Überall liegen heutzutage Flugblätter an der Uni herum. Manchmal bekommt man sie auch mit einem freundlichen Lächeln in die Hand gedrückt. Das alles ist normal, selbst wenn der Inhalt der Schriften regierungsfeindlicher Natur ist.
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Filmszene
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1943 war das anders. Da gab es eine Gruppe von Studenten und Studentinnen, die sich gegen das Regime der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) auflehnten und eine Widerstandsgruppe mit dem Namen „Weiße Rose“ gründeten. Sechs junge Menschen und einer ihrer Professoren haben das Verfassen von Flugblättern mit dem Leben bezahlt, denn sie wurden deswegen hingerichtet. Marc Rothemunds Film „Sophie Scholl“ schildert die letzten sechs Tage von Sophie Scholl, ihrem Bruder Hans und ihrem Mitstreiter Christoph Probst. Zuerst beobachten wir sie noch in Freiheit bei der Herstellung der Flugblätter und beim Verteilen an der Münchener Universität. Bislang waren alle Aktionen gut gegangen, doch dieses Mal werden sie vom Hausmeister der Uni beobachtet und unverzüglich der Geheimen Staatspolizei, Gestapo, überstellt. Sie wissen, dass sie ihr Leben verwirkt haben, wenn man ihnen die Autorenschaft an den Flugblättern nachweisen kann.
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Fabian Hinrichs und Julia Jentsch
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Sophie Scholl (Julia Jentsch) ist die zentrale Figur des Films. „Wir begleiten jemanden, der kurz vor dem Lebensende steht, durch die polizeilichen Verhöre und den Gerichtsprozess hindurch bis zur Hinrichtung. Einen Menschen, der diesen Weg in den Tod mit einer unglaublichen Stärke geht - und der bis zuletzt mutig für seine Ziele und Ideale kämpft“, erläutert Julia Jentsch. Um sich der Figur zu nähern, hat Jentsch alle Unterlagen gelesen: „Natürlich versuchen wir, so authentisch wie möglich zu sein - doch letztlich können wir nur unsere eigene Sicht auf die Geschichte erzählen, basierend auf dem, was wir recherchiert haben und was beim Drehen daraus entsteht. Die historischen Fakten sind die eine Seite, aber mindestens genauso wichtig ist es, dass die emotionale Reise der Figuren stimmig ist.“ Genau diese ‚emotionale Reise’ ist gut gelungen. Das Filmteam hat auf eine heroische Überhöhung der Figur Sophie Scholl verzichtet. Julia Jentsch bringt trotz der sehr zurückgenommenen Spielweise eine ungeheure Intensität mit. Mit aller Kraft versucht Sophie, den Hals aus der Schlinge zu ziehen. So gelingt es ihr doch beinahe, den Gestapo-Beamten Robert Mohr beim Verhör zu täuschen. Mohr (Alexander Held) kann sich zuerst nicht so richtig vorstellen, dass eine junge Frau von gerade mal 21 Jahren aus voller Überzeugung solche lebensgefährlichen Unternehmungen unterstützt. Doch leider liefern die Wohnungsdurchsuchungen unumstößliche Beweise für die „Schuld“ der Geschwister Scholl. Damit haben sie verloren. Nun purzeln ihre Geständnisse. Sie nehmen die Schuld auf sich und setzen alles daran, als Einzeltäter eingestuft zu werden. Denn sie wollen die anderen Mitglieder des Widerstands schützen. Ein besonders tragischer Fall ist dabei Christoph Probst (Florian Stetter). Der ist mit 23 Jahren schon Vater von drei Kindern. Das einzige, was ihm die Gestapo nachweisen kann, ist der Entwurf zu einem Flugblatt. Dieser Entwurf wurde nie veröffentlicht und ausschließlich von Hans Scholl (Fabian Hinrichs) gelesen. Dummerweise hatte Hans ihn in seiner Jackentasche, als er verhaftet wurde. Den Freund zu retten, ist nun die oberste Priorität für die Geschwister....
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Filmszene, Julia Jentsch
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Für Hans als den ursprünglichen Initiator steht schon vor dem angesetzten Gerichtstermin fest, dass er hingerichtet wird. Da er als Soldat gedient hat, hofft er allerdings auf die ehrenvollere Hinrichtung durch Erschießen anstatt durch Enthauptung. Bei seiner Schwester ist vielleicht noch Rettung möglich. Robert Mohr, der Vernehmungsbeamte der Sophie Scholl, ist irgendwie von ihr beeindruckt. Um ihr Leben zu retten, will er ihr eine ‚goldene Brücke’ bauen. Sie soll aussagen, dass sie von ihrem Bruder zum Widerstand angestiftet worden sei und sich davon distanzieren. Dann würde sie zwar immer noch zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt, aber am Leben bleiben. Obwohl Sophie von einem baldigen Einmarsch der Alliierten (Russen, Briten, Franzosen und Amerikaner) ausgeht und damit dem Ende des Hitler-Regimes, schwört sie ihren Idealen nicht ab: „Ich würde es genauso wieder machen, denn nicht ich, sondern Sie haben die falsche Weltanschauung“, sagt sie Mohr ins Gesicht. Damit ist ihr Schicksal besiegelt.
Das Leben der Geschwister Scholl war in den Jahrzehnten nach dem Krieg Gegenstand der Forschung und des öffentlichen Interesses. Aber über den Vernehmungsbeamten Robert Mohr wusste man bisher nichts. „Weil sich bisher noch niemand die Arbeit gemacht hat, über ihn zu recherchieren“, sagt Regisseur Rothemund. „Dabei ist dieser Robert Mohr eine sehr interessante Figur (...) ein Mitläufer, der für die Einhaltung der Gesetze eintrat, unabhängig davon, wer sie erlassen hat. Ich finde es spannend zu sehen, ob und wie jemand die schrecklichen Ereignisse der damaligen Zeit einfach verdrängt“.
Dieser spannenden Frage ist Kultura extra nachgegangen und hat denjenigen befragt, der sich am besten mit Robert Mohr auskennen muss, den Schauspieler Alexander Held, der ihn spielt.

Alexander Held als Robert Mohr
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Interview mit Alexander Held
vom 27. Januar 2005
Kultura extra
Als erstes möchten wir gratulieren. Kürzlich ging durch die Presse, dass der Film „Der Untergang“ eine Oscar-Nominierung erhielt. Da haben Sie auch mitgespielt.
Alexander Held
Ja, vielen Dank. Das habe ich gestern während eines Interviews erfahren. Das freut mich natürlich. Das ist auch eine Bestätigung der Arbeit und bringt vielleicht auch noch mehr Aufmerksamkeit, nicht nur was den Film „Der Untergang“ betrifft, sondern überhaupt für die Auseinandersetzung mit dieser Zeit. Insofern ist es vielleicht auch für unseren jetzigen Film „Sophie Scholl“ nicht von Nachteil, wenn es mehr Leute gibt, die ins Kino gehen und sich mit dieser Zeit filmisch auseinandersetzen.
Außerirdische waren’s ja nicht
Kultura extra
Halten Sie diese Auseinandersetzung für notwendig?
Alexander Held
Leider ist die Vergangenheit im Fall Sophie Scholl nicht umzudrehen, aber man muss sich dieser Vergangenheit trotzdem stellen, um auch in Zukunft Strömungen wie Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz wirksamer entgegen treten zu können. Dann möchte ich als Schauspieler auch über diese Rollen meinen Teil dazu beitragen, Menschen nachdenklich und interessiert an diesem Thema zu machen.
Ich habe jetzt drei Filme gemacht, die in dieser Zeit spielen, und sicher sehr unterschiedliche Charaktere dargestellt. Ich habe das meine „Trilogie wider das Vergessen“ genannt. (Anmerkung der Redaktion: „Der Untergang“, „Napola“ und „Sophie Scholl“) Drei Filme habe ich gemacht und diesbezüglich ist jetzt auch ein wenig der Wunsch da, auch mal einen heiteren Film umsetzen zu dürfen. Mal sehen.
Kultura extra
Schon beim „Untergang“ entbrannte die Diskussion , ob man solche „Monster“ menschlich darstellen darf? Wie ist da Ihre Ansicht?
Alexander Held
Man muss. Man muss den Versuch unternehmen. Das Gefährliche, meines Erachtens, war es, dass all diejenigen Stützen eines solchen totalitären Staates eben keine Monster waren, sondern sehr fleißige, karrierebewusste, machtbesessene, auch brutale Verbrecher, je nach dem, in welcher Position sie waren. Das lässt sich vom Menschen nicht trennen. Das Tragische ist ja, dass all das in uns schlummert. Außerirdische waren’s ja nicht. Neulich gab es eine Umfrage unter Jugendlichen in England. Siebzig Prozent hielten Hitler für eine Art Komikfigur und wussten von der realen Existenz dieses „Monsters“ auf zwei Beinen nichts. Dem muss man schon etwas entgegensetzen. Aber menschlich ist das natürlich nicht, was da zum Ausdruck zu bringen ist. Auch wenn sich Mohr im Gegensatz zu dem Richter Freisler einen Hauch Menschlichkeit bewahrt hat, hat er sich letztlich auf ein Gesetz berufen, das auf verbrecherischen Säulen steht, und dem Ober-Verbrecher Freisler zugearbeitet. Ohne Mohr wäre Freisler nicht in der Lage gewesen, diese Urteile zu fällen. Das ist zutiefst unmenschlich, aber es kommt ja aus einer menschlichen Kleinheit heraus, aus einem menschlichen Unvermögen auch, auf sein eigenes Gewissen zu hören. Im Gegensatz zu Sophie Scholl. Ich denke, die Größe einer Sophie Scholl ist in diesem Film auch nur über die Kleinheit eines Robert Mohr zu erzählen, und das ist eben eine menschliche Kleinheit. So muss man das auch erzählen, mit Schwarz-Weiß ist niemandem gedient.
Nationalsozialismus als Hoffnungsträger
Kultur extra:
Unterstellen Sie dem Mohr, dass er es hätte besser wissen können? Und wenn er besser wusste, was fehlte ihm, dass er nicht danach handeln konnte?
Alexander Held
Das ist für mich als Schauspieler genau die Herausforderung: Zu zeigen, dass jemand, wie Mohr, ab einem gewissen Zeitpunkt auch aus der Angst heraus gearbeitet hat. Er hatte nicht den Halt, den Sophie Scholl hatte, weder den inneren Halt noch den einer Religion. Er fühlte sich am Anfang sicher getragen von der Partei, gespeist aus einer anfänglichen Begeisterung für die nationalsozialistische Ideologie. Das kann ich alles noch nachvollziehen. Das war in den Anfangsjahren für viele Menschen, auch für die Intelligenz ein Hoffnungsträger, nachdem der Nationalstolz nach dem Ersten Weltkrieg so verletzt wurde. All das, was die Nazis versprochen hatten, vor allem eine bessere Zukunft, das fand fruchtbaren Boden.
Kultura extra
Aber irgendwann hätte es einen Wendepunkt geben müssen!?
Alexander Held
Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem sich die Spreu vom Weizen hätte trennen müssen. Irgendwann, und davon bin ich überzeugt, war auch dem Robert Mohr klar, was für ein verbrecherisches System das ist. Er wusste von den Vernichtungslagern und was im Namen des deutschen Volkes an Verbrechen begangen wurde. Er hat daraus aber keine Konsequenzen gezogen. Er hatte gleichzeitig aber einen Sohn, der ähnliche Flausen wie Sophie Scholl im Kopf hatte. Das heißt, der Sohn hat mal hinterfragt: ‚Ist das denn richtig, Papa?’ Der Sohn war aber zur Zeit der Verhöre mit Sophie Scholl schon an der Ostfront, weil er im Fahrtwind des Vaters sich selbst als Vertreter und Hüter dieser nationalsozialistischen Idee empfand.
Kultura extra
Wenn Mohr, wie es heißt, der „Vorarbeiter“ des einflussreichen Richters Freisler war, wieso musste sein Sohn dann an die Ostfront?
Alexander Held
Die Position von Mohr war nicht so prominent. Er war Kriminalobersekretär und Chef der Sonderkommission in Sachen Weiße Rose, aber zu dem Zeitpunkt gab es noch viele über ihm. Ich glaube auch, 1943 wurde selbst bei guten Beziehungen nicht mehr so viel Rücksicht genommen.
Mohrs Situation war also die eines Vaters, der seinen Sohn an der Ostfront weiß. Dem sitzt nun eine junge Frau im Verhör gegenüber, die ihn zunächst einmal hinters Licht führt und ihn glauben macht, sie wäre unschuldig. Leider gibt es dann doch diese erdrückenden Beweise. Das beleidigt ihn, beeindruckt ihn aber auch, vor allem diese Standhaftigkeit, diese Klarheit und diese Unbeugsamkeit der Sophie Scholl. Mohr war Spezialist für Frauenverhöre und hatte vielleicht eine etwas flexiblere Art in seiner Verhörtaktik. Er war nicht der, der gefoltert hätte. Er versuchte eher, Vertrauen zu erwecken. Obwohl er kein Folterknecht war, hat er während der Verhöre schon viele nach kürzester Zeit zusammenbrechen sehen. Doch diese Einundzwanzigjährige tat das nicht.
Pestbeulen
Kultura extra
Mohr wird nicht als Karikatur eines geistlosen Mitläufers dargestellt, sondern wesentlich differenzierter. Wie haben Sie sich der Figur genähert?
Alexander Held
Ich musste erst mal alles, was ich kriegen konnte, über Robert Mohr erfahren.
Ich habe Interviews mit seinem Sohn gesehen, der über seinen Vater berichtete. Ich habe alle Fakten zusammengetragen und aufgrund dieser Fakten und Handlungsstränge, die sich daraus für mich erschlossen, zeichneten sich im Laufe der Zeit Umrisse ab und dieses Bild hat sich dann verdichtet. Das heißt aber noch nicht, dass man das auch spielen kann. Man bekommt einen Überblick, eine Klarheit, eine Annäherung an diese Gedankenwelt. Dann ist es ein Geheimnis meines Berufes, dass manchmal ab einem gewissen Zeitpunkt langsam aus dem zuerst schemenhaften Bild die Figur entsteht. Die sieht man dann so langsam in sich aufkeimen. Das ist ja keine Figur, die man nach Drehschluss an der Garderobe abgibt, die setzt sich dann für diese Zeit richtig fest. Das ist ein sehr schmerzhafter Prozess, bis hinein in Alpträume. Zum Glück waren die Dreharbeiten so eng gesteckt, dass keine Zeit zum Luftholen war. Das war in diesem Fall eine Erleichterung. Was aber die Belastung angeht, immer mit dieser Figur im Nacken zu leben und nicht einmal auch nur ein wenig Distanz zu ihr aufbauen zu können, das war nicht unbedingt reizvoll. Ich habe das wie Pestbeulen im Zeitraffer in mir wachsen sehen.
Reise in die Abgründe
Kultura extra
Haben die anderen denn geglaubt, dass Sie auch in Wirklichkeit ein böser Mensch sind?
Alexander Held
Ich habe mit anderen Menschen zu dieser Zeit kaum Kontakt gehabt. Der Kameramann hat mich in gewissen Momenten nicht mehr anzusprechen getraut. Nicht weil ich ein böser Mensch gewesen wäre, sondern weil ich diese Konzentration, diese Aura auch in den Umbaupausen halten wollte, um nicht wieder von vorne anfangen zu müssen. Wir waren ein gutes Team, das verstand, dass ich in manchen Momenten einfach nicht ansprechbar war. Das was ich gerade gespielt hatte, das hallte in mir noch nach.
Kultura extra
Halten Sie es für wichtig, dass sich insbesondere die Jugend mit diesem Thema auseinandersetzt?
Alexander Held
Wir können von Glück sagen, dass wir heute nicht in letzter Konsequenz gefordert sind, diesen Mut und diese Kraft einer Sophie Scholl aufzubringen. Aber es gibt viele Situationen des Alltags, wo Zivilcourage gefragt ist. Und da kann so ein Film vielleicht Mut machen oder bestärken. Das würde ich mir wünschen. Ich habe vor Kurzem im ehemaligen Preußischen Landtag in Berlin im Abgeordnetenhaus eine zweistündige Veranstaltung moderiert, in der Initiativen und Jugendprojekte geehrt und prämiiert werden, die sich gegen Antisemitismus und Gewalt stellen. Da waren über 550 Jugendliche, die daran teilgenommen haben. Das hat mich gefreut, dass diesen jungen Menschen auch ein Forum geboten wird und nicht nur immer von randalierenden Neonazis berichtet wird. Die Neonazis bekommen dann sofort eine Plattform, aber die, die sich dagegen stellen und gute Gründe dafür haben, haben kein solches Forum.
Kultura extra
Durch das Medium Film kann man sehr viele Leute erreichen. Wie steht es bei einem solchen Thema mit der Verantwortung der Filmemacher?
Alexander Held
Gerade bei diesem Thema muss man sehr sorgfältig arbeiten und sich intensiv damit auseinandersetzen. Da darf man vor allem nicht nach der Quote schielen und am Schneidetisch eine NS-Ramschware herstellen. Davor würde ich warnen. Man muss schon sehr gewissenhaft damit umgehen.
Kultura extra
Der Film hat zumindest einen dokumentarischen Hintergrund. Stellen Sie Anspruch auf die „absolute“ Wahrheit?
Alexander Held
Auch wenn Protokolle verwendet werden, sind es die Protokolle aus Sicht der Täter. Auch wenn Sophie Scholl das unterschreiben musste, bleiben es Täterprotokolle. Der Film ist aber überhaupt nicht gedacht als Dokumentarfilm, es ist der Versuch einer Annäherung, eine Reise ins Innere der Gedankenwelt einer Sophie Scholl und eben auch eine Reise in die Abgründe des Robert Mohr.
Kultura extra
Wir danken Ihnen herzlich für das Interview - und vielleicht sehen wir uns ja anlässlich eines heiteren Films mit Ihnen wieder.
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Das Interview führte Helga Fitzner am 27. Januar 2005 ID 1675
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