 1970-1980 & Aftermath 2001-02

Das Museum der Moderne in Salzburg zeigt eine Zusammenstellung von Werken des Amerikanischen Fotografen Joel Meyerowitz.
Joel Meyerowitz wurde 1938 in Bronx geboren. Studierte Malerei und Werbegrafik an der Ohio State University. Joel Meyerotwitz kam aus der Werbebranche und begann 1962 zu fotografieren. Schnell machte er sich einen Namen als Genre-Fotograf, der gekonnt Straßenszenen dokumentierte. Anfänglich beschäftigte er sich hauptsächlich mit der Schwarz-Weiß-Fotografie und Mitte der 60iger Jahre begann er mit der Farbfotografie.
Sein Statement zur Farbe: „Ich fühle der Farbe im Raum nach und dem umgebenden Licht, in dem sich die Dinge entwickeln“.
Er machte auch Portraits, fotografierte Architektur und gab 1979 sein erstes Buch „Cape Light“ heraus. Mit den poetischen Landschaftsmotiven des Cape Cod wurde er berühmt.




Den ersten Werkskomplex denn das Museum der Moderne zeigt, sind die weltweit berühmt gewordenen Fotografien von der Zerstörung des World Trade Centers nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Aufgenommen wurden die historischen und dokumentarischen Bilder vom Ground Zero mit einer altertümlichen, großformatigen Holzkamera.

Mit List, Hartnäckigkeit und langen Verhandlungen, durfte Joel Meyerowitz den Ground Zero, der streng abgeschirmt war, fotografieren. Es sollte eine Dokumentation werden, die zeigen sollte, welche Konsequenzen diese Katastrophe für das ganze Land und der folgenden Generationen nach sich zog. Die Polizei ermöglichte ihm immer wieder den Zugang zu den verschiedensten Orten, wie z.B. dem nächstgelegenen World Financial Center, von dem er das Ausmaß der Zerstörung sichtbar machte. Joel Meyerowitz fotografierte den Ground Zero über einen Zeitraum von 9 Monaten hinweg und dabei entstanden an die 8000 Fotografien. Ca. 400 Fotografien sind in dem
Buch mit dem Titel „Aftermath – Das World Trade Center Archive“ erschienen. Ein Panorama der Zerstörung – und ein bedeutendes zeitgeschichtliches Dokument.


Der zweite Komplex Out of the Ordinary 1970-1980“ zeigt Fotografien aus dem Alltäglichen, dem gewöhnlichen, „Way of Life“ von Amerika. Die Bildqualität ist exzellent, jedoch sind die Bilder ohne Inhalt, bis auf zwei bis drei Fotografien, die den Betrachter in ihren Bann ziehen können. Einen interessanten Aspekt hätte die Fotoausstellung erhalten, wenn Joel Meyerowitz eine Gegenüberstellung zwischen den Aufnahmen von Gestern (70er Jahren) – und den Aufnahmen von Heute nachvollzogen hätte.
Die Bilder hätten somit Einblick in die Veränderungen von Zeit und Raum gegeben.
Zur Ausstellung „Out of the Ordinary“ wird ein reich bebilderter Katalog erscheinen.


Christa Linossi - red / 1. April 2007
ID 00000003107
Die Ausstellung läuft noch bis 24. Juni 2007 im museum der moderne mönchsberg, Salzburg

Weitere Infos siehe auch: http://www.museumdermoderne.at/





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